Monsterzeug – Ferngesteuerter LKW für Kinder

Werbung

Manchmal gibt es Dinge, die muss man einfach haben. Zu denen gehörte für mich dieser LKW. Auch wenn es eigentlich ein Wagnis war, denn mein Sohn hasste zu diesem Zeitpunkt ferngesteuerte Autos. Wir hatten in der Familie eins zu Weihnachten verschenkt und Sohnemann rannte schreiend und heulend zu uns in die Arme als es lief.
Andererseits liebt er aber Autos. Jeder Art.

Und das hier sind die Basisdaten:

  • sehr weich und angenehm knautschig
  • für kleine Kinder ab 3 Jahren entwickelt, ohne gefährliche Chemikalien
  • Lustiges Design
  • Extra Spielspaß: Ladefläche des Lastwagens kippbar und abnehmbar
  • Trainiert Augen-Hand-Koordination und Motorik
  • Einfaches Steuern durch Funk-Fernbedienung in Reifenform, biegbare Antenne
  • Sehr einfache Bedienung: Vorwärtsfahren und Drehen
  • Batteriefächer sicher verschraubt
  • Benötigt 4x Batterien AA Mignon und 1x 9V Block-Batterie
  • Maße LKW: 200 x 190 x 155 mm, 914 g; Fernbedienung: Durchmesser 120 mm, 140 g leicht
  • Inkl. Funkfernbedienung und deutscher Anleitung
  • (Quelle: Monsterzeug)

Mit dem LKW ist ab sofort Schluss mit Schrammen oder Dellen in den Möbeln oder sonstigen Gegenständen. Das Auto ist sehr weich und hat nur einen relativ kleinen harten „Kern“. Dazu gibt es eine ebenso weiche Fernbedienung, die noch dazu einfach zu bedienen ist. Sie hat gerade mal 2 Knöpfe: Gerade aus und nach links drehen.
Der LKW kann sowohl drinnen als auch draußen benutzt werden. Auch ohne Fernbedienung oder Batterien macht das Spielen damit Spaß. Die Ladefläche ist abnehmbar und der LKW kann entweder mit oder ohne Ladefläche bespielt werden.
Laut Hersteller ist der LKW frei von schädlichen Chemikalien. Leider wird nicht erwähnt, welche das denn sind.

Soweit die Theorie.

Erstaunt war ich, wie gut der LKW mit der Packung verschraubt war. Da wackelte wirklich nichts. In der Verpackung befanden sich der LKW, die Fernbedienung und eine deutschsprachige Anleitung.

Der LKW an sich ist total witzig. Er sieht ein bisschen aus wie ein Smart – nur in LKW-Form. Er ist relativ kurz, aber dafür hoch. Wenn man ihn von vorn mit dem Kühlergrill sieht, wirkt er auf den ersten Blick vielleicht ein bisschen bedrohlich. Aber nur vielleicht ;)

Er riecht nach fast gar nichts. Ein klein bisschen nach Kunststoff, aber das ist alles im Rahmen.

Die Fernbedienung hat einen Durchmesser von ca. 12cm. Die Antenne fühlt sich an wie ein glattes Stromkabel, ist nur ein bisschen biegsamer. Der äußere Rand ist im Bereich der Einkerbungen im Bild komplett eindrückbar. Erst im mittleren Teil versteckt sich die eigentliche Fernbedienung.
Es gibt 2 Tasten, die jeweils mit entsprechenden Pfeilen als Vertiefung versehen sind – vorwärts und nach links. Sie sind sehr günstig positioniert, so dass auch kleine Kinderhände gut damit umgehen können. Meinem Sohn passiert es allerdings immer wieder, dass er mit der Fernbedienung durch die Gegend läuft und sie dabei so hält, dass er eine Taste dauerhaft drückt. Meist ist er dann etwas irritiert, weil er das gar nicht wollte.
Die Fernbedienung benötigt eine 9V-Blockbatterie. Das Batteriefach befindet sich auf der Rückseite und lässt sich nur mit einem sehr kleinen Schraubendreher (am besten Stromprüfer) öffnen.

Auf dem Batteriedeckel befindet sich ein Aufkleber mit weiteren Hinweisen. Nach inzwischen 3 Wochen Benutzung ist die schwarze Schrift komplett weg. Nur das CE-Zeichen ist noch ansatzweise zu erkennen.

