Pabobo Nomade – das Allzweck-Nachtlicht im Test

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Unser Großer brauchte nie ein Nachtlicht, Sterne oder irgendwas in der Richtung. Schon immer legte er sich einfach ins Bett und schlief. Das drumherum war ihm dabei meist völlig egal. Doch nun, mit fast 3.5 Jahren muss es unbedingt Licht sein. Die Tür, die sonst immer zu sein musste, darf jetzt auf gar keinen Fall mehr zu sein. Noch dazu muss immer eine kleine Lampe brennen. Und da es auf Dauer keine Lösung ist, die ganze Nacht unsere kleine blaue Nachttischlampe leuchten zu lassen, musste ein Nachtlicht her. Die Entscheidung  darüber, welches es sein soll, war eigentlich schon vor langer Zeit gefallen. Ich hatte schon so viel Gutes über die Nomade Nachtlichter gehört, dass ich mir gar kein anderes mehr vorstellen konnte. Noch dazu hatten wir vor einiger Zeit ein Standardnachtlicht nutzen müssen und waren damit überhaupt nicht zufrieden. Aber 30 Euro für ein Nachtlicht? Inzwischen bin ich total verliebt in den kleinen Alleskönner, denn er ist wirklich jeden cent wert!

pabobo_nomade

technische Daten

  • kann überall mit hingenommen werden und funktioniert Steckdosenunabhängig
  • Wird an der Steckdose aufgeladen
  • 5 Stunden Ladezeit = 70 Stunden Leuchtdauer
  • wird nicht heiß
  • von Geburt an nutzbar
  • passt sich dem Umgebungslicht an
  • niedriger Verbrauch dank LED (0.7 Watt)

pabobo_einzelteile

Die Einsatzgebiete des Alleskönners

  • Einschlafhilfe
  • zum Spielen
  • als Lichtquelle beim Rumwandern
  • Leselicht
  • kleines Notlicht
  • Baby-Beruhigungslicht
pabobo_beim Lesen

Meine Meinung
Obwohl das Nomade-Licht erst ca. 1 Monat bei uns wohnt, weiß ich jetzt schon nicht mehr, wie ich vorher ohne auskam. Gedacht war es eigentlich für den kleinen Sohn, denn schließlich ist es ab Geburt geeignet. Für den Großen bestellte ich ein Lumilove Savanoo (stelle ich euch demnächst vor), doch das ist gerade Nachts ein bisschen zu hell fürs Bett. Noch dazu verleitet es ständig zum Spielen.
Der kleine Pinguin bietet dagegen einfach „nur“ Licht. Wird es Dunkel, beginnt es zu leuchten. Erst leicht, dann immer heller leuchtet es. Dabei wird es jedoch nie so hell, dass es stört, sondern bleibt immer angenehm dezent. Es ist sehr sparsam im Verbrauch und muss, je nach Jahreszeit, recht selten an die Steckdose. Ende September hielt der Akku noch rund 2 Wochen, inzwischen muss er ein Mal pro Woche an die Steckdose. Allerdings wird es nun ja auch sehr viel früher dunkel. Dafür nimmt man einfach die Lampe aus der Schale und steckt sie in die Steckdose. Das ganze ist so schwergängig, dass (kleine) Kinder das garantiert nicht auseinander nehmen können. Und selbst wenn – es würde nichts passieren können.
Auch sonst ist das Nomade-Licht sehr robust. Unseres ist nun schon mehrmals auf den Boden gefallen (meist aus 0.5m) – nie ist etwas passiert. Die Kunststoffschale fängt Stöße oder Erschütterungen perfekt ab und umschließt gleichzeitig alles, das Kinder nicht in die Finger bekommen sollten.

