Mein Weihnachtsgeschenk von Yomoy

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Vor einiger Zeit suchte Yomoy Tester für Weihnachtsgeschenke. Die Auswahl ist riesig und war überhaupt nicht einfach. Eine sehr schöne Suchseite für alle Weihnachtsgeschenke findet Ihr hier. Da wir noch auf der Suche nach einem Geschenk für meinen Schwager waren, entschieden wir uns für den MicroBuggy.

Microbuggy

Laut der Beschreibung bei Yomoy erreicht der Buggy zwischen 5 und 8 km/h. Er wird direkt über die Fernbedienung aufgeladen und ist ca. 12cm groß. Er hat „echte“ Offroadreifen, ein geschlossenes Getriebe und Scheinwerfer.

Der Versand ging sehr schnell doch die Ernüchterung kam leider genauso schnell. Der Buggy ist in der Plastikbox auf dem oberen Bild „verpackt“, außerdem steckt er noch in einer Art Papphülle. Mein Buggy kam leider in einem zu flachen Karton, so dass die Plastikbox schon zersprungen war. Auch die Pappe hatte extrem gelitten und ist nun alles andere als fotogen :(

An sich ist die Art der Verpackung des MicroBuggys super gelöst. Der Buggy selbst befindet sich in der Box. Auf der Unterseite des schwarzen Bodens befindet sich die Antenne, die Anleitung und die Fernbedienung. Alles in jeweils dafür vorgesehenen Feldern und gut befestigt. Nach dem Auspacken der Bedienungsanleitung die nächste Ernüchertung: Die Anleitung kommt in verschiedenen Sprachen – Schwedisch, Norwegisch, Finnisch, Dänisch und Englisch. Ich bin zwar des Englischen mächtig, lese sowas aber schon lieber in Deutsch ;). Trotzdem ist die Anleitung recht gut zu verstehen. Nur die Bilder sind ein bisschen klein und man muss schon 3x hinschauen, was genau gemeint ist.

Das erste Mal brauchte ich die Anleitung um rauszubekommen, wie ich den Buggy überhaupt aus der Verpackung nehme ;) Was man so nicht sehen kann: Der Buggy sitzt auf 2 Plastikstangen und ist dort mit jeweils einer Schraube befestigt. An sich kein Problem, nur sitzen die Schrauben sehr tief drin und man braucht zum Lösen der Schrauben zwingend einen sehr dünnen Schraubendreher, wie Feinmechaniker-Werkzeug oder einen Spannungsprüfer. Auch letzteres passt nur sehr knapp. Hat man den Buggy endlich gelöst, kommt Teil 2 des Zusammenbaus.

Microbuggy in Verpackung

Die Fernbedienung braucht ein paar Joysticks. Diese befinden sich genauso wie die Fernbedienung unter dem schwarzen Boden. Insgesamt werden 4 Stück geliefert, obwohl nur 2 Stück gebraucht werden. Ich war froh drum, denn die ersten beiden, die ich probiert hatte, passten nicht, da der Rand unsauber gearbeitet war. Die Joysticks werden einfach nur in die Fernbedienung gesteckt. Wenn sie denn passen und sich überhaupt in die Fassung stecken lassen, halten sie auch wirklich gut.

Als nächstes muss die Antenne in das dafür vorgesehene Loch gesteckt und festgedreht werden. Hat man das erledigt, kommen Batterien in die Fernbedienung. Der Buggy ist sehr gefräßig – er braucht ganze 6 Stück R6-Batterien.

Batterien in der Fernbedienung

Um fahren zu können, muss der Buggy aufgeladen werden. Dafür wird die Klappe am unteren Teil der Fernbedienung geöffnet, ein recht kurzes Kabel rausgefummelt und in die Unterseite des Buggys gesteckt. Beides Einschalten und schon wird geladen. Nach ca. 5 Minuten erlischt die Lade-Lampe und die Batterie ist voll.

Microbuggy laden

Nun konnte es endlich an den eigentlichen Test gehen. Das Fahren :) Der Buggy fährt sich wirklich super. Er ist sehr schnell und auch sehr wendig. Wenn es nach mir geht, könnte der Wendekreis in voller Fahrt ruhig kleiner sein, aber es ist ok. Wenn man vorwärts fährt, gehen beide Scheinwerfer an – fährt man rückwärts, bleiben sie aus. Finde ich komisch, schöner wäre es, wenn sie bei jeder Richtung leuchten würden.

Der Buggy schafft kleine Hindernisse spielend, aber nur, wenn er auch Schwung hat. Ich habe ein bisschen mit den Puzzlematten meines Sohnes rumgespielt – jede ca. 1cm dick. Über eine einzelne kommt er problemlos, auch mal über ein bisschen mehr. Aber wie gesagt nur, wenn er ausreichend Schwung hat.

Vom Fahren her bin ich total begeistert. Es macht sehr viel Spaß und macht auch irgendwie süchtig ;) Die Fahrgeräusche sind angenehm leise.

Die Verarbeitung ist ok. Mit 18,90 Euro zählt der Buggy nicht unbedingt zu den hochpreisigen Fahrzeugen. Das merkt man in der Verarbeitung, es ist aber nicht weiter schlimm. Die Auspuffrohre unter dem Buggy sind leicht biegsam. Als ich ein paar Fussel von einem Reifen reiben wollte, kam der ganze Gummireifen mit.

Fazit: Der Zusammenbau hat einige Tücken, ist aber trotzdem problemlos machbar. Die Verarbeitung des Buggys ist ok, auch wenn ich mit den Joysticks einige Probleme hatte. Die Fernbedienung braucht reichlich Batterien, wobei ich noch nicht getestet habe, wie lange diese halten. Über die Batterien wird auch der Buggy aufgeladen.

Das Fahren macht richtig Spaß. Ein bisschen komisch, dass die Scheinwerfer nur im Vorwärtsgang leuchten. Der Buggy nimmt Hindernisse relativ gut, braucht dafür aber auch Schwung. Die Fernbedienung reagiert gut und schnell. Trotz der kleinen Schwierigkeiten am Anfang kann ich den MicroBuggy empfehlen. Auch wir werden damit sicher noch viel Spaß haben!

Kaufempfehlung: Ja.

(Der Microbuggy wurde mir für diesen Test von Yomoy zur Verfügung gestellt.)

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