Mit Scholl werd ich zum Profi!

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Das Männer manchmal recht speziell sind, ist bekannt. Meiner macht da keine Ausnahme, so mag er zum Beispiel keine Creme anfassen. Creme gehört für ihn nicht an Männerhände, sondern das ist nur was für Frauen. Ein Problem ist das nur für seine Füße, denn wer regelmäßig barfuß Sport macht, braucht auch eine gute Pflege der Füße. Da reicht es nicht, nur ab und an mal ein Öl-Fußbad zu machen, da muss man auch cremen und feilen. Nur leider sind das alles Dinge, auf die er so gar keine Lust hat. Kann ich ja sogar verstehen, denn es geht mir oft ähnlich. Er wollte immer mal zur Fußpflege gehen, aber das wäre ja auch nur ein Mal und nicht dauerhaft. Noch dazu muss man die Zeit finden – gar nicht so einfach, wenn man den ganzen Tag arbeitet.
Glücklicherweise gibt es jetzt etwas Neues von Scholl, den Express Pedi – eine Art elektrische Fußfeile. Mit einer Schmirgelrolle am vorderen Ende und den Batterien im Griff lässt sie sich unglaublich einfach bedienen und liefert ein tolles Ergebnis ab. Grund genug, sie euch genauer vorzustellen.

scholl_express pedijpg

Wer schöne und gepflegte Füße will, braucht zuerst ein scharfes Messer. Nicht für seine Füße, sondern die sehr widerstandsfähige Verpackung, die völlig ohne Aufreißlasche oder ähnliches daher kommt. Hat man den Express Pedi dann endlich in der Hand, müssen nur noch die Batterien eingelegt werden, dann kann es schon losgehen. Sowohl das Gerät als auch die Anwendung sind dabei völlig selbsterklärend.

Die Anwendung

Schutzkappe abnehmen, Gerät anschalten und mit der Rolle sanft (!) über die verhornten Stellen fahren. Klingt simpel – ist es auch. Die Rolle ist mit Mikrogranulaten überzogen, die wie eine Feile wirken und so die Hornhaut entfernen. Dabei muss man nicht aufdrücken, sondern es reicht, wenn man das Gerät nur ganz leicht über die Haut führt. Die Hornhaut wird trotzdem entfernt, noch dazu rubbelt man sich die Rolle nicht so leicht ab. Drückt man viel zu stark, stoppt das Gerät automatisch. Drückt man auf stark verhornten Stellen etwas mehr auf als man sollte, dreht sich die Rolle zwar problemlos weiter, man rubbelt sich aber Rillen in die Rolle und nutzt sie stärker ab als man müsste. Mein Mann meinte es zu gut und nun haben wir leichte Rillen drin, die aber nicht weiter schlimm sind und auch die Wirkung in keiner Weise beeinflussen.

Sehr wichtig ist es, dass die Füße vor der Benutzung trocken sind, man sollte also kein Fußbad machen. Auch braucht man unbedingt entweder ein Handtuch zum Unterlegen oder eine Schüssel, in/über die man den jeweiligen Fuß hält. Die Hornhaut, die abgeraspelt wird, ist sehr fein und fällt während der Benutzung aus dem Gerät heraus – teils aus den Löchern auf der Rückseite, teils auch direkt von der Rolle ab. Schon deshalb ist eine Unterlage Pflicht.

Geraspelt wird so lange, bis die überschüssige Hornhaut weg ist oder der Fuß sich angenehm glatt und weich anfühlt. Nach Benutzung entfernt man mit einem Klick die Rolle aus dem Gerät und kann sie problemlos unter fließend Wasser reinigen. Ist sie trocken, wird sie wieder ins Gerät geschoben, bis sie hörbar einrastet. Der Express Pedi selbst darf nur feucht abgewischt werden, denn er ist nicht wasserfest.

scholl_express pedi rolle

Nach ca. 20 Benutzungen. Kaum sichtbar, aber wenn man mit dem Finger darüberfährt, merkt man einen Unterschied zum Rand. Trotzdem sind noch sehr viele Mikrogranulate vorhanden und die Raspelwirkung ist sehr gut.

Nach 5 Minuten perfekte Füße?

Schön wäre es, aber bei den meisten wird es sicher länger dauern. Der Effekt ist zu vergleichen mit dem einer feinen Feile – man braucht also gerade bei viel Hornhaut schon eine Weile. Allerdings geht es natürlich sehr viel schneller und ist wesentlich bequemer, als wenn man 30 min. mit einer Feile seine Füße bearbeitet. Um den Effekt gerade bei der ersten Anwendung und viel Hornhaut zu verstärken, lohnt es sich aber durchaus, mit einer groben Feile „vorzuarbeiten“, um dann den Rest vom Express Pedi erledigen zu lassen.
Auch wenn der Express Pedi unglaublich viel von den Füßen holt, sollte man trotzdem keine Wunder erwarten. Ich habe meine Füße bei der ersten Behandlung so lange bearbeitet, dass die Hornhaut relativ gut weg und meine Fersen glatt waren. Nach dem Duschen sind sie trotzdem wieder rauh, vor allem nach dem Abrubbeln. Hier gehe ich dann einfach wieder mit dem Express Pedi rüber, nachdem die Haut komplett durchgetrocknet ist und rubble so Stück für Stück die Hornhaut komplett weg. Das Ergebnis überzeugt mich mit jeder Anwendung mehr. Die Haut ist im Nu wieder glatt und die verhornten Stellen verschwinden nach und nach komplett. Auch lässt das raue Gefühl von Mal zu Mal nach.

Scholl_express pedi einzelteile

Fazit

Schöne Füße mit nur ganz wenig Arbeit – dank des Express Pedi von Scholl ist das jetzt problemlos möglich. Wie eine Feile hobelt er die Hornhaut ab und versetzt dabei seinen Nutzer in staubiges Erstaunen. Zum einen über die Menge des abgehobelten, als auch das Ergebnis, denn das ist super. Schon nach nur einer Benutzung und auch wenn noch nicht die komplette Hornhaut entfernt ist, fühlt sich der Fuß sehr glatt an. Wer mag, cremt seine Füße danach noch ein, das unterstützt den Effekt noch.

Das Gerät selbst ist klein und leicht. Es liegt zumindest in meiner Hand perfekt und lässt sich auch bei einer längeren Sitzung immer noch gut halten. Es ist einfach zu bedienen und man kann praktisch nichts falsch machen. Inzwischen ist sogar mein Mann total begeistert und schon mehrmals habe ich ihn seine Füße bearbeiten sehen.
Für ihn (und auch für mich) ist es die ideale Möglichkeit einer „professionellen“ Fußpflege zu Hause. Mit einem Preis von rund 40 Euro UVP kann man auf jeden Fall nichts falsch machen. Die Ersatzrollen sollen um die 15 Euro/2 Stück kosten. Ein absolut fairer Preis, denn auch wenn unsere Rolle nach der ersten Benutzung schon abgerieben aussah – seit dem verändert sie sich nicht mehr und das Ergebnis ist immer noch super. Sie scheint also wirklich eine ganze Weile zu halten!

Herkömmliche Feile oder Express Pedi – wird der kleine Helfer auch bei euch einziehen?

Der Express Pedi wurde mir für diesen Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das nicht.

1 Kommentar

  1. Pingback: Sommer für die Füße › Sandra's Testblog

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