Bei uns gibt es inzwischen schon feste „Rituale“ um den Pinguin. Abends geht der große Sohn mit ihm ins Bett. Erst wird eine Weile gespielt und alles angeleuchtet, dann verschwindet die Lampe irgendwo unter der Bettdecke und er schläft. Dann ist es an mir, das Licht zu finden, denn wenn ich ins Bett komme, nehme ich es mit in unser Bett. Keine Bange, ich lasse den Großen nicht im Dunkeln stehen. Dank Straßenlaternen ist es (noch) so hell im Zimmer, dass er auch so problemlos etwas sehen könnte, wenn er denn wollte.
Kaum bin ich im Bett, wird der kleine Bruder gestillt. Auch hier ist Nomade perfekt. Gerade am Anfang, wenn man beim Stillen noch mal hinkucken muss, ist es ein kleiner Helfer in der Not. Ohne zu blenden kann man schnell leuchten, auch wenn man nachts zum Beispiel mal Nasentropfen oder ähnliches geben muss. Selbst das Wickeln klappt damit recht gut! Und wenn dann beim Stillen alles klappt, ist es die perfekte Leselampe. Man muss sie zwar relativ dicht an die Seiten halten, aber  trotzdem kann man recht entspannt lesen. Wenn ich dann fertig bin und es ans Schlafen geht, wandert der Pinguin zum Teil unter mein Kopfkissen, direkt ans Beistellbett und Kopfende des Kleinen. Eher durch Zufall hatte ich vor einiger Zeit nämlich gemerkt, dass er sehr viel ruhiger schläft, wenn er mich sehen kann. Und so hat er einen ganz leichten Lichtschein, kann mich sehen und schläft wirklich ruhiger.

Für uns ist es ein geniales und vor allem universelles Nachtlicht. Leider gibt es auch immer wieder Streit darum, denn so lange der Große wach ist, rückt er es freiwillig nicht raus. So lange die Kinderzimmer noch nicht fertig sind, kein Problem. Aber schon in wenigen Wochen sind sie fertig und dann gibt es keine Straßenlaterne mehr, die leuchten wird. Dann wird der Pinguin dauerhaft im Bett vom Großen bleiben müssen und ich Ersatz brauchen. Und genau deshalb wird bei uns noch ein 2. Nomade-Licht einziehen (müssen).

Euch kann ich die Pabobo Nomade-Nachtlichter nur empfehlen. Sie sehen toll aus, es gibt sie in vielen Farben und Designs, sie werden nicht warm und sie sind einfach nur irgendwie süß. Außerdem ist bald Weihnachten und sie sind das perfekte Geschenk!

(Das Nachtlicht wurde mir für diesen Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das nicht.)

16 Kommentare

  1. ticketi2000

    Oh dieses Nachtlicht ist ja auch klasse. Wir haben ja ein anderes. Und Gott sei dank ist Jannis schon zu alt dafür, sonst gäbe es bei uns bestimmt auch Streit drum, wer es bekommt. LG

    Antworten
  2. Pingback: Buntes Spielen mit den Lumilove Savanoo von Pabobo (inkl. Gewinnspiel!) › Sandra's Testblog

  3. Bianca

    Auf Deine Empfehlung hin gekauft, die Schullerfee hats gebracht und war vom ersten Tag ein toller Ersatz. Ist bei meiner Maus (4J) im Dauereinsatz. Leselicht, Beschützer in der Nacht und Taschenlampe in einem.
    Daumen hoch!!!!!

    Antworten
    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Klasse, das freut mich! Für unseren Kleinen liegt inzwischen auch schon ein 2. bei Oma+Opa – gibt es zu Weihnachten :)

      Antworten
  4. Christin

    Hallo Sandra,

    ich bin über Google auf deine Seite aufmerksam geworden und eventuell kannst du mir helfen. Wir erwarten im März unser erstes Kind und haben uns das Pabobo Nomade gekauft, weil es uns praktisch erscheint.
    In der Steckdose leuchtet es auch, aber wenn ich es entferne passiert nichts mehr. Es leutet einfach nicht. Auch nach 5h Ladezeit nicht.
    Wir haben es schon umgetauscht, aber auch das neue funktioniert nicht. Beachten wir etwas nicht? Hasst du einen Tipp?

    Liebe Grüße
    Christin

    Antworten
    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Habt ihr es außerhalb der Steckdose ins Dunkle gehalten? Die Nomade-Lichter haben einen Sensor, der dafür sorgt, dass sie sich automatisch dem Umgebungslicht anpassen. Im hellen sind sie aus, unter einer dunklen Decke leuchten sie. Bei uns klappt das auch schon, wenn man nur die Hand dicht darüber hält und ihnen so das Licht „nimmt“.

      Sollte es daran nicht liegen, bin ich leider auch völlig überfragt. Wenn es in der Steckdose leuchtet, dann funktioniert es ja auf jeden Fall – in welcher Art auch immer. Unseres leuchtet auch allein, ohne die Hülle über dem Stecker selbst, daran kann es also nicht liegen.

