Foodist Box – die Delikatessen-Überraschungsbox

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Monatliche Überraschungsboxen sind der Renner. Egal ob für Babys, Tiere, mit Kosmetik oder Lebensmitteln – überall sieht man die Boxen. Doch um etwas ganz besonderes zu finden, muss man schon ein bisschen mehr suchen. In der Regel enthalten nämlich gerade die Lebensmittel-Boxen Dinge, die man in fast jedem Supermarkt bekommt und die einem manchmal nicht viel mehr als ein müdes Gähnen entlocken. Der Anbieter „Foodist“ geht mit seiner Box dabei einen ganz anderen Weg.

Foodist – ein etwas anderes Überraschungsboxen-Konzept

Wie andere Boxen auch erscheint die Foodist Box monatlich und kommt versandkostenfrei zu euch nach Hause. Jede Box enthält neben einem Magazin 6-8 hochwertige Produkte, die allesamt aus kleinen Manufakturen aus ganz Europa stammen. Da die Produkte in Deutschland und der Schweiz kaum bis gar nicht zu bekommen sind, kann man sie bei Gefallen einfach im hauseigenen Foodist Gourmetshop bestellen und sich bequem nach Hause liefern lassen. Bei einer Bestellung bis 50€ zahlt man dabei 4.90€ Versandkosten, alles darüber ist versandkostenfrei.

Auch in Punkto Gesundheit geht Foodist neue Wege, denn zusätzlich zur normalen Foodist Box gibt es seit einiger Zeit auch eine Healthy Box. Sie enthält ausschließlich vegetarische Produkte, die nach Möglichkeit in Bio-Qualität daherkommen und dem Körper viele Vitamine, Mineralien und Nährstoffe geben. Im beiliegenden Magazin erfährt man dann mehr über das Produkt, seine Anwendung, seine Wirkung auf den Körper und bekommt bei Bedarf auch ein Rezept an die Hand. Sie ist allerdings ein wenig teurer – die monatlich kündbare Box kostet 26.90€.

Die reguläre Foodist Box gibt es mit zwei unterschiedlichen Laufzeiten – unbefristet und monatlich kündbar für 24 Euro monatlich, oder aber mit fester Laufzeit. Hier kann man seine Laufzeit komplett frei wählen und zahlt so zwischen 23 Euro (bei 12 Monaten) und 27 Euro (bei max. 3 Monaten). Zusätzlich gibt es bei Abschluss des 12monatigen Abos sogar noch ein Zeitschriftenabo geschenkt!

Übrigens habe ich noch einen Gutscheincode für euch, mit dem ihr die Box ausprobieren und 20% sparen könnt! Mehr dazu aber am Ende des Postings.

Und was enthält die Box so?

Im Gourmetshop kann man sich den Inhalt der letzten Boxen anschauen, meine Box ist jedoch nicht mehr dabei. Sie ist schon ein wenig älter und stammt vom März 2015, wobei alle Sachen darin ein recht langes Haltbarkeitsdatum hatten.
Der erste Blick in die Box überrascht auf jeden Fall positiv, denn unter dem normalen Pappdeckel versteckt sich eine weitere dicke Pappschicht, die dann den Blick auf den in Holzwolle verpackten Inhalt freigibt. Im Original war sie noch ein wenig besser verpackt als hier im Bild:

Foodist Box März 2015

Lediglich der Flyer mit den Inhaltsstoffe und das Foodist Magazin fehlen hier im Bild.
Anders als zum Beispiel bei der Degustabox, die alle Infos zum Produkt in zwei bis drei Sätzen auf dem beiliegenden Infozettel druckt, ist hier der Inhaltszettel sehr kurz gehalten und enthält wirklich nur die Inhaltsstoffe der einzelnen Produkte. Dafür bekommt man im Magazin sehr ausführliche Hintergrundinformationen. Finde ich super, denn so bekommt man doch gleich einen ganz anderen Bezug dazu.
Starten wir also mit meiner Testbox:

Mr. Fitzpatrick’s Apfel-Holunderblütensirup – 4.90€/0.5l

Foodist Box März 2015 - Sirup, Jam und Pesto

Starten wir im Nordwesten Englands, denn von dort stammt ein Apfel-Holunderblütensirup, der noch tradionell mit natürlichen Zutaten und Aromen gebraut wird.
Hinter „Mr. Fitzpatrick“ steckte eine kräuterkundige Familie, die Ende des 19. bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts lebte. Es war die Zeit der Abstinenzbewegung, in der es an jeder Straßenecke alkoholfreie Bars gab. Die teilweise über 40 Geschäfte von „Mr. Fitzpatrick“ waren dabei die erfolgreichsten. Eine dieser Bars existiert auch heute noch und dort wird, wie damals, auch alkoholfreies ausgeschenkt.