Die Fernbedienung ist auf jeden Fall sehr robust. Sie wurde schon durch die Gegend geschmissen, wird öfter an der Antenne durch die Gegend geschleppt. Ich bin ein Mal ansatzweise draufgetreten. Immer ist nichts passiert. Super. Die Batterie der Fernbedienung ist nach den Wochen immer noch die erste. Die Batterien des LKWs dagegen musste ich schon 3x tauschen.
Einziger Minuspunkt: Nach ca. 2 Wochen begann das Material komisch säuerlich zu riechen. Alles Abwischen half nichts, es roch weiter. Inzwischen hat es sich wieder gegeben und man muss schon sehr genau riechen um etwas zu finden.

Der LKW an sich besteht sozusagen aus 2 Teilen: Der gelben Ladefläche und dem Rest. Die Ladefläche ist komplett knautschbar, genauso wie ein Großteil des Autos, nämlich das komplette Fahrerhaus. Der harte Kern endet von der Höhe her knapp über der Vorderachse und geht auch nach vorn hin nicht weit darüber hinaus.

Ohne große Mühe lässt sich die Ladefläche (und auch der Rest des LKWs) mit 2 Fingern so zusammendrücken.
Die Reifen bestehen aus 2 verschiedenen Materialien: Die vorderen aus hartem Kunststoff und die hinteren aus einer Gummimischung. Außerdem sind die Räder der Hinterachse weich. Beim Drehen des Autos drehen sich die beiden gegensätzlich, so dass das Auto gedreht wird.

Wie bereits erwähnt ist die gelbe Ladefläche abnehmbar. Dafür braucht man nur einen Schraubendreher, um auf der Rückseite des Autos eine Schraube zu lösen. Diese hält die Ladefläche, die auf der anderen Seite ein kleines Stück in den LKW gesteckt wird und damit hält.

Während das Batteriefach an der Fernbedienung sehr leicht zu finden ist, muss man beim LKW suchen. Die Ladefläche hatte ich zwar schon abgeschraubt, allerdings auch nichts gefunden und wieder zugeschraubt. Leider hatte ich erst danach in die Anleitung geschaut – und wieder lose geschraubt ;) Das Fach für 4 R6-Batterien versteckt sich tief unten. Dafür muss die Ladefläche abgebaut werden. Darunter findet man einen Deckel aus Hartplastik, der auch wieder festgeschraubt ist. Den öffnen und schon kann man die Batterien einbauen. Das klingt zwar ein bisschen umständlich, hat aber auch den Vorteil, dass man so garantiert nicht an die Batterien kommt. Klappt man die Ladefläche zurück, sieht man einfach nur eine glatte Fläche, die auch aus Hartplastik ist. Nimmt man die Ladefläche ab, verschwindet dieser 2. Deckel auch. Darunter sieht es so aus:

Auf der Unterseite des LKWs befindet sich ein Ein- und Ausschalter. Der ist sehr praktisch, wie ich inzwischen weiß ;)

Hat man die Batterien eingelegt, kann es auch schon losgehen. Ich war ein bisschen überrascht, wie langsam das Auto fährt. Es fährt zwar schon zügig, aber nicht sooo schnell. Auf keinen Fall so schnell wie Autos für Erwachsene. Dies hat den Vorteil, dass zusätzlich Möbel und Inventar geschont werden. Außerdem kann so niemand ein anderes Kind zum Beispiel umfahren. Selbst mit Vollgas tut es nicht weh, wenn man vom LKW angefahren wird.
Will man nach rechts, muss man die „drehen“-Taste drücken. Und zwar eine 3/4 Runde – bis das Auto nach rechts zeigt. Das mutet im ersten Moment etwas nervig an. Allerdings ist die Steuerung damit wirklich so einfach, dass es ein kleines Kind bedienen kann. Schließlich ist der LKW ab 3 Jahren geeignet.
Wirklich nervig ist es nur, wenn man nur ganz geringfügig nach rechts korrigieren will. Dann macht es durchaus Sinn, mit dem Fuß ein bisschen nachzuhelfen.

Die Drehen-Taste hat noch eine andere Funktion. Sie stoppt das Auto sofort. Fährt man geradeaus und hört auf, die Taste zu drücken, rollt der LKW trotzdem noch ein bisschen weiter. Drückt man die Drehen-Taste, stoppt er sofort und dreht sich. Tickt man die Taste nur kurz an, bleibt er sofort stehen.

