[Rezension] „Hurra! Jetzt bin ich ein Schulkind!“ – Christiane Güth

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Endlich geht es in die Schule! Einige freuen sich darauf und können es kaum erwarten, wieder andere haben vielleicht sehr großen Respekt oder sogar ein kleines bisschen Angst. Schließlich kommt doch sehr viel unbekanntes auf die Kids zu.
Eine perfekte Einstimmung bietet da „Hurra! Jetzt bin ich ein Schulkind“ von www.jollybooks.de. Es ist ein personalisiertes Kinderbuch, in dem immer wieder ein bestimmter Name (normalerweise der eigene) vorkommt. Dank des Abenteuers, dass die Hauptperson erlebt, kommt ganz bestimmt schon Vorfreude auf die Schule auf.

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Personalisierte Kinderbücher sind eine sehr schöne Geschenkidee. Schon beim Bestellen gibt man einen Wunschnamen an, dazu den Wohnort und die Straße. Diese Daten werden an bestimmten Stellen im Buch eingefügt und zusätzlich wird die Geschichte immer aus der Ich-Perspektive erzählt. Beim Lesen bzw. Vorlesen bekommt das beschenkte Kind also wirklich das Gefühl, dass man selbst es ist, der in der Geschichte alles erlebt.

Zur Auswahl stehen insgesamt 20 verschiedene Bücher mit so allgemeinen Themen wie zum Beispiel dem Schulanfang, aber auch einem japanischen Abenteuer, einem personalisiertem Brockhaus und „typischen Jungen- und Mädchengeschichten“.

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„Hurra! Jetzt bin ich ein Schulkind“
Stell dir vor, es ist dein erster Schultag. Du bist aufgeregt und weißt gar nicht so genau, was eigentlich auf dich zukommt. Nach der Begrüßung stellt man dir 2 ältere Kinder zur Seite, die dir die Schule zeigen sollen. Die beiden sind nett, auch wenn sie sich ständig ärgern und immer genau das Gegenteil von dem wollen, was der jeweils andere will. Sie beginnen, dir die Schule zu zeigen, bis ihr aus einem Abstellraum ein komisches Geräusch hört. Ein Jammern eher. Kurz darauf findet ihr Bo, das Tafelgespenst. Beim Spielen fiel er in einen Eimer und wurde, zusammen mit dem Eimer, weg von seiner Tafel getragen.
Also beschließt ihr 3 spontan, dass ihr Bo wieder zurück zu seiner Tafel bringen wollt. Schließlich hat er Hunger und muss aufpassen, dass nichts falsches an die Tafel geschrieben wird. Doch auf dem Weg in Dein Klassenzimmer lauert noch so manche Schwierigkeit und die Gefahr, dass Bo doch noch entdeckt wird. …

Wie zeichnet man am bestehen ein Kind, dass sowohl männlich, als auch weiblich ist? Der Spagat ist K. Johanna Fritz beim Illustrieren gut gelungen. Die Hauptperson ist eher „neutral“ gezeichnet und könnte so ein Mädchen, aber auch ein Junge sein.
Insgesamt 7 Mal wird der eigene, gewählte Name erwähnt. Ansonsten ist die Geschichte in der Ich-Form erzählt und bietet so perfekten Lesespaß. Das klappt sogar bei unserem 3-jährigen super, auch wenn er beim ersten Mal vorlesen direkt meinte, dass der Junge mit der Schultüte doch gar nicht aussieht wie er.
Die Zeichnungen sind kindgerecht, aber trotzdem mit vielen Details, so dass das Lesen und Anschauen richtig Spaß macht.
Die Geschichte hat zwar nichts mit der Wirklichkeit zu tun, ist aber einfach witzig und abenteuerlich. Man erlebt ein kleines Abenteuer, findet neue Freunde und freut sich schon auf den nächsten Schultag.

Von mir gibt es eine Kaufempfehlung und 5/5 Sternen!

(Das Buch wurde mir für diesen Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das nicht.)

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