Und dabei wollte ich doch nur eine Lampe …

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Regelmäßige Leser wissen es, alle anderen nicht – also hole ich mal eben kurz aus. Wir wohnen nun schon seit wenigen Jahren in einem inzwischen immer „fertigerem“ Haus. Eingezogen sind wir, als das Erdgeschoss fertig war. Das Obergeschoss und ganz viel anderes lief seitdem nebenbei und steht inzwischen endlich vor der Fertigstellung. Zeit also, sich so langsam um die Deko und vor allem Lampen Gedanken zu machen. Vor allem eine Lampe im Treppenbereich nervte mich unglaublich. Ich fand einfach nie die richtige, wusste allerdings auch immer nicht, was genau ich eigentlich wollte. Mehrere schwenkbare Strahler bzw. Leuchten sollte sie haben. Und nicht zu modern, denn schließlich muss sie auch irgendwie zur Holztreppe passen.

Beim Stöbern in den unendlichen Weiten des Internet fand ich sie dann. Caramella – meine Traumlampe. Sie hat 2 bewegliche Arme und ist nicht hypermodern, sondern eher schlicht und klassisch. Und witziger weise passt sie gerade sehr gut in die Zeit. Dank der Kreise auf dem Keramikschirm erinnert sie stark an Olympia. Aber das ist eher nur Zufall und war keinesfalls gewollt. Trotzdem bleibt sie eine zeitlose Schönheit.

Wer uns kennt und auch unseren Baublog damals verfolgt hat, der weiß, dass bei uns keine größere Aktion ohne Probleme ablief. Ob die Altlasten im Garten, ständige Probleme mit dem Fensterbauer, der kaputte 1000-Liter-Speicher – wir haben alles mitgenommen. Um so verwunderlicher, dass in der letzten Zeit vieles richtig gut und ohne Probleme lief. Bis zu Caramella. Denn nachdem wir erst das Kabel ein Stück weit umlegen und damit die Wand aufstemmen mussten, sieht jetzt unsere Decke in einem Teilbereich so aus:

Loch in der Decke

Der graue Kasten ist ein Verteilerkasten. Das Loch musste in die abgehängte Decke rein, weil die Verkabelung nicht so wollte, wie sie sollte. Denn nach einem recht problemlosen Anbau wollte Caramella einfach nicht leuchten. Auch keine der anderen Lampen, die wir testweise anschraubten. Also ein elektrisches Problem. Das ist um so ärgerlicher, wenn man die komplette Elektrik mit Freunden selbst gelegt hat. Natürlich Freunden, die sich auskennen und das gelernt haben. Aber – Fehler sind menschlich, können passieren und kosten in dem Fall höchtens ne kleine Gipskartonplatte, ein bisschen Gips, Tapete und Farbe. Außerdem wurde der Fehler gefunden und Caramella leuchtet nun endlich in ihrer ganzen Schönheit.

Spannend war der Anbau für mich, denn so konnte ich gleich den Männern beim Fachsimpeln über die Lampe zuhören. Der Elektriker befand sie für unnötigen Fummelkram, denn nachdem man die entsprechenden Kabel in der Lüsterklemme verschraubt hat, muss man zur Erdung die Lüsterklemme auf ein kleines Plättchen an der Lampe stecken. Nun gut – Männer und Fummelkram ist immer so eine Sache, zumindest bei meinem. Grundsätzlich ist sie aber sehr einfach anzuschließen und auch anzubauen, das gab er dann schon zu. Bis auf die Erdung halt. Außer Dübeln und Schrauben liegt übrigens alles bei, auch die Leuchtmittel.

Caramella

Gefunden hatte ich Caramella übrigens in der Leuchtenzentrale. Die Auswahl ist riesig und einen super Service gibt es gleich noch dazu. Ich war mir nämlich überhaupt nicht sicher, ob die Lampe überhaupt für unsere Treppe geeignet ist. Schließlich gilt es, 2.80m Höhenunterschied halbwegs zu beleuchten. Das Team beruhigt mich und behielt Recht. Die Lampe passt super und leuchtet dezent, aber trotzdem hell im Treppenbereich.

Ich bin auf jeden Fall glücklich und zufrieden mit meiner Wahl. Der Mann auch, aber wohl eher, weil ich nun endlich aufhöre, die Lampenabteilungen und -Shops zu durchstöbern. Wenn er wüsste … Schließlich brauchen wir für’s ganze Obergeschoss ja auch noch Lampen. Aber jetzt weiß ich ja, wo ich suchen muss. ;)

(Caramella wurde mir für diesen Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das nicht.)

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