[Rezension] „Wandelmonster Waldemar“

Die Geschichte
Waldemar ist ein kleines pelziges Monster. Er wohnt in einem Haus, hat einen kleinen Hund, eine Katze und diverse andere kleine Monster. Alles ist also ganz „normal“ – bis auf eine Sache. Wenn er nämlich bestimmte Dinge auf eine besondere Art und Weise isst, verwandelt er sich.
Isst er Weintrauben, wird er zum Schwein und sitzt er am Tisch, während er sein Brot isst, wird er zum Fisch. Das war natürlich noch längst nicht alles und so gibt es auch Erdbeeren, Bananen, Birnen, Kekse, Äpfel und noch mehr. Jedes Mal verwandelt Waldemar sich in ein neues Tier, das sich natürlich auf das Nahrungsmittel reimt. Und am Ende? Da verwandelt er sich in …. (das müsst ihr schon selbst herausfinden ;) )

© Loewe Verlag

Meine Meinung
Ein total süßes Buch. Im Vordergrund steht natürlich das blau-grüne Monster Waldemar. Auf fast jeder Doppelseite verwandelt er sich in ein anderes Tier – begleitet von einem Reim. Auf der linken Seite ist sozusagen der Ausgangszustand bzw. das, was er gerade ist. Auf der rechten Seite sieht man ihn essen – auf jeder Seite natürlich auf eine andere Art und Weise. Ein 2-Zeiler begleitet das Essen und endet jeweils mit 3 Punkten zum Raten, in was für ein Tier sich Waldemar wohl diesmal verwandelt.
Die Reime sind sehr einfach, aber gut. Die jeweils gesuchten Tiere lassen sich auch von einem kleinen Kind sehr leicht erraten.

Es lohnt sich allerdings auch, sich die Bildhintergründe genau anzuschauen. Sei es die abenteuerliche Führung des Ofenrohrs oder Waldemars Hausmonster, es gibt ganz viel zu entdecken. Und auch wenn es Monster sind – sie schauen immer freundlich und lustig. Auch sind die Zeichnungen absolut (klein)kindgerecht.

Das Buch ist aus vielen Gründen einfach perfekt. Die Bilder sind klasse. Die Texte sind in Reimform, sehr kurz und sehr gut zu lesen. Das Kind kann raten und auch entdecken. Und das alles in einem Buch.

© Loewe – Ausschnitt aus „Wandelmonster Waldemar“

das meint unser 2-jähriger:
Waldemar heißt bei ihm Walter und es war Liebe auf das erste Vorlesen. Schon auf der ersten Doppelseite war er völlig von den Monstern begeistert, weil es so viel zu entdecken gab. Da wäre zum Beispiel das Apfelmonster, dem die Äpfel schon aus dem Hut schauen. Oder der riesige „gose Bär“. Und die Bananen. Und, und, und.
Beim ersten Vorlesen habe ich es darauf angelegt zu schauen, ob er allein die Tiere erraten kann. Allerdings war mir vorher schon bewusst, dass das noch viel zu viel verlangt ist. Auch jetzt, nach ein paar Wochen, machen wir es immer noch so. Schon beim 2. oder 3. Mal wusste er die meisten Tiere genau zu benennen und heute sagt er schon sehr zuverlässig vorher an, was auf der nächsten Doppelseite folgt.  Er macht dies mit einer wachsenden Begeisterung und man merkt direkt, wie viel Spaß ihm das Buch macht. Und natürlich auch das Lob von uns, wenn das Tier richtig vorausgesagt wurde ;)

Ich kann das Buch absolut empfehlen. Es ist lustig, es liest sich sehr gut vor und es ist nicht sehr lang. Trotzdem gibt es unheimlich viel zu entdecken.
Von mir gibt es eine ganz klare Kaufempfehlung und 5/5 Sternen!



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