Mein erster Gedanke beim Anblick der Flasche war eher ein „och nicht schon wieder!“, schließlich hatte ich im Juni erst 10 Liter Holunderblütensirup in Flaschen gefüllt. Trotzdem war ich natürlich neugierig, wie es denn mit Apfel schmeckt, vielleicht könnte ich beim nächsten Mal einfach die Orangen gegen die Äpfel austauschen?
Nach dem ersten Versuch war ich irritiert. Es schmeckte säuerlich, stark nach Apfel. Wo waren die Holunderblüten? Auch heute, nach vielen Malen probieren und probieren lassen konnte ich mich mit der Bezeichnung nicht anfreunden – auch alle Probanden nicht. Er ist zwar lecker, schmeckt aber so stark nach Apfel, dass fast jede Holunderblütennuance untergeht. Er erfrischt, schmeckt super mit Mineralwasser und ein klein wenig Minze. Für Liebhaber reiner Holunderblütensirupsorten ist er meiner Meinung nach aber nicht geeignet.

Piddington Jam – Apricot & Rosemary Jam – 3.90€

Piddington Jam - Detail

Piddington Jam entstand eigentlich eher durch Zufall. Eine Verwechslung beim Griff zu ihren Gewürzdosen war schuld und so entstand an Weihnachten 2003 in der Küche von Catherine Piddington das erste Glas Piddington Jam. Im Laufe der Zeit experimentierte sie immer weiter und wurde auf den Food-Märkten Londons immer bekannter. Inzwischen führen verschiedene Feinkostgeschäfte ihre Kreationen und natürlich ist sie weit über die Stadtgrenzen von London hinaus bekannt und beliebt.

Ich selbst liebe ja ungewöhliche Kreationen und so traf diese Sorte hier genau meinen Nerv. Allein der Geruch beim Öffnen des Glases ist schon der Hammer, denn es riecht zum einen süß, aber auch würzig. Die weichen Aprikosenstückchen ergeben zusammen mit den harten Rosmarinnadeln auch auf dem Brot und im Mund einen tollen Kontrast, der sich geschmacklich perfekt ergänzt. Keins der beiden dominiert, sie Süße und die Würze harmonieren perfekt.
Um ehrlich zu sein – das ist das erste Glas Marmelade, dass ich auch einfach pur auslöffeln würde, wenn es nicht so süß wäre :D
Im Magazin finden sich noch Rezepte für eine Aprikosen-Rosmarin-Tarte und Kartoffelpuffer, allerdings wird es bei mir wohl soweit nicht kommen. ;) …

Grossauer Edelkonserven – Kürbiskernpesto – 4.90€ / 95g

Das Kürbiskernpesto macht mit seiner satt-grünen Farbe nicht nur optisch etwas her, sondern auch geschmacklich. Die gehackten Kürbiskerne bilden zusammen mit Kürbiskernöl, Grana Padano, Petersilie und Salz und Pfeffer eine sehr besondere und leckere Mischung. Sie passt nicht nur super zu Pasta, sondern auch als Verfeinerung zu Salaten, Eierspeisen, aber auch zu Fleisch.

Hinter Grossauer Edelkonserven steckt ein österreichischer Landwirt, dem nach seinem Studium die Nähe zur Natur fehlte und der deshalb einfach begann, Gemüse in seinem Garten anzubauen. Er konservierte und verkaufte es später auf Bauernmärkten, inzwischen auch in seinem eigenen Onlineshop und natürlich auch bei Foodist.

La Mousson – Meltemi Kräutertee – Olivenblätter & Co. – 4.90€

Foodist - Meltemi Kräutertee mit Olivenblättern

Tee aus Olivenblättern? Am Anfang klang es schon ein wenig komisch, doch inzwischen weiß ich, dass es im Mittelmeerraum eine Tradition ist. Der Tee soll einen hohen Gehalt an Antioxidantien haben und Energie spenden. In diesem Bio-Kräutertee bilden die Olivenblätter zusammen mit Äpfeln und Zitronengras eine fruchtige Mischung, die mit einem etwas ungewohnten Beigeschmack daher kommt. Er schmeckt ein wenig herber als Tees, die ich bisher kannte. Trotzdem finde ich ihn sehr lecker – mit ein klein wenig Zucker sogar noch mehr.

