Nivea Sun – Und der Sommer kann kommen

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Mein großer, hellhäutiger Sohn ist im Kindergarten immer der erste, der sich eincremen oder einen Sonnenhut tragen muss. Während andere noch normale Mützen tragen, muss er bereits mit Sonnencreme anfangen, weil er sonst total verbrennt. Verwendet wird bei uns immer LSF 50 und natürlich haben wir im Laufe der Jahre so einiges ausprobiert. Mein absoluter Favorit ist dabei immer noch ein Pumpspray von Nivea, das ich irgendwann mal als Blindtest ausprobieren durfte. Leider kam das „Refresh“ bei meinen Jungs nicht so gut an und da ich nicht wollte, dass sie beim Auftragen ständig quieken und rumzicken, griff ich zu Ladival. Leider ein absoluter Fehlgriff und an dieser Stelle kann ich nur noch einmal jedem davon abraten, eine Ladival Sprühflasche zu kaufen. Wir hatten in der Vergangenheit zwei davon gekauft, die wir alle beide mit jeweils mehr als der Hälfte der Flaschenfüllung wegschmeißen mussten – bei beiden war der Pumpmechanismus kaputt (nein, nicht verstopft!). Öffnen kann man die Flaschen nicht, so dass nur noch die Entsorgung und ganz viel Wut im Bauch bleibt.
Kurz bevor die letzten Sonnencremeproben verbraucht waren, flatterte hier vor ein paar Wochen ein Überraschungspaket von Nivea ins Haus. Inhalt: Drei neue Produkte von Nivea Sun. Perfekt! Ich war begeistert – auch deshalb, weil man mit der Lieferung tatsächlich den ersten heißen und sonnigen Tag des Jahres erwischt hatte. Zufall oder doch perfekte Planung? Keine Ahnung, aber für uns kam es wie gerufen und wurde direkt aufgetragen.
Ausprobieren konnten wir sie genau 3 Tage, denn länger hielt das schöne Wetter hier nicht an. Nachdem es aber immerhin im restlichen Deutschland so langsam wärmer und vor allem sonniger wird, will ich euch die 3 Produkte kurz vorstellen. Wer weiß, vielleicht steht ihr ja demnächst genau vor diesen Flaschen im Regal?

Nur vorsichtshalber: Ich kann natürlich nicht feststellen, ob die Sonnencreme wirklich dem LSF entspricht, der auf der Packung angegeben ist! 

Nivea Sun Neuheiten

Nivea Sun Baby Pflegende Sonnenmilch LSF 50+

Unser nun 3jähriger will seinem großen Bruder nie in etwas nachstehen und macht alles immer mindestens doppelt so laut oder so schnell. Bei Hautrötungen scheint er es ähnlich zu sehen, denn schon nach 10 Minuten im Schatten wird seine Haut sehr deutlich rot, wenn man ihn nicht eincremt. So ist er wohl der beste Beweis, wie schnell sich die Haut von kleinen Kindern röten kann und wie wichtig das Eincremen ist. Leider sieht er das überhaupt nicht ein und so wird das Eincremen jedes Mal zur Qual. Beim Spray konnte ich ihn immer noch mal aus dem Hinterhalt erwischen oder ihn auf die lustige Art überreden, bei Creme dagegen klebt in der Regel mehr Eingetrocknetes an meinen Händen, als an seinem Körper. Bei der Sonnenmilch von Nivea hat zumindest das Eingetrocknete ein Ende, denn das passiert hier nicht!

Die Sonnenmilch ist extra wasserfest und frei von Parabenen, Farbstoffen, Alkohol und Duftstoffen und natürlich wurde die Hautverträglichkeit klinisch und dermatologisch bestätigt. Dank UVA- und UVB-Schutzsystem auf Basis physikalischer und mineralischer Filter soll sie einen hohen Schutz vor Sonnenbrand und Hautrötungen bieten und ist für Babys ab 6 Monaten geeignet, wenn man sich ordentlich eincremt. Nivea empfiehlt hier sogar ein Nachcremen nach jeweils 2 Stunden – ich bevorzuge allerdings das ins-Haus-gehen-und-Sonnenpause-machen.

Sie lässt sich überraschend leicht auftragen und vor allem verteilen und was ich persönlich sehr angenehm finde: Meine Hände sind hinterher nicht weiß! Sie hinterlässt zwar keinen fühlbaren Film und klebt auch nicht, trotzdem hat man beim Anfassen der eingecremten Hautstellen so ein ganz leichtes Klebegefühl. Stört aber nicht. Ansonsten fühlt sich die eingecremte Haut tatsächlich sehr gepflegt an, was mir bei meinem kleinen Neurodermitiker sehr entgegen kommt.
Das einzige, was mich etwas irritiert, ist der Duft in der Flasche. Die Creme selbst ist zwar geruchsneutral, jedoch riecht meine Arzthelferinnen-Nase beim Riechen an der Flasche recht deutlich den stechenden Geruch, den ich sonst von Desinfektionsmitteln kenne und den ich immer mit dem Alkohol darin in Verbindung brachte. …

Alles in allem bin ich sehr begeistert, auch wenn ich mir einen etwas geringeren Preis als 8.95€ UVP für 200ml wünschen würde.