Unglaublich ist, wie viel Dreck sich an den hinteren Reifen festsetzt. Wir haben hier Laminat und trotzdem es frisch gesaugt und gefeudelt war, sahen die Reifen recht schnell staubig bzw. vollgebröselt aus. Doch es gibt einen einfachen Trick: Einfach auf ein großes Tuch, Handtuch, Teppich, … stellen und auf der Stelle drehen. So sind beide Reifen im Nu wieder sauber. Ab und zu sollte man das auf jeden Fall machen, damit sich der LKW optimal drehen kann. Außerdem dreht er sich dann um einiges schneller.

Die 4 Batterien halten im Schnitt 1 Woche – natürlich immer abhängig davon, wie viel man fährt. Mein Sohn spielt jeden Tag damit. Es ist immer das erste, was er morgens tut – schauen ob das Auto noch fährt.

Eigentlich hatte ich geplant, den LKW allein bzw. mit meinem Mann zu testen und danach wegzulegen. Den sollte Sohnemann erst zum 2. Geburtstag in ein paar Monaten bekommen. Blöderweise hat er das Paket und den Inhalt gesehen. Wer selbst kleine Kinder zu Hause hat, weiß wie gut sie im „Argumentieren“ sind ;) Nach ganz vielen Tränen habe ich ihm den LKW dann doch direkt gezeigt. Ohne Fernbedienung fand er ihn total klasse, er rollt ja auch so sehr gut.
Wie zu erwarten, hatte er vor dem selbst rollenden Auto am Anfang Angst. Es wurde schlagartig besser, als ich sein Lieblingskuscheltier hinten reingesetzt habe. Denn was Croco mitmacht, kann ja nicht schlecht sein ;) Und so fuhr Croco die ersten Tage immer mit – ob er wollte oder nicht.
Schon nach einer Stunde liebte ich den LKW. Mein Sohn war so völlig fasziniert von dem Teil, dass er sogar vergaß, lautstark die Zubereitung des Mittagsessens zu unterstützen. An den ersten Tagen fuhr der LKW jede Ecke unseres Hauses ab, inzwischen hat es sich normalisiert. Er spielt zwar immer noch viel damit, allerdings nimmt er nicht immer die Fernbedienung. So rollt er einfach so durch die Gegend, be- und entlädt ihn oder lässt ihn einfach mal so links liegen.

Die Lautstärke war am Anfang gewöhnungsbedürftig. Es ist zwar nicht extrem laut, aber es surrt halt die ganze Zeit. Und gerade wenn Kind mal wieder eine Runde nach der anderen dreht und man selbst vielleicht Kopfschmerzen hat, weiß man den Ausschalter auf der Unterseite des LKWs zu schätzen. So hat Kind trotzdem die Fernbedienung. Im Moment ist mein Sohn aber der Meinung, dass das Auto alle ist und deshalb nicht mehr fährt ;)

Der LKW musste inzwischen schon sehr viel mitmachen. So schleppt mein Sohn ihn auch gern einfach mal so durch die Gegend und hält dabei meist nur einen Teil der Ladefläche fest, so dass der LKW kopfüber hängt. Schäden gibt es dadurch keine. Er sieht immer noch (fast) aus wie neu.

Fazit: Ein geniales Teil! Die Bedienung ist kinderleicht – sogar mein Sohn bekommt es mit seinen 20 Monaten sehr gut hin und kann ihn inzwischen auch steuern und versteht, dass er ab und zu die Tasten loslassen muss. Das Material ist zwar weich, aber nicht zu weich. Eine perfekte Mischung. Ein Knallen an Möbeln oder Wänden gibt es nicht, denn einerseits fährt das Auto dafür ein bisschen zu langsam, andererseits sind alle Aufprallflächen weich.
Das Design ist witzig und kindgerecht. Sehr schön finde ich, dass es einen Ausschalter gibt.

Für 29,95 Euro bekommt man ein sehr schönes Spielzeug, an dem sicher nicht nur die (kleinen) Kinder ihre Freude haben werden!
Den Playtastic-Soft-Car LKW könnt ihr bei Monsterzeug bestellen. Es lohnt sich! Doch es gibt auch noch sehr viel mehr coole Spielsachen – zu finden in der Rubrik „Geschenke für Kinder“.

(Der LKW wurde mir für diesen Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das nicht.)

1 Kommentar

  1. Andrej

    Danke für den Bericht. Ich suche vor allem Spielzeuge für meinen Sohn mit denen ich auch Spaß haben kann :D

    Antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.