[Rezept] Geschenke aus meiner Küche – Marmelade

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So langsam komme ich endlich zum Ende meines diesjährigen Geschenkemarathons. Die ganzen süßen Sachen hatte ich euch bereits im letzten Posting vorgestellt, blieben nur noch diverse Marmeladen. Gestern habe ich nun endlich Gläser zusammengesucht und einige Zeit in der Küche gewerkelt. Herausgekommen sind völlig verschiedene und vor allem eher ungewöhnliche Marmeladen. Natürlich bekommt ihr auch wieder die Rezepte von mir! Zusätzlich gibt es diesmal aber noch einen Einkaufstipp, denn ich durfte auch in diesem Jahr wieder beim großen Gastrolux Pfannentest dabei sein und habe mir dafür einen Kochtopf ausgesucht.

Induo Boden von Gastrolux

Gastrolux – Qualität die bleibt

Bis zum Herbst 2013 dachte ich noch, dass meine Tefal-Antihaft-Pfanne supertoll ist. Sie war damals nicht einmal ein Jahr alt und wirklich gut. Doch dann kam der große Gastrolux Pfannentest 2013, bei dem hier unsere Hochrand-Pfanne einzog. Seitdem war sie in etwa jeden zweiten Tag im Einsatz und sieht immer noch aus wie neu. Nichts hängt an und fast mit einem Wisch ist sie sauber. Selbst ein paar versehentliche Gänge in der Spülmaschine hat sie prima überlebt. Die Pfanne von Tefal hat den Schrank seitdem erst zwei Mal verlassen. Zwei Mal konnte sie mit der Gastrolux-Pfanne nicht einmal ansatzweise mithalten, obwohl der Boden nicht zerkratzt ist und immer nur mit Holz oder Plastik „bearbeitet“ wurde. Es war so ein riesiger Unterschied, dass ich die alte Pfanne inzwischen entsorgt habe. So bleibt mehr Platz im Schrank für die Sachen von Gastrolux, denn so nach und nach werde ich tatsächlich umstellen.

Lieferung im Stoffbeutel

Standard: Lieferung im Stoffbeutel

Für alle, die Gastrolux nicht kennen, hier kurz die Zusammenfassung. Genaueres könnt ihr in meinem ersten und zweiten Posting über Gastrolux nachlesen.

  • Hergestellt in Deutschland mit speziellem Squeeze-Casting-Verfahren
  • Das Kochgeschirr ist hochverdichtet und mit einer speziellen Oberflächenversiegelung überzogen, die sogar erneuerbar ist.
  • Die Versiegelung Biotanplus® soll besser sein als Keramik und normale Antihaft-Beschichtungen. (Letzteres kann ich absolut bestätigen!)
  • Sehr leicht zu reinigen, verziehen sich nicht.
  • Deckel mit Entlüftungsknopf
  • alle Teile Backofengeeignet bis 240 Grad (Kann ich auch bestätigen, ich backe gern Brot in meiner Pfanne)

Ein riesiger Vorteil von Gastrolux ist die Erneuerung. Laut Gastrolux hält die Versiegelung je nach Benutzung und Pflege 3-6 Jahre, danach sollte sie erneuert werden. Dazu würde man das jeweilige Teil einschicken, damit per Sandstrahl die Oberfläche abgerieben und neu aufgebracht werden kann. Zusätzlich werden die Griffe ausgetauscht. Die Kosten dafür sollen in etwa 50% des Neupreises betragen, für den man dann wieder eine fast neue Pfanne bekommt. Genial!

Gastrolux Kochtopf ganz

Nun zog in diesem Jahr also ein Kochtopf ein. Rein äußerlich unterscheidet er sich nur in der Form von Bräter und Pfanne, die Oberfläche, aber auch die Struktur der Griffe und der Deckel sind gleich. In den letzten Wochen musste er hier durch einen harten Küchenalltag. Fleisch anbraten, Gemüse und Eintopf kochen und nun gestern die Marmelade. Alles hat er mit Bravour überstanden, selbst die stark klebenden Marmeladenreste gingen mit nur wenig Wischen problemlos ab.
Wie eigentlich nicht anders zu erwarten, bin ich wieder total begeistert. Der einzige Wehmutstropfen bleibt weiterhin, dass die Sachen immer per Hand gespült werden sollten, damit die Beschichtung länger erhalten bleibt. Einzig der Deckel darf in die Spülmaschine, allerdings ohne den Griff mit Entlüftung. Der lässt sich aber ganz einfach und schnell abschrauben.

Der Deckelgriff mit Verstellmöglichkeit

Auch wenn sie in der Anschaffung nicht gerade günstig sind – ein Blick auf das Sortiment im ganz neuen Onlineshop www.pfannen-shop.de lohnt sich!

Und jetzt – Rezepte!

Beginnen wir mit einem Klassiker, den ich nur immer wieder abwandele und von dem ich immer diverse Sorten aus einem Kochtopf heraus erstelle:

Quittengelee in diversen Variationen

Zutaten:

  • Quittensaft (gibt es im gut sortieren Bioladen oder frisch aus Früchten pressen)
  • Gelierzucker 1:2
  • Zimt (Variation)
  • Chilli (Variation)
  • Absolut Vanilia Vodka (Variation), alternativ eine Vanilleschote
  • diverse saubere Marmeladengläser

Zubereitung:

  • Entsprechend Packungsanweisung die nötige Menge an Zucker und Saft zusammen aufkochen. Wenn ihr Vodka zugeben möchtet, nehmt zu Beginn pro Packung (500g) Gelierzucker 50ml weniger Quittensaft. Der Vodka wird aber erst nach der Kochzeit zugegeben! Das Saft-Zucker-Gemisch nach Packungsangabe kochen.
  • Es folgen die verschiedenen Varianten, die ich euch in der entsprechenden Reihenfolge aufgeschrieben habe. So könnt ihr aus einem Topf mit Gelee theoretisch alle Varianten abfüllen.

klassische Variante:

  • Das noch heiße Gelee sofort in Gläser abfüllen, fest verschließen und auf den Deckel stellen.

Variante mit Zimt/Vanille/Chilli:

  • In das noch trockene Glas ein bisschen Zimt, Chilli oder Vanillemark geben. Ich habe für ein 500g-Glas 1/4 TL Zimt genommen.
  • Wollt ihr ein reines Quitten-Vanille-Gelee kochen, könnt ihr ganz am Anfang auch eine aufgeschnittene Vanilleschote zugeben, mitkochen und vor dem Abfüllen wieder entfernen.
  • Mit dem heißen Gelee aufgießen, Deckel fest verschließen und gut schütteln. Darauf achten, dass sich vor allem der Zimt gut verteilt und keine Klümpchen bleiben.
  • Auf den Deckel stellen und in den ersten 10 Minuten immer mal wieder umschwenken, damit sich die Gewürze überall verteilen. Klappte bei mir beim Zimt aber recht gut.

Variante mit Schuss:

  • Gebt nach Ende der Kochzeit pro 500g Gelierzucker 50ml Vodka Vanilia zu. Die Menge verleiht einen leichten Vanillegeschmack, den Alkohol schmeckt man dabei kaum. Das Mischungsverhältnis könnt ihr je nach Geschmack variieren. Denkt dann aber daran, am Anfang entsprechend weniger Quittensaft zu nehmen, sonst wird das Gelee nicht fest.
  • Durchmischen, heiß in Gläser abfüllen und auf den Deckel stellen.

Nach etwa 15-20 Minuten können die Gläser wieder umgedreht werden. Kalt werden lassen und ein kleines Stoffquadrat über den Deckel legen, Gummiband oder ein Stück Band rum – fertig.

Wie wäre es mal mit einer süßen Zucchini-Marmelade? Das Rezept dazu findet ihr auf Seite 2!

(Der Topf wurde mir von Gastrolux für diesen Test kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das nicht.)

 

4 Kommentare

  1. Kathrin

    Wow, das sieht ja lecker aus! Hätte ich das mal rechtzeitig gesehen, wäre das sicherlich bei uns unterm Weihnachtsbaum gelandet. Habe vorher noch nie etwas von einer Zucchini Marmelade gehört, muss ich unbedingt mal ausprobieren.

    Antworten
  2. Kathi

    Hast du deine Marmelade in diesem Topf aufgekocht?

    Antworten
    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Ja, habe ich teilweise. Wenn man wenig Marmelade kocht, passt das. :)

      Antworten
  3. Nadine

    Das ist mal eine originelle Idee für den Zucchini-Überschuss in der Erntezeit!
    Und selbstgemachte Mitbringsel im Glas finde ich sowieso immer eine gute Idee :)
    Auch wenn ich bei der Kombi Zucchini und Apfel erst mal gestuzt habe. Ich vertraue mal auf deinen Geschmack (und den deiner Männer) und werde es im Sommer ausprobieren, wenn die Zucchini wieder zu viel werden…

    Antworten

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