Übrigens gibt es von Nivea Brasilien eine sehr coole Werbekampagne, die ich mir unbedingt auch für Deutschland wünschen würde. Ich will auch so eine Puppe! Ich brauche sie! Vielleicht würde auch mein sturer 3jähriger dann endlich verstehen, wie wichtig eincremen doch ist. …

NIVEA DOLL – English Version

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Nivea Sun Protect  & Bronze Sonnenöl

Bis vor dem Überraschungspaket cremte ich mich in der Regel mit der 50er Creme meiner Kinder ein, schließlich klebte sowieso immer genug an meinen Händen. Den Traum vom schnellen braun werden konnte ich damit allerdings auch begraben, denn mit hohem Lichtschutzfaktor dauert’s halt einfach länger. Im letzten Jahr sah ich also auch nach wenigen Wochen Sonne immer noch so aus, als würde ich nicht viel rausgehen, doch in diesem Jahr wird sich das hoffentlich ändern. Mein Rezept? Das neue Sonnenöl von Nivea!

Die Idee zum Öl wurde aus dem typischen Dilemma vieler Frauen heraus geboren – man möchte sich zwar schützen, dabei aber bitte auch schön braun werden! Und so schützt das Protect & Bronze Sonnenöl vor UVA- und UVB-Strahlen, aktiviert dabei aber zusätzlich mit einem Pro-Melanin-Extrakt aus der Süßholzwurzel die hauteigene Melaninproduktion. Das Ergebnis soll eine gesunde und gleichmäßig gebräunte Haut sein, die sich sogar selbst ein Stück weit schützt! Dabei macht sich das Öl einen körpereigenen Schutzmechanismus zu Nutze – den des Melanins. Das wirkt als Schutz, indem es den Zellkern umhüllt, schädliche UV-Strahlen absorbiert, freie Radikale bekämpft und so ein Stück weit wie eine Sonnencreme wirkt.

Das Sonnenöl in der griffigen Sprühflasche ist farblos, wasserfest und riecht unglaublich lecker. Direkt nach dem Aufsprühen gibt es auch hier wieder diesen leichten Alkohol(?)Geruch, der aber sofort verfliegt. Zurück bleibt dieser typische, nicht richtig greifbare Sonnencreme-Geruch und eine ganz ganz leichte Kaugummi-Note. Es lässt sich gut verteilen, klebt nicht, bildet aber einen leichten Schutzfilm auf der Haut. Ich empfinde ihn mit meiner eher trockenen Haut aber als sehr angenehm.
Meine Jungs waren übrigens auch sehr angetan vom Geruch und fragten nach meinem ersten Ausprobieren schnüffelnd, was da denn so gut riechen würde. Natürlich durften sie auch mal probieren und fanden es super.

Die Wirkstoffkombi mit dem Melanin-Pro-Extrakt gibt es in verschiedenen Produkten – alle sind erkennbar am „Protect & Bronze“. Es gibt Lotion, Creme, Pumpspray und eben das Sonnenöl. Letzteres gibt es, wie alle hier vorgestellten Produkte, ganz neu seit März im Handel. Es hat in der 200ml Pumpsprayflasche mit LSF 30 eine UVP von 9,95€, LSF 20 kostet einen Euro weniger. Klingt im ersten Moment viel, aber wenn es hält, was es verspricht, wird es bestimmt nachgekauft. Nach den 3 halben Tagen in der Sonne konnte ich das noch nicht wirklich testen, aber das Wetter soll ja auch im Norden besser werden.

After Sun Lotion mit Pro-Melanin-Extrakt

Nach einem langen Sonnentag sollte man bei der Sonnencreme nicht Schluss machen, sondern abends zu einer After Sun Lotion greifen und der Haut so zusätzlich Feuchtigkeit und Pflege zukommen lassen. Die Neue von Nivea Sun enthält den gleichen Extrakt wie auch das Sonnenöl und soll so die gesunde Bräune der Haut verlängern.

Die recht dünne Lotion lässt sich nicht nur gut verteilen, sie zieht auch noch sehr gut ein, pflegt die Haut spürbar und hinterlässt für eine Weile einen kühlenden Effekt auf der Haut. Das einzige, was ich überhaupt nicht mag, ist der sehr langanhaltende Geruch. Der hat so gar nichts mehr mit Sommerurlaub oder Sonnenmilch zu tun, sondern erinnert mich stark an Rasierwasser. Tatsächlich roch mein Opa früher ganz genauso, nachdem er sich rasiert hatte.
Für Frauen finde ich den sehr herben und männlichen Geruch nicht wirklich gut, für mich ist es auf jeden Fall ein Grund, die Creme garantiert nicht zu kaufen. Selbst meinem Mann ist es too much.

