Der EVC 1000 von Gardena im Test

Die Eckdaten des EVC 1000

  • Elektrovertikutierer für Rasenflächen bis ca. 600m²
  • Arbeitsbreite: 30cm
  • Motorleistung: 1000W
  • verschleißarme Messer aus spezialgehärtetem verzinktem Edelstahl
  • 3fach verstellbare Messertiefe (jeweils 3mm tiefer), zusätzliche Transportstellung
  • große Räder zum einfachen Schieben und Wenden
  • großer Bügelschalter
  • Griff platzsparend zusammenklappbar
  • Fangkorb mit ca. 40l Inhalt als Zubehör erhältlich

EVC 1000 von Gardena

Der Zusammenbau

Der Vertikutierer kommt sehr gut und ausgeklügelt verpackt in einem großen Paket daher. Mal eben schnell aus der Verpackung heben geht nicht, weil es immer wieder Kleinigkeiten gibt, die irgendwie und irgendwo an der Pappverpackung festhängen. Eigentlich ziemlich genial und sicher auch ohne Styropor verpackt! Schlussendlich ging er dann aber doch recht leicht aus der Packung.
Dem Karton liegt eine kleine Tüte mit Flügelschrauben und Muttern bei, denn den Griff muss man noch selbst zusammenbauen und am Gerät montieren. Das geht schnell und ist total simpel wenn Frau die Flügelschrauben nicht gerade falsch herum versucht einzubauen und man kann ihn jederzeit wieder auseinandernehmen oder lose schrauben und zusammenklappen.
Auch der Fangkorb ist schnell zusammengebaut, auch wenn bei dem Rohrgestänge ein wenig Feingefühl beim Zusammenstecken erforderlich ist.

EVC 1000 von Gardena in der Seitenansicht

Mit dem orangen Hebel wird die Tiefe der Messer bestimmt. Aktuell ist die Transportstellung eingestellt, die 3 Kerben weiter oben sind die Arbeitseinstellungen.

Vorbereitungen am Gerät? Keine!

Im Vorfeld las ich bei meiner Internetrecherche immer wieder, dass man genau schauen müsste, wie tief die Messer eingestellt werden müssen. Insgeheim schob ich schon leicht Panik, wie man das denn so genau einstellen könnte, wenn man die Messer ja eigentlich gar nicht sieht? Beim EVC 1000 ist das allerdings recht einfach, denn eigentlich gibt es nur eine Einstellung zum Vertikutieren – die Einstellung 1. Man stellt den Hebel von der Transportstellung auf 1 und das wars schon. Lässt die Leistung deutlich nach, darf man auch auf 2 bzw. später auf 3 stellen. Mit jeder Stufe senkt sich die Messerwalze um 3 weitere Millimeter. Empfohlen wird es wegen der viel stärkeren Abnutzung allerdings nur dann, wenn auch wirklich Bedarf besteht. Ansonsten würde man die Erdoberfläche beim Vertikutieren viel zu stark einritzen, damit das Gras viel stärker schädigen als beabsichtigt und auch die Messer viel stärker als normal abnutzen.

Messer beim EVC 1000

Die Walze kann man übrigens auch als Ersatzteil/Austauschteil nachkaufen.

Hat man einen Fangkorb, hängt man den vor der Fahrt ein. Dafür wird die große graue Klappe einfach angehoben und der Fangkorb eingehangen. Auch das ist wieder sehr einfach, die tiefen Halterungen sorgen sogar dafür, dass der Korb trotz reichlich Gras in der Halterung immer noch gut hält.
Ist man startbereit, sortiert man sich noch das Stromkabel und hängt es sich am besten zusätzlich über den Schulter/Nacken-Bereich, sucht sich eine Wegstrecke aus und läuft los. Lauft am besten so, dass ihr nicht ständig wenden müsst, dann ist es gerade am Anfang einfacher.

