[Rezension] „Alinga die kleine Sonnenfee“ – Hanne Kühlcke

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Alinga war eigentlich ein kleiner Sonnenstrahl. Eines Tages war sie so in ihr Spiel auf der großen Gänseblümchenwiese vertieft, dass sie die Rufe ihrer Mutter Sonne nicht hörte und auch nicht merkte, dass alle ihre Geschwister längst zurückgekehrt waren. Sie war allein auf der Wiese, die Nacht brach herein und sie wurde immer schwächer und schwächer. Doch Alinga hatte Glück, denn durch den Zauber des Mondes und seiner Strahlen wurde sie eine kleine Sonnenfee. Nun kann sie zwar nicht mehr zu ihrer Mutter und ihrer Familie zurück, doch auch auf der Erde gibt es viele Freunde zu entdecken. Einen fand sie schon als Sonnenstrahl – Chero den Grashüpfer. Zusammen mit ihm zieht sie los in den Wald, um die Welt zu entdecken. Kurze Zeit später gesellt sich Oongoo, der Ohrenbaum, zu ihnen und geht mit ihnen auf die Reise. Sie besuchen Meister Pinselbogen im Regenbogenland und helfen ihm, ganz viele Regenbögen zu malen. Sie helfen den Zappel-Zahlenzwergen und feiern zusammen mit Blumen und Tieren auf dem Sommerball. Überall wo die 3 hinkommen, gibt es etwas zu tun und sie helfen sehr gern. Dabei lernen sie immer wieder neue Tiere, Pflanzen und andere Geschöpfe kennen und haben viel Spaß ….

Alinga die Sonnenfee

„Alinga die kleine Sonnenfee“ ist kein typisches, „durchgestyltes“ Kinderbuch und genau das macht auch für mich den Reiz aus. Es entführt in die Märchenwelt, in der alle Tiere und auch die Pflanzen eher ungewöhnliche Namen tragen und auch sonst einiges kurios ist. Die Zappelzwerke zum Beispiel, die auf ihrer Kleidung Zahlen tragen. Es ist für sie das größte Unglück, als zwei Zappelzwerge ihre Zahlen verlieren. Doch überall, wo Alinga und ihre Freunde vorbeikommen, helfen sie völlig uneigennützig. So erfährt der Leser ganz nebenbei, wie gut und wichtig Hilfsbereitschaft ist und – noch wichtiger – wie gut es ist, wirkliche Freunde zu haben.

Es macht Spaß, Alinga durch ihre Welt zu begleiten. Die Geschichte ist sehr flüssig geschrieben und die wunderschöne Bilder auf jeder Doppelseite zeigen vor allem den Kindern zusätzlich, was gerade passiert.
Mein Großer mag Alinga. Er liebt sonst nur Bau- und Landmaschinen, doch auch dank der Bilder kann er sich sehr für das Buch begeistern. Am Anfang hatte ich da so meine Bedenken, denn es ist schon recht viel Text, wenn man sonst eher Bilder- und Kleinkindbücher gewohnt ist. Jedoch ist die Geschichte in mehrere Kapitel unterteilt, die ein Lesen zu verschiedenen Zeitpunkten möglich machen. Auch ist die Geschichte recht „gestrafft“ und damit sehr kleinkinderfreundlich. Man erlebt also nicht in zig Kapiteln den Weg zum Regenbogenland und dort passiert erst wieder etwas, sondern der Weg besteht aus einigen wenigen Sätzen. Perfekt, denn anders hätte mein Sohn wohl schon unterwegs die Lust verloren.

Für mich ist es ein tolles Buch, dass nicht nur Kinder gern hören. Auch ich mag es sehr gern. Es zeigt, dass mit Freundschaft, Hilfsbereitschaft und auch mit einem Lächeln auf dem Gesicht das ganze Leben gleich viel schöner ist. Und es entführt für eine kleine Weile in eine wunderschöne, magische Welt.

Von mir gibt es 5/5 Sternen!

Buchinfo

  • „Alinga die kleine Sonnenfee“
  • Hanne Kühlcke
  • Persimplex (PxV)
  • 46 Seiten
  • Altersempfehlung: 6-8 Jahre
  • ISBN: 3942157020
  • Erscheinungsdatum: 21. Juni 2010
  • 13,60 Euro

1 Kommentar

  1. Hanne

    Liebe Sandra, ich habe mit Begeisterung deine wirklich sehr gut geschriebene Rezension gelesen :-) Vor allem, dass dein Kleiner auch daran seine Freude hat. Es ist genau bei euch das angekommen, was mir wichtig war. Und – ich freue mich über jeden weiteren Leser, der die Botschaft aufnimmt
    Liebe Grüße Hanne

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