      Ich drücke die Daumen, dass es nur an der Helligkeit liegt :)

      Antworten
      1. Christin

        Danke für die schnelle Antwort!
        Aber es leuchtet nicht in der Dunkelheit.
        In der Steckdose reagiert es wunderbar auf die Helligkeit und passt sich an.
        Wir wissen nun auch nicht weiter und werden es wieder zum Händler bringen. Eventuell hat ja auch die gesammte Lieferung eine Macke.
        Mal gucken ob die uns ein neues beim Anbieter bestellen können.
        Die Idee hinter dem Nachtlicht finde ich richtig toll!

        Gruß Christin

        Antworten
        1. Sandra (Beitrag Autor)

          Ok, das ist im Normalfall wirklich anders. :( Schade aber vll. liegt es wirklich an der kompletten Charge.

          Antworten
  5. nadine

    hallo sandra,

    ich habe mir heute auch für meine kleine maus pabobo nomade gekauft und es in die steckdose gesteckt zum laden… laut gebrauchsanweisung sollte es nach 5-10minuten leuchten, da es aber noch hell war, dachte ich mir, dass es daran gelegen hatte. nun ist es kurz nach halb zehn (abends) und es leuchtet immer noch nicht :(
    liegt es vielleicht daran, dass ich es zuerst die 5stunden laden muss?

    gruß
    nadine

    Antworten
    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Hm, das klingt nicht gut :( Bei mir leuchtete es auch nicht, sondern musste erst an die Steckdose. Relativ kurz danach (keine 5 Minuten) konnte man ein bisschen sehen, dass es leuchtete – wenn ich meine Hand darüber hielt und die Helligkeit abschirmte, wurde es heller. Es leuchtete eigentlich dauerhaft auch schon in der Steckdose.

      Christin hatte ja auch berichtet, dass das gekaufte und auch das 2. getauschte Nachtlicht nicht funktionierten. Ich befürchte, dass Pabobo da wohl irgendwie mit einer Charge ein Problem hat. Wobei Dir das auch nicht hilft. :(

      Bei uns gab es zu Weihnachten nun noch ein 2. Nomade für den kleinen Bruder und unsere beiden funktionieren prima. Sie haben inzwischen auch schon diverse Stürze überstanden ….

      Antworten
      1. Christin

        Hallo,
        nun möchte ich mich auch melden.
        Ich habe das Nachtlicht (grün) gestern wieder getauscht. Dieses mal habe ich einfach ein graues genommen (Versuch macht klug) und siehe da… Es klappt!

        Man muss es auch keine 5 Stunden laden. Ich packte es in die Steckdose und es leutete sofort (in Dunkelheit). Ich hatte es dann ca. 2 Stunden geladen und habe es aus der Steckdose gezogen. Es leuchtete dann weiter.

        Es liegt wohl ein ein Problem bei einer Charge vor.
        Tausche es doch einfach mal gegen eine andere Farbe, außer du bist auf eine festgelegt.
        Ich bin jedenfalls begeistert von dem Nachtlicht. Jetzt muss nur noch Mitte März der Nachwuchs kommen ;-)

        LG Christin

        Antworten
        1. Sandra (Beitrag Autor)

          Oh super, dass es nun endlich funktioniert :)

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  6. Gianna

    Hallo,

    ein sehr schöner Bericht zum Pabobo Nomade. Wir haben für unsere Jungs ebenfalls jeweils ein Nachtlicht, einmal in grün, einmal in rot. Ich bin so froh, dass wir dieses Nachtlicht ausgesucht haben, wie du schon schreibst, es ist nicht zu hell und es passt sich der Helligkeit bzw. Dunkelheit perfekt an. Stürze sind auch kein Thema, die Nachtlichter fallen jede Nacht aus den Kinderbetten ;)

    Noch mal: ein sehr aufschlussreicher und interessanter Artikel. Danke dafür.

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  7. Peter

    Hallo,

    dankeschön für diesen tollen Erfahrungsbericht. Ich kannte dieses Nachtlicht bisher nicht, finde das Prinzip aber sehr sinnvoll. Ich werde es demnächst mal mit meinen Kindern testen.

    Grüße

    Peter.

    Antworten
  8. Toni

    Hey,
    habe mir gerade euren Testbericht angeschaut. Schön geschrieben. Wir bekommen bald Nachwuchs und wissen noch nicht 100%, welches Nachtlicht es wird. Vielleicht werden wir uns für das Pabobo Nomade entscheiden.

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  9. Daniel

    Sehr schöner Bericht, wir haben überall die Nachtlichter drinnen. Ist auch Praktisch wenn man nachts den weg nicht findet. :)

    Antworten

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