Weihnachten in Familie

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Ich gebe zu – so langsam holen mich die Weihnachtslieder doch ein. Spätestens nachdem ich vor ein paar Tagen die Weihnachtslieder-CD von und mit Frank Schöbel so nebenbei mithörte, geht mir das eine Lied nicht mehr aus dem Kopf. Vorhin erwischte ich mich selbst sogar dabei, das ich ein Weihnachtslied in meine YouTube-Playlist aufgenommen habe. Es scheint also unumgänglich – Weihnachten ist bald da. Die letzte Woche Kindergarten für dieses Jahr (wenn der Sohn auf die letzten Meter nicht wieder krank wird – wonach es im Moment leider aussieht.). Die letzte Arbeitswoche für meinen Mann. Der Baum ist schon gekauft, nur der Behang muss noch gebacken werden. Die meisten Geschenke sind besorgt, um die letzten muss ich mich noch diese Woche kümmern. Klingt fast so, als könnte es losgehen.

Lebkuchenhaus

Selbst Schwiegermama fragte schon, wie wir das denn an Weihnachten machen und das ist nun wirklich das sicherste aller Zeichen. Und dabei ist ihre Frage eigentlich völlig überflüssig, denn es ist jedes Jahr das Gleiche. Schon als wir noch keine Kinder hatten, trafen wir uns gegen 16 Uhr bei ihnen, schmückten alle zusammen den Baum und aßen abends Fondue. Inzwischen wird danach allerdings nichts mehr oder kaum noch gespielt, sondern die Kinder bespaßt. Am 2. Weihnachtsfeiertag treffen wir uns alle wieder bei ihnen und essen das traditionelle Weihnachtsmenü – Gans, Rotkohl und Kartoffeln.
Es ist schön, es ist besinnlich und es ist jedes Jahr total nett. Noch dazu habe ich in all den Jahren, die ich zusammen mit ihnen feiere, noch nie einen Streit erlebt. Die perfekten Weihnachten sozusagen.

Alles hat ein Ende …

Doch ich ahne und befürchte, das mein schönes Leben spätestens im nächsten Jahr vorbei sein wird. Bereits vor einiger Zeit erwähnte Schwiegermama so ganz beiläufig, dass  wir ja nun mit Hausbau doch fast fertig sind und wir das Weihnachtsessen doch bei uns zu Hause machen könnten. Vorteile hätte es sicherlich, denn dann könnten beide Kinder abends einfach ins Bett gehen und wir wären zeitlich nicht so gebunden. Allerdings habe ich dann natürlich auch das ganze Weihnachtsmenü abzuarbeiten und davor graut es mir dann doch. Schließlich gehört – wenn es nach dem Rest der Verwandschaft geht – unbedingt eine Gans dazu und genau die gibt es bei uns fast nie (weil der Mann keine mag). Ich habe sogar schon ein bisschen im Internet gesucht, denn Frau will schließlich vorbereitet sein. Es gibt auch diverse Menüvorschläge ohne Gans, aber ich glaube nicht, dass ich meinen Schwiegereltern mit Bandnudeln und Gorgonzolasauce kommen sollte. Auch dann nicht, wenn es nur ein Teil eines Menüs ist. :D

Vielleicht muss ich mich doch mit dem Gedanken an eine Gans anfreunden. Ich habe ja immerhin noch ein Jahr Zeit und die Seite „eatsmarter.de“, die ich gefunden habe, scheint gar nicht so schlecht zu sein. Es gibt ganz viele Rezepte, die eigentlich mehrheitlich darauf ausgelegt sind, leicht und gesund zu sein. Trotzdem gibt es dann aber auch das Rezept für die Weihnachtsgans mit Rotkohl, aber immerhin als Alternative auch noch andere vielfältige Weihnachtsmenüs. Und wenn ich ein Jahr Vorlauf habe, könnte ich ja tatsächlich noch einen Testlauf starten. Oder zwei. Ostern, und damit das nächste Familienfest ist ja nicht mehr weit. Aber bis es so weit ist, genieße ich noch das Weihnachtsfest in der Familie mit nur wenig Arbeit für mich. …

2 Kommentare

  1. Lili

    Liebe Sandra,

    im Umgang mit Schwiegermüttern habe ich eins gelernt: Zeige ihnen schnell deine Grenzen! Und es sollte gelten: Euer Haus, eure Regeln. Ganz einfach.

    Wenn du keine Weihnachtsgans machen möchtest, dann würde ich mir den Stress auch nicht antun. Mit der Einstellung wird das eh nichts :D
    Es gibt doch so viele leckere Sachen, die man auch stressfreier und ebenso festlich zaubern kann. Zur Not kann sie ja selbst ne Gans machen, am ersten oder zweiten Feiertag, Weihnachten ist ja schließlich lang genug :D
    Ein schönes, stressfeies Weihnachtsfest wünscht
    Lili

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  2. Nick

    WOW das sieht verdammt lecker aus.

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