TechGalerie – der Candy-Grabber

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Vor einiger Zeit hatte ich bei der TechGalerie das Weihnachtsgeschenk für meinen Mann bestellt.  Hier könnt Ihr alles dazu nachlesen.

Es wurde sehr zügig geliefert und kam sehr gut verpackt zu mir. Ich kann Euch die TechGalerie also absolut empfehlen!

Nun aber zum Geschenk. In der Überschrift konntet Ihr es schon lesen, jetzt gibt es auch Bilder dazu – es ist ein Candy Grabber. Bestimmt kennt ihn jeder von Euch, schließlich gibt es die in groß oft auf Jahrmärkten und co. Die große Variante ist meist mit Kuscheltieren gefüllt, diese hier kann man mit allem möglichen befüllen. Es darf nur nicht zu schwer sein. Aber dazu später mehr.

Der Candy Grabber kommt mit allem daher, was man sonst auch vom Rummel kennt: 3 Joysticks (rechts/links, vor/zurück, hoch/runter). Außerdem ein Münzeinwurfschlitz inkl. 30 Münzen, der Greifarm und Musik. Zum Funktionieren benötigt er 3 „D“-Batterien, die in ein Fach auf dem Boden eingelegt werden.

Das offene Fach ist für die Münzen gedacht. Eingeworfene Münzen landen automatisch da. Der Deckel lässt sich relativ leicht öffnen – nur nach hinten schieben und rausnehmen. Das Batteriefach ist da schon schwieriger zu öffnen, das geht nur mit einem Kreuzschlitzschraubendreher. Dann kann man den Deckel abheben.
Links neben dem Münzfach ist eine kleine viereckige Vertiefung: Darin sitzt der Ein- und Ausschalter. Außerdem im Boden: der Lautsprecher.

Er ist 34,5cm hoch und hat Außenmaße von  25,5 cm x 20,0 cm. Er wiegt gut 1,5kg. Der Candy Grabber kommt natürlich mit einer Bedienungsanleitung. Sie ist zwar kurz, aber dafür auch gut erklärt. Leider nur in Englisch, allerdings ist die Wortwahl sehr gut und dadurch wohl trotzdem für (fast) alle zu verstehen.

Die Verarbeitung

Auf dem ersten Bild kann man es vielleicht erkennen – der mittlere Joystick bzw. der dicke Knubbel obendrauf ist leider schief. Ich finde es nicht soooo schlimm, allerdings ist es schade. Man kann ihn ganz normal bewegen, berührt allerdings bei einem Schwenk nach links den anderen Joystick daneben.

Das ganze Gerät besteht aus Plastik mit einer teils glatten, teils rauhen Oberfläche. Auf dem Boden sind 4 Gummifüße angebracht, damit der Grabber ein bisschen sicherer steht.

Schade finde ich, dass überall Lücken sind. Auf dem obersten Bild kann man rechts neben dem Ausgabeschacht einen Spalt sehen, in dem die silberne Wand nicht bis unter den roten Rahmen geht. So in der Art ist das ganze Gerät. Das hört sich jetzt schlimmer an als es ist, denn es ist eine rein optische Sache. Die Funktion beeinträchtigt das überhaupt nicht. Die Seitenwände sind nach unten zum Boden teilweise ein bisschen ausgefranst, das kann man allerdings mit einer Feile beheben.

Was mich ein bisschen stört: Das Gerät riecht. Es kommt eingepackt in einer Folie, die oben und unten mit Pappe fixiert ist. Zusätzlich wird alles noch in einem Karton verpackt. Durch die Folie und eng sitzende Pappe ist das ganze fast luftdicht. Ich habe den Candy Grabber ersteinmal 2 Tage auslüften lassen, bevor ich etwas essbares reingelegt habe. Nun geht es auch und er riecht kaum noch. Die Schwierigkeit daran ist nur, dass ich das immer nur am Tage machen kann. Soll ja ein Geschenk werden und mein Mann soll es noch nicht sehen ;)

 

Erste Schritte

Bevor man loslegen kann, müssen natürlich die Batterien eingelegt werden und die Folie um den Greifarm muss ab. Hierzu wollte mir die Bedienungsanleitung leider nichts verraten. Wenn man die Klappe oben öffnete, sah man nur den Greifarm bzw. den Motor, mehr nicht. Die Lösung: Man musste den Greifarm zur Seite fahren, dann sah man, dass die Folie um den Greifer mit einem Stück Draht an der Schiene befestigt war. Eine ziemliche Fummelei das rauszubekommen, aber es ging. Danach hängt der Greifer ganz normal nach unten.

Will man das Spiel starten, benötigt man eine Münze. Diese steckt man in den Schlitz und das Spiel startet. Zumindest sagt das die Anleitung. So funktioniert es auch, allerdings braucht man nicht zwingend eine Münze. Der Münzeinwurf ist 2-geteilt. Beim Einwurf schiebt sich die linke Seite ein bisschen zurück und dadurch startet es. Man kann das ganze also auch ohne Münzen starten – klappt sogar durch bloße Erschütterung.

Direkt nach dem Start ertönt Musik. Es ist die typische Musik, die man ständig hört, deren Namen man aber nicht kennt und die spätestens nach 5x hören einfach nur noch nervt. Hier gibt es 2 Stufen: Normal und schnell. Die schnelle Variante ertönt in den letzten Sekunden, denn man hat nur insg. 60 Sekunden Zeit. Schafft man es, dass man etwas angelt, ertönt Beifall, ansonsten die typischen Geräusche für „verloren“.

