Fitnessraum.de – Ein 3-Monats-Experiment

*Werbung*

Neulich im Kindergarten fragte mich ein kleines Mädchen, ob ich auch ein Baby bekommen würde. Ich schaute sie einen Moment verblüfft an, klappte den Mund zu und sagte ihr dann mit einem Grinsem im Gesicht, dass ich kein Baby bekommen würde und einfach nur noch ein bisschen dick geblieben bin. So wie sie schaute, glaubte sie mir kein Wort, schließlich kannte sie sich aus und hatte den Bauch ihrer Mama mit dem Geschwisterkind wachsen sehen.
Auch wenn ich heute darüber lache, so ein klein wenig kratzt es schon am Selbstbewußtsein. Ich könnte mir natürlich meine ärztlich bescheinigte Bindegewebsschwäche vorhalten, aber wirklich helfen wird mir das auch nicht. Wenn ich ehrlich zu mir bin, muss ich mir eingestehen, dass ich es selbst versaut hab. Zu viel ungesundes Essen, zu wenig Zeit fürs Essen, weniger Bewegung als früher und vor allem zu spät im Leben mit dem Sport begonnen, denn ich der Schule hatte ich tatsächlich all die Jahre Sportverbot. Heute kann ich es kaum noch glauben, dass ich damals in der ersten und zweiten Klasse sogar (freiwillig und mit viel Spaß!) in der Sport-AG war!

Ende November letzten Jahres sagte ich jedoch meiner Faulheit und auch der Figur den Kampf an und buchte eine 3-Monats-Mitgliedschaft bei www.fitnessraum.de. Nicht ganz unschuldig daran war mein Chef und die zweiwöchige Krankheitsvertretung, wegen der er mich anrief. Mein damaliges Ziel, wieder in die alte Hose zu passen, habe ich zwar nicht ganz erreicht, aber trotzdem war ich ziemlich zufrieden. Damals hatte ich euch versprochen, euch das Fitnessstudio genauer vorzustellen und vor allem zu berichten, wie es mir ergangen ist. Und genau das tue ich jetzt. Es ist zwar viel Text, dafür habe ich aber versucht, zu allem etwas zu schreiben, was mir selbst wichtig wäre. …

Das etwas andere Onlinestudio

Auf die Vor- und Nachteile eines Online-Fitnessstudios gehe ich jetzt nicht nochmal ein, denn ich glaube, die sind jedem klar. Aber auch in dem Bereich gibt es unglaublich viele Unterschiede. Vor einigen Jahren schon stieg ein Studio ganz neu in den Internetmarkt ein und für etwa einen Monat fand ich es richtig toll. Danach war irgendwie die Luft raus und die Liveübertragungen der völlig überfüllten Kurse nervten nur noch. Man konnte sich zwar alles auch so anschauen, aber auf der ansonsten leeren Bühne machte es nicht so viel her. Noch dazu war es halt wie im normalen Studio – ein Kurs ging in der Regel 45-60 Minuten. Und wer hat diese Zeit schon mit Kind? Ich nicht.

Mit Fitnessraum.de ist dagegen alles völlig anders und selbst nach inzwischen fast 3 Monaten Mitgliedschaft bin ich immer noch sehr begeistert. Die ersten Male war es ein wenig gewöhnungsbedürftig, die Trainer breit grinsend neben einem Pool oder am (echten!) Strand stehen zu sehen, aber man gewöhnt sich schnell daran. Großer Vorteil hier sind auf jeden Fall die sehr flexiblen Kurszeiten, denn zwischen 5 und 60 Minuten ist eigentlich fast alles möglich.

Fit in 10 Minuten?

