Mutter-Kind-Kur – eine „Auszeit“ für gestresste Mütter und Väter

Regelmäßige Leser wissen, dass ich Ende letzten Jahres für 3 Wochen zu einer Mutter-Kind-Kur gefahren bin. Inzwischen bin ich einigermaßen erholt wieder da und habe ein paar Tipps für euch, sowohl zum Kurantrag, als auch zur Kur selbst. Sorry, es ist viel Text, aber das Thema ist auch sehr umfangreich…. ;) Ich hab einiges weggelassen bzw. gekürzt. Fragt hier sonst einfach in den Kommentaren nach und ich geh weiter darauf ein ….

Wer hat Anspruch auf eine Mutter/Vater-Kind-Kur?
Der Haupterzieher des jeweiligen Kindes. Bei einem Kind ist es recht simpel. Angenommen der Mann arbeitet Vollzeit, die Mutter ist zu Hause und betreut das Kind – dann kann nur sie eine Mutter-Kind-Kur beantragen. Wäre es umgedreht, könnte nur der Vater eine Vater-Kind-Kur beantragen.
Viele wollen gern mit dem Partner zusammen zur Kur. Dies ist nur in ganz wenigen Ausnahmefällen zulässig, da es eine so oft genannte Familienkur nicht gibt. Es liegt immer im Ermessen der Krankenkasse, dies zu genehmigen. So weit ich weiß, wird es ab und an bei schweren Erkrankungen der Kinder genehmigt – im Normalfall aber nicht. Bei 2 oder mehr Kindern kann das schon wieder anders aussehen. Hier lohnt es sich, bei eurer Krankenkasse nachzufragen (nicht in der Hotline, sondern persönlich und vor Ort!).

Wie und wo beantrage ich?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Entweder lasst ihr euch den Kurantrag inkl. Selbstauskunftsbogen von eurer Krankenkasse schicken oder vom Kurheim. Alternativ gibt es auch diverse Kurberatungsstellen.
Ich hatte damals in der Hotline meiner Krankenkasse nachgefragt und würde relativ übel abgefertigt. Nachdem man mir erklärt hatte, dass es keinen Urlaub auf Krankenkassenkosten gibt, wollten sie mir nicht mal einen Kurantrag schicken. So bin ich beim Müttergenesungswerk gelandet. Hier kann man sich in vielen DRK-Stationen beraten lassen und beim Antrag ausfüllen helfen lassen. Leider haben sie allerdings kaum eine Ahnung, was die rechtlichen Grundlagen der einzelnen Kassen betrifft.
Eine andere Möglichkeit ist auch die Suche nach einer Kurklinik und die telefonische Beratung durch diese. Auch können die Kurkliniken Anträge verschicken.

Wie gesagt – der Antrag besteht aus 2 Teilen. Dem Kurantrag selbst, der von eurem Arzt auszufüllen ist und einem Selbstauskunftsbogen.
Die Selbstauskunft ist sehr umfangreich (6 Seiten beim Müttergenesungswerk) und einige Fragen wiederholen sich auf den ersten Blick. Erst beim genauen Lesen merkt man, dass sie schon unterschiedlich sind – wenn auch nur minimal. Nehmt euch Zeit beim Ausfüllen und schreibt ausführlich. Ein „siehe Punkt 3.2“ und das im halben Auskunftsbogen kommt nicht gut an. Stellt euch den Bearbeiter dabei vor. Der kennt euch und eure Situation überhaupt nicht und will kann sich auch nicht in euch hineinversetzen. Genau den müsst ihr mit eurer Schilderung überzeugen, dass ihr eine Kur nötig habt!
Da der Platz relativ begrenzt ist, empfielt es sich auch, den Bogen einfach am PC zu schreiben. Wenn ihr euch auf die entsprechenden Punkte bezieht, kann man das auch problemlos zuordnen.
Wichtig ist, dass euer Arzt glaubwürdig macht, dass ihr kurbedürftig seid. Manche Ärzte fassen sich (oft auch mangels Zeit) beim Ausfüllen sehr kurz – das ist schon grundsätzlich ein schlechtes Vorzeichen. Macht zum Ausfüllen einen Termin bei eurem Arzt aus und sagt dabei auch gleich, dass es um einen Kurantrag geht. So kann direkt beim Termin mehr Zeit eingeplant werden (im Normalfall mind. 30 Min.). Erwartet aber nicht, dass ihr den Antrag gleich mitnehmen könnt! Zu dem Termin solltet ihr unbedingt auch den fertig ausgefüllten Selbstauskunftsbogen dabei haben und ihm zum Ausfüllen überlassen können.
Es gibt den Irrglauben, dass man vor einem Kurantrag relativ lange regelmäßig beim Arzt gewesen sein muss. Ich war vielleicht 1x/Jahr krank und beim Arzt – mehr nicht. Und meine Kur ging auch im ersten Anlauf durch.