Alle die Französisch sprechen, wussten wahrscheinlich sofort, dass La Mousson „Monsun“ bedeutet. Aber wusstet ihr auch, dass eben diese tropisch-warme Luftströmung mit ihren Regenfällen für das Wachstum der Teepflanzen sorgt? Wachstum bedeutet auch Erwachen und ein Stück weit Lebensfreude und genau das möchte die Frau hinter La Mousson, Nadine Stoll, auf ihren Verpackungen wiederspiegeln. So kommt jede neue Teesorte mit einer neuen Farbkreation und einem anderen Mandala auf der Verpackung daher. Auch gibt es natürlich nicht nur die kleinen Tüten, sondern zusätzlich formschöne Metalldosen.

Harry Specters – Mixed Chocolate Truffles – aktuell nicht im Shop erhältlich, 6.70€

Foodist - Harry Specters Truffles

Kommen wird zurück nach England zu Pralinen mit einer ganz besonderen Geschichte. Auch diese begann, wie so oft im Leben, durch Zufall, nämlich als Mona 2011 zusammen mit ihren autistischen Sohn Ash einen Ausflug unternahm. Mona entdeckte dort, dass sie mit ihrem Sohn die Leidenschaft für Schokolade teilt und probierte fortan zu Hause immer neue Pralinenrezepte aus. Ash blühte auf und so gründeten seine Eltern „Harry Specters“ in der Hoffnung, dass sie vielleicht auch auf andere autistische Menschen so einen positiven Einfluss haben könnten.
Mit der Gründung hörte es jedoch keinesfalls auf, denn neben ausschließlich fair gehandeltem Kakao und möglichst regionalen Zutaten sind an der Herstellung der handgefertigten Schokoladen weitere autistische junge Menschen beteiligt. Im Jahre 2014 waren es allein 34! Selbst die Verpackung wurde von Studenten mit körperlichen und geistigen Behinderungen designt.

Die sechs kleinen Pralinen kommen in eher außergewöhnlichen Kreationen, die uns trotzdem (fast) alle sehr gut geschmeckt haben. Alle sind zart schmelzend mit einer knackigen Hülle und einem sehr runden Geschmack. Mir persönlich waren sie fast ein wenig zu süß, aber Geschmäcker sind ja verschieden. …

Manomasa – Green Lemon & Pink Peppercorn – 2.90€ / 160g

foodist - Manomasa

Tortilla Chips gehen hier immer, auch wenn mein Mann sehr irritiert war und sich fragte, warum die denn so dunkel sind. Der Geschmack ließ ihn seine Frage allerdings vergessen, denn sie sind einfach extrem lecker. Die Limette sorgt für einen erstaunlich erfrischenden Geschmack, während der rosa Pfeffer dem Ganzen ein wenig Würze verleiht. Sie sind sehr knackig und sollen, laut Manomasa, selbst beim Überbacken nicht aufweichen!
Auch hinter Manomasa steckt ein Team aus England, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Geschmack ferner Länder in ihren Rezepten einzufangen und so weiterzugeben. Damit dies auch wirklich gelingt, wird ein Rezept so lange überarbeitet und optimiert, bis es auch wirklich passt. Bei dieser Sorte hier waren es immerhin 86 Anläufe, die sich aber absolut rentiert haben. Suchtgefahr!

Foodist – kleine Manufakturen, tolle Produkte

Nach dieser Testbox bin ich sehr überzeugt vom Konzept. Die Idee, auch kleine und eher regional bekannte Hersteller zu unterstützen, finde ich großartig. Ich kannte es schon ein wenig von der Degustabox, jedoch ist es dort eher die Ausnahme – viel eher findet man herkömmliche Supermarkt-Produkte. Diese allerdings wird man hier wohl gar nicht finden, denn bei Foodist steht das Exklusive auf dem Programm.
Überzeugt haben mich auf ihre Art eigentlich fast alle Produkte. Die Pralinen waren lecker, aber nicht ganz mein Geschmack, gleiches gilt für das Kürbiskernpesto, dass mir selbst bei kleinen Mengen extrem schwer im Magen lag, trotzdem aber sehr lecker ist. Absolute Suchtgefahr besteht allerdings bei Manomasa, da werde ich wohl irgendwann noch mal ein paar Tüten nachordern. Dann wird bestimmt auch ein neues Gläschen Piddington Jam im Einkaufskorb landen.

Zusammengezählt ergibt sich ein Endpreis von 28,20€ für alle Produkte. Das Versprechen, dass alle Produkte einen Wert von mindestens 30€ haben, wurde damit nicht eingehalten. Ich fand allerdings die Mischung absolut gelungen und glaube, dass es mich als Käufer wahrscheinlich nicht weiter gestört hätte (auch wenn ich da durch meine kostenfreie Bloggerbox etwas befangen bin).
Für alle, die das Besondere suchen und die vor allem auch die Geschichte hinter den Produkten interessiert, ist Foodist absolut empfehlenswert. Und damit es sich gleich richtig lohnt, habe ich noch einen Gutschein für euch! Ihr erhaltet damit auf eure erste Box bis zum 30.11.2015 20% Rabatt:

WELOVEFOOD20

Vielleicht wollt ihr euch aber auch in der Vorweihnachtszeit etwas besonderes gönnen? Seit heute könnt ihr euch für den Foodist Adventskalender anmelden bzw. ihn vorbestellen!

(Die Foodist Box wurde mir für dieses Posting kosten- und bedingungslos überlassen. Meine Meinung beeinflusst das nicht.)

11 Kommentare

  1. Magda

    Die Degustabox habe ich mir dank Deines Blogs bestellt und freue mich jedes Mal aufs Neue. Bei der Foodistbox war ich schwer am Überlegen, aber zum einen funktionierte bei mir der Rabattcode nicht (WELOVEFOOD20) und zum anderen ist die Box doch recht teuer und man spart nicht viel. Wenn ich mir die Box für 27€ kaufe und der Warenwert ist 28€ dann bestelle ich doch gleich lieber direkt die einzelnen Produkte und habe keine „Nieten“ dabei. Den Weihnachtskalender bei Foodist fand ich aber ganz schön.

    Antworten
    1. Sandra

      Oh, ich habe auch gerade gesehen, dass der Gutschein nicht funktioniert. Das werde ich gleich klären.

      Mit der Ersparnis hast du absolut recht – es ist echt wenig. Vielleicht sind die Sachen auch im Laufe der Zeit im Shop etwas günstiger geworden, das wäre immerhin eine plausible Erklärung.
      Freut mich aber, dass die Degustabox was für dich war :)

      Antworten
    2. Sandra

      Der Gutschein wurde jetzt wieder freigeschaltet und ist bis zum 30.11.2015 gültig :)

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  2. Ingo

    Das sieht ja richtig lecker aus! Das mit den Boxen muss ja richtig gut laufen. Gibt ja inzwischen keine Nische, in der es keine Box gibt.

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    1. Sandra

      Irgendwie überrascht es mich auch immer wieder, wie viele Boxen es inzwischen gibt. Man sieht aber auch, dass sich einige nicht am Markt halten können – diverse Babyboxen zum Beispiel.

      Antworten
  3. Sven

    Hi Sandra,

    ich habe Foodist zu Weihnachten ausprobiert und die Boxen verschenkt. Ich finde das eigentlich ganz nett, auch wenn die Preise natürlich nicht ganz günstig sind. Was super ist: Es sind dann oft Produkte enthalten, die man so noch nicht kennt.

    Was mich interessiere würde: Hast du die Healthy Box mal ausprobiert?

    LG
    Sven

    Antworten
    1. Sandra

      Als Weihnachtsgeschenk fände ich das auch sehr cool – gute Idee! :) Ich glaub, das mach ich nächstes Jahr auch. Ich weiß nämlich immer nicht, was wir unseren Eltern schenken könnten (die ja eh schon alles haben ^^)

      Die Healthy Box habe ich noch nicht ausprobiert, die reizt mich im Moment aber auch nicht so wirklich, muss ich zugeben. :)

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      1. Sven

        Genau :-) Das kenne ich mit den Eltern. Denen hab ich das auch geschenkt.

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  4. Magda

    Ich habe zu Weihnachten einen Gutschein für ein 3-Monats-Abo der „Glossybox“ bekommen. Vielleicht auch was für Dich, Sandra?
    Und wieso hast Du keine Lust auf die Healthybox? Du bist doch gerade auf einem Abnehmtripp mit Salat, oder? ;-) Da würde es doch grad bestens passen.

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    1. Sandra

      Die Glossybox finde ich auch ganz spannend, wobei mir in den div. Blogpostings die PinkBox immer besser gefiel. Weiß aber gar nicht, ob es die überhaupt noch gibt.
      Ich versuche dafür schon seit Monaten mein Glück bei der Rossmann Beautybox und hatte nie Glück – seit dem habe ich beschlossen, dass ich die nicht brauche :D

      Abnehmtripp mit Salat ist gut :D Du hast Recht, denn eigentlich passt die Healthy-Box da recht gut zu. Die erlaubten Lebensmittel bei Programm 21 sind allerdings recht streng, somit würde sicherlich vieles aus der Box für mich rausfallen. Und das wiederum macht sie für mich völlig uninteressant :)

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  5. Florian

    Hallo Sandra,

    die Boxen sehen super aus! Sowas könnte ich mir super mit mehreren kleinen Gins oder Whiskeys vorstellen, um mit Freunden ein kleines Tasting durchzuführen. Vielleicht kommen sie ja :)

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