Die Musik ist nicht schlecht, sie ist nur echt laut. Ein Freund von uns hat bei sämtlichem Babybspielzeug die Lautsprecherkabel zerschnitten. So blinken sie noch, es kommen aber keine Geräusche. Ehrlichgesagt kommt mir diese Idee bei der Lautstärke sehr verlockend vor. Wenn man es 1x hört, ist es ok. 2x auch. Aber spätestens ab dem 3. mal nervt es. Leider gibt es auch keine Möglichkeit, es leiser zu stellen.
Ich werde vorm Verschenken sicherlich den Lautsprecher etwas zukleben, damit es nicht so laut ist.

Mit dem Greifer kann man in alle Richtungen steuern. Man kann auch immer wieder zurück, was ja bei einigen Originalgeräten nicht  geht. Wenn man etwas greifen möchte, bewegt man den Greifer nach unten. Dabei öffnet sich der Greifer. Fährt man ihn wieder nach oben, schließt er sich. Hat man etwas im Greifer, muss man zum Ausgabeschacht und auch dort zum Öffnen den Greifer nach unten fahren.

Im Ausgabeschacht ist eine kleine Lichtschranke. Während des Spiels leuchtet es im Schacht rot. Fällt etwas durch den Schacht, geht das Licht sofort aus, die Musik auch. Dafür ertönt Beifall.

Der Praxistest

Das Prinzip habe ich ja nun schon erklärt. Befüllt werden muss der Candy Grabber natürlich auch. Ich habe mich für Milch-Mäuse entschieden. Auf dem Tech-Galerie Bild ist er mit Merci gefüllt, die in etwa das gleiche Gewicht haben dürften.

Das Befüllen ist relativ simpel. Beim ersten Mal muss man den Greifer sowieso zur Seite fahren um die Tüte zu entfernen. Danach bleibt der Greifer da stehen, wo er zuletzt benutz wurde. Er wird nicht automatisch zurückgefahren. Oben im roten Deckel befindet sich ein Fach, dass man relativ leicht öffnen kann. Für meinen Geschmack ein bisschen zuleicht, denn schon wenn man leicht  mit dem Finger darüberfährt, kommt der Deckel mit. Hier schmeißt man alles rein, was es nachher zu gewinnen geben soll. Begrenzt wird man von der Absperrung zum Ausgabeschacht, denn diese hat halt nur  eine gewisse Höhe. Trotzdem passten ca. 250g Milchmäuse rein.
Nach dem Schließen des Deckels ein bisschen schütteln, damit alles gleichmäßig verteilt ist und es kann losgehen.

Beim Praxistest zeigte sich eine kleine Schwäche des Greifers. Dadurch dass der Greifer nur aus Plastik ist, dürfen die Süßigkeiten nicht zu schwer sein. Mit den Mäusen schien er am Rande des Machbaren zu sein, allerdings wiegen die ja auch ein bisschen was. Es passierte relativ oft, dass der Greifer eine Maus gefasst und am zusammengedrehten Ende eingeklemmt hatte, diese aber wieder durch den Greifer rutschte, als er sich unter dem Gewicht ein bisschen öffnete.
Es geht auf jeden Fall und man bekommt Sachen gegriffen, ist aber – zumindest bei den Milchmäusen – nicht ganz einfach :)

Es erklärt sich sicher von selbst, dass man nicht alles in den Candy Grabber packen kann. Chips und ganze Tafeln passen nicht rein, Würmer müssten eigentlich klappen. Am besten sind natürlich eingepackte Sachen, allein der Hygiene wegen. Theoretisch müsste man den Deckel problemlos abnehmen können, denn er hat kein Innnenleben und ist rundum mit Schrauben festgemacht. So könnte man den Behälter auch von innen saubermachen.

Fazit

Ein geniales Spielzeug. Die Idee ist super und es macht wirklich viel Spaß.
Die Musik ist mir persönlich viel zu laut und selbst mein Sohn, der mit seinen 17 Monaten laute Musik total toll findet, protestierte nach dem 3. Mal.
Rein optisch hat das Gerät einige Schönheitsfehler, die aber nicht weiter stören. Ein bisschen schade, dass der eine Joystick-Knauf so schief sitzt, aber das wird sicherlich ein Einzelfall sein.

Trotzdem kann ich Euch den Candy Grabber wirklich empfehlen. Bei späteren Kindergeburtstagen wird das Teil sicherlich der absolute Renner sein. Und bis dahin wird es auch hier sicher begeisterte Anhänger finden :)

Übrigens für die ganz ungeduldigen: Man kann den Inhalt auch in den Ausgabeschacht schütteln, denn die Absperrung bzw. Begrenzung zum Behälter sind nur 2 kleine Wände. Aber dann macht es ja keinen Spaß mehr ;)

Und, Lust auf mehr bekommen? Diese und noch mehr coole Gadgets findet Ihr in der TechGalerie.

(Der Candy Grabber wurde mir von der TechGalerie kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das nicht.)

3 Kommentare

  1. Melanie

    DAs ist ja mal n super Teil :)
    Da wird dein Mann sich aber freuen^^, das könnte meinem Freund auch gefallen^^

    Antworten
    1. Sandra

      Bin auch echt auf sein Gesicht gespannt :D

      Antworten
  2. Pingback: Sandra's GewinnspielblogAdventsgewinnspiel bei Quakente | Sandra's Gewinnspielblog

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