Handgriff vom Gardena EVC 1000

Das erste Mal Vertikutieren

Gut belesen schnappte ich mir also unsere 50m-Kabeltrommel, stellte fest, dass ich von der Steckmöglichkeit her noch ein Zwischenkabel brauche und konnte dann irgendwann starten. Wie vorher in irgend einer Anleitung gelesen, ging ich recht zügig über das erste Stück Rasen, nur um festzustellen, dass sich kaum etwas tat. Weder Gras noch Moos kamen so richtig heraus. Erst als ich sehr viel langsamer ging, tat sich etwas. 2 Meter später hatte ich allerdings das nächste Problem, denn trotz Fangkorb blieb plötzlich ganz viel herausgekämmtes Material auf der Wiese liegen, dabei hatte ich nicht einmal 10m Strecke hinter mir! Völlig verwirrt entfernte ich den Fangkorb und war doch ziemlich überrascht, dass er schon voll war. Übervoll, schließlich quoll ja schon alles heraus!
Ich leerte ihn also aus und schob weiter. Diesmal achtete ich darauf, ab wann Schnittgut liegen blieb und leerte wieder aus. Auf dem ziemlich bemoosten Stück musste ich etwa alle 6m den Korb ausleeren, so viel bekam der EVC heraus. Als nach der 3. Leerung unsere 120 Liter-Biotonne schon gut voll war, begann ich mir so langsam Gedanken zu machen, wo ich eigentlich den ganzen Grasabfall hinkippen will. ….

Ich brauchte so 2 bis 3 Touren mit dem Vertikutierer, dann klappte der Ablauf richtig gut. Ich hatte den Dreh beim Schieben raus und wusste in etwa, wie schnell ich gehen darf, damit er ordentlich arbeitet. Auch die Wendungen, die am Anfang hauptsächlich wegen meiner Angst, das Stromkabel zu kappen, etwas holperig waren, wurden immer besser und einfacher. Und auch unsere Maulwurfshügel umging ich mit einem schnellen herunterdrücken des Bügels und damit kurzfristigem Anheben des Vertikutierers. Nach ein paar Mal hatte ich auch raus, wann der Fangkorb voll war. Teilweise kann man es sogar am herausquellenden Staub sehen. Alles perfekt, wenn da nicht die riesige Menge an Grasabfall gewesen wäre. Schon nach kurzer Zeit hatte ich 3 volle 120-Liter-Tonnen und noch nicht einmal ein Viertel unseres Grundstückes bearbeitet!

Das Arbeiten mit dem EVC 1000 ist total simpel. Zum Starten gibt es einen Sicherheitsknopf, der gleichzeitig mit dem orangen Bügel gedrückt werden muss, während der Fahrt reicht es dann, nur den Bügel zu halten. Nach unserem vermoosten Anfangsstück begann ich einfach am Rand der großen Wiese und lief dort in langen Bahnen hin und her. Die Wendungen sind einfach – nur den Haltegriff runterdrücken und damit das Gerät vorn anheben, wenden und das Gerät wieder vorsichtig aufsetzen. Durch die immer gleich langen Bahnen wusste ich auch, dass ich am Ende einer jeden Bahn einfach den Fangkorb ausleeren muss, auch das machte es einfacher. Das Stromkabel war auf den langen Strecken überhaupt kein Problem mehr. Am Anfang war es ein recht kleines Stück Rasen und schon etwas tricky, aber auf einer langen Strecke kann man ihm gut aus dem Weg gehen.

Beim Ausleeren des Fangkorbes war ich zuerst doch recht überrascht, wie viel Erde sich da eigentlich sammelt. Wenn man allerdings an das Arbeitsprinzip denkt, ist es natürlich klar, dass beim einritzen auch ein wenig Erde in den Fangkorb wandert. Schon deshalb merkt man auch recht gut, wenn der Korb immer voller wird, denn durch das Gewicht lässt er sich auch schwerer Schieben.
Die Erde hat allerdings auch noch einen anderen Nachteil, denn das Vertikutieren ist eine recht staubige Angelegenheit. Durch das Gewebe des Fangkorbes quillt reichlich Staub nach hinten – mal eben schnell ein bisschen vertikutieren ist nicht so ohne weiteres drin. Beim ersten Mal war es sehr stürmisch, dementsprechend sah ich hinterher auch aus. Die anderen Male war es fast windstill, trotzdem sah meine Hose hinterher eher dunkelgrau als schwarz aus.