Fehlt nur noch der Sommer!

Mal abgesehen vom Geruch der After Sun Lotion sind hier alle 3 Neuheiten sehr gut angekommen und werden hoffentlich auch bald alle ausgiebig genutzt werden können. Nach meinen Erfahrungen mit Ladival ist hier absolut positiv zu erwähnen, dass man bei allen Flaschen bzw. Verpackungen auch den Deckel selbst abschrauben kann. Alle Flaschen können also immer komplett entleert werden, selbst wenn der Sprühmechanismus beim Öl kaputt gehen sollte. (Eigentlich schade, dass man so etwas extra erwähnen muss, oder?)

Die ersten richtigen Sonnentage sind ja eigentlich immer am kritischsten und die überstanden wir alle mit den Nivea Neuheiten sehr gut. Sonnenbrand oder auch Hautirritationen gab es keine, selbst beim störrischen 3jährigen nicht. Das hat mich allerdings auch ein gutes Stück Überredungskunst in Form von Gummibärchen gekostet. Bis jetzt sind wir auf jeden Fall begeistert und werden es hoffentlich auch bleiben.

Welche Sonnenschutzmittel nutzt ihr zu Hause? Habt ihr einen Geheimtipp zum Eincremen von Kindern? 

9 Kommentare

  1. Selina

    Hallo Sandra,

    danke für den ausführlichen und sehr informativen Beitrag. Da der Sommer bisher ja sehr bescheiden ausgefallen ist, haben wir beim Sonnen im Garten bisher noch nicht allzu viel Sonnenlotion gebraucht. Dieses Pumpspray von Nivea hatte ich auch schon, trotzdem fand ich bisher die „normale“ Sonnencreme immer besser. Irgendwie habe ich das Gefühl mit Spray nicht genug Schutz zu haben, oder ich habe zu wenig aufgetragen.

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    1. Sandra

      Stimmt, von der normalen Sonnencreme nimmt man automatisch mehr und vom Spray immer weniger. Ich zumindest. Mir geht es genauso, ich übe mich aktuell aber darin, auch vom Spray viel zu nehmen.
      Vielleicht liegt es daran, dass das Spray beim Aufsprühen direkt so viel Fläche erreicht? Normalerweise reicht das Benetzen ja bei normalem Spray aus – nur bei Sonnencreme halt nicht.

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  2. Sascha

    Man sollte immer auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten. Nur um schön braun zu sein, vergessen immer mehr Menschen einen Schutz aufzutragen und nehmen das Risiko von Hautkrebs in kauf. Ich achte nicht nur bei mir auf Sonnenschutz, sondern auch ganz besonders bei unseren 2 Kindern

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  3. Renate

    …. jetzt ist der Sommer ja da :)
    Zeit für die Kleinen endlich Baden zu gehen und für uns erwachsene aufpassen, dass sie keinen Sonnenbrand bekommen. Juchhhhhu.
    Hab heute übrigens gehört, Nutella hat einen höheren Sonnenschutzfaktor als jede Sonnenchream. hmmm…. Marktlücke :D

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    1. Sandra

      Stimmt nicht ganz. Glaubt man dem Kuriositäten-Buch, hat Nutella einen Sonnenschutzfaktor von 9.7 – bei weitem nicht genug für einen ausreichenden Schutz. Außerdem wahrscheinlich auch ein wenig unpraktisch, wenn man ständig so klebt :D Stelle es mir trotzdem sehr lustig vor….

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  4. sabrina

    Der Sommer ist in Moment ja ein wenig bescheidend, um es vorsichtig zu sagen. Trotzdem ein informativer Artikel und ich mag trotzdem lieber Cremes. Da bin ich irgendwie großzügiger beim Auftragen *lach

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  5. Micha

    Bei meinem Ulaub in bulgarien hab ich auch auf Nivea Sonnenmilch gesetzt. Die Form und Farbe meiner Flasche entsprach ungefähr der mittleren auf dem Foto und hatt ein Faktor von 30. Bereits Anfang Juni hat sich die Sonnenmilch ausgezahlt denn es waren bereits 26grad und mehr bei heiterem Himmel. Über dem Tag habe ich 2-3 nachgecremt egal ob ich am Strand gelegen hab oder mit dem Boot oder Jetski unterwegs war. Das Ergebnis ich bin ohne Sonnenbrand über den Urlaub gekommen. Heutzutage ein muss.

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  6. Mehmet Ali

    Hallo SAndra

    Schöne seite hat mir sehr sehr gefallen

    Liebe Grüße Mehmet

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  7. ines

    Hallo,
    Danke für die Tollen Tipps!

    Lg Ines

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