Kärcher – WV 75plus – der Fenstersauger im Praxistest

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Vor einigen Tagen hatte ich euch hier bereits ein bisschen was zum neuen Fenstersauger von Kärcher erzählt. Schuldig geblieben bin ich euch, wie er denn überhaupt putzt und arbeitet. Darum wird es heute gehen.

Vorbereitung
Im 1. Teil hatte ich euch schon den Zusammenbau erklärt. Bis zur Benutzung fehlt nicht mehr viel – nur noch das Wasser in der Sprühflasche. Außerdem wäre ein voller Akku von Vorteil ;). Gut bewährt hat sich auch ein trockenes Tuch um eventuelle Streifen gleich wegzuwischen.

Ausprobiert habe ich den Fenstersauger mit allen möglichen Wasserarten – mit und ohne Zusatz und jeweils kaltes bzw. warmes Wasser. Ergebnis: Beim warmen Wasser war es bei normal verschmutzen Festern relativ egal ob ein Scheibenreiniger dabei war oder nicht. Bei dreckigen Fenstern machte der Reiniger aber schon Sinn. Kaltes Wasser ergab beim Test viel früher Streifen.

In die Flasche passen 250ml Wasser – bei mir ist es im Normalfall sehr warmes bzw. fast heißes Wasser. Ist die Flasche voll, kann es schon losgehen.

 

Theoretische Anwendung
Die Sprühflasche nehmen, die Scheibe gut einsprühen. Mit dem Wischer die Scheibe säubern bzw. das Wasser gut verreiben. Dann den Fenstersauger zur Hand nehmen und in eine Richtung die Scheibe absaugen. Ob von oben nach unten oder rechts nach links ist dabei völlig egal. Wobei das Gerät quer gehalten natürlich nicht so viel Wasser aufnehmen kann.
Der Schalter am Sauger kennt übrigens nur an und aus, muss also nicht gehalten werden.

Praktische Anwendung
Eigentlich passt die Theorie recht gut.
Die Sprühflasche muss man ein bisschen ankippen, dann sprüht sie besser. Dadurch, dass der Wischer sehr knapp über der Sprühöffnung sitzt, geht sonst vieles in den Wischer. Mich hat ein bisschen gestört, dass der Sprühradius recht groß ist. Manuell regulieren kann man ihn nicht. Im oberen Fensterteil ist das zwar egal, aber gerade bei den großen Terassenfenstern war schon der halbe Fußboden davor bedeckt mit feinem Sprühnebel.
Auf Dauer ist das Drücken des Sprühers recht anstrengend. Im Härtetest mit 22 Fenstern einseitig hintereinander fühlte ich mich zwar eigentlich topfit, nur tat meine Hand von ständigen Drücken ziemlich weh. Stellt euch vor, ihr drückt diese kleinen Blumensprüher – so in etwa ist auch dieser Sprühkopf. Hier wäre eine Druck-Pumpfunktion genial. Mein Mann meinte gleich, dass wir doch unseren 8l-Blumendrucksprüher dafür umfunktionieren könnten. Das es dann unpraktisch bzw. unhandlich wird, sah er nicht ganz so ;)
Der Wischer ist sehr gut, auch wenn ich wirklich festen Schmutz damit nicht abbekommen habe. Da muss dann doch ein Scheuerschwamm oder ähnliches ran. Für normalen Fensterschmutz ist der Wischer jedoch völlig ausreichend. Ich hätte mich aber auch über mehr als nur eine dieser „kratzigen Schichten“ im Wischer gefreut.
Mit zunehmenden Fenstern wird der Wischer immer nasser, man braucht also teils immer weniger sprühen. Trotzdem muss man unbedingt darauf achten, dass die Scheibe sehr nass ist, sonst gibt es Streifen.
Sehr praktisch erwies sich die Größe des Gerätes. Bei knapp 2,90m Raumhöhe und Fenstern bis fast unter die Decke muss ich immer hoch hinaus. Nervig sind dann noch die kleinen Fensterelemente, die man nicht öffnen kann. Ohne Fenstersauger ein ewiger Kampf – so man denn nicht aus dem Fenster fallen will. Mit Sauger klappte es super, auch wenn es knapp war. Mit dem Wischer war es durch das Kippen nach vorn etwas schwieriger. Bei beiden Geräten kann man die Reichweite der eigenen Hand gut verlängern, wenn man das Gerät nur in die Handfläche stellt und mit der ganzen Hand so festhält.