Für mich DAS Ding bei Fitnessraum sind weniger die unglaublich tollen Drehorte, sondern ist vielmehr die Dauer der Kurse. Man sucht sich ein Programm oder Trainingsziel aus (wie zum Beispiel Bauch und Taille) und findet dort dann nicht nur ein oder zwei Kurse a 45 bzw. 60 Minuten, sondern in der Regel mindestens einen langen Kurs, aber auch viele Detailkurse, die wesentlich kürzer sind. Bauch & Taille verfügt zum Beispiel über den Hauptkurs mit 61 Minuten, dazu aber auch noch das warm-up und Streching mit je 5 Minuten, Core- und Cardio-Training zu je ca. 10 Minuten. Alles sind in sich abgeschlossene Kurse, die nach Ende der Laufzeit auch ins private Online-Kursbuch eingetragen werden können. Und mal ehrlich – wie viel motivierter ist man, wenn man weiß, dass man einen Kurs zu Ende trainiert hat? Es gibt mir zumindest eine sehr große Befriedigung und interessiert mich dabei kein Stück, wie kurz oder lang der Kurs war. Ich habe ihn geschafft. Allein das zählt.

Eine große Abwechslung bieten meiner Meinung nach auch die Trainer von fitnessraum, zumindest im Vergleich zum herkömmlichen Fitnessstudio. Während man dort häufig versucht, der leisen oder unverständlichen Stimme des Trainers beim „Vorturnen“ zu lauschen, gibt es bei Fitnessraum fast immer den Trainer und zusätzlich den Sprecher, der alle Übungen erklärt und auch ausreichend vorher sagt, was gleich getan wird. Das gibt beim Trainieren ein sehr viel entspannteres Gefühl, vor allem versteht man auch alle Anweisungen sehr deutlich. Die Trainer absolvieren derweil alle Übungen und lächeln einfach in die Kamera.
Vielleicht denkt ihr jetzt, dass die abgehetzte Stimme im Studio nebenan euch mehr zu Höchstleistungen motiviert, allerdings konnte ich für mich da keinen Unterschied feststellen. Im Gegenteil, denn so war ich doch entspannter bei der Sache.

fitnessraum und der natuerliche Feind

Fitnessraum.de und sein natürlicher Feind, der aber dafür super das Tablet beim Sporteln hält. ;)

Ein Rundum-Sorglos-Paket auch im Hintergrund

Neben den inzwischen über 500 Kursen bei über 20 Sportarten bietet Fitnessraum so einiges mehr, damit man sich wohlfühlt. So lassen sich alle Kurse in einem Kalender planen, es gibt diverse Übersichten und Möglichkeiten, die ein schnelles Wiederfinden der Kurse garantieren. Es ist möglich, sich Trainingsziele anzulegen – sowohl für den kcal-Verbrauch, als auch die Trainingsminuten. Gibt man sein Gewicht ein, wird dies nicht nur als Erfolgskurve angezeigt, sondern das Programm zeigt auch für jeden der Kurse direkt den individuellen Kalorienverbrauch an. Eine absolut tolle Sache, die mir bisher immer sehr gefallen hat, auch wenn es manchmal schon ernüchternd war, wie wenig man doch verbraucht.
Mit der Kalenderfunktion konnte ich mich bisher nicht so sehr erwärmen, denn man muss jeden Kurs immer wieder einzeln eintragen. Das lohnt sich wirklich nur, wenn man einen ständig wechselnden Kursplan möchte, den man sonst vergisst. Alternativ kann man sich unter dem eigenen Trainingstagebuch alle Videos anschauen, die man trainiert hat. Das Eintragen erfolgt fast automatisch, denn nach jedem Kursende fragt Fitnessraum, ob man den Kurs in seinen Trainingstagebuch aufnehmen möchte.

Die Kurse

Fitnessraum unterteilt seine Kurse in 3 verschiedene Trainingslevel. Stufe 1 heißt dabei aber nicht, dass es nicht anstrengend ist! Viel mehr sind es recht einfache Übungen, denen man gut folgen kann. Selbst Stufe 2 ist oftmals noch recht einfach, wenn auch anstrengend(er). Stufe 3 ist allerdings auch noch gut zu bewältigen, wenn man über ein gewisses Grundmaß an Fitness verfügt.