Mit dem fertigen Antrag gibt es auch wieder verschiedene Möglichkeiten: Entweder schickt ihr ihn an die Kurklinik, die ihn an eure Krankenkasse weiterleitet (dauert lange!). Oder ihr schickt ihn selbst an eure Krankenkasse. Ich habe ihn direkt vorbeigebracht und als Eilantrag eingereicht. Vorteil ist, dass ich genau wusste, dass er angekommen ist und auch fragen konnte, wie lange es in etwa dauert.

Wo soll ich hin?
Eine Glaubensfrage! Zuerst einmal kommt es darauf an, ob nur ihr oder auch euer Kind Therapien benötigt. Schon dadurch wird einiges vorgegeben. Seit ihr schwanger, nehmen euch nur bestimmte Kurheime auf – viele nur bis zu einer bestimmten Woche (32 glaub ich).
Da ich zum Antragszeitpunkt auch schon schwanger war, habe ich die Auswahl nicht meiner Krankenkasse überlassen wollen und selbst gesucht. Hier lohnt es sich, nicht alles zu glauben, was die Kurabteilung der Kasse erzählt. Demnach hätte es in ganz Deutschland nur eine einzige Klinik für mich gegeben. Schaut im Internet, lest Klinikbewertungen und ruft dann bei Interesse in der Klinik an! Euren Klinikwunsch könnt ihr direkt im Selbstauskunftsbogen mit angeben. Eine kleine Begründung macht sich dann immer ganz gut, damit es auch genehmigt wird.

Generell gilt: Im Sommer (noch besser in den Ferien) wollen alle an die Ostsee bzw. generell zur Kur. Im Winter hat man dagegen sehr gute Chancen auf einen Kurplatz. Auch dauert die Antragsbearbeitung dann nicht so lange. ;)

Was muss das Kurheim alles können?
Viele Kurheime sind nicht nur auf gestresste Eltern, sondern auch div. andere Erkrankungen ausgelegt. Hier hilft zum einen oft ein Blick auf die jeweilige Homepage des Kurheims. Ist der Inhalt ansprechend, sollte man nach Erfahrungen mit dieser Klinik im Internet suchen. Ich habe 3 oder 4 aufgrund schlechter Bewertungen von meinem Zettel gestrichen. Generell sollte man aber immer daran denken, dass eine Kur kein Hotelaufenthalt ist. Die Zimmer sind einfach und zweckmäßig und in einem Mutter-Kind-Heim wird es halt auch mal ein bisschen lauter. Häufen sich aber negative Bemerkungen über (zum Beispiel) fehlende Sauberkeit oder auch schlechte Therapien, ist es vielleicht nicht das richtige Kurheim.

Bringt die Grundsätze des Hauses in Erfahrung! Für mich war es damals wichtig, dass ich eine Begleitperson dabei haben konnte. Durch eine kostenlose Besucherreglung hatte ich meinen Mann trotzdem durchgehend dabei und habe so eher durch Zufall das perfekte Heim gefunden. Dort wurde kein Wert auf ständige Gespräche oder Therapiegruppen gelegt, sondern die Erholung stand im Vordergrund. In vielen Heimen gibt es aber auch sehr starre Regeln, tägliche psych. Gesprächsrunden usw. Hier muss jeder selbst entscheiden, was er lieber mag.
Bleibt flexibel! Vielleicht habt ihr im Kurantrag einen bestimmten Wunsch angegeben, findet aber doch noch ein besser passendes Haus. So war es bei mir und ich hab einfach umgebucht.
Nehmt bei Bedarf auch weitere Fahrten in Kauf! Beim Antrag stellen wollte ich auf gar keinen Fall so weit fahren (ging auch gar nicht). Etwas später und nach Ablehnung der dringend benötigten Begleitperson fand ich ein Heim im Süden. Und so fuhren wir statt nur 100km gleich 850. Und es war das Beste, was mir passieren konnte.

Die Antwort der Krankenkasse ist da
Super oder auch nicht.
Ist es eine Absage? Dann sollte so schnell wie möglich Widerspruch eingelegt werden. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich meine, dass man nur 14 Tage dafür Zeit hat. Genaues muss aber in der Absage stehen. Lasst euch davon nicht abschrecken, denn viele Kuren werden erst im 2. Anlauf genehmigt! Sucht euch sonst eine Kurberatung – die sind kostenlos und helfen euch garantiert.

Ist die Kur genehmigt worden, aber vielleicht nicht das richtige Kurheim? Anrufen und um dsa Kurheim „xyz“ bitten. Wird dieses Haus auch von eurer Kasse belegt, ist es in der Regel kein Problem das zu ändern.
Der Rest dazu steht dann im Genehmigungsschreiben der Krankenkasse.