Bei meinen langen Bahnen spielte ich übrigens auch ein wenig mit der Geschwindigkeit rum. Es zeigte sich, dass man bei Millimeterweisem Vorwärtsschieben ein super Ergebnis bekommt und man bei unserem Boden und unserer Verfilzung nur ein Mal, vielleicht noch ein zweites Mal quer laufen müsste. Je schneller man geht, um so weniger kommt heraus. Allerdings sind solche Geschwindigkeitsangaben sehr subjektiv, denn bei jedem sieht der Rasen und auch der Boden anders aus. Moos löst sich zum Beispiel sehr gut und schnell, Klee braucht eine längere und sehr langsame Behandlung. Und unser sehr lehmiger Boden hält sowieso immer alles gut fest.

ziemlich staubiger EVC 1000

Die Reinigung

Nicht nur ich war nach dem Vertikutieren ziemlich staubig, sondern auch der EVC 1000.
Leider schweigt sich die Bedienungsanleitung zum Thema Reinigung aus. Der Mann hat ihn einfach vorsichtig und fern von elektrischen Teilen mit dem Schlauch abgespritzt. Klappte super und für den hartnäckigen Rest kam die Bürste zum Einsatz.

Und wohin mit dem Abfall?

Bevor ich zu meinem Fazit komme, wollte ich euch doch noch erzählen, wie es mit meinem Müllproblem weiterging.
Nachdem ich am letzten Wochenende ca. 100m² vertikutiert hatte, wusste ich schon nicht mehr, wohin damit. Ich könnte mir wahrscheinlich für unseren kompletten Garten einen 20m³-Container anfordern und würde ihn voll bekommen – es ist der Wahnsinn, welche Menge dabei anfällt.
Am nächsten Tag entsorgte ich eine ganze Menge über unseren Kompost, den ich glücklicherweise noch nicht umgesetzt hatte. Zu viel darf da aber auch nicht rauf, sonst zersetzt es sich nicht. Auch muss es gut mit kleinteiligem und trockenem Material durchmischt werden. Ich hatte im letzten Jahr absichtlich alle Pflanzen im Gewächshaus stehen und vertrocknen lassen, so dass ich jetzt eine ganz gute Mischung mit dem Gras und der darin enthaltenen Erde herstellen konnte. Das dann einfach immer wieder in dünnen Schichten in den Komposthaufen einstreuen.
Den Abfall der nächsten Male werde ich einfach auf einen Haufen am Rande des Gartens kippen und immer wieder über die Biotonne entsorgen. Ich hoffe, dass ich bis zum Ende des Sommers damit dann durch bin und alles entsorgt habe.

vertikutierter Rasen

2x vertikutiert (1x längs, 1x quer) und trotzdem noch so einiges drin. Bei den nächsten Touren lief ich viel langsamer, das Ergebnis wurde deutlich besser.

Fazit

Richtiges Vertikutieren ist eine Wissenschaft für sich, mit dem EVC 1000 wird es jedoch sehr einfach. Die Montage und Inbetriebnahme ist simpel und schnell erledigt. Die Tatsache, dass man ihn nicht auf eine bestimmte Höhe ausrichten muss, finde ich super. Im Betrieb zeigt sich, dass er nur auf geraden Böden gleichmäßig arbeitet – das ist allerdings bei jedem anderen Vertikutierer auch so und völlig normal. Auf unserem, vor ca 4 Jahren per Bagger begradigtem und plattgewalztem Grundstück, läuft er erstaunlich gut und arbeitet sauber. Wenn bei euch noch einiges liegen bleibt, kann es auch helfen, die Laufrichtung zu ändern.
Die Höhe des Bügels finde ich mit meinen knapp 1.70m gut, der Mann mit seinen 1.86m fast ein wenig zu niedrig. Leider lässt sich der Bügel nicht in der Höhe verstellen.

