Mama, da ist die Pohost!

Die einen freuen sich über Post, die anderen nicht. Bei uns ist es eher durchwachsen. Wenn der Post- oder Paketbote klingelt, hibbelt der Große schon vor der Tür, um die Sendung anzunehmen. Und das darf keiner – nur er. Danach muss er immer noch zukucken, wie das Auto wieder wegfährt. Wenn das mal nicht geht, schmeißt er sich auf den Boden, heult, schreit und tobt weint er dicke Krokodilstränen. In dem Fall brauche ich ihn allerdings nur zu fragen, ob wir zusammen auspacken sollen – schon ist alles wieder gut.
Der Große liebt es, Post zu bekommen. Er spielt er oft Post, indem er alte und gebrauchte Umschläge nimmt und wir dort alte Zeitungen oder Papier reinstopfen. Stolz kommt er dann angerannt und ruft „Ich hab Pohost!“. Eines Tages musste seine Post (an dem Tag ein Werbeprospekt eines Bettenlagers) sogar mit in den Fahrradanhänger. Die Tasche darin ist ja auch wie für Post gemacht. ;). Das Prospekt ist immer noch da, schließlich will man ja täglich Zeitung lesen. …

mit der Zeitung in der Hand

Kennt ihr das – wenn man sich schon viel zu früh über irgendwas Gedanken macht? So ging es mir letzte Woche, als ich über genau das Thema nachdachte. Es kam, wie es kommen musste: anstatt zu arbeiten, surfte ich lieber durch die Weiten des Internets, unter anderem auf der Suche nach Post für Kinder. Gelandet bin ich hier bei den Kinderbriefen. Die personalisierten Briefe sind sowohl zum Vorlesen, als auch zum selbst lesen gedacht und entsprechend gestaltet. Es gibt 3 verschiedene Stufen:

  • zum Vorlesen bzw. für Leseratten – sehr ausführlich und normale Schriftgröße.
  • für Erstleser (ab 2. Klasse) – etwas größere Schriftart bei etwas kürzerer Geschichte.
  • für Leseanfänger (ab 1. Klasse) – große Schrift und wenig Text. Nur einige Themen verfügbar.

Ich finde es klasse, dass man genau den richtigen Brief für sein Kind auswählen kann. So muss man sich nicht mit irgendwelchen halben Sachen zufrieden geben und jedes Kind kann den optimalen Brief für sich erhalten. Man bestellt nicht mal die Katze im Sack, denn auf der Homepage kann man sich verschiedene Briefe für jedes Alter ansehen.

Wie schon erwähnt, handelt es sich um personalisierte Briefe. Jedes Kind wird mit seinem Namen angesprochen bzw. begrüßt und auch in den Briefen selbst taucht der Name, sowie die persönlichen Vorlieben der Kinder immer wieder auf. Zu jedem Brief mit einer Geschichte gibt es Aufkleber, Überraschungen und Wissenskarten, zusätzlich gehört noch eine Aufbewahrungsmappe dazu, um alle Briefe sammeln zu können. Übrigens wurde das Lernmaterial sogar von Pädagogen geprüft!
Die verschiedenen Briefe rund um den Kobold Possel kommen wahlweise im 2- oder 3-wöchigen Abstand nach Hause. Als Start für die Briefe kann man sich sogar noch ein Buch mit Kobold Possel’s Geschichte runterladen oder auch als Buch schicken lassen.

Insgesamt sind die Kinderbriefe rund um den Kobold Possel eine tolle Idee, die wir bestimmt nutzen werden. Aber erst darf Sohnemann ein bisschen älter werden.

Bekommen eure Kinder auch so gerne Post? Schreibt ihr ihnen vielleicht sogar selbst Briefe?

3 Kommentare

  1. danny

    Das ist ja mal eine total süße Idee. Obwohl meine Jungs schon größer sind wird noch genau beobachtet was so ausgepackt wird.
    Aber selber Post bekommen sie so gut wie nie. Sie bekommen von mir nur zu besonderen Anlässen mal ein zettelchen mit in die Brot dose

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    1. Sandra

      Zettelchen in die Brotdose ist auch ne klasse Idee, ich glaub, das merk ich mir :)

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  2. Jessi

    Oh das ist ja eine tolle Idee. Unser Krümelmonster freut sich auch immer wieder, wenn es an der Tür klingelt und der Briefträger steht vor der Tür. Dann darf auch nur er sie entgegen nehmen und legt sie mir auf den Schreibtisch. Erst dann darf ich sie öffnen. Sind Päckchen dabei, darf ich sie nur zusammen mit ihm öffnen. Anscheinend ist das für die Kleinen echt eine tolle Sache Post zu bekommen. Noch ist unser Sohnemann wohl auch noch was zu jung, aber diese Möglichkeit muss ich mir unbedingt mal merken.
    LG Jessi

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