Im Laufe der Zeit habe ich mich durch alle möglichen Kurse probiert und fand eigentlich immer wieder das Gleiche vor: Ein sehr strukturiertes und professionelles Training, dass sich auch während des Kurses auf immer einen Bereich zur Zeit konzentriert. Erst die Beine, dann Übungen für den Bauch und so weiter. Häufig sind es einige wenige Übungen, die sich dann in unterschiedlicher Form oder Geschwindigkeit immer wiederholen. Der Lerneffekt setzt vor allem bei Stufe 1 und 2 sehr schnell ein, weil die Übungen nicht sehr komplex sind, dafür aber immer wiederholt werden.
Während der Kurses werden häufig typische Haltungsfehler erwähnt, selbst kleine Details werden angesprochen. Mit meiner sportlichen Vorbildung durch diverse reale Kurse fühlte ich mich auf jeden Fall sehr gut aufgehoben. Das habe ich leider schon ganz anders erlebt (auch im ortsansässigen Studio).

Das Kursprogramm ist unglaublich komplex und würde jeden Rahmen sprengen, es hier aufzuzählen. Es hat auch bei mir ein paar Tage gedauert, bis ich mich überhaupt durch das ganze Angebot geklickt und meine Favoriten gefunden und markiert hatte. Es gibt Yoga, Qigong und Pilates genauso wie diverse Fit-Kurse, Rücken- und Schwangerschaftskurse, Training mit Kind, Sofafitness, autogenes Training, Kicks&Punches, Cardiotraining, Partnerfitness, Salsa tanzen, … Es ist wirklich reichlich und ganz sicher für jeden etwas dabei.
Für mich der Retter im Kursdschungel waren die „Trainingsziele“. Dort findet man so Sachen wie „Bauch weg“ oder aber auch die Promi-Workouts. Schaut hier aber in den Punkt „Quick-Fitness“, denn dort findet ihr 10 Kurse, die jeweils nicht länger als 15 Minuten dauern, aber wirklich fit machen.

Fit mit Promis

Es soll ja Leute geben, die gern jeden Promitrend mitmachen und sich nichts schöneres vorstellen können, als mit Ralf Bauer zum Beispiel auch Yoga zu trainieren. Kein Problem, kann man in 2 verschiedenen Kursen tun! Oder soll es doch lieber Eva Padberg sein? Pilates-Liebhaber kommen dagegen bestimmt mit Susann Atwell auf ihre Kosten, aber auch das Training mit Magdalena Neuner (Lena) ist super!

Mein 3-Monats-Test

Am Anfang noch völlig geplättet von den vielen Kursen fing ich einfach irgendwo an und steigerte mich. Schnell wurde das „Bauch&Taille“ Warm up von 5 Minuten mein Lieblingskurs, dazu gesellte sich recht schnell der Core-Kurs aus der gleichen Serie.  Von Anfang an trainierte ich täglich und während ich an den ersten beiden Tagen noch dachte, dass ich sterben müsste, konnte ich nach nicht einmal einer Woche locker mithalten. Obwohl es nur 10 Minuten waren, wurde ich doch spürbar fitter. Einige Zeit später kam der nächste Kurs dazu („Fit mit Lena – Total Body im Stand“), den ich bis vor kurzem eigentlich doch sehr regelmäßig trainiert habe. Seit einigen Tagen liegt hier die neue Kursserie „Drop a size“ sehr weit vorn und wird regelmäßig trainiert.

An guten Tagen (und wenn der kleine Sohn schlief) trainierte ich rund 35 Minuten pro Tag, manchmal auch nur 5 und manchmal gar nicht. Ich machte mir keinen Druck, denn die Hauptsache war ja der Spaß. Allerdings kam ich recht schnell so weit, dass mir der Sport wirklich fehlte, selbst wenn ich den ganzen Tag draußen war. Doof war natürlich der Zeitraum um Weihnachten, allerdings habe ich mich danach relativ gut gefangen. Eine gute Woche erlaubte ich mir faul zu sein, dann ging es wieder weiter. Der einzige, der jetzt noch „bremst“, ist der kleine Backenzahn-schiebende und schubende Sohn, der aktuell für gar keinen Sport zu haben ist. 

