N.A. – Nature Addicts

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Vor einiger Zeit erhielt ich überraschend einen dicken Umschlag von cfp-Brands. Mit dabei waren unter anderem 3 Tüten N.A.

Die Idee dahinter ist recht einfach. Anstatt Früchten kann man sich die kleinen 30g-Tüten in die Tasche stecken und hat so einen schnellen, sauberen und unkomplizierten Vorrat in der Tasche. Ideal als kleiner Snack, bei Hunger auf Süß und und und….

Es gibt 3 verschiedene Sorten. Alle sind aus konzentriertem Fruchtsaft bzw. Fruchtmus hergestellt. Sie enthalten keine Süßungsmittel, keinen weiteren Zucker (außer natürlich dem Fruchtzucker, der sowieso schon darin enthalten ist), keine Farb- und Konservierungsstoffe und keine künstlichen Farb- und Aromastoffe.
100% der Zutaten werden aus Früchten gewonnen.

Die Tüten sind sehr ansprechend gestaltet und haben eine kleine Einkerbung, um den oberen Teil wegzureißen. Leider klappte das nur bei zwei der 3 Packungen, die andere musste ich aufschneiden. Generell waren aber alle Tüten recht wehrsam. Sehr schön ist aber, dass die Beutel wiederverschließbar sind.

Anhand des Bildes auf der Packung hatte ich mir recht kleine Stücken vorgestellt. Ein Stück ist ca. 3x3x1mm groß. Für mich dürften sie durchaus kleiner sein, aber die Größe ist durchaus ok.
Als ich das erste Mal nur grob auf die Verpackung sah und „Frucht Snack 100% Frucht“ las, dachte ich an gefriergetrocknete Früchte. Liest man weiter, kommt man auf die Worte „Softe Stückchen auf Apfelbasis und …“

Vereinfacht gesagt heißt das für die Herstellung: Ganz viel Apfelmus, ein bisschen andere Frucht und Geliermittel mischen, auf eine flache Unterlage streichen, hart werden lassen und in kleine Stücke schneiden. Die Konsistenz ist recht hart. Das Kauen geht zwar sehr gut, aber mit dem Finger eindrücken lassen sich die Stückchen nicht.

Himbeere

Für eine 30g-Tüte werden 2 Äpfel und 16g Himbeeren benötigt.

52% des Inhalts bestehen aus Apfelsaft-Konzentrat, 39% ist konzentrierter Apfelmus und sind 5% konzentriertes Himbeermus. Dazu gibt es noch konzentrierten Holunderbeer-Saft, was auch die dunkle Farbe erklärt.

Schon beim Öffnen riecht es unglaublich lecker nach Himbeeren. Leider fehlt mir beim Essen aber gerade dieser Geschmack. Ich schmeckte zwar schon Himbeere raus, aber halt nur neben dem sehr dominaten Apfel.
Trotzdem ist es schon lecker.

Schwarze Johannisbeere

2 Äpfel und 7g schwarze Johannisbeeren werden für eine Tüte benötigt.

Die Zutaten sind unter anderem 50% konzentrierter Apfelsaft, 40% konzentrierter Apfelmus, 5% konzentriertes Johannisbeermus und Holunderbeeren-Saft – auch konzentriert.

Bei dieser Tüte ist der erste Geruch beim Öffnen wesentlich schwächer, allerdings riechen schwarze Johannisbeeren auch nicht so stark. Dafür kommen sie aber um so besser beim Essen durch. Man kann sie sehr gut rausschmecken.
Auch wenn ich schwarze Johannisbeere eigentlich gar nicht so sehr mag, ist die Sorte sehr lecker.

Erdbeere

Für eine Tüte benötigt man wieder 2 Äpfel und 14g Erdbeeren.

Daraus werden 52% konzentriertes Fruchtmus, 40% konzentriertes Apfelmus, 5% konzentriertes Erdbeermus und dazu kommt wieder der Holunderbeeren-Saft.

Auch hier riecht man beim ersten Öffnen wieder einen superleckeren Erdbeerduft. Man schmeckt ihn auch, aber wieder nur halbherzig. Allerdings muss ich sagen, dass Erdbeere die Sorte ist, die wirklich am meisten nach der jeweiligen Frucht schmeckt.
Die Sorte ist ganz klar mein Favorit.

Fazit

Insgesamt bin ich nur mäßig begeistert. Die Sorten schmecken mir generell zu doll nach anderen Obstsorten – fast wie ein Obstmix. Wenn ich eine Sorte mit dem Namen Erdbeere kaufen, möchte ich auch nur Erdbeere essen. Der Hinweis auf die Äpfel ist jedoch erst auf den 2. Blick zu erkennen (auf den Bildern jeweils unter der Zeile „softe Stückchen“).
Auch hätte ich nach dem ersten Lesen kein hart gewordenes Mus, sondern richtige Früchte erwartet. Das riesige „Frucht Snack“ klingt ja nun mal so.

Ich finde die Sorten zwar irgendwie schon sehr lecker, würde sie mir aber selbst nicht kaufen. Dann nehme ich mir lieber frisches Obst. Für Obstmuffel könnte es aber wirklich eine gute Alternative sein.
Mein Sohn durfte übrigens mal jede Sorte probieren und er liebt sie. Ich würde fast sagen, dass er süchtig danach ist. ;)

1 Kommentar

  1. Pingback: Degustabox – die monatliche Food-Überraschungsbox › Sandra's Testblog

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