Als nächstes setzt man den Fenstersauger auf die Scheibe auf und „zieht“ einfach nur nach unten hin ab. Fahren wäre vielleicht das bessere Wort, aber das klingt so komisch ;) Aufdrücken braucht man nicht und sollte man auch nicht! Der Sauger beseitigt wirklich alles Wasser – selbst, wenn man den Sauger ein paar sehr wenige Millimeter vom Fenster weg hält.
Problemstellen beim Saugen sind die Dichtungsgummis, dort bleibt meist noch eine kleine Spur zurück. Dafür hatte ich ein Tuch mit dabei und habe das einfach weggewischt. Das gleiche galt für eventuelle Streifen. Sehr angenehm dabei war, dass es völlig ausreichte, leicht zu wischen. Man muss gar nicht polieren, sondern ein einfaches 1-maliges leichtes Darüberwischen reicht völlig aus.

Ab und an entstanden Streifen, aber nicht immer. Besonders häufig traten Streifen bei sehr dreckigen Fenstern auf. Dann ist die Gummilippe zum Abziehen voll von Dreck und das schmiert natürlich. Zieht man sie ab und an über den (vom Arbeiten) nassen Wischer, wird sie wieder sauber und es gibt auch keine Streifen mehr. Ansonsten sind bei mir manchmal welche beim Richtungswechsel des Saugers entstanden und wenn ich mal schnell einen Fleck mit kalten Wasser weggesaugt habe.

Ihr wollt bestimmt auch Bilder sehen, oder? Dann klickt euch weiter zu Seite 2, wo ihr euch auch den Sauger selbst noch in Einzelteilen anschauen könnt …

(Der Fenstersauger wurde mir für diesen Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das nicht.)

28 Kommentare

  1. minnja

    Großartiges review :)

    LOVE minnnja

    Antworten
  2. Patrick

    Ich hab mir den WV 75 Plus auch schon auf einer anderen Seite angesehen und war zunächst noch etwas skeptisch! Dein wirklich toller und ausführlicher Testbericht zu diesem Fenstersauger hat mich aber jetzt überzeugt!

    Werde mir den Sauger daher in den kommenden Tagen mit Sicherheit kaufen!

    Grüßle Patrick

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  3. Marion

    Hallo, wie viele Fenster kann man mit einer Akkulaufzeit zirka putzen?

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    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Sorry für die späte Antwort.

      Ich komme mit einer Akkulaufzeit rund 1.5 Stunden Putzen hin. Schwierig zu sagen, wie viel Fläche das ist. Mit dabei sind (jeweils einseitig geputzt): 2 große Terrassentüren, die Haustür mit viel Glas und 16 Fenster, die alle rund 1.50×1.50 groß sind.
      Nach dem einen Jahr, den wir den Fenstersauger nun haben, hat der Akku auch noch nicht abgenommen und ich liebe ihn wie am ersten Tag :D

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  4. Ela

    Danke für den tollen Bericht.
    Mich würde mal interessieren, wie es bei WIRKLICH schmutzigen Fenstern mit der Reinigung aussieht. Also bei mir kleben oft eingetrocknete Blütenpollen dran, auch schon mal Vogeldreck… Wenn ich normalerweise die Fenster putze, mache ich das mit einem Schwamm, Reiniger und auch körperlicher Arbeit. Dass man mit dem Sauger hinterher alles schön trocken bekommt, mag ja sein. Aber kriege ich ein wirklich dreckiges Fenster mit dem Reiniger und dem Wischer echt sauber? Ich bin da wirklich skeptisch. Hast du es mal mit einem anderen Reiniger probiert – oder eben auch nur der Sauger, ohne den Wischer von Kärcher? Das würde mich mal interessieren, ich mag mich nicht gerne zum Reinigen nur auf den Wischer und diesen Reiniger festlegen… Wäre super, wenn du da mal was zu sagen könntest.
    Danke.
    Ela

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    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Ich muss gestehen – im Moment putze ich meine Fenster rund 2x im Jahr. ;) Sie sind dann wirklich ziemlich dreckig, allerdings kleben keine Pollen dran. Blütenstaub hatten wir reichlich, der ging auch mit reichlich heißem Wasser und ein bisschen normalem Spüli super weg. Bei Vogeldreck muss ich passen, würde ich aber eher auf Nein tippen. Der geht ja schon mit einem Lappen sehr schwer weg. Vielleicht, wenn man ihn mit reichlich Wasser einweicht, würde ich aber nicht beschwören.

      Grundsätzlich musst Du den Wischer vom Kärcher nicht nutzen, sondern kannst auch einen Lappen nehmen. Ich habe zum Beispiel fast immer so einen Radierschwamm dabei (den ich nur dann doch nie brauchte).

      Es gibt so bestimmte Dinge, da nutze ich den Wischer auch nicht. Im Moment haben wir unsere Terrassentür mit den Woody-Stiften bemalt, da werde ich den Wischer gar nicht erst ausprobieren, sondern lieber gleich zum nassen Radierschwamm greifen. Die Feuchtigkeit kann ich nachher ja trotzdem wieder wegsaugen.
      Trotzdem ist es ohne Wischer nur halb so schön bzw. so gut. Der große Vorteil von den beiden Geräten ist nämlich, das die Hände sauber bleiben. Man macht sich nicht nass, sondern hält nur ganz entspannt beide Geräte.

      Hoffe, das hilft dir :)

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      1. Ela

        Danke. Ich denke noch drüber nach. Die Bewertungen bei Amazon gehen ja z.B. auch stark auseinander…
        Mal sehen. Aber Danke für den Bericht und deine Antwort. ;-)
        Frohe Ostern.
        Ela

        Antworten
  5. Chris

    Hey Sandra,

    auf der Suche nach einem gescheiten Fenstersauger bin ich auf deinen Erfahrungsbericht gestoßen. Gleich darauf habe ich mir dann einen zugelegt und muss sagen, dass das Gerät jeden Cent wert ist. Sogar meine Freundin teilt mir schon die Aufgabe, des Fensterputzens zu.

    Vielen Dank für den Bericht und viel Erfolg weiterhin. Schöner Blog

    Gruß
    Chris

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  6. Crissie

    hi Sandra,
    habe den Kärcher WV50 plus neu. Wir haben einen Wintergarten mit schrägen Oberfenstern. Aber der Telekopstiel ist zu kurz. Kann man den noch verlängern und wie? Und angeblich soll man den Teleskopstiel ja anwinkeln können beim Absaugen, scheint aber auch nicht zu gehen. Alles starr. Ich komme gar nicht auf die Scheiben oben zum Absaugen.
    Hättest Du dazu auch Tipps für mich? Habe das Problem auch schon auf der Kärcher-FB-Seite gepostet.
    Für normale Scheiben sicher ein tolles Produkt. Aber eigentlich habe ich vorher schon genauso geputzt, nur von Hand und eben mit viel Wasser. war sehr einfach, dafür habe ich jetzt jede Mengen Streifen.
    bin noch nicht ganz so glücklich.
    lg Christa

    Antworten
  7. Sven

    Hallo Sandra,

    danke für deinen ausführlichen Bericht! Ich selbst besitze den WV50Plus und bin ebenfalls absolut zufrieden damit. Ich habe ein Problem mit der Sprühflasche. Diese ist in bestimmten Winkeln undicht und verliert daher schon mal etwas Wasser. Aber meistens hält sie dicht.

    Das Problem mit den Dichtungsgummis kenne ich ebenfalls. Ich gehe nach dem Fensterputzen noch einmal mit einem trockenen Tuch am Fensterrand entlang. Einen nassen Lappen habe ich immer dabei um die Abziehlippe des Fenster- saugers zu reinigen, damit die von dir beschriebenen Streifen nicht entstehen.

    Ansonsten leistet mir der Fenstersauger treue Dienste. Ich verwende ihn auch für unseren großen Spiegel im Flur und den Wohnzimmerglastisch.

    Viele Grüße
    Sven

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  8. Andree

    Hallo Sandra,
    wir haben selbst den WV 50, WV 60 und WV 75 gestestet und sind vom letzteren Modell total begeistert. Grundsätzlich ähneln die Geräte sich sehr, da sie die gleiche „Basis“ haben. Allerdings hat der 75er noch den zusätzlichen schmalen Abszieher, mit dem man unsere kleinen Kreuzfenster prima reinigen kann. Deshalb absolute Kaufempfehlung, es ist eine wirkliche Erleichterung und sollte in keinem Haushalt fehlen! VG, Andree

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    1. Pete

      Bei mir tropft das gerät sehr stark. Ich weiß auch nicht sorecht wo das herkommt, ob es vom schmutzwasserbehälter oder von der wischlippe kommt. Ist euch das Problem bekannt?

