Kärcher – Fenstersauger WV 75plus

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Auf der Suche nach dem Praxis-Testbericht? Dann geht es hier lang :)

Was macht man, wenn man viele Fenster hat und Fensterputzen hasst? Wer reichlich Geld hat, wird wohl einfach eine Fensterputzfirma beauftragen. Leider können wir uns diesen Luxus nicht leisten, also muss eine Alternative her. Und genau deshalb zog schon vor einiger Zeit der neue Fenstersauger WV75 von Kärcher bei uns ein. Inzwischen hat er sich zu meinem absoluten Lieblingsspielzeug entwickelt und selbst meine Familie liebt ihn. Aber dazu später mehr.
Da das Thema doch recht umfangreich ist, werde ich den Bericht ein bisschen aufteilen. Heute stelle ich euch den Sauger selbst vor und zeige euch den Zusammenbau. In ein paar Tagen gibt es dann alles zum Thema Anwendung und Reinigung. Ihr dürft also gespannt sein :)

Als ich den Karton in der Hand hielt, war ich ehrlichgesagt ein bisschen überrascht. Ich hatte mir (zumindest den Karton) alles viel größer vorgestellt. Allerdings waren wirklich Verpackungskünstler am Werk, denn auf engstem Raum ist im Karton reichlich untergebracht.

Sieht eigentlich nach nicht vielen Teilen aus, oder? Doch das alles ist darin:

Da wären zuerst einige Einzelteile, die nachher den Fenstersauger und die Sprühflasche samt Aufsatz ergeben. Zusätzlich gibt es einen Mikrofaserwischer dazu. Für den Sauger kommen 2 verschiedene Aufsätze mit nach Hause. Ein breiter (28cm) und ein schmaler (17cm).
Außerdem sind noch das Ladekabel, die Bedienungsanleitung und eine 20ml-Probe des Kärcher-Reinigungsmittels mit im Paket.

Die erste Aufgabe war, alle Teile richtig zusammenzubauen. Als ich damals davor stand, hatte ich nur ein großes Fragezeichen im Gesicht, obwohl es eigentlich gar nicht schwer war. Das Gerät selbst ist schon fertig, da braucht man nur noch den entsprechenden Aufsatz raufsetzen. Auch der Sprüher ist eigentlich schon einsatzbereit, allerdings muss man den Wischer noch selbst befestigen. Der wird einfach nur aufgesteckt und mit dem Ring, der links im Bild zu sehen ist, fixiert. Den Ring kann man später auch wieder abnehmen und hat so eine 250ml-Sprühflasche.
Der Zusammenbau ist natürlich auch reich bebildert in der Anleitung beschrieben, aber eigentlich brauchte ich sie dann gar nicht mehr.

Und so sieht es dann aus:

Mit Aufsatz ist der Sauger ca 36 cm hoch. Das Griffloch hat eine innere Größe von rund 11cm, ist also auch perfekt für große Hände.
Zu den Zahlen im Bild:

  1. Das graue ist der Aufsatz. Am Ende der Linie befindet sich ein schwarzes Feld – drückt man drauf, kann man den Aufsatz abbauen. Zum Anbauen wird er nur reingeschoben, bis es klickt.
  2. Dieses Feld ist auf beiden Seiten. Drückt man beide zusammen, kann man den oberen Geräteteil abnehmen. Das ist für die spätere Reinigung wichtig.
  3. Das wichtigste überhaupt – der Ein- und Ausschalter
  4. Ein Gummipfropfen für die schnelle Entleerung des (grauen) Tanks zwischendurch. Für die Reinigung später kann man den Tank allerdings auch komplett ausbauen.

So sieht er von hinten aus. Im schwarzen Bereich unten ist ansatzweise ein weißer Streifen zu erkennen. Da kommt das Ladekabel rein.
Und so sieht er von der Seite aus:

Nun fehlt nur noch der Sprüher:

Wie bereits oben erwähnt ist es eigentlich nur eine Sprühflasche mit einem Wischaufsatz. In den Wischer ist ein etwas „kratziger“ Streifen eingearbeitet, um Verunreinigungen wegwischen zu können. Von mir aus dürften da gern mehr davon eingearbeitet sein ….
Der Auslass zum Sprühen befindet sich direkt unter dem Wischer. Ein bisschen schade finde ich nur, dass er sehr breit streut. Sprüht man also das Fenster ein, bekommt man es zwar tropfenfrei sauber, allerdings hat der Fußboden schon vom Sprühen einen feinen Nebel abbekommen.

Aber eine Sache finde ich genial und mitgedacht. Wie bei herkömmlichen Wischsystemen auch, hat der Überzug auf beiden Seiten einen Gummizug, in den man die Halterung schiebt. Doch hier gibt es zusätzlich auch einen Klettverschluss auf einer Seite. Damit ist zwar die rechte Seite des Wischerbezuges nicht so fest, aber man kann ihn leichter und vor allem mit trockenen Fingern wieder entfernen. Putzt man mal schnell zwischendurch Fenster, reicht es, den Klettverschluss zu öffnen und die Flasche schräge zu halten. So rutscht der Bezug automatisch ab. Genial :)

 

Nach den ganzen Fotos hier noch mal die technischen Daten:

  • der Tank im Sauger fasst 100ml
  • Akkuladezeit 3 Stunden
  • Akkulaufzeit mindestens 20 min. – bei mir lief er mit der ersten Aufladung über 1,5 Stunden
  • Reinigungsleistung pro Akkuladung = 40-60m² (ca. 20 Fenster)
  • Gewicht 700g
  • Lithium-Ionen-Akku
  • UVP = 89,99 Euro

Auf den ersten Blick mag das Gerät teuer erscheinen, ist es aber überhaupt nicht. Ich würde es immer wieder weiterempfehlen und jederzeit wieder kaufen. Selbst meine Nachbarin hat inzwischen schon gefragt, ob ich es ihr nicht mal ausborgen kann ;)

Kaufen kann man den WV75plus in ausgewählten Fachgeschäften, wie zum Beispiel E.P. Euronics und Expert. Aber auch einige Internetshops führen ihn.

Hier auf der Seite könnt ihr euch schon ein Anwendungsvideo und auch den offiziellen Werbespot ansehen.

(Der Fenstersauger wurde mir für diesen Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das nicht.)

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