Ich bin wieder zu Hause. Und nun?
Je nachdem wie die Kur war, seit ihr hoffentlich erholter als vorher. In der Regel erlernt man während des Kuraufenthaltes Entspannungstechniken, die man zu Hause weiterführen kann. Auch wenn man das vielleicht nicht tut oder will, sollte man auf sich und seine Zeit achten.
Was stresst oder frisst Zeit? – Solche Dinge sollte man abstellen oder minimieren.
„Ich muss jetzt sofort wieder richtig funktionieren!“ – Das ist totaler Quatsch. Nach 3 Wochen totaler Auszeit muss man sich erst einmal wieder einleben. Ich war froh, dass Weihnachten dazwischen war und ich so nicht gleich wieder allein mit unserem kleinen Monster war ;) Plant auch eine Umstellungszeit der Kinder mit ein. Unser Sohn war die ersten 2-3 Tage hier zu Hause oft unausstehlich.
Sucht euch Gleichgesinnte! Wer keine Zeit hat, kann sich auf diversen Internetseiten umsehen. Super ist hier zum Beispiel das Stressforum.net, denn da trifft man garantiert andere Betroffene. Besser ist aber immer der persönliche Kontakt. Die Mütter hier in der Gegend laufen immer mit Scheuklappen durch die Gegend und wollen mit niemandem sprechen. Kann ich gar nicht verstehen, denn oft haben alle die gleichen Probleme. Ich bin froh wenn ich mich mit ein paar Bekannten treffe, die Kinder zusammen spielen und wir Mütter dann beide eine Auszeit haben.
Sucht euch kleine Ruhepausen! Und sei es nur der Kaffee zwischendurch. Mein Geheimtipp: Selbst angerührter Salzteig, da er einfach im Kühlschrank aufbewahrt werden kann. Mein Sohn liebt ihn, knetet, schneidet und reißt problemlos vom Frühstück bis zum Mittagessen durch. Und er ist völlig zufrieden, wenn ich immer irgendwo in der Nähe bin  – ständig dabeisitzen muss ich gar nicht. Perfekt. :)

6 Kommentare

  1. Konrad Bauckmeier

    Ich weiß, das Thema ist schon eine Weile her für dich. Ich habe eine Frage zum Thema „Haupterzieher“. Hast du eine Quelle, wo das her kommt? Mein Kurantrag wurde abgelehnt, weil ich nicht der „Haupterzieher“ sei. Ich komme mir nun vor, wie ein Vater zweiter Klasse :-)

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    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Das kam von unserer Krankenkasse. Wie sie mir erklärten, gehen sie dabei nach der Arbeit bzw. dem Elternteil, der zu Hause bleibt. Heißt, wenn Du immer zu Hause bist und Dich um die Kinder kümmerst, bist Du der Haupterzieher und nicht Deine Frau. Wenn aber Deine Frau zu Hause ist und Du (auch nur halbtags) arbeiten gehst, ist deine Frau die Haupterzieherin und bekommt die Kur. Ob Du vielleicht „kurreif“ bist, interessiert in dem Fall leider nicht.
      Kann gut verstehen, dass man sich da irgendwie komisch und abgestempelt vorkommt. Wir hatten damals für meinen Mann auch eine Kur beantragt, die abgelehnt wurde. Begründung: Kur nicht nötig. Gleichzeitig standen aber 20.000 Tipps im Brief mit dem Hinweis, dass er wohl dringend etwas für sich tun müsste. ;)

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    2. Heidi

      Hallo,

      das alles ist schon eine Weile her – dennoch vielleicht für einige gerade interessant.

      Mit meinem kleinen Sohn habe ich im Mai eine MuKiKu beantragt, die auch gleich durchging – er hat Neurodermitis und Nahrungsmittelallergien und hat in den ersten 16 Monaten kaum geschlafen – darunter litt die ganze Familie. Er weinte nachts jede Stunde, mein Mann und ich haben geschichtet, um ihn zu beruhigen und dennoch beide zu überleben.

      Dann haben wir erfahren, dass es auch eine Väterkur gibt (nur einmal bisher in D, in Bad Wörishofen). Das fanden wir toll und mein Mann hat die nach einigem Hin und Her auch beantragt. Wurde abgelehnt, da er nicht Haupterzieher sei. Also wenn das mit diesem Argument abgelehnt wird, immer Widerspruch einlegen! Im Gesetz steht nur „Frauen und Männer in Familienverantwortung“ und nicht, wie viel Anteil sie an der Erziehung haben müssen. Die gesundheitlichen Probleme müssen aus der familiären Situation resultieren (und nicht aus der beruflichen) – dann steht dem eigentlich nichts mehr im Wege.