      Was haltet Ihr vom Kärcher Fenstersauger WV2 Plus?

      Antworten
  9. Shaima

    Heute ist das Gerät in der Werbung und man könnte es theoretisch 65,99 Euro erwerben. Dennoch bin ich noch sehr skeptisch.
    Wie ist das mit kleinen Schießscharten ähnlichen Fenstern? Also Ich habe bei mir in der Wohnung ein Fenster, was sehr klein ist (vieleicht 30 x 20 cm) und ziehmich tief im Mauerwerk steckt. Selbst wenn ich dieses Fenster öffne ist es immer noch vom Mauerwerk umgeben, weil es so tief eingebaut ist. Eine Reinigung ist daher sehr umständlich, weil es zudem in 2 m Höhe eingebaut wurde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mit dem W75 dieses Fenster gut reinigen kann, da ich ständig am Mauerwerk anecken würde.
    Und gleich noch die nächste Frage, bei meinen Panoramafenstern ist ein Heizungskörper davor gebaut (denkbar ungünstig). Meinst du 16 cm Arbeitsbreite zwischen Heizkörper und Fenster würden für das Gerät ausreichen?
    Würde mich sehr freuen, von dir schnell eine Antwort zu bekommen, damit ich vielleicht dieses Angebot nutzen kann.

    Antworten
    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Puh, schwierig zu sagen. Zuerst mal zum Einfachen, dem Heizkörper. Ich habe den Wv75 mal an die Wand gehalten – wenn man ihn normal und unten mit Abstand hält, braucht man mind. 15cm Platz. Hält man den unteren Teil fast komplett an die Wand, benötigt man ca. 12cm Platz.

      Wegen dem winzigen Fenster kann ich Dir leider auch nicht so wirklich helfen. Ich habe inzwischen für den xv50 Verlängerungen gesehen, weiß aber nicht, ob die auch für den 75er gehen.
      Ansonsten vermute ich schon, dass es klappen würde. Wir haben bei uns feststehende Fensterteile, die man auch schlecht reinigen kann. Wenn ich mich aber mitsamt Gerät halb aus dem Fenster hänge, komme ich recht gut an.

      Hoffe, das hilft Dir ein bisschen? :)

      Antworten
      1. Shaima

        Hallo Sandra,

        nun hatte ich ja schon ein paar Monate Zeit das Gerät grundlegend zu testen. Und ich muss sagen, ich bin immer noch restlos begeistert von dem Teil. Seit meine Tochter mit Enkelin bei mir wohnen, macht sich der WV75 gleich doppelt bezahlt. Diese kleinen Patscherchen auf den Spiegeln und dem Panoramafestern sind damit ruckzuck beseitig.

        Da ich ja nun sehr weit oben wohne, sind diverse Hinterlassenschaften von Vögeln nicht selten. So lange das Abfallprodukt noch feucht ist, ist es kein Problem dieses mit WV75 zu beseitigen. Doch bis zum Eintrocknen sollte man nicht warten, denn das kann der Wischer auf keinen Fall packen. Da helfen nur zusätzliche Hilfsmittel, wie einen Glasschaber.

        Auch wenn man mit dem WV75 nicht unbedingt waagerechte Flächen reinigen sollte (lt. Beschreibung), so ist auch das kein Problem, so lange der Wasserauffangbehälter nicht übermäßig voll ist.
        Glänzende Fliesen lassen sich damit auch wunderbar streifenfrei vom Schmutz befreien. Hier arbeite ich allerdings ohne dem kleinen Sprüher, sondern nutze zum Befeuchten und Reinigen der Fliesen so einen Bodenwischer samt Eimer, den man mit ähnlichen Wischtuch bespannen kann, wie den Sprüher. Der Vorteil für mich, ich brauche hier nur in wenigen Bereichen des Bades eine Leiter, lediglich bei der Waschmaschine und Dampfsauna komme ich nicht bis oben hin.
        Meine Panoramafenster lassen sich leider nicht so problemlos reinigen. Zum einen, weil der Heizkörper davor steht, zum anderen weil ich auf die Leiter steigen muss. Ich beschränke mich daher darauf, dass ich es in 2 Etappen reinige. Zuerst mache ich nur den oberen Teil bis ca. 30 cm vorm Heizkörper entfernt und anschließend den unteren Teil des Fensters. Da in der Mitte des Panoramafensters unweigerlich Abdrücke vom WV75 entstehen, reibe ich hier noch einmal mit einem trockenen Tuch hinterher und erhalte letztlich auch streifenfreie Fenster.