Das Arbeiten mit eingehängtem Fangkorb ist super und absolut sauber, wenn man ihn rechtzeitig ausleert. Dank des immer höher werdenden Eigengewichtes merkt man nach einiger Zeit recht gut, wann der Korb voll ist und ausgeleert werden sollte. Der Korb ist dann zu gut 3/4 voll, wenn es herausquillt ist er fast ganz voll. Einzig bei sehr vermoosten Strecken quillt es schon nach einer halben Fangkorbfüllung heraus, weil Moos so viel Platz wegnimmt bzw. so „bauschig“ ist.
Praktischerweise ist die Aufhängung des Korbes am Gerät so groß, dass sie auch dann greift, wenn noch einiges an Gras im Vertikutierer hängt. Man muss also vor dem Einhängen nicht immer erst einmal saubermachen.

Die Arbeitsgeschwindigkeit hängt stark von der Boden- und Rasenbeschaffenheit eines jeden Gartens ab, ich empfinde sie aber als angenehm. Die Lautstärke liegt laut Gardena bei 94db, was in etwas einem normalen Rasenmäher entsprechen müsste. Ich empfinde es als nicht zu laut, konnte mich teilweise auch nebenbei noch kurz unterhalten, auch wenn ich etwas lauter reden musste.
Dank der beiden großen und kleinen Räder fährt er sich sehr gut und lässt sich auch prima auf der Stelle wenden oder um Kurven fahren.

Ich bin gespannt, wie unser Rasen auf das Vertikutieren reagiert. Das ersten beiden Stücken ist fertig, den Rest werde ich nach und nach bei trockenem Wetter bearbeiten. Ich werde auf jeden Fall berichten – über unseren Rasen und die Höhe des Gras/Mulchhaufens!

(Der EVC 1000 inkl. Fangkorb wurde mir für diesen Test kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das nicht.)

27 Kommentare

  1. Michael

    Wir haben vor 2 Jahren auch vertikutiert. Die Wiese war so voller Moos, das danach nichts mehr übrig war. Wir haben neue Rasensaat aufgebracht und nach einiger Zeit sah die Wiese wieder gut aus. Jetzt kommt das Moos aber wieder durch.

    Antworten
  2. Alex

    Ich habe dasselbe Problem mit Moos. Vertikulieren hat nur einen kurzzeitigen Effekt gebracht. Jemand einen Tip?

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    1. Thorsten

      Hallo Alex,

      der Grund liegt häufig an der Beschaffenheit des Mutterbodens. Vielleicht ist das auch bei deinem Rasen der Fall. Eventuell solltest du deine Rasenfläche mal kalken.
      Gruß
      Markus

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  3. Sandra

    Hast du danach neu ausgesät Alex?
    Zuerst muss gründlich vertikutiert werden. Ich merke gerade bei uns, dass es zwar leicht rausgeht, aber nach einem Durchgang trotzdem noch einiges drin bleibt. Alles rausholen, dann großflächig Sand auf den Rasen aufstreuen. Der tritt sich mit der Zeit ein und lockert den Boden auf, sorgt damit auch für nen besseren Feuchtigkeitshaushalt.
    Unbedingt auch neue Rasensaat ausbringen!

    Wichtig ist auch das richtige Düngen. Schaut euch euren Rasen an und sucht nach anderen Pflanzen, die darin wachsen (sogenannte Zeigerpflanzen). Hier gibt es eine schöne Übersicht, die dann bei der Auswahl des passenden Düngers hilft: http://www.bio-gaertner.de/Verschiedenes/Zeigerpflanzen-Indikatorpflanzen

    Ansonsten darf das Gras in (dauer)schattigen Lagen nie zu kurz sein.

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    1. Alex

      Hey Sandra,

      danke für die Tipps. Vor allem den mit dem Sand. Das werde ich mal ausprobieren.

