Mit dem HP Slate 10 HD auf Schnitzeljagd

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Ihr fragt euch, was ein Tablet mit einer Schnitzeljagd zu tun hat? Hier bei uns sehr viel sogar! Schon seit Monaten hatten wir den Gedanken im Hinterkopf, endlich wieder eine Aktion für unsere Vereinsjugend zu starten. Bewaffnet mit Handykamera, Schreibblock und Stift wollten wir durch die Gegend ziehen und hätten uns dabei alle möglichen verrückten Fragen ausgedacht, die es für die großen Kinder und Jugendlichen zu beantworten gilt. Eigentlich – wäre da nicht diese mail von HP gewesen. Eine mail, in der es um die City Challenge 2014 ging. Europaweit zeigen Blogger in einem bestimmten Zeitraum ihre Stadt und fotografieren dabei mit einem von drei unterschiedlichen neuen Produkten von HP. Und nachdem bei mir sowieso ein Tablet-Kauf ansteht, verband ich das schöne gleich mit dem nützlichen und entschied mich für das Slate 10 HD 3500eg. Auf eine lange Produktvorstellung werde ich diesmal komplett verzichten, euch aber wohl das Tablet noch in einem zweiten Posting etwas näher vorstellen. Heute zeige ich euch statt dessen lieber ein paar Bilder von Lübeck.

luebeck_trave

Ein paar Worte zur Technik …

Alle Bilder wurden dabei mit dem Slate 10 HD gemacht – aus purer Bequemlichkeit habe ich dabei an den hauseigenen Kamera-Einstellungen nicht rumgeschraubt, sondern einfach drauf los“geknipst-drückt“. Alle Bilder musste ich nachschärfen und zurechtschneiden, habe sie ansonsten aber absichtlich unbearbeitet gelassen (auch wenn es mich schon sehr in den Fingern juckte…).
Wirklich überzeugen können die Bilder übrigens nicht, aber es ist halt „nur“ eine Tablet-Kamera. Geht man nah an ein Objekt ran, ist alles gut. Auf Entfernung allerdings wird alles schnell unscharf und auch die Farben können nicht wirklich überzeugen. Stören tut es mich trotzdem nicht und es wäre für mich auch kein Grund, das Slate 10 nicht zu kaufen, denn für Fotos gibt es schließlich richtige Kameras. Ansonsten finde ich das Slate 10 HD 3500eg eigentlich ziemlich gut und es überzeugte (fast) auf ganzer Linie! Bedenken muss man hierbei auch, dass der Preis von 299 Euro UVP für ein 10 Zoll Tablet sehr gut ist. An irgendetwas muss man den recht günstigen Preis ja festmachen und da finde ich es durchaus legitim, dass die Kamera halt nicht so super ist. Dafür arbeitet es ohne Verzögerung richtig schnell und überzeugt.

hp_slate 10 tablet

Auf dem Slate 10 läuft Android, man ist also recht frei mit Apps. Zum wilden Schreiben liebe ich OneNote, dass ich schon beim Lumia sehr gern verwende. Das gibt es zwar auch unter Android, ließ sich aber leider hier auf dem Tablet nicht zum Starten bewegen. So arbeitete ich halt mit Evernote, was schlussendlich gesehen sogar einfacher und übersichtlicher zu bedienen ist, wenn man sich erst einmal reingefunden hat. Dank Synchronisation hatte ich später alle Notizen auch auf meinem Notebook zu Hause und konnte dort weiter arbeiten.

Eins habe ich ein klein wenig vermisst: Die Möglichkeit, jederzeit ins Internet zu gehen, denn das Slate 10 3500eg besitzt keinen Simkarten-Slot. Eine Verbindung mit einem Wlan-Netz ist zwar kein Problem, allerdings sind die 9 kostenfreien Hotspots in der Lübecker Innenstadt räumlich nur sehr begrenzt – wirklichen Surfspaß gab es also nicht, auch ein Foto konnte man nicht mal eben hochladen. So ganz ohne Karte ist es sicher nicht jedermanns Sache, allerdings sehe ich meinen Nutzen im Tablet eher zu Hause zum Arbeiten und dann bin ich sowieso im heimischen Wlan-Netz. Und unterwegs findet man inzwischen fast überall kostenfreie Hotspots oder immer noch unverschlüsselte Netzwerke.