        Ich würde dennoch einen Punkt bei der Bewertung vom WV75 abziehen, da ich den regulären Preis einfach für zu teuer halte. Gleiches denke ich auch über den Konzentratreiniger. Hier sollte man echt nach einem Schnäppchenkauf Ausschau halten … trotzdem: Ich liebe dieses Teil!!!

        Und sage Danke für deine ausführliche Beschreibung, denn ohne deinem Bericht hätte ich mir nie das Gerät gekauft. Du hast mir damit unheimlich viel Zeit gespart, so schnell habe ich noch nie meine Fenster streifenfrei bekommen.

        Antworten
        1. Sandra (Beitrag Autor)

          Danke für deine Rückmeldung! Freut mich, wenn ich dir damals helfen konnte :)

          Ich liebäugle ja inzwischen auch mit der Verlängerung, die wohl auch für den 75er funktionieren soll. Ansonsten sehe ich es aber auch wie du – ich muss zwar ein klein wenig nacharbeiten, aber habe trotzdem so unglaublich viel Zeitersparnis, dass es mich gar nicht wirklich stört. :)

          Antworten
  10. Markus

    Hallo Sandra!

    Danke für diesen wirklich sehr ausführlichen Test. Wir werden uns vermutlich sehr bald auch einen Fenstersauger kaufen – wir ziehen nämlich bald von einer Wohnung in ein Haus und haben schon „so ein Gefühl“, was da in Sachen Fenster putzen auf uns zukommen wird.

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  11. Inge

    Wir haben 2 Fenstersauger WV5 plus bestellt. Bei der ersten Anwendung viel mir auf, dass nach kurzer Zeit und minimaler Füllmenge des Abwassertanks Wischwasser aus dem Gerät auslief. Bei Abstellen des Fenstersaugers steht dieser direkt in einer Pfütze. Der Akku ist sofort richtig nass. Bei dem 2. gekauften Fenstersauger trat dieses Problem ebenfalls auf. Von der Servicehotline bekam ich lediglich die Antwort, ich solle beide Modelle zurück senden. Kann dieses beschriebene Problem von einer falschen Handhabung kommen? Hat dazu jemand Erfahrungen?

    Antworten
    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Ich schließe mich Shaima mit den Dichtungsringen an. Fehlt vielleicht einer? Ansonsten hatte ich spontan auch daran gedacht, dass du ihn vielleicht waagerecht hälst und er deshalb ausläuft. Das würde aber nicht erklären, warum er im Stehen Wasser verliert. Das klingt schon eher nach kaputtem Tank. Gibst du kochendes Wasser rein, was er vielleicht nicht verträgt?

      Ich hatte mit meinem nie Probleme (außer das er vorn heraus Wasser verlor, weil ich ihn zu waagerecht hielt :D ) und hoffe, das deine schnell geklärt werden. Vielleicht magst du ja hier dann schreiben, was draus geworden ist?

      Antworten
  12. Shaima

    Hallo Inge,

    dein Erlebns kann ich nicht bestätigen.

    Ich weiß, dass ein Dichtungsring am Stutzen vom Aufsatz (das Verbindungsstück von Gerät und Wischeraufsatz) ist, dort wo der Tank eingesteckt wird. Einen fehlenden Dichtungsring an dieser Stelle würde ich als die höchstmögliche Fehlerquelle ansehen, wo das abfließende Wasser austreten kann.
    Ein weiterer Dichtungsring befindet sich direkt am Stutzen der unterschiedlich großen Wischeraufsätzen (dort wo der Farbwechsel ist), auch das wäre eine mögliche Fehlerquelle.
    Den dritte und letzte sichtbare Dichtungsring findest du im Tank am Saugrohr – meiner Meinung nach ist der zu vernachlässigen, es sei denn man geht in die waagerechten Position beim Saugen (was der Hersteller aber nicht gern sieht).
    Schau doch bitte einmal nach, vielleicht fehlt bei dir einer der drei Dichtungsringe.

