Sagrotan Tipp Topp – der Dreh mit dem Wisch

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In den letzten Monaten trudelten hier einige Überraschungspakete ein. Einige überzeugten gar nicht, wieder andere waren toll und total praktisch. Und genau die werde ich euch hier auch vorstellen. Anfangen möchte ich dabei mit einer Neueinführung von Sagrotan, dem Tipp Topp-Spender. In meinen Augen ist er zwar noch nicht perfekt, aber die Idee an sich ist super und er wird hier schon reichlich und gern genutzt.

Sagrotan Tipp Topp Pumpspender

Die Idee

Das Papier-Küchentuch ist wohl das am häufigsten in der Küche genutzte Teil zum Abwischen. Es geht schön schnell, die eigenen Finger bleiben oft sauber und vor allem auch trocken – ein Fakt, den ich sehr gut finde. Doch dabei fehlt dann in der Regel das Reinigungsmittel und genau das ist je nach Verschmutzung nicht gerade hygienisch.
Viel zu umständlich ist es dagegen, den Abwaschlappen oder -Schwamm erst einmal nass zu machen, nur um Wischen zu können. Allerdings hat man natürlich hier klar den Vorteil, ein Reinigungsmittel nutzen zu können.
Genau an der Stelle kommt der neue Tipp Topp Spender von Sagrotan ins Spiel.

Der Tipp Topp Multi-Aktiv Reiniger von Sagrotan

Die große Dose ist nichts anderes als ein Pumpspender, der unten ein Reinigungsmittel mit Aktiv-Sauerstoff und der bewährten Sagrotan-Formel enthält. Im flachen Deckel dagegen befinden sich viele Löcher, über die das Reinigungsmittel beim Pumpen in den Lappen gedrückt wird. Je nach gewünschter Menge drückt man den Spender einfach ein klein wenig oder eben ein bisschen mehr. Bei mir dauerte es eine Weile, bis ich mich daran gewöhnt hatte, denn ich drückte häufig viel zu fest und hatte dementsprechend viel zu viel Flüssigkeit auf dem Lappen. Das gibt sich aber nach einer Weile.

Die Anwendung ist sehr einfach und vor allem viel sauberer als mit dem normalen Sagrotan-Spray. Schwamm, Küchentuch oder sonstiges darauflegen, drücken und dann die gewünschte Oberfläche reinigen. Wichtig ist dabei, dass die komplette Fläche benetzt ist, damit eine hygienische Reinigung stattfindet. Die Sagrotan-Formel braucht ca. 10 Minuten zum Einwirken, in der Zeit werden bis zu 99.9% der Bakterien und Grippeviren abgetötet. Nachwischen muss man nicht, man sollte die Fläche nur während dieser Zeit nicht nutzen oder anfassen.

Eigentlich kann man den Spender durch einfaches Drehen des Deckels wieder verschließen. Bei mir bleibt er allerdings durchgehend offen, denn der Drehmechanismus wirkt so filigran, dass ich ein bisschen Angst habe, dass er irgendwann abbricht und sich nicht mehr öffnen lässt. Die Zeit wird zeigen, ob das Reinigungsmittel deshalb schneller eintrocknet.

Übrigens ist der Reiniger nicht geeignet für Marmor, Messing, Kupfer, unversiegeltes Holz, Teppiche, Textilien und ungewachstes Vinyl. Perfekt ist es aber für Arbeitsflächen und Fliesen. Laut Hersteller hinterlässt es keine aggressiven Rückstände und greift Oberflächen nicht an.

Pumpspender mit Deckel-Detail

Meine Erfahrungen

Die Küchenarbeit kann für trockene oder empfindliche Haut ganz schön anstrengend sein, denn nach jedem Waschen und Abtrocknen habe ich die Wahl, ob ich meine Hände direkt ein wenig eincreme oder aber warte und ein unangenehmes Spannungsgefühl habe. Schon aus dem Grund greife ich bei einem Fleck viel lieber zum trockenen Küchentuch, als zum Schwamm, den ich noch komplett nass machen muss. Genau deshalb ist der Tipp Topp-Pumpspender wie für mich gemacht. Der Haken ist allerdings, dass oft so viel aus dem Spender kommt, dass ich die Hände dann doch wieder freiwillig wasche, damit sie nicht mehr so riechen.

Der Geruch ist für mich ein klarer Minuspunkt. Es gibt inzwischen so viele tolle Geruchsrichtungen, wie Orange, irgendwelche Früchte oder was blumiges. Hier gibt es jedoch nur die Cirusfrische und Himmelsfrische und beide riechen sie für mich konzentriert im Spender irgendwie nach Kloreiniger. Der Geruch relativiert sich zwar beim Wischen, da man da ja sehr viel weniger nimmt, trotzdem gibt es angenehmere Düfte. Hier würde ich mir ganz klar mehr Auswahl wünschen.

Trotz des Geruchs bin ich aber im Großen und Ganzen begeistert. Der Spender ist hier täglich im Einsatz und ich merke selbst, dass ich inzwischen viel öfter mal einfach so zwischendurch die Arbeitsplatte abwische. Ist irgendwie viel einfacher jetzt und gibt mir zusätzlich das gute Gefühl, dass es eben auch hygienisch rein ist.

Was haltet ihr von der Idee des Pumpspenders?

(Die Spender wurde mir für diesen Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das nicht.)

3 Kommentare

  1. Anja

    Hmm, die Idee ist an sich nicht schlecht, nur würde mich der Geruch auch vom Kauf abhalten. Ich hab ebenfalls weder Schwamm (was total unhygienisch ist, da Bakteriensammler) noch so’n ekligen Spüllappen-sondern nehme gerne und oft die Allzwecktücher von einem großen Drogeriemarkt :D Geht schnell und schnuppert gut ;)

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    1. Sandra

      Stimmt, die Allzwecktücher sind auch noch ne gute Idee. Irgendwie muss ich dabei aber ständig an Windeln wechseln denken :D Ich hatte mal welche, aber konnte mich damit nie so richtig anfreunden.

      Ich glaube, was ich hier so mag, ist dass die Hände halt nicht so feucht werden wie bei einem Allzwecktuch oder eben Wasser. Aber wahrscheinlich rede ich mir das grad alles passend hin :D

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  2. Dr. Funk

    Schade, dass der Geruch scheinbar auf so wenig positives Feedback stößt – aus medizinischer Sicht wäre es nämlich definitiv zu begrüßen, wenn mehr Leute das Produkt nutzen würden!

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