So, jetzt aber – Fotos!

Lübeck – eine Stadt voller Gegensätze

Erwähnt man den Namen Lübeck, schmeißt irgend jemand fast automatisch „Marzipan“ in den Raum. Das zweite genannte Wort ist dann ganz sicher Holstentor. Doch es gibt noch viele andere schöne Ecken! Ich habe mich aktuell mal nur auf die Innenstadtinsel beschränkt, trotzdem geht es natürlich am Holstentor los….

luebeck_holstentor

Durch das Tor und über die Straße, schon ist man auf der Altstadtinsel, also der Innenstadt. Malerische alte Häuser wechseln sich hier häufig mit 60er Jahre Plattenbauten und/oder noch viel hässlicheren Design-Neubauten ab. Nur selten wird ein neues Haus gebaut, dass sich wirklich gut in das Stadtbild integriert und den alten Kaufmannshäusern ähnlich sieht.
Das hier sind übrigens die alten Salzspeicher, in denen heute ein Mode-Kaufhaus untergebracht ist:

luebeck_salzspeicher

Vorbei geht es an den typischen Renaissancefassaden, die fast immer entweder verschörkelt oder kantig abgesetzt sind:

luebeck_haeuserfront

luebeck_strassenzug

Immer wieder führen oft sehr niedrige Gänge hinter die eigentlichen Straßenzüge. Hier finden sich oft sehr schöne Hinterhöfe und die beliebten Ganghäuser. Sie sind zwar nicht groß, liegen dafür aber oft um so schöner und vor allem ruhiger mitten in der Innenstadt.

luebeck_ganghaus

Kein Gang, aber eine kleine und vor allem enge Straße – auch die findet man sehr häufig.

luebeck_enge strassen

Egal wo man hinschaut – in Lübeck gibt es ganz viel Wasser.

luebeck wasser

Auch die Kirchen sind immer und überall zu sehen – selbst wenn man nur einen Pottwal fotografieren möchte. (Das ist übrigens der Dom.)

luebeck_dom pottwal

Und das hier auch.

luebeck_dom

Rund 800 Jahre ist das Lübecker Rathaus alt und eins der Wahrzeichen der Hansestadt. Noch in diesem Jahr beginnen die Bauarbeiten, in denen es innen und außen für über 3 Mio. Euro saniert wird.
Direkt gegenüber ein anderes Lübecker Urgestein: das Niederegger Marzipan Stammhaus.

luebeck_rathaus

Nur wenige Meter hinter dem Rathaus beginnt die St. Marien-Kirche. Vor der Kirche sitzt ein wirklich schöner grinsender Teufel, der jedem, der eins seiner Hörner anfasst, Glück bringen soll. Die Sage dazu geht so:
Während die Lübecker die Kirche bauten, kam der Teufel vorbei und fragte, was sie da tun würden. Um den Teufel nicht zu verärgern, erzählten sie, dass sie ein Wirtshaus bauen würden. Das fand er gut, schließlich bedeutete das doch Alkohol, Laster und alle möglichen schlechten Dinge. Begeistert half er mit, merkte jedoch am Ende, dass die Lübecker ihn hereingelegt hatten. Um dem ein Ende zu setzen, wollte er die Kirche mit einem riesigen Steinblock zerstören. Die Bewohner allerdings hielten ihn davon ab, in dem sie ihm erzählten, dass sie direkt als nächstes gegenüber der Kirche nun wirklich das Wirtshaus bauen wollten. Das ist der heutige Ratskeller. Den Steinblock ließ der Teufel einfach fallen und dort liegt er heute noch. Inzwischen sitzt er ja als Statue darauf.