    Vermutlich hast du schon den Tank ausgetestet und festgestellt, dass dieser nicht defekt ist. Hier wären defekte Schweißnähte vom Tank noch eine weitere mögliche Ursache von deinem Pfützenproblem.

    Der Fenstersauger sollte beim Saugen nicht auf den Kopf gedreht werden, dafür ist das Gerät auf keinen Fall ausgelegt, das Wasser würde unweigerlich wieder aus dem Tank herausfließen. Gleiches könnte auch schon beim Saugen von waagerechten Flächen passieren.

    Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

    Lieben Gruß Shaima

    Antworten
    1. Sandra (Beitrag Autor)

      so was in der Richtung hatte ich auch gedacht. Danke für die tolle und ausführliche Antwort :)

      Antworten
  13. Siri

    Total enttäuscht vom Kärcher Fensterreiniger wv 2 plus.
    Bei richtig stark verschmutzten Fenster gibt es Streifen für mich ist das Spielzeug das nicht hält was es verspricht.
    Ist wohl für saubere Fenster gedacht, das Geld kann man sich sparen!

    Iris

    Antworten
    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Wenn ich Fenster putze, sind sie auch alles andere als sauber. Allerdings können unsere Definitionen von „stark verschmutzt“ da schon recht weit voneinander abweichen ;)
      Wie stark sind sie denn verschmutzt?

      Ich hatte auch schon Streifen beim Putzen, allerdings ließen sich die recht leicht beheben:
      – Viel Wasser ist wichtig. Ist die Scheibe zu trocken (geht beim Putzen in praller Sonne recht schnell!), gibt es Streifen und es putzt auch nicht richtig sauber. Ich sprühe immer ein, wische, sprühe noch mal ein und wische noch mal grob. Dann erst sauge ich.
      – Der Sauger bzw. die Gummilippe ist dreckig. Das ist völlig normal, gerade wenn die Scheibe stark verschmutzt ist. Der Schmodder klebt dann an der Gummilippe und du ziehst ihn mit jedem Saugen wieder über die Scheibe. Ich habe dafür immer ein Tuch bei und wische die Gummilippe gelegentlich damit ab. Geht schnell und sorgt für saubere Ergebnisse.

      Vielleicht magst du ein wenig mehr erzählen, vielleicht hab ich ja noch nen Tipp?

      Antworten
  14. Marietta

    Hallo, ich will mir gerne auch einen Fensterreiniger kaufen. Ich habe viele Bodentiefe Fenster
    und einen Wintergarten wo ich nur die oberen Fenster öffnen kann. Hier müßte ich mit der Stange auch schräg nach unten haltend absaugen. Hiervon habe ich nirgends etwas gefunden.
    Ist das möglich ?

    Marie

    Antworten
    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Ich besitze leider keine Stange und weiß nicht, ob der Sauger nur aufgesteckt wird oder auch so hält, wenn er über Kopf hängt.

      Grundsätzlich ist es so, dass der Sauger bzw. der Wassertank keine Rücklaufsicherung hat. Hält man den Sauber also kopfüber, dann saugt er nicht bzw. läuft das Wasser aus dem TAnk aus. Gerade halten sollte man ihn laut Kärcher auch nicht. DAS funktioniert aber, wenn der Tank nicht zu voll ist.

      Ich hoffe, das hilft dir so weit? :)

      Antworten
  15. Isabella

    Die große Stärke der Fenstersauger ist auch gleichzeitig ihre Schwäche. Der Akku!
    Während man sich freuen kann, da die kabellose Arbeit viel angenehmer ist und man ohne an eine Steckdose gebunden zu sein auch im Garten reinigen kann, muss man sich beeilen weil die Akkulaufzeit sehr kurz ist. Hier ist ein Reserveakku eine sehr sinnvolle Anschaffung, so vermeidet man eine erzwungene Pause zum Aufladen. Die Akkus lassen sich leicht und schnell austauschen.

    Antworten
    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Der Wechselakku ist tatsächlich eine super Idee, die es nur leider nicht beim WV75plus gibt. …. :(

      Antworten
  16. olga

    Das teil ist echt klasse! hab zwar nicht den WV 75plus, aber auch ein gerät aus dem hause kärcher und bin super zufrieden damit bisher. Bei uns ist es immer ganz schlimm, weil wir 2 Kleinkinder haben und diese die Terassenfenster so gerne antatschen….
    Ohje, da kann man schomal mit dme Putzen gar nicht hinterher kommen.

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