Weihnachtszeit – Plätzchenzeit

[bezahltes Posting]

Ich liebe es zu backen. Nicht nur an Weihnachten, sondern auch das ganze Jahr durch könnte ich mich immer wieder hinstellen und tue es oft auch. Einige Sachen bekommt mein Mann dann regelmäßig mit ins Büro, zum Beispiel die jährliche Dose Weihnachtskekse. Das geht inzwischen schon so weit, das seine Kollegen von sich aus fragen, ob er denn bald wieder mal Kekse oder Muffins mitbringt. Ich habe zwar ein paar All-time-favorites, aber trotzdem suche ich immer wieder nach neuen Rezepten. Eigentlich schön blöd, denn seit Jahren sammle ich Keksrezepte aus Zeitungen, Zeitschriften und co, aber suche trotzdem immer noch weiter.  Meist auch deshalb, weil ich keine Lust habe, die 200 Rezepte hier auf dem Stapel zu durchsuchen. Dieses Jahr stand ich auch das erste Mal vor Kochbüchern rund um das Thema Weihnachtsplätzchen. Die Auswahl ist riesig und vor allem bei GU gibt es richtig tolle und verständliche Sachen. Aber eigentlich habe ich ja genug, es wäre halt nur schön, noch mehr Auswahl zu haben. Trotzdem hat die Vernunft gesiegt und ich habe sie nicht gekauft.

Nichts desto trotz habe ich in diesem Jahr einen recht ehrgeizigen Plan, was Weihnachtskekse und Co betrifft. Die ersten Cookies sind schon bald wieder alle, die ersten ausgestochenen Kekse sind es schon. Demnächst wird bei uns wieder gebacken, diesmal aber neben den üblichen Keksen auch Baumschmuck. Ich finde Weihnachtskugeln am Baum zwar schön, aber irgendwie hat der Baum erst so richtig Charme, wenn kleine Sterne oder andere Weihnachtskekse mit am Baum hängen. Glasiert und bunt bestreut, versteht sich. Außerdem ist es ein tolles Tagesprogramm fürs’s große Kind – vormittags backen und nachmittags verzieren.

cookies

Backen mit Kindern?

Unbedingt! Ich habe es schon probiert, als der Große etwa 2 Jahre alt war. Er bekam eine kleine Schüssel, etwas Mehl, Wasser und Zucker und durfte rühren. Wirklich gut ging es nicht lange, dann landete der Schneebesen bzw. Rührlöffel nur noch im Mund und nicht mehr in der Schüssel. Dieses Jahr – 1.5 Jahre später – ging das schon besser. Allerdings übernahm die Küchenmaschine das Teig kneten und er durfte ausstechen.
Bei uns bewährte sich eine Arbeitsteilung zu dritt. Ich wuselte irgendwo in der Küche rum, kam zum Bleche tauschen, rollte ab und an den Teig aus und Mann und Kind stachen durchgehend aus. Ich fand es total entspannend – der Mann leider eher weniger. Vor allem wohl dann nicht mehr, als Sohnemann beschloss, alles um die ausgestochenen Kekse nicht an die Seite der Unterlage, sondern direkt in den Mund zu schieben. Aber irgendwie macht ja auch genau das beim Plätzchen backen so Spaß. Genauso wie das Rumstauben Spielen mit Mehl und sich selbst von oben bis unten bekleckern. Aber egal, schließlich kann man alles waschen – Kind und Kleidung.

Wenn ich allerdings dran denke, dass ich die Plätzchen für den Baum mit Zuckerguss und Schokolade glasieren will, bin ich mir im Moment gar nicht so sicher, ob ich das wirklich als Kinderbeschäftigung will. Ich befürchte, ich muss dann wohl das doppelte an Glasur fertigen und das Kind nachher 2km durch die Winterlandschaft jagen, damit es den ganzen Zucker im Körper wieder „los wird“.  Andererseits – es ist halt Weihnachten und da ist es ja nicht so schlimm. Oder doch?

Dürfen eure Kinder beim Plätzchen backen so viel Teig naschen, wie sie wollen?

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.