Primamma – Babys erster Löffel

Da Primamma ja zu MAM Babyartikel gehört, gibt es hierzu auch einen kleinen Bericht.

Als unser Sohn mit gut einem Jahr endlich anfing, sich für den Löffel zu interessieren, wollte ich ihm seinen eigenen kaufen. Die Anforderungen waren gering: halbwegs dicker Griff, damit er gut greifen kann. Außerdem sollte es keiner von diesen doppelten Griffen zum zusammendrücken sein – weiß nicht, ob die wirklich soooo toll sind. Und – weil es ersteinmal ein Experiment war – der Löffel sollte nicht zu teuer sein.

Wir standen dann also bei BabyOne vor dem riesigen Regal mit Baby-Ess-Artikeln. Schlussendlich sind es die Primamma-Löffel geworden, weil sie für mich das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hatten bzw. ja noch haben.  In einer Packung sind 2 Löffel. Für mich perfekt, weil ich unser Monster noch nicht mit einer Gabel ausstatten wollte ;) Zu dem Zeitpunkt wusste ich übrigens nichts davon, dass sie zu MAM gehören….

Und das verspricht Primamma:

  • Extra weich und biegsam
  • Besonders sanft zu Mund und Gaumen
  • Für die ersten Fütter- und Esslernversuche (Kann beim Füttern und Schlucken im Mund behalten werden)
  • Geeignet für Spülmaschinen (oberes Fach)
  • Entspricht den Anforderungen der Europäischen Norm 
EN 14372

Was mich überrascht hat: In der Packung sind die Löffel ganz gerade. Wenn man sie rausnimmt, sind sie jedoch gebogen.

Ansonsten spalten sich in unserer Familie die Meinungen über die Löffel. Nachdem unser Sohn dann endlich vor 2 Monaten wirklich mit dem selbständigen Essen anfing, liebte er diese Löffel und wollte nur noch damit Essen.

Die Löffel sind wirklich sehr weich und biegsam. Zum Füttern total klasse. Auch zum Essen lernen. Dadurch, dass sie sich verformen können, machen sie auch viel mit. Negativ daran ist allerdings, dass man – gerade wenn es an das richtige Essen geht – Sachen schwer auf den Löffel bekommt, weil er so biegsam ist. Unser Kleiner hatte damit immer Probleme, ich allerdings nicht. Brei geht mit den Löffeln jedoch super!

Der Löffelstiel ist gebogen, schön dick und dadurch sehr gut zu halten. Auch füttern kann man damit super, man muss nur „seine“ beste Handhabung finden.

Leider gibt es unsere beiden Löffel nicht mehr. Laut Hersteller sind sie spülmaschinengeeignet. Kann ich jedoch nicht bestätigen. Ich habe sie am Anfang immer mit der Hand abgewaschen, weil wir sie so oft in Gebrauch hatten. Inzwischen hatte ich beide, bzw. nachher einen Löffel, immer in der Maschine (Eco-Stufe, 50°). Schon nach dem 3. Mal haben sich beide Löffel verformt. Der orange ist relativ platt geworden, ging aber noch. Den anderen musste ich komplett entsorgen. Also habe ich wieder per Hand abgewaschen. Leider habe ich bei einem der letzten Male nicht mehr daran gedacht und den einen Verbliebenen doch in die Spülmaschine geräumt. War diesmal unten im Korb fast als einziger Löffel drin. Und nun sieht er so aus:

Den Löffel habe ich nur noch für’s Foto aufgehoben. Wir haben die Löffel zwar reichlich benutzt, allerdings ärgert es mich schon sehr, dass sie sich so verformt haben und nun nur noch für den Gelben Sack sind….

Fazit:

Eigentlich ein toller Löffel. Meiner Meinung nach besonders für Brei und sehr weiches Essen geeignet, eher weniger für härteres und stückiges Essen (zumindest hatte mein Sohn damit reichlich Probleme). Wie schon gesagt liebte mein Sohn ihn. Der Griff ist super, auch der Löffelstiel ist gut dimensioniert. Und für 1,99 Euro kann man eigentlich nichts falsch machen.

Leider übersteht der Löffel – entgegen Herstellerangaben – die Spülmaschine nicht.

Kaufempfehlung: Für Babys, die mit Brei beginnen und Familien ohne Spülmaschine ja – unbedingt. Für alle anderen eher nein.

1 Kommentar

  1. Pingback: Bei uns wird Kundenservice (nicht) groß geschrieben! › Sandra's Testblog

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.