Tipps für einen gesunden Schlaf

Meine Oma hat mich früher immer gefragt „Kind, schläfst Du auch genug?“. Ehrlichgesagt hat mich diese Frage immer etwas genervt, aber recht hatte sie! Jeder Mensch benötigt Schlaf – ein Erwachsener täglich immer noch 7-8 Stunden! Als wir noch kein Kind hatten, war das alles kein Problem. Doch seit unser Sohn da ist, wird das knapp und ich freue mich jedes Mal, wenn ich mehr als 7 Stunden Schlaf bekomme. Um so wichtiger ist, dass der Schlaf erholsam ist, denn nur dann ist es auch gesunder Schlaf.

Es gibt ein paar Tricks, mit denen man sich den Schlaf und vor allem auch das Einschlafen erholsamer gestalten kann:

  • Vor dem Schlafen auf Horrorfilme und Co. verzichten.
  • Alle Grübeleien und Dinge, die man noch erledigen will, auf den nächsten Tag verschieben. Nachdenken macht das Einschlafen nicht unbedingt leichter. Wenn, dann sollte man an etwas positives denken.
  • Rituale helfen beim Einschlafen. Egal ob das Schäfchen zählen, der Becher warme Milch oder ein paar Seiten eines guten Buches. Rituale schaffen eine vertraute Umgebung und lassen sowohl den Körper, als auch die Seele entspannen.

Mindestens genauso wichtig wie die oben genannten Dinge ist jedoch die Schlafumgebung:

  • Es sollte nicht zu warm im Raum sein – 15-18 Grad sind ideal. Weder zu warm noch zu kalt ist gut.
  • Vor dem Schlafen sollte das Schlafzimmer bei vollständig geöffnetem Fenster gründlich gelüftet werden.
  • Für viele spielt es eine Rolle, ob es im Raum hell oder dunkel ist. Mir persönlich ist es egal, ich schlafe überall. Aber generell sollte das Schlafzimmer über eine Verdunklungsmöglichkeit verfügen. Es gibt übrigens spezielle Verdunklungsgardinen, die wirklich für einen dunklen Raum sorgen.
  • Auch das Raumklima ist wichtig. Wer schläft schon gern in einem staubtrockenen Raum? Hier können aufgestellte Wasserschalen, aber auch Pflanzen helfen, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.

Doch alle genannten Punkte bringen nichts, wenn der nächste Punkt nicht stimmt: Das Bett. Wer fühlt sich schon wohl in einem Bett, dass bei jeder Bewegung quietscht oder knarrt, so dass man sich nicht traut, sich zu bewegen? Oder dessen Matratze durchgelegen ist?

  • Das Bett sollte ansprechend aussehen – egal wie.
  • Der Lattenrost sollte zumindest einige Grundanforderungen erfüllen: Er sollte sich möglichst den verschiedenen Körperzonen und unterschiedlichen Belastungszonen selbst anpassen. Einige Lattenroste kann man härter oder weicher einstellen. Nicht zu empfehlen sind jedoch die ganz einfachen Roll-Lattenroste.
  • Die Matratze sollte den Körper perfekt unterstützen, ihm jedoch keine neue Form bzw. Liegeposition aufzwingen. Auch sollte der Körper nicht einsinken. Um die perfekte Matratze für sich zu finden, sollte man sich am besten beim Fachhändler beraten lassen und probeliegen. Gleiches gilt auch für die Lattenroste!
  • Nach ca. 7 Jahren hat jede Matratze ihr bestes Alter hinter sich und sollte ausgetauscht werden. Der Rücken wird es danken.

 

2 Kommentare

  1. Frühaufsteher

    Hallo Sandra,

    echt ein guter Artikel mit vielen guten Tipps.

    Anbei noch ein paar Ergänzungen, ein paar davon decken sich mit den schon von dir genannten ;)

    – Um ideale Schlafhygiene zu garantieren sollte Dein Schlafzimmer so dunkel wie möglich sein.
    – Es sollte möglichst still in Deinem Zimmer sein.
    – Die Lufttemperatur sollte zwischen 14 – 18° C betragen.
    – Dein Schlafraum sollte gut gelüftet sein.
    – Ein gutes Bett (Bettgestell, Lattenrost & Matratze) unterstützen Dich und Deinen Körper während des Schlafens.
    – Deine Bettdecke sollte an die Jahreszeit angepasst sein – im Winter eher dicke bzw. warme und im Sommer eher dünne bzw kühle Decken verwenden.
    – Halte alle möglichen elektronischen Geräte so gut wie möglich von Deinem Schlafbereich fern.
    – Laut der Lehre der Radiästhesie solltest Du es vermeiden auf Wasseradern oder anderen Erdstrahlungen zu schlafen.
    – Vermeide Koffein am späteren Nachmittag und Abend.
    – Unmittelbar vor dem zu Bett gehen sollte sportliche Betätigung vermieden werden.
    – Ein regelmäßiges Schlafengehen und Aufstehen hilft Deinem Körper eine gesunde Schlafroutine zu entwickeln.
    – Falls Du mal kurz (<1 Stunde) vor Deinem Wecker von selbst aufwachen solltest, nutze die Situation und stehe auf, statt weiterzuschlafen.
    – Es ist sinnvoll, sich schlafen zu legen, wenn Du die erste Müdigkeit verspürst.
    – Eine geringe Soundkulisse, bestehend aus Naturgeräuschen kann Dir beim Einschlafen helfen.
    – Kurz vor dem Schlafengehen solltest Du schwere Mahlzeiten vermeiden.
    – Sex lässt Dich in Folge der ausgeschütteten Hormonstoffe leichter einschlafen.

    Antworten
    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Danke für’s Ergänzen :)

      Antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.