Mit dem Quad über’s Grundstück

Das geht doch nicht, oder doch? Bei uns schon. ;)  Aber von Anfang an. …
Vor einigen Tagen hatte ich euch erzählt, dass ich im Moment kaum noch Zeit für irgend etwas anderes habe, weil unser Grundstück nun endlich glatt gemacht wird. Das ganze sollte schon am Wochenende davor passieren, aber da es mal wieder wie aus Eimern goss, wurde nichts draus. Und so hieß es am Freitag, den nun doch geplanten Besuch bei der IFA abzusagen, aber dafür kam der Bagger. Aber wenn ich es mir recht überlege – was ist schon eine Pressekonferenz gegen einen Bagger auf dem eigenen Grundstück? Mein Sohn würde eindeutig letzteres vorziehen.

Bevor der Bagger kam, sah es hier so aus:

Unkraut über Unkraut – und das, wo ich doch schon „ein bisschen“ war rausgezogen hatte …. Um so auszusehen, hat der vordere Teil rund 2 Monate gebraucht. Genug Regen hatten wir ja in den letzten Wochen. :( Allerdings konnten in den letzten 3 Jahren die ganzen Wurzeln immer wieder unseren Lehmboden ein bisschen aufbrechen und auflockern. Hat ja auch was.

Und dann kam der Bagger und ganz viel Mutterboden. Alles wurde glattgeschoben und Mutterboden darauf verteilt. Der ursprüngliche Plan sah vor, das Grundstück 2 oder 3 Tage später mit einem Rasenmähertraktor mit Ringen dahinter abzuziehen. Damit sollte der Boden verdichtet und die letzten Kanten der Baggerschaufel beseitigt werden. Nur leider drohte schon wieder neuer Regen. Was also tun, wenn man so schnell doch keinen Rasenmähertraktor bekommt? Man leiht sich einfach ein Quad.
Nun war es Sonntag und wie hatten riesiges Glück, dass das Quad-Center extra für uns geöffnet hat. Aber wer auf seiner Homepage eine zusätzliche Handynummer angibt, muss auch Sonntags mit Kunden rechnen. ;)

Mein Mann, der liebend gern Motorrad fährt, war voll in seinem Element. Auch wenn er sich ständig über das ungewohnte Daumengas beschwerte und sich beeilte zu sagen, dass das kein Spaß ist zu fahren, hatte er doch immer wieder ein sehr breites Grinsen im Gesicht.

22PS, die 3 gar nicht so schwere Stahlreifen über den Boden ziehen. Schon nach kurzer Zeit waren wir selbst erstaunt über das Ergebnis. Vorher sank man gute 10cm in den Boden ein, nach guten 2 Stunden war das komplette Grundstück wie ein normaler befestigter Weg begehbar. Ein Ergebnis, dass wir mit den wenigen PS eines Rasenmähertrekkers wohl erst nach einigen Tagen erreicht hätten. ;)

Meine beiden Männer waren am Ende des Tages total glücklich. Der große, weil er Quad fahren durfte und dabei so richtig Gas geben konnte. Spurrillen fahren ging nicht, denn die Reifen hinter dem Quad zogen ja direkt alles wieder glatt. Und Sohnemann durfte auch mal drauf sitzen und nachher hupen. Seine Stimme überschlägt sich heute noch, wenn er auch nur ein Quad aus der Ferne sieht. ;)

So sah es am Ende aus – auch jetzt noch:

Ganz fertig ist es noch nicht, ein paar Fuhren Mutterboden benötigen wird noch. Und für’s Glattziehen und für den Spaß meiner beiden Männer gibt es danach bestimmt wieder ein Quad.

Und da Mama ja auch was fahrbares braucht, bekam ich auch was. Einen Saatwagen. Inzwischen habe ich in guten 3 Stunden rund 35kg Rasensaat verteilt.
Manchmal ist die Welt doch wirklich ungerecht ….

6 Kommentare

  1. Jan

    Cool endlich mal wieder ein Männerthema…

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  2. sabo

    Öhm, das Grundstück ist aber nicht grad klein :O

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    1. Sandra

      nööööö … und der Rasen sprießt schon *jippie*

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  3. Melanie

    -neid-^^

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    1. Sandra

      lol … Demnächst brauchen wir noch mal eins um den restlichen Garten fertig zu machen ;)

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  4. Pingback: Achtung – Frau am Steuer! › Sandra's Testblog

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