Jelly Belly – Jelly Beans

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Habt ihr Harry Potter gelesen und könnt ihr euch an Bertie Botts Bohnen in jeder Geschmacksrichtung erinnern? Genau daran erinnern mich die Jelly Beans. Insgeheim warte ich immer auf eine Bohne mit Ohrenschmalz-, Popel- oder Pfeffergeschmack. Nicht, dass ich die gern essen würde. Aber bei 50 offiziellen Sorten und einigen, die schon in Warteschleife stehen, ist das ja durchaus möglich.

Hergestellt werden die süßen Bohnen von der Jelly Belly Company, die früher den Namen Herman Goelitz Candy Co. hatte. Falls ihr euch jetzt über den Namen wundert – richtig, die Firma hat deutsche Wurzeln! Die Brüder Goelitz wanderten 1867 nach Amerika aus, um erfolgreiche Unternehmer zu werden. Die beiden kauften ein Eis- und Süßwarengeschäft und wurden erfolgreich. Jahre später, genauergesagt 1976, hatte ein Großhändler aus Los Angeles die Idee für Jelly Beans mit natürlichen Geschmacksrichtungen. Er wandt sich an die Jelly Belly Company und damit die Nachfahren der Brüder Goelitz. Und so entstanden in diesem Jahr die ersten 8 Geschmacksrichtungen der Jelly Beans, die nur aus natürlichen Zutaten bestanden: Kirsche, Cremesoda, Zitrone, Mandarine, grüner Apfel, Root Beer, Traube und Lakritz.

Von da an eroberten die Jelly Belly Jelly Beans die Welt. Mit Ronald Reagan zogen sie ins Oval Office ein. Für seine Antrittsrede wurde sogar extra eine eigene Sorte kreiert: Blaubeere. Nun hatte er alle Farben der Flagge – rot, weiß und blau.
Inzwischen gibt es 50 Sorten, die Bohnen enstammen dem Markennamen „Confections von Jelly Belly“, aber alles ist immer noch in Familienbesitz.

Sorten

Wie bereits gesagt gibt es 50 verschiedene Sorten. Mit dabei sind zum Beispiel Mango, Zuckerwatte, Wassermelone, Limone, Erdbeere, Kaugummi, Pfirsich, Inselpunsch, Butter Popcorn und viele mehr. Eine genaue Auflistung findet ihr hier.
Nicht bei den 50 Sorten sind allerdings noch die Sondersorten. Da wären zum Beispiel die sauren Jelly Beans, oben in der grünen Tüte zu sehen. Darin enthalten zum Beispiel saure Kirsche, saure Traube, saurer grüner Apfel und so weiter.

Doch es gibt noch mehr. Viel mehr. Auch nicht in den 50 Sorten enthalten sind die Sondermischungen wie die Eiscreme-Mischung und Fruchtfusion – Smoothies. In letzterer Packung finden sich zum Beispiel Erdbeer-Banane, Kirsche-Passionsfrucht und Birne-Ananas.

Eine tolle Idee sind die Bilder bzw. Zettel auf und in den Packungen. Bei so vielen Sorten den Überblick zu behalten bzw. alles auseinanderzuhalten ist fast unmöglich, so sind die Bilder absolut hilfreich. Auch wenn es machmal gar nicht so einfach ist, die Farben noch zu unterscheiden.

Rezepte
Du wolltest schon immer am liebsten nur Jelly Beans essen? Dann kreier dir doch eigene Mahlzeiten! Wie wäre es denn mal hiermit:

  • 2x Blaubeere + 1x Butter Popcorn in den Mund stopfen und den Geschmack eines Blaubeermuffins genießen
  • 1x Schokoladenpudding + 2x Cappucchino + 1x roter Apfel = Apfel-Schoko-Mocca
  • 1x Banane + 1x Schokopudding + 1x Ananas + 1x Edbeermarmelade + 1x Kirsche + 1x Cremesoda = Bananensplit

Ok, bei 6 Beans kann der Mund schon ganz schön voll werden ;) Aber die Idee ist großartig, denn so ergeben sich schon wieder viele völlig neue Geschmacksrichtungen.

Und das ist drin
Früchte, Beeren, Kokosnuss, Fruchtsäfte – so weit möglich, werden nur natürliche Zutaten verwendet. Die Jelly Beans enthalten kein Fett und sind Gelantine- und Transfettsäurenfrei. Außerdem haben sie das „Koscher-Zertifikat“, sind glutenfrei, Milchprotein- und Milchfettfrei. Eine Bohne hat nur 4kcal bei 0g Fett.

Das einzige, was mit ein bisschen daran stört, ist dieser Satz, der allerdings möglicherweise (laut Packung) nicht für jede Geschmacksrichtung gilt:

E102, E110, E129: Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen.

Ich werde sie mir sicher trotzdem ab und an kaufen. Auch wenn sie süß sind – sie machen süchtig! Vor allem die fruchtigen und originalen Varianten haben es mir angetan. Wobei Schokoladenpudding auch extrem lecker ist … :) Sie schmecken tatsächlich größtenteils sehr realistisch. Auch ohne den Hinweiszettel lag ich sehr oft mit meinen Vermutungen zur Sorte richtig. Nur bei den Smoothies-Sorten ist es etwas schwierig.

Also – kaufen! Wenn ihr euch noch dazu den praktischen Spender oben aus dem Bild kauft, könnt ihr die Jelly Beans immer in der Tasche dabei haben – ohne, dass die Pappschachtel sich öffnet und alles in der Tasche liegt. ;)

(Die Produkte wurden mir für diesen Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das nicht.)

1 Kommentar

  1. Stephanie

    Hi Sandra, wir haben die auch vor einiger Zeit probiert und für absolut lecker empfunden. Inzwischen sind wir getriggert und basteln immer an eigenen Rezepten. Haben sogar in der Nachbarschaft einige Familien gefunden, mit denen wir Großpacks kaufen. Denn in den kleinen Packungen sind ja nie wirklich viele von jeder Sorte drin.

    Aber ich hoffe mal, dass so eklige Sorten wie Popel und Ohrenschmalz niemals den Weg zu uns nach Hause finden.

    Liebe Grüße, Steffi

    Antworten

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