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      1. Sandra

        Ich drück die Daumen, das es hilft :) Dauert sicher ne Weile, weil es soll sich ja mit der Zeit eintreten, einwachsen usw. Hilft auf Dauer aber bestimmt.

        lg, sandra :)

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  4. Dirk

    Mensch da hast du dir echt Mühe gemacht mit dem Beitrag. Danke. Wir haben ein ca. 5000qm Gartenbereich, allerdings den Vorteil, dass Hühner diese Arbeit übernehmen ;) Was wir jedes Jahr wegmähen ist wahnsinn. Und so ein Huhn ist im Unterhalt auch günstiger als ein Vertikutierer ;) … und liefert Eier :D

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    1. Sandra

      Wow, bei 5000m² bräuchte man auch schon nen ziemlich guten Aufsitzmäher :D Aber Hühner? Ich hätte nicht gedacht, dass man mit denen zuverlässig „mähen“ kann. Dachte, die zerfleddern das Gras eher und vernichten es komplett. ….

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  5. Maria

    Ich hasse Gartenarbeit… aber so langsam geht es eben wieder so richtig los! Ich glaube mit 5000 qm, so wie sie Dirk hat würde ich nur noch verrückt werden.

    Der Vertikutierer ist aber gut… macht die Arbeit halbwegs erträglich.

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  6. Nina

    Da ich nicht so einen grünen Daumen habe, vertikutiert unseren Rasen immer der Gärtner. Ich lasse ihn zwei Mal im Jahr kommen und der kümmert sich dann :-)

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    1. Sandra

      Wow, Luxus! Ich fürchte allerdings, dass das bei unsere Grundstück nicht so wirklich bezahlbar wäre (über 2.500 m² Rasenfläche ;) ) Ich habe es bis jetzt noch nicht ein Mal komplett über das Grundstück geschafft und beschränke mich immer wieder darauf, Teilbereiche gründlich zu machen. Aktuell macht mir leider seit Tagen der Regen einen Strich durch die Rechnung und wenn es denn mal trocken ist, dann ist garantiert eins der Kinder krank -_-

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  7. Flo

    Bisher habe ich auch jedes Jahr den Rasen vertikutiert. Gefühlt wird es aber immer weniger Rasen und mehr Unkraut und kahle Stellen, trotz Nachsaat. Moos ist wenigstens grün. Aber vielleicht rupft mein Vertikutierer einfach zu viel raus.

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    1. Sandra

      Düngst du den Rasen?

      Zu viel ausrupfen kann der Vertikutierer aber nicht, denn Gras hat eine senkrechte Wurzel, die von der Messerwalze nicht gezogen werden kann. Du musst dein Pflegeprogramm also noch ein bisschen ausweiten. ;)

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  8. Pingback: Vertikutieren – ein Rückblick auf’s Jahr › Sandras Testblog

  9. Thomas

    Ich werde dieses Jahr zum ersten Mal vertikutieren

    Ich bin gespannt wie es läuft. Sehr toller Artikel in jedem Fall.
    Vielen Dank :)

    Antworten
  10. Angela

    Sollte man eigentlich vor dem vertikutieren kräftig „eindüngen“ oder ist das schädlich? danke

    Antworten
    1. Sandra

      In der Regel wird empfohlen, den Rasen einige Zeit vorher zu düngen. Wir haben es bei unserem diesmal auf jeden Fall getan, damit er möglichst einen guten Start nach dem Vertikutieren hat.

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  11. Mariane

    Hallo Sandra,

    wirklich shcöner und informativer Artikel.

    Ich würde allerdings nicht soviel Arbeit in meinen Rasen stecken :D

    Für mich ist der „Rasen“ im Unterschied zu Blumen- und anderen Wiesen einfach eine grüne Fläche, die kurz gehalten wird, damit man sich drauf tummeln kann. Aus welchen Pflanzen das Grün besteht, ist mir dabei ziemlich egal. Je verschiedener die Pflanzen, umso lebendiger wirkt er. Und wenn neben dem Mulch auch mal ein Aststückchen liegen bleiben darf, kommen die Würmer und mit ihnen die Vögel, die sich zur Nestbauzeit wiederum über das Moos hermachen.

