Orientierungslos ….

Ich höre immer wieder, dass Frauen doch so gar keine Orientierung haben. Man könnte sie mitten im Nirgendwo aussetzen und sie würden sich nicht wieder nach Hause finden. Das mag vielleicht auf manche (oder doch viele?) zutreffen, auf mich allerdings nicht. Wo ich ein Mal war, finde ich mich meist auch durch einfaches Wiedererkennen sofort hin und zurecht. Nur in Hamburg setzt mein Gedächtnis irgendwie immer wieder aus und genehmigt sich eine Auszeit. Dank Stilldemenz hab ich immerhin im Moment ne Ausrede, aber trotzdem muss ich ab und an hin und finde es grausig. Die Autofahrer sind meist rücksichtslos, kurzfristiger Spurwechsel ist oft gar nicht möglich. Und überhaupt – wenn man schon ein Autokennzeichen aus dem Hamburger „Umland“ hat, muss man sich doch auch auskennen, oder? Baustellen an den unmöglichsten Stellen machen das Chaos perfekt.

TomTom One

In solchen Situationen freue ich mich immer, wenn ich auf ein Navi zurückgreifen kann – auch wenn das nicht immer perfekt ist. Unser altes TomTom erklärte mir eines Tages, dass ich mich in der linken Spur halten müsse, nur um 200m weiter rechts abzubiegen. Auf einer 3-spurigen Straße kommt das nicht wirklich gut. ;)
Inzwischen ist unseres leider kaputt und es muss dringend ein neues her. Klar, ich könnte auch die hauseigene Navigation von meinem Lumia nutzen. Aber nachdem es uns über Felder schicken wollte, traue ich ihm nicht mehr so richtig. Außerdem ist es gerade beim Autofahren alles andere als geeignet, weil man einfach nichts drauf sehen kann. Da muss schon ein ordentliches her, auf dem man auch die Straßenführung nachschauen kann.

Die Auswahl ist riesig und die meisten Begriffe verwirrend. Brauche ich TMC? Und was ist das überhaupt? Immerhin weiß ich, dass es ein klassisches Navi werden soll und ich damit nicht wandern will. Dafür ist dann das Lumia wieder perfekt. Klein und handlich.
Außerdem gibt es auch sehr viel mehr Marken außer nur dem TomTom. Wir hatten beim letzen Kauf schon sehr mit einem Gerät von Garmin geliebäugelt, uns dann aber doch für das TomTom entschieden. Doch im Laufe der Jahre hat sich viel getan und so überlegen wir wieder, ob es denn nun eins von Garmin wird (wer mag, klickt hier für eine Übersicht von Garmin-Testberichten). Von der optischen Aufmachung und der Straßenansicht her finde ich Garmin auf jeden Fall schöner als TomTom.  Preislich nehmen sie sich ja nicht viel, aber Garmin soll wohl einen besseren oder länger haltbaren Akku haben. Allein das wäre schon ein wichtiges Kaufkriterium. Benutzte man nämlich unser altes TomTom One 1 Woche lang nicht, war es schon so entladen, dass es erst nach rund 30 Minuten am Zigarettenanzünder wieder ansprang. Auf Dauer keine Lösung, wobei es ja nun eh ein Ende hat.

Benutzt ihr Navigationsgeräte und wenn ja welches? Um warum habt ihr euch dafür entschieden?

4 Kommentare

  1. MestraYllana

    *lach* Ich habe einen besseren Orientierungssinn als mein Freund. Allerdings merke ich mir Wege meistens eher an besonderen Straßenschildern, Bäumen, Statuen oder anderen seltsamen, auffälligen „Gebilden“.

    Wir hatten mal überlegt, uns ein Navi anzuschaffen, ich hab aber von Anfang an gesagt, dass ich keines brauche. Muss ich wo hin, wo ich noch nie war, ziehe ich kurz Google Maps zurate und hab damit bisher immer noch dort hingefunden, wo ich hinmuss. Und mein Freund fährt, wenn er wirklich ein Navi braucht, einfach mit dem iPhone-Navi, das funktioniert auch prächtig! ;-)

    Lg Katharina

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  2. Alexander

    In meiner Familie wird seit Jahren nur noch Navigon-Navis genutzt, weil die Geräte von Navigon optisch nicht überladen sind.

    Ich selber nutze Navigon auf meinem Android-Handy, wo es gute Dienste leistet. Zwar gibt es mit Sygic und Konsorten günstigere Apps, aber bis jetzt war die Oberfläche eine Katastrophe. Sygic ist außerdem extrem bunt und seine Weisungen sind zu detailliert, um ohne Blick aufs Display verstanden zu werden.

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  3. Elli Spirelli

    Ich hab einen wirklich guten Orientierungssinn – Frauen merken sich doch für gewöhnlich (so dachte ich) immer gewisse Orientierungspunkte, also ich tu das – hilft mir aber in Köln auch nicht – und ich bin eine eigentliche Berlinerin und fahre tausendmal lieber in Berlin (und habe meinen Führerschein NICHT in einer Großstadt bekommen, sondern Fahrschule auf purem Land gemacht *g aber Köln ist zum Kot…aber echt! – und mein ekelhaftes Navi (so ein dummes Pearl-Ding, dessen Namen ich ständig vergesse, weil es nicht mein Freund ist) sagt mir Strecken, da darf ich nicht einmal fahren bzw auch gerne so Sachen wie: biegen sie rechts ab und es ist eine Einbahnstraße in die ich nicht darf -und am Besten macht sich noch in meiner Nähe Holland zu haben und ein Navi was dort nicht funktioniert *lol – ich hatte mal ein tolles von Medion – das war echt super – ich vermisse es ….TomTom mag ich übrigens auch nicht, seitdem ich mal eins ausgeliehen bekam und dieses rechts und links verwechselte …

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    1. Sandra

      Berlin finde ich auch gar nicht so schlimm. Muss da immer durch, wenn ich meine Eltern besuche, weil mir der Weg über den Berliner Ring zu weit ist. Köln scheint dann so was wie Hamburg zu sein :D

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