      Wir haben also Widerspruch eingelegt – und das war erfolgreich. Im Oktober geht es schon los, das ist jetzt ganz aktuell genehmigt worden.

      Also liebe Väter: traut Euch, ganz egal ob Ihr die Hauptverantwortung tragt oder eben einfach nur doppelt und dreifach belastet seid. Neben Euren (echt wirklich anstrengenden) Berufen versucht Ihr, für Eure Familie da zu sein, Eure Frauen zu unterstützen, und dabei fehlt dann auch Zeit für Euch selbst (wie bei jeder berufstätigen Mama auch).

      Viel Erfolg.

      Heidi

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  2. Konrad Bauckmeier

    Dann von mir noch mal ein kleiner Bericht dazu: Wir wollten ja ursprünglich eine Familienkur haben, da es nach der Geburt unseres dritten Kindes so viele Rivalitäten zwischen den beiden älteren Kindern gab. Auf dieses Ansinnen hat uns die Krankenkasse mündlich erklärt, sie würden uns keinen Familien“urlaub“ finanzieren.

    Daraufhin haben wir jeder getrennt einen Antrag gestellt. Ich mit der mittleren Tochter, meine Frau mit den beiden anderen Kindern.

    Mein Antrag wurde abgelehnt weil ich nicht der Haupterzieher sei, der von meiner Frau wurde abgelehnt, obwohl sie die Haupterzieherin ist. Verwiesen wurde jeweils auf die Therapiemöglichkeiten vor Ort.

    Wir haben beide (getrennt) Widerspruch eingelegt und diesen gut begründet (Verweis auf Therapiemöglichkeiten vor Ort ist nicht im Sinne des Gesetzgebers). Beiden Anträgen wurde daraufhin statt gegeben.

    Daraufhin haben wir uns zur gleichen Zeit jeder eine Kureinrichtung ausgesucht, die am besten passt. War dann vom gleichen Träger, im Schwarzwald und ca. 1h auseinander. So konnten wir mit einem Auto fahren und uns dann vor Ort trennen. Dachten wir.

    Auf der Hinreise erreichte uns der Anruf, dass meine Frau nicht anreisen soll, weil in der Einrichtung die Windpocken ausgebrochen waren und unsere Jüngste nicht geimpft war. Nachdem wir erklärt haben, dass wir schon unterwegs sind, wurde meine Frau dann in meine Einrichtung umgeleitet.

    Da war erst einmal ein Schock für alle, aber am Ende hatten wir so genau die Familienkur, welche wir ursprünglich gewollt hatten. Interessanterweise waren wir nicht die einzige Komplett-Familie dort. Andere Krankenkassen sind da offensichtlich offener.

    Den Träger der Kureinrichtung http://www.ak-familienhilfe.de/ können wir übrigens weiter empfehlen, die haben uns bei der Organisation sehr unterstützt.

    Gruß Konrad

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  3. v.loeffler

    Der richtige Weg zur Kurmaßnahme führt idealerweise über eine unserer bundesweit 1.400 Beratungsstellen im Verbund des Müttergenesungswerkes. Wir begleiten die Mütter durch das gesamte Antragsverfahren, bei der inhaltlichen und organisatorischen Vorbereitung so-wie bei der gezielten Nachsorge im Anschluss an die Maßnahme.

    Unter: http://www.muettergenesungswerk.de oder Tel. 030 330029-29 finden die Mütter eine Beratungsstelle in ihrer Nähe. Die Beratung ist kostenlos und bei Bedürftigkeit können wir auch finanzielle Unterstützung zum Beispiel für Zuzahlungskosten durch Spendenmittel des Müttergenesungswerkes leisten.

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    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Dem muss ich ganz klar wiedersprechen, denn es gibt nicht nur ganz viele Beratungsstellen unterschiedlichster Natur, sondern man kann sich auch direkt kümmern. Meine Erfahrung war tatsächlich, dass sich die Kurheime, in denen ich mich erkundigte, sehr viel besser kümmerten. Mir ging es damals sehr schlecht und alles, was vom Müttergenesungswerk kam, war ein Termin, den ich irgendwann Wochen später hätte bekommen können. Noch dazu hieß es, dass man sowieso kaum Kurheime für Schwangere im Programm hätte.

      Schlussendlich habe ich zwar beim Müttergenesungswerk angefangen nachzufragen, bin dann aber durch Google und diverse andere Nachfragen bei einem freien Berater am anderen Ende von Deutschland gelandet, der mir den ultimativen Tipp gab. Das MGW ist also bei weitem nicht DAS Ding schlechthin.

      Den Spendenaufruf habe ich übrigens gelöscht, der war einfach mehr als unpassend hier.

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