    Aber so handhabt das halt jeder anders :)

    Antworten
    1. Sandra

      Stimmt, deine Sichtweise hat auch etwas für sich :D Genau so handhabe ich es auch in einem Teil unseres Gartens, der bis jetzt immer noch recht vermost ist. Irgendwie habe ich es im Frühjahr total verpasst zu vertikutieren – erst war der Fuß kaputt, dann es plötzlich zu heiß. Trotzdem ist doch schon ein Unterschied zum letzten Jahr erkennbar, auch wenn er immer noch ein wenig zu vermost ist. Aber so freuen sich wenigstens die ganzen Spatzen und Kohlmeisen, die hier gerade nisten :D

      Antworten
  12. Martina

    Wie hältst du es denn mit dem spätesten Zeitpunkt zum vertikutieren Sandra? Ich stelle die Frage deshalb, weil sich ja das Wetter praktisch nicht mehr an das Klima bzw besser gesagt an den Kalender hält? So geschehen verschieben sich ja auch die Prioritäten oder nicht? Vielen dank für die lehrreichen Antworten bisher denn einige Fragen der Kommentatoren hab ich mir auch schon gestellt :-) LG Martina

    Antworten
    1. Sandra

      Eigentlich wollte ich schon im letzten Jahr im Herbst vertikutieren, doch da machte mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung. In diesem Jahr waren es eher div. Krankheitsfälle in der Familie und vor allem unsere Feldmäuse, die sich in unserem Garten leider viel zu wohl fühlen.
      Allein schon vom Gefühl und dem Anschauen, wie viel altes Gras und auch anderes Zeugs zwischen den Halmen liegt, würde ich unbedingt vertikutieren wollen. Aktuell plane ich dann halt für nächsten Herbst ;)

      Antworten
  13. alica

    das mit dem vertikutieren ist so eine Sache. vor allem wegen der Wetterkapriolen der letzten Jahre. Jetzt grad wieder. Wir haben spät Dezember und ich hab hier bei mir fast 17 Grad in Österreich! also, sollte ich vertikutieren oder nicht. Frag ich mich echt jetzt! Wetter passt eigentlich und Zeit hab ich auch :-) Bei dieser Gelegenheit möchte ich natürlich nicht verabsäumen, auch die besten Wünsche für das neue Jahr 2017 zu übermitteln  Alice

    Antworten
    1. Sandra

      Bei uns waren es heute auch rund 10 Grad – wäre eigentlich ein gutes Wetter zum Vertikutieren, wenn es nicht so naß wäre.

      Du hast aber Recht, denn irgendwie ist es echt schwer geworden und so wirkliche Jahreszeiten mit ihren Unterschieden scheint es gar nicht mehr so richtig zu geben.

      Danke für die Wünsche! Ich wünsche dir auch ein wunderschönes 2017! :)

      Antworten
  14. Tanja

    Zur Rasenpflege gehört das Vertikutieren des Rasens schon lange ins Standardrepertoire des ambitionierten Heimgärtners. :-) da es in meinen Breitengraden derzeit einen eher sehr milden aber nassen Winter gibt und sich bereits jetzt Moose stark ausbreiten, wollte ich dich fragen ob du Tipps betreffend „vorsorglichem vertikutieren“ hast danke

    Antworten
    1. Sandra

      Im Idealfall sollte man ja im Herbst vertikutieren und auch düngen – damit wären die Moose Geschichte. In wie weit es auch im Winter sinnvoll ist, kann ich nicht sagen.

      Wir hatten das warme Wetter auch, sehr kurze Zeit später aber reichlich Frost. In dem Fall hätte es wahrscheinlich eher geschadet als geholfen.

      Antworten
  15. Lars

    Huijujui da kam aber einiges zusammen :)

    Antworten
  16. Sigrid

    Hallo, mir stellt sich die Farge, ob der Boden eher trocken oder feucht sein sollte. Bekommt man bei feuchte oder trockene Erde bessere Ergebnisse?

    Antworten

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