Wie ich im ersten Posting schrieb, habe ich meinen Umfang damals beim Start absichtlich nicht gemessen. Klar hatte ich meine Maße im Kopf, aber ich wollte mich nicht verrückt machen. Irgendwann maß ich aber doch, nämlich im Januar, als die Hosen teilweise schon so weit waren. Ganze 8 Zentimeter hatten sich in 1.5 Monaten an Hüftumfang weggeschlichen! Gemerkt habe ich es gar nicht so sehr, denn gewichtstechnisch sind es immer noch nur 4 kg, die weg sind. Allerdings fühle ich mich immer noch sehr viel fitter und hätte ich eine Körperfettwaage, würde die wohl sehr deutliche Resultate zeigen. Außerdem habe ich in dem Zeitraum viel zu wenig bis gar nicht auf meine Ernährung geachtet. ….

Sport mit kleinen Kindern – geht das?

Klar geht das! Zumindest dann, wenn die Kinder nicht seit Wochen einen Backenzahn nach dem anderen schieben und am liebsten immer nur getragen werden möchten. Ich trainiere immer vormittags bzw. mittags, wenn der kleine Sohn schläft. In der Regel quiekt er fröhlich, wenn ich ihn frage, ob wir Sport machen wollen. Dann rennt er schon los, holt die Matte, legt sie hin und stellt sich genau in die Mitte. Den Platz verteidigt er auch hartnäckig! Ich stelle den Bildschirm vom Notebook dann extra so ein, dass er alles sehen kann und er macht „mit“. Er hebt die Arme, wenn die Frau auf dem Bildschirm die Arme hebt und er trampelt ganz schnell mit seinen kleinen Füßen, wenn schnell auf der Stelle gerannt wird. Je nach Tagesmotivation geht er allerdings auch schnell wieder spielen und lässt mir dabei mit Glück noch ausreichend Platz auf der Matte. Die liegt übrigens absichtlich mitten im Spielzimmer, denn so bin ich immer bei ihm. Er mag es und ich habe kein Problem damit. Und nach jedem 5- bzw. 10 Minuten-Kurs entscheide ich neu, ob ich noch weitertrainieren kann oder nicht. Bei Bedarf breche ich natürlich sofort ab, was aber noch nie vorkam. Der Kleine spielt nebenher, schaut mal oder aber entschließt sich, mein Training ein bisschen schwerer zu machen.
So 2-3x pro Woche kaspert er rum und findet es total lustig, mir bei den Übungen zu helfen. Bei Bauchübungen auf der Matte zum Beispiel feiern ab und an auch Tiere eine wilde Party auf meinem Bauch. Sehr gern hält er mich am T-Shirt fest, während ich mich in Rückenlage zu einer Seite beugen muss oder klammert sich an mein immer wieder nach hinten zu streckendes Bein. Noch witziger findet er es allerdings, meinen Kopf bei Liegestütz immer wieder nach unten zu drücken – am besten durchgehend.

Der große Sohn ist mit seinen bald 5 da wesentlich entspannter als der 3 Jahre jünger Bruder. Ich habe ihm an manchen Regen- und Zuhause-Tagen absichtlich leichte Kurse rausgesucht, die er auch sehr begeistert versuchte, mitzumachen. Ich bin heute immer noch sehr erstaunt, dass er plötzlich im Vierfüßlerstand kniete und das Bein fast perfekt nach hinten streckte. Für ihn war vieles ein großes Rumhampeln und Kaspern, aber auch ein Auspowern. Und das wichtigste überhaupt – er hatte Spaß dabei!

Fazit

So skeptisch ich am Anfang war, so sehr liebe ich es nun. Die Kurse sind vielfältig und professionell, die unterschiedlich langen Kurszeiten für mich mehr als genial. Die Urlaubshintergründe machen Lust auf mehr und entspannen, auch wenn das Grinsen der Trainer manchmal schon eine Spur zu breit ist. Die unterschiedlichen und ständig wechselnden Kameraeinstellungen zeigen viele Details und sorgen für Abwechslung im Training.
Ich liebe die extra gesprochenen Anweisungen mit der angenehmen Stimme, die nie laut wird. Genauso liebe ich die angezogenen Trainer, die zwar Haut zeigen, aber halt angezogen sind. Im Vorfeld habe ich mir ja doch noch ein paar andere Online-Studios angeschaut und so einiges gesehen. Ich für mich kann nur sagen, dass schlanke Frauen in ultraknappen Hotpants und Oberteilen zwar nett anzusehen sind, ich aber trainieren und nicht anderer Leute (nicht vorhandene?) Unterwäsche schauen möchte. Mir ist Professionalität wichtig und genau deshalb fühle ich mich bei Fitnessraum wohl auch so gut aufgehoben. ….

Und wie geht es weiter?

4 Tage noch, dann endet mein selbst gesetzter Testzeitraum. In den letzten Wochen habe ich die Übungen (hoffentlich) verinnerlicht, die kurze Programme habe ich komplett drauf. Nachdem ich in den letzten 3 Wochen dank des Kleinen kaum noch zum trainieren kam, werde ich erst einmal Pause machen und für mich trainieren. Noch dazu will ich schauen, ob mir die Anleitung der Übungen ausreicht, um allein weiterzumachen. Wenn nicht, werde ich wohl bald wieder eintreten und mir die 10 Euro pro Monat (aktueller Stand bei einer Jahresmitgliedschaft) gönnen.
Eins weiß ich allerdings jetzt schon – ein anderes Onlinestudio wird mich wohl nicht wiedersehen, denn inzwischen habe ich mich so an die Urlaubshintergründe gewöhnt, dass ich die schnöden Wände einfach nicht mehr sehen will.

Gratis trainieren!

Ich habe noch einen kleinen Tipp für euch, den ich selbst erst gestern durch Zufall sah. Schaut jeden Montag mal bei Facebook rein, denn dann wird das kostenlose Probetraining der Woche gepostet. In den letzten Wochen waren es immer 10-15 Minuten-Kurse, die man sich dann komplett und ohne eine Anmeldung anschauen und natürlich auch trainieren kann. Völlig kostenlos!
Außerdem gibt es natürlich auch einen kostenlosen Testzeitraum für die ganze Seite, der über 7 Tage geht. Das solltet ihr unbedingt auf ein Wochenende legen, denn allein für die Kursübersicht braucht man eine ganze Weile.

Online oder Offline – würdet ihr euch bei einem Online-Fitnessstudio anmelden oder braucht ihr den realen Tritt in den Hintern?

(Das Zugang zum Programm wurde uns für diesen Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das nicht.)

32 Kommentare

  1. Marie

    Ich stehe diesen Onlinegeschichten sehr kritisch entgegen denn man kann so stark dabei schummeln. Niemand kontrolliert und tritt mich im Notfall. Die Idee die Kinder so zum Sport zu bewegen finde ich aber sehr gut.

    Antworten
    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Du hast Recht, man kann sich wirklich selbst beschummeln. Auch ich habe an manchen Tagen lieber einen ganz großen Schluck Wasser getrunken anstatt Liegestütz zu machen. ;) Allerdings ist halt immer die Frage, was man wirklich will. Ich bin motiviert etwas zu tun und vor allem dafür auch Geld auszugeben, also trainiere ich auch. Wäre ja sonst irgendwie schade drum.
      Auf jeden Fall habe ich online sehr viel öfter und auch ausdauernder trainiert als noch in der Zeit ohne Kinder direkt im Studio selbst.

      Die Idee, die Kinder Sport mitmachen zu lassen entstand eher durch Zufall als der Große mal nicht in den Kindergarten konnte. Klar kann er nicht alles, aber teilweise versucht er es wirklich ernsthaft. Allerdings kam auch oft genug nach 5 Minuten der Spruch, dass er nen anderen Kurs will. ;) Wirklich zum Sport bewegen brauche ich ihn nicht, denn er rennt eh ständig umher. Aber es ist eine nette Art, den Bewegungsdrang an Regentagen in gewisse Bahnen zu lenken. …

      Antworten
  2. Lara

    Wie witzig! Bin gerade zufällig auf Deinen tollen Testbericht gestoßen und trainiere auch bei Fitnessraum. Für mich als Mehrfachmama ist es optimal, dass ich immer abends oder wenn die Kleