[Rezept] Wurstsoljanka mit Gastrolux

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Als alter Ossi kennt man natürlich Soljanka. Bei uns wurde ca. 1-2 Mal im Jahr ein riesiger Pott voll gekocht, in Portionen eingefroren und dann verteilt über’s Jahr gegessen. Ich habe es damals schon geliebt und könnte mich auch heute noch reinlegen. Allerdings mag ich die typische Soljanka, die eigentlich nur eine Krauteinlage hat, so gar nicht. Auch mit Letscho kann ich immer nichts anfangen. Dafür gab es bei uns diverse Fleischsorten, die ordentlich angebraten wurden. Schmeckt tausend Mal besser. ;) Aber mehr dazu später im Rezept.
Will man Wurstsoljanka machen, benötigt man zwingend einen großen Topf oder einen Bräter. Bei uns wurde immer erst im Bräter angebraten und dann ging es ab in den Topf. Da ich es aber einfach mag, musste ein großer Bräter her. Genauer gesagt ein Bräter von Gastrolux.

gastrolux_braeter

Gastrolux
Kaum eine Firma fertigt heutzutage noch selbst oder in Deutschland. Nicht so bei Gastrolux. Alle Produkte werden im sogenannten Sqeeze-Casting-Verfahren gegossen und nicht gedrückt, gestanzt oder gezogen. Dieses Verfahren hat den großen Vorteil, dass dank eines Druckes von ca. 200t/cm² auf das flüssige Aluminium eine sehr viel größere Porenfreiheit erreicht werden kann, als bei herkömmlichen Verfahren. Das Kochgeschirr wird dadurch schwerer (was ich eigentlich sehr gut finde), aber vor allem sehr viel hochwertiger.
Veredelt wird das Ganze nachher mit der Biotan Plus-Versiegelung, deren Oberfläche erneuerbar ist! Ist die Beschichtung irgendwann nicht mehr so schön, kauft man keinen neuen Topf, sondern lässt ihn einfach neu beschichten. Wobei das nicht bedeutet, dass die Beschichtung minderwertig ist. Eher im Gegenteil. Sie ist stark ölabweisend, spart so also eine Menge Fett beim Braten. Sie hat natürlich auch sehr gute Antihaft-Eigenschaften und lässt sich sehr einfach reinigen. Noch dazu ist die Biotan Plus-Versiegelung so kratzfest, das man sogar mit Metall in den Topf oder die Pfanne darf (auch wenn ich das nie tun würde….). Glaubt man dem Hersteller, so hält die Biotan Plus-Veredelung 2-3x länger, als eine herkömmliche Sol-Gel-Beschichtung. Allein das ist schon Grund genug, nie wieder etwas anderes als Gastrolux zu kaufen.

gastrolux_deckel

Der Bräter inkl. Deckel
So ein Kochtopf kommt halt im Pappkarton und ist bestenfalls noch in eine Folie gepackt? Nicht so bei Gastrolux, denn hier kommt der Bräter zwar auch im Karton und Folie, steckt aber zusätzlich noch in einer Stofftüte. Das gibt ihm gleich ein viel edleres Aussehen. Noch dazu ist es einfach praktisch in der Aufbewahrung, gerade weil man einen 32cm-Bräter nun auch nicht ständig braucht. Noch nicht, denn wenn meine beiden Söhne größer sind, sieht das wahrscheinlich anders aus. ;)
Absolut genial fand ich übrigens die Kunststoffschoner, die auf den Bräter gesteckt waren. Eigentlich nichts besonders, aber sie machen sich super, wenn man Bräter und Glasdeckel zusammen einpackt und wegstellt – auch wenn es nur der heimische Schrank ist. So zerkratzt garantiert nichts.

Kauft man einen Topf, Pfanne oder Bräter bei Gastrolux, so gehört noch kein Glasdeckel dazu. Diesen kann man allerdings für wenig Geld (bei mir aktuell 17 Euro) dazu bestellen. Empfehlen würde ich es auf jeden Fall, denn die Deckel sind genial! Am Knopf ist eine Lüftungsvorrichtung, die man jederzeit mit einem Dreh öffnen oder schließen kann. So kann heißer Dampf aus dem Topf entweichen, ohne das man den Topfdeckel ankippen muss. (Siehe Pfeil). Man sollte nur darauf achten, dass es am Knauf ganz schön heiß sein kann.
Hitze können übrigens sowohl der Deckel, als auch der Bräter selbst ab. Maximal 240° dürfen es im Ofen sein.

Jetzt aber genug Theorie – hier kommt das Rezept (für 4 Personen):

Rezept – Wurssoljanka

Soljanka_fertig

Zutaten:

  • 300g Fleischwurst
  • 100g Kabanossi (scharf oder mild – nach eigenem Geschmack)
  • 400g „harte Wurst“ (Cervelatwurst)
  • 400g Rindergulasch (oder jede andere Fleischsorte)
  • 3 mittelgroße Zwiebeln
  • 3 mittelgroße Paprika
  • 3 mittelgroße Möhren
  • 6 kleine Gewürzgurken
  • 1/2 Tube Tomatenmark (große Tube)
  • 500ml passierte Tomaten
  • 600ml Wasser
  • Gewürze (Salz, Pfeffer, Paprika – ich liebe dafür die Argentina Gewürzmischung von Boomers Gourmet, dann fehlt nur noch Pfeffer dazu)
Soljanka ist ein Resteessen, das noch dazu keinen Gesetzen unterliegt. Alles was noch da ist und passt, kann also in den Topf. Egal, ob es der Sonntagsbraten oder ein Stück Frühstücksfleisch ist – Hauptsache es passt.
Ihr benötigt einen großen Suppentopf dafür. Auch eine normale Pfanne reicht nicht aus, außer ihr bratet in Etappen!

Soljanka_Gemuese

Zubereitung:

  • Alles klein schneiden. Dabei gilt: alles so klein schneiden, wie ihr es auch auf dem Teller haben mögt. Die Fleischwurst bleibt bei mir immer etwas grobstückiger, als zum Beispiel faseriges Fleisch oder Kabanossi. Ansonsten – einfach nach Gefühl.
  • Im heißen Topf zuerst die Fleischwurst kräftig anbraten, herausnehmen und das restliche Fleisch und die Wurst anbraten. Man kann auch die Fleischwurst zusammen mit dem anderen Fleisch bzw. der Wurst braten, doch dann wird sie nicht richtig kross (wie bei mir diesmal …)
  • Alles braten, bis es so kross ist, wie ihr mögt und dann würzen. Ich bin zuerst eher sparsam und würze lieber am Ende kräftig nach.
  • Kurz vor Ende der Bratzeit die Zwiebeln und Möhren mitbraten bzw. dünsten, dann das Tomatenmark zugeben. Alles kurz erhitzen und kurz mitbraten.
  • Mit den passierten Tomaten und dem Wasser ablöschen.
  • Die Gewürzgurken zugeben.
  • Gut umrühren, Deckel drauf und dann ca. 1 Stunde auf kleiner Flamme köcheln lassen. Es geht auch kürzer (30 Minuten reichen auch, wenn man es eilig hat), allerdings zerfällt dann das Fleisch nicht so schön. Ein bisschen sämig ist sie aber auch schon nach 30 Minuten.
  • Abschmecken und schon ist sie fertig.
  • Serviert wird entweder pur, mit saurer Sahne oder auch mit Kaffeesahne. Notfalls geht auch Milch oder ein Klecks Frischkäse natur.
    Auch hier geht vieles nach Geschmack. Mit saurer Sahne ist es sehr lecker, denn sie gibt einen Frischekick, die Kaffeesahne passt sich eher der Soljanka und rundet den Geschmack ab – finde ich zumindest.

Soljanka_Gewuerzgurken

Es dauert eine ganze Weile, bis man alles kleingeschnibbelt hat, allerdings ist es auch ein perfektes Mittagessen für kleine Kinder. Gerade an der Fleischwurst können sich (unter Aufsicht!) auch schon 3jährige austoben, denn sie lässt sich ja sehr leicht schneiden. Man muss dann halt nur darauf achten, dass auch noch was im Topf landet. ;)

Die komplette Menge habe ich in meinem 32cm-Bräter gekocht und es war immer noch Platz. Ich hätte knapp nochmal so viel kochen können. Wenn ihr eine Tiefkühltruhe oder ähnliches mit Platz habt, dann macht gleich eine große Menge. Die Zubereitung ist zwar sehr simpel, dauert aber durch das ganze Schneiden einfach ein „bisschen“.

Mit meinem Bräter von Gastrolux habe ich inzwischen schon ganz viel gekocht. Ich bin total begeistert, dass selbst bei scharfem Anbraten ganz ohne weitere Fettzugabe trotzdem nichts anbrennt. Auch die Reinigung ist sehr einfach und leicht.
Der Preis ist mit (aktuell) 162 Euro für die INDUO-Version zwar nicht gerade ein Schnäppchen, aber es lohnt sich. Selbst meinen Mann, der die 10-Euro-Pfannen für völlig ausreichend hält, liebt den Bräter. Endlich hängt bei ihm nämlich nichts mehr an und vor allem muss er deshalb nicht mehr Pfannen schrubben. Und ich schimpfe nicht mehr, wenn er mal wieder mit dem Metall-Pfannenheber rumfuhrwerkt. …

Übrigens – wenn ihr jetzt gleich hier hin zu Gastrolux lauft, um euch auch so einen Bratentopf zu kaufen: Achtet unbedingt auf die Herd-Art. Das Kochgeschirr für Gas, Ceran und Co ist nicht für Induktion geeignet! Andersrum kann man die INDUO-Version allerdings auf allen Herdarten verwenden.
Und wenn ihr gern ein Rezept für Soljanka mit Letscho sehen bzw. probieren würdet, dann schaut doch mal hier vorbei. …

(Das Produkt wurde mir für diesen Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das nicht.)

4 Kommentare

  1. Manus-Testwelt

    Haste klasse hinbekommen – echt*heul* nun hab ich Hunger ^^
    Das grenzt nun wirklich an Folter hier. Ich klau dir nun dafür zur Strafe das Rezept und sage ganz lieb Danke:)

    Zu Gastrolux kann ich nur eins sagen: mein Bräter und mein Topf sind mehr als klasse. Wie du schon schreibst, man verwendet kaum noch Fett – ich schon gar nicht mehr, sondern reibe den Topf/Bräter nur noch mit Öl aus, das reicht. Das Aroma des Inhalts (ob Fleisch oder andere Dinge) bleibt sehr gut und vor allem besser als in anderen Töpfen vorhanden. Ich bin auch Gastrolux verwöhnt. Die Qualität merkt man auf jeden Fall.

    Und wo ist nun meine Essen? ^^

    Lg
    Manu

    Antworten
  2. MestraYllana

    Huch, jetzt hängt mir der Magen in den Kniekehlen, wie kannst du nur so ein lecker Rezept posten, noch dazu mit so fiesen Bildern? ;-)

    Ich hab 2 normale Pfannen, eine Grillpfanne UND einen Topf von Gatrolux und ich schwöre echt auf die Qualität – Ich verzichte mittlerweile fast völlig auf Fett und/oder Öl, den Unterschied merkt man nicht und geschmacklich wird sowohl Fisch als auch Fleisch, Gemüse & Co. einfach genial!!!

    Antworten
  3. Gastrolux

    Tolle Neuigkeiten von Gastrolux: Ab morgen gibt es im Internetshop den 2012er- Adventskalender. Beim Kauf einer Pfanne oder eines Topfes erhält man Gratis ein Produkt aus dem Sortiment geschenkt. Vom passenden Glasdeckel über Küchenhelfer bis hin zum beliebten Rapsöl. Jeden Tag ein neues Gratisgeschenk. Und auch Rabattcoupons sind unter dem ein oder anderen Türchen versteckt.

    http://www.gastrolux.slservice.de/kalender/

    Viel Spaß mit dem Gastrolux-Adventskalender

    Antworten
  4. Pingback: Der große Gastrolux Pfannentest (inkl. Rezept für eine fruchtige Putenpfanne) › Sandra's Testblog

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