Sommer, Sonne, UV-Schutz!

So langsam wird es Sommer, die Temperaturen steigen und wie jedes Jahr prallen Welten aufeinander. Die Welt der Sonnenanbeter, die am liebsten nur in Badesachen durch die Gegend laufen würden und sich mit Melkfett einreiben, um die richtige Bräune zu bekommen. Für alle, die sich bewusst mit dem Thema Sonnenschutz auseinandersetzen und lieber etwas langes anziehen, haben sie oft nur ein verächtliches Lachen übrig. Dabei hat eigentlich die zweite Gruppe gut lachen, zumindest wenn man sich die Anfang des Jahres von der Barmer veröffentlichte Studie anschaut. Demnach haben sich die Hautkrebsfälle beim Melanom (schwarzer Hautkrebs) von 2005 zu 2012 um 60% gesteigert, andere bösartige Hauterkrankungen stiegen sogar um fast 80% an.
Ein großer Teil der Diagnosen wurde sicherlich auch erst durch das kostenlose Hautkrebsscreenings möglich, das jedoch erst viel später eingeführt wurde. Für mich aber um so unverständlicher, dass der oberste deutsche Medizinkontrolleur Jürgen Windeler das Hautkrebsscreening und auch einige andere Vorsorgemaßnahmen am liebsten abgeschafft sehen würde und auch Ärztepräsident Montomery nun eine Überprüfung dieser Untersuchungen fordert.

Auch wenn Hautkrebs im Frühstadium gut heilbar ist, muss es natürlich gar nicht erst so weit kommen. Auch ein Sonnenbrand (der die Vorstufe zu Hautkrebs sein kann!) lässt sich in der Regel mit ein paar Tipps leicht vermeiden.

2 Kinder im Gras / Heu

Tipps zum Sonnenschutz

  • Zuerst einmal mein Posting zum richtigen Sonnenschutz und dem Lichtschutzfaktor lesen
  • Im-Schatten-Sitzer sind nicht uncool, sondern können länger draußen bleiben und sind in der Regel fitter, weil sie eben nicht in der Sonne braten. Braun wird man auch im Schatten, den auch dort bekommt man immer eine Dosis UV-Strahlung ab.
  • Vor allem bei Kindern auf einen Sonnenhut mit Nackenschutz achten! Für Erwachsene ist das übrigens auch nicht schlecht und selbst mein Mann setzt ihn inzwischen freiwillig bei der Gartenarbeit auf. Er musste sich halt nur ein Mal richtig den Nacken verbrennen.
  • Verbringt man die Mittagszeit im kühlen Haus, ist es nicht nur für die Haut, sondern auch für den Kreislauf gesünder. Wenn wir aus dem Kindergarten kommen, gehen wir meist bis 14.30/15 Uhr rein, bleiben dafür aber lieber länger draußen.
  • Das beliebte Vorbräunen im Sonnenstudio bringt dem Körper fast nichts, dem Studio dagegen ganz viel Geld.
  • Bunte Kleidung schützt besser als rein weiße, da sie das Licht nicht so stark reflektiert.
  • Kinder sollten auch im heimischen Planschbecken entweder unter einem Sonnenschirm oder in UV-Schutzkleidung stecken. Ich hätte es nie gedacht, aber meine wollen seit dem Anzug von Fred’s World nur noch mit Schwimmanzügen ins Wasser.
  • Auch für Erwachsene ist UV-Kleidung nicht schlecht!

5 Kommentare

  1. Tim

    Sonnencreme ist heutzutage verdammt wichtig!! UV-A und UV-B Schutz – beides sollte in keinster Weise vernachlässigt werden. Ich nutze da gerne die Sonnenmilch von Eucerin, die haben Sie einmal für den Körper und einmal für das Gesicht. :)

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  2. Olga

    Danke für die Tipps, das ist sehr hilfreich bei dem heißem Wetter :) LG Olga

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  3. Nicole

    Leider habe ich auch in diesem Urlaub wieder die Sonne unterschätzt. Wir waren viel mit dem Rad unterwegs und durch den Fahrtwind bekommt man die Sonne kaum mit. An einem Tag habe ich mich dabei ziemlich übel verbrannt und die folgenden Tage waren dann „sonnenfrei“.

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  4. Julius

    Oh Gott, das ist mir auch schon einmal passiert und das war wirklich kein Spaß mehr. Ich war da auf einem Boot und hatte einen Sonnenbrand, der anschließend richtige Blasen geworfen hat. Seitdem bin ich wirklich paranoid und creme mich immer regelmäßig ein.

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  5. florian

    Danke für die Tipps! Meine Frau hatte sich Gestern trotz 35 Sonnencreme ihren Nacken böse verbrannt!:( Die Tipps wir Sie jetzt sicher anwenden :)

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