Tassimo T40

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Wie schon gesagt, ich bin einer von 1.000 Testern der neuen Tassimo T40. Für mich ist es absolutes Neuland, da ich noch nie eine Pad- oder Kapselmschine hatte. Ich trinke zwar Kaffe, aber nicht kannenweise. Und wenn, dann aus so einem Bodum-Drückerteil oder Caro-Kaffee (Instant-Kaffee). Ja, ich mag tatsächlich Caro-Kaffee ;)

Seit Montag bin ich nun im Besitz einer schicken Tassimo Maschine. Durch den Jacobs-Blog wusste ich schon, was mich erwartet und was im Paket ist. Wenn das nicht gewesen wäre – ich wäre wohl vor Neugierde gestorben. Ich habe Sohnemann auspacken lassen und dabei Fotos gemacht. Er fand es total lustig, immer nur die beiden oberen Paketdeckel zu öffnen und dabei „DAAAA!“ zu schreien. Irgendwann ging er immerhin zu allen 4 Deckeln über ;) Also musste ich doch selbst auspacken. Aber immerhin wollte er die Banderole vom Tassimo-Karton abreißen.

Ich muss gestehen – in meiner Euphorie um die neue Maschine und den nahenden heißen Kaffee hab ich völlig vergessen, weitere Bilder zu machen …

Sehr angenehm ist, dass die Maschine komplett zusammengebaut ist. Sie kommt gut verpackt zwischen reichlich Styropor. Einfach aus der Kiste nehmen, raus aus der Tüte und schon kann es losgehen. Vorher sollte der Wassertank samt Deckel abgewaschen werden. Außerdem muss 4-5x das Reinigungsprogramm durchlaufen. Damit man das nicht vergisst, sind überall Hinweise und Erklärungen angebracht. Kann man gar nicht übersehen.

Und so sieht die Maschine aus:

Die Maschine ist angenehm schmal, dafür aber lang (oder tief?). Hinten ist der Wassertank angebracht. Er wird einfach nur in die Halterung gesteckt. Sehr praktisch finde ich den Henkel dran, obwohl ich ihn nicht brauche. Der Wassertank ist recht gut zugänglich, so dass ich die Maschine so stehen lassen kann, nur den Deckel abnehme und Wasser einfülle. Die Minimum/Maximum-Markierungen sind zwar auf der breiten Seite angebracht, sind aber schräg von der Seite sehr gut zu erkennen.

Nimmt man den Wassertank raus, kommt man an die Reinigungsdisc (gelb). Sie steckt zusammen mit einer bebilderten Beschreibung des Entkalkens und Spülens in einem extra Fach.

Nachdem der Wasserbehälter gewaschen und getrocknet ist, kann es an das Reinigen gehen. Das ist denkbar einfach. Die gelbe Disc nehmen, einlegen und auf Start drücken. Auf jeder T-Disc befindet sich ein Barcode. Dadurch weiß die Tassimo automatisch, welche Wassermenge, Temperatur usw. erforderlich ist. Die Reinigungsdisc heißt: heißes Wasser durchschicken.

Die Disc wird genauso wie alle anderen Disc’s verwendet.

Zuerst muss die Maschine eingeschaltet werden, dann erst kann man die Klappe schließen. Erst Disc einlegen und dann einschalten funktioniert leider nicht, dann muss der Deckel erneut geöffnet und geschlossen werden. Die Disc’s passen nur auf eine bestimmte Art. Falsches Einlegen unmöglich. Übrigens kann man das Auflager für die Disc’s nach oben klappen. Das ist vor allem dann praktisch, wenn man die Maschine saubermachen möchte.

Nach dem Schließen des Deckels braucht man nur noch auf den Knopf drücken. Es gibt nur einen einzigen, über den alles geregelt wird. So lange der Brühvorgang läuft, blinkt die „Automatik“-Leuchte. Springt sie wieder auf den Standby-Modus, kann man sein Getränk nehmen. Ehrlichgesagt finde ich die 20 Sekunden ganz schön lange, die es bis zum Umspringen der Lampe dauert. Allerdings sollte man diese wegen Gefahr der Verbrühungen auch einhalten.

Da jeder seinen Kaffee gern anders trinkt, gibt es bei der Tassimo die Möglichkeit, sein Getränk stärker oder schwächer zu brühen.
Bei der stärkeren Variante drückt man einfach vor Ende der Brühzeit die Starttaste. Dadurch wird der Brühvorgang früher unterbrochen.
Möchte man sein Getränk lieber nicht so stark haben, hat man bis zu 20 sek. nach Brühende die Möglichkeit, Wasser nachlaufen zu lassen. Hierbei drückt man nach Brühende erneut die Starttaste und hält sie bis zur gewünschten Gtränkegröße gedrückt. Zu beachten ist hierbei, dass immer noch ein bisschen Wasser nachläuft und er nicht direkt aufhört.

Kurz vor Ende bzw. zu Ende des Brühvorgangs zischt die Maschine und es entweicht reichlich heißer Dampf. Ansonsten ist die Maschine zwar schon nicht ganz leise, aber es stört nicht. Die Klopfgeräusche beim Espresso sind nur manchmal ein bisschen komisch ;)

Die gebrauchten T-Disc’s sollten direkt nach dem Gebrauch aus der Maschine genommen und umgedreht werden, um ein Tropfen zu verhindern. Die Discs sind dann reif für den Müll – die meisten zumindest. In den (Milka)Kakaokapseln ist so viel drin, dass ich die immer noch ein 2. Mal verwende. Bei Kaffee klappt das leider nicht.

Die Kaffee-Disc’s müssen über den Restmüll entsorgt werden, da sie mit Pulver gefüllt sind. Die Folie ist an mehreren Stellen verklebt, so dass man ihn nicht an der Lasche aufziehen kann. Wäre schon sehr umständlich, das Pulver da rauszupulen. Die Kakao- und Milchkapseln werden komplett leer und können in den gelben Sack.

Bis jetzt bin ich total begeistert. Es ist total simpel und man kann sich seine Getränke so zusammenstellen, wie man möchte. So nach und nach werde ich Euch diverse Sorten vorstellen.

(Die Tassimo wurde mir im Rahmen eines Tests kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das nicht.)

1 Kommentar

  1. Pingback: Tassimo T40 – Abschlussbericht | Sandra's Produkttest-Blog | Sandra's Produkttest-Blog

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