luebeck_ st marien

Lübeck – eine Stadt der Verschwendung

Lübeck war früher eine sehr reiche Stadt. Es wurden immerhin 5 Kirchen und verschiedene Klöster gebaut und die Kaufleute erschufen diverse wohltätige Einrichtungen. Heute ist davon gerade für die Einwohner leider immer weniger zu merken. Die Stadt ist chronisch pleite, schafft es aber trotzdem immer wieder dank fragwürdiger Aktionen, noch mehr Geld zum Fenster rauszuschmeißen. So bekommt Lübeck immer wieder die zweifelhafte Ehre und schafft es in das Schwarzbuch der Steuerzahler. In 2013 sind wir zwar nicht vertreten, dafür aber ein Mal in 2012, in 2010 2x und 2009 gleich 3x. Auch in früheren Jahren waren wir mit dabei, allerdings wollte ich jetzt nicht jede Ausgabe durchschauen. ….
Eine recht bekannte Steuersünde ist die Liebesbrücke, über die sogar diverse deutsche Zeitungen berichteten:

luebeck_bruecke

Die Brücke im Bild kostete immerhin rund 900.000 Euro. Eine Menge Geld, vor allem wenn man bedenkt, dass es nur eine Fußgängerbrücke ist. Auf der einen Seite die nicht weniger bekannten Toiletten der Obertrave (die auch im Schwarzbuch auftauchten), auf der anderen Seite ein Parkhaus. Rechts und links der Brücke befinden sich weitere Brücken – die eine etwa 170m, die andere ca. 220m entfernt. Aber bei diesen riesigen Entfernungen braucht man natürlich unbedingt noch eine weitere Brücke ….

Im Großen und Ganzen ist Lübeck aber schon eine sehr schöne Stadt. Es gibt viele schöne Ecken, auch wenn sie nicht auf der Altstadtinsel sind. Eine ist zum Beispiel auch das Dummersdorfer Ufer / Stülper Huk. (Das Foto wurde nicht mit dem Tablet, sondern mit dem Lumia 800 gemacht):

dummersdorfer ufer

Und die Schnitzeljagd?

Die ist noch nicht fertig, aber schon recht weit. Das Fotografieren unterwegs ging erstaunlich gut für ein 10 Zoll-Tablet. Ich hatte erst meine Befürchtungen, dass das Tablet unhandlich sein könnte oder unterwegs stören würde. Tat es aber nicht, auch wenn mich so einige Leute allein wegen der Größe schon ein bisschen komisch anschauten. Beim Fokussieren musste man zwar genau darauf achten, wie bzw. wo man es zum Halten anfasst, aber das hatte ich schnell raus. Das Tippen klappte super und auch die Sicht war bei dem Teils sehr diffusen Sonnenlicht ok.
Am Anfang musste ich mich erst daran gewöhnen, dass die Vorschau der Kamera sehr schlecht und unscharf ist. Schaut man allerdings in den Fotoordner, dann sind die Bilder alle völlig in Ordnung. Man muss es halt nur wissen, damit man nicht gleich in Panik verfällt. ;)

Insgesamt war das Arbeiten mit dem Slate 10 HD wirklich gut, nur der fehlende Simkarten-Slot störte ein bisschen. Ein bisschen wehmütig bin ich jetzt schon, denn bald tritt das Tablet wieder seine Heimreise an. Vorher werde ich es aber euch noch kurz in einem weiteren Posting vorstellen.
Und wenn ihr noch ein bisschen weiter auf Städtereise gehen wollt, dann schaut doch mal bei Facebook, Twitter, Google+ und Instagram unter #hpcitychallenge vorbei. Darunter findet ihr bis jetzt schon einige Bilder aus Genua und Mailand, hoffentlich bald aber noch ganz viel mehr Fotos aus anderen europäischen Städten.

 luebeck_winterabend

(Nur der Form halber – auch dieses Bild stammt nicht vom Tablet, sondern vom Lumia 920.)

3 Kommentare

  1. Anja

    Danke für die schönen Lübeck-Bilder *seufz* vermisse die Stadt doch ab und zu ;)

    Antworten
    1. Sandra

      Warum eigentlich nur ab und zu? :P

      Antworten
  2. Pingback: Das HP Slate 10 HD im Praxistest › Sandra's Testblog

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