[Rezension] „Mein Freund, der Roboter“ – Zapf

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„Mein Freund, der Roboter“ vereint alle drei bisher erschienenen Abenteuer von Tim und Beta in einem Band. Da man alle Bücher auch einzeln kaufen kann, gibt es diesmal eine kurze Inhaltsangabe zu jedem der 3 Teile. Wenn ihr euch lieber überraschen lassen möchtet, dann lest nur „Mein Freund aus dem Roboland“ und springt dann direkt hinter das erste Bild.

Mein Freund aus dem Roboland
So hatte Tim sich das ganz bestimmt nicht vorgestellt! Unmengen kleiner Roboter ziehen plötzlich an ihm und vor allem an der Fernbedienung, die er erst wenige Augenblicke zuvor auf einem Schrottplatz fand. Zu dem Zeitpunkt war er noch auf der Erde, auf dem Weg nach Hause, doch jetzt befindet er sich mitten in Roboterra, dem Land der Roboter.
Im Kampf zerbricht die Fernbedienung und Tim flüchtet mit einem halben Teil in heller Panik, bis er auf Beta trifft – einen riesigen, aber freundlichen Roboter. Von ihm erfährt Tim unter anderem, dass die Fernbedienung, die ihn in diese fremde Welt brachte, eigentlich ein Toröffner ist. Die kleinen bösen Roboter wollen ihn unbedingt haben, denn durch ihn können sie auf die Erde gelangen und sie erobern. Auch kann Tim nur mit ihr wieder zurück in seine Welt. Doch die Rexoren konnten im Kampf den anderen Teil stehlen!
Für Beta ist es selbstverständlich, dass er Tim hilft und so machen sie sich auf, um den zweiten Teil des Toröffners zu finden. ….

Notruf aus dem Roboland
Seit Tim wieder in seiner Welt ist, drückt er immer wieder auf den Toröffner, um endlich seinen Freund Beta wiedersehen zu können – doch nichts passiert. Eines Tages blinkt sie doch, so dass Tim sie sofort drückt und erneut nach Roboterra reist. Anstatt seines grinsenden Freundes erwartet ihn allerdings ein sehr schwacher Roboter, der dringend seine Hilfe braucht. …

Das Tor zum Roboland
Mathe um die Mittagszeit ist so ziemlich das langweiligste, dass Tim sich vorstellen kann. Doch dann taucht plötzlich ein Rexor am Schulfenster auf. Tim ist sofort hellwach, schließlich wollen die kleinen, fiesen Roboter seine Welt übernehmen! …

Mein Freund, der Roboter

Seit mein 7jähriger lesen kann, liest er wirklich gern – allerdings musste ich bisher immer neben ihm sitzen, denn allein konnte er sich nie wirklich motivieren. Doch dann kam dieses Buch hier. Unglaublich viele und großformatige Bilder, große Schrift, teilweise nur 6-8 Zeilen Text pro Seite und noch dazu drei eine superspannende Geschichte. Er vergaß völlig, dass er nicht allein lesen wollte, denn die Texte waren so schnell gelesen, dass er innerhalb weniger Minuten schon ein paar Seiten vorangekommen war. Was für ein Ansporn! Allein das macht es schon zum perfekten Erstlesebuch. Der einfache Satzbau bzw. die kurzen Sätze tun hier ihr übriges.

Die Story selbst ist spannend und kurzweilig, dabei aber absolut kindgerecht und mal etwas völlig Neues. Alle drei Abenteuer sind an sich recht kurz und nur etwa 40 Seiten lang. Nimmt man die vielen Bilder weg, bleibt nicht mehr viel Text übrig – was ich aber überhaupt nicht schlimm finde. Die Bilder sind klasse, detailreich, aber doch einfach und genauso wie das Titelbild. Ich mag diesen Stil mindestens genauso wie mein Sohn, der die Bilder großartig findet. Ein bisschen wie ein Comic, finde ich.

„Mein Freund, der Roboter“ ist nicht nur ein tolles Erstlese-, sondern auch ein sehr schönes Vorlesebuch, von dem auch unser 4jähriger begeistert ist. Es zeigt, dass es völlig egal ist, wer man ist, wie man aussieht oder wo man herkommt – Freundschaft kann man überall finden. Ganz so wie Tim und Beta, die beiden ungleichen Freunde.

*

Buchinfo

  • „Mein Freund, der Roboter“
  • Zapf (Autor + Illustrator)
  • Loewe
  • gebundene Ausgabe
  • 128 Seiten
  • ISBN 3785583966
  • Altersempfehlung: 6-8 Jahre
  • Erscheinungsdatum: 13. Juni 2016
  • 7,95€

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(Das Buch wurde mir für diese Rezension kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das nicht.)

6 Kommentare

  1. Jerre

    Hallo Sandra,
    mein kleiner ist 9 Jahre und liest eigentlich überhaupt nicht gerne. Dieses Buch hat er in wenigen Tagen verschlungen. Er hat es von seiner Tante zu Geburtstag bekommen. Ich habe dann auch mal reingeschaut und es ist für Kinder einfach super super geschrieben, oder?! Das kann man nicht anders sagen. Liebe Grüße, Jerre

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    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Die Altersempfehlung geht ja „nur“ bis 8 Jahre, aber dennoch haben damit bestimmt auch ältere und vor allem lesefaule Kinder Interesse. Geschrieben und vor allem gezeichnet ist es auf jeden Fall super :)

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  2. Tanja

    Ich hab das Buch letztens noch in den Händen gehalten :D
    Wollte es eigentlich kaufen aber war unter Zeitdruck …
    Es hört sich zumindest sehr vielversprechend an. Ich werde mal schauen, aber auf Sandras Rat ist meist verlass.. :)

    LG

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  3. Fiona

    Das Buch hört sich wirklich sehr vielversprechend an. Ich suche noch ein schönes Buch für ein kleines Kind, soll nämlich ein Geburtstagsgeschenk werden. Ich denke ich werde das einmal kaufen und hoffe, dass es nicht zu schwer geschrieben ist für einen 13 Jährigen Jungen.

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    1. Sandra (Beitrag Autor)

      13 ist ja nun nicht mehr wirklich klein ;)

      Es ist nicht schwer geschrieben – für einen 13jährigen sicher viel zu leicht. Es liest sich zwar schnell weg, aber mit 13 würde ich doch ein anderes Buch verschenken. Scary Harry finde ich zum Beispiel sehr cool, aber auch „Miles&Niles“ und „Hamish. Gibt da ganz viele tolle :)

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  4. Anna

    Hallo Sandra,
    wir haben das Buch gleich bei Amazon bestellt und meine sonst sehr lesfaulen Kinder (7 und 9) haben es geliebt und gar nicht gemerkt, dass sie so auch in den Ferien lesen üben. Danke für den Tipp und
    ganz liebe Grüsse
    Anna

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