[Rezension] „Post aus Traumland“ – Andrea Gehlen

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Gute-Nacht-Geschichten sind hier sehr beliebt, zögern sie doch das unvermeidliche zu Bett gehen immer noch ein klein wenig hinaus. Für den Großen darf es dabei nicht zu kurz sein und am liebsten würde er täglich 20-30 Seiten vorgelesen bekommen. Wir dagegen suchen bewusst kurze Geschichten, denn es soll nur ein kleiner Abschluss sein – ein Teil des Rituals jeden Abend. Geeinigt haben wir uns auf rund 1-2 Seiten, je nach Buch halt. Perfekt als Absacker, aber nicht zu lang.
Durch Zufall wie extra für uns zugeschnitten ist dabei unser neustes Gute-Nacht-Buch „Post aus Traumland“ – ein Jollybooks-Buch.

In 16 Geschichten trifft man alte Bekannte der Jollybook-Bücher (das Tafelgespenst zum Beispiel), aber auch zumindest mir völlig Unbekannte. Sie alle erzählen eine kleine Geschichte, wobei die Aufmachung im Buch immer gleich ist. Jeder hat eine Doppelseite, von der die eine Hälfte allein von der Geschichte und einem Steckbrief der Person, die andere von einem großen Bild eingenommen wird.
Da ist zum Beispiel Steen, der Waldtroll, der von seiner Begegnung mit einem Wassergeist erzählt. Oder Twinky die Waldfee, die von der Rettung eines kleinen Rehkitz berichtet. Auch Camillus der Zauberer, Edmée die Zahnfee und noch viele mehr erzählen ihre  Erlebnisse. Manchmal geht es dabei lustig zu, das andere Mal spannend, aber es ist immer kindgerecht. Jede Geschichte beginnt mit einer persönlichen Anrede und endet mit einer individuellen Verabschiedung – ganz so, wie ein richtiger Brief.

post aus traumland

Ich erinnere mich noch genau an den Tag, als ich die erste Geschichte vorlas und unser großer Sohn mit seinem Namen begrüßt wurde. Er war völlig platt, schließlich wusste er nichts über das Buch oder die Hintergründe. Erst wunderte er sich, dann freute er sich wie ein kleiner Schneekönig darüber, dass das sein persönliches Buch ist. Ein Buch mit seinem Namen! Immerhin lässt er den kleinen Bruder auch mit reinschauen, betont dabei aber immer wieder, dass es sein Buch wäre. ;)

Schon die erste Geschichte liebte er, kannte er das Tafelgespenst ja noch aus einem anderen Buch. Die anderen Erlebnisse findet er nicht weniger spannend, auch wenn die des Wassergeistes für ihn schon fast zu unheimlich war. Schlussendlich ist er aber erst 4 Jahre alt und das Buch hat eine Altersangabe von 2-8 Jahren. Dafür finde ich es eigentlich auch sehr passend.

Die Illustrationen wurden wunderschön und wirklich witzig von K. Johanna Fritz umgesetzt.Wie auf dem Umschlagbild schon zu erkennen, bestechen alle Bilder durch sehr viele Details bei trotzdem sehr klaren Bildern und fantasievollen Ideen. Selbst mir macht es noch richtig Spaß, einfach nur durchzublättern und die Bilder anzuschauen. Auch der kleine Bruder könnte das stundenlang tun.

Alles in allem ist „Post aus Traumland“ ein wunderschönes Kinderbuch mit Gute-Nacht-Geschichten, die einfach Spaß machen. Die Bilder sind witzig und kindgerecht, die Geschichten ebenso. Die Möglichkeit der Personalisierung ist genial, allerdings geht es sogar auch ohne. Für uns ist es ein Buch, dass wir schon ganz fest ins Herz geschlossen und sehr oft gelesen haben. Und vielleicht ist es ja auch perfekt für euch?

Ein personalisiertes Kinderbuch?

Vielleicht sagt euch der Name „Jollybooks“ etwas. Hier gibt es diverse Kinderbücher mit der Möglichkeit, sie mit einem bestimmten Namen versehen zu lassen. In der Geschichte über das Tafelgespenst kommt sogar die eigene Adresse darin vor. Die Preise sind dabei mehr als fair, denn 16,95 Euro finde ich für dieses Buch durchaus angemessen. Für knapp 3 Euro mehr kommt das Buch nur wenige Tage später schon zu euch nach Hause.
Inzwischen habe ich gesehen, dass es sogar noch eine Ting-Stift-Variante gibt. Die ist dann zwar nicht personalisiert, ist aber direkt über Amazon.de bestellbar und kostet etwas weniger. Den Namensdruck dagegen bekommt ihr bei www.jollybooks.de. Dort könnt ihr sogar noch bis zum 17.12.2013 bestellen, um euer Buch garantiert zu Weihnachten unter den Baum legen zu können!

Wie findet ihr die Möglichkeit der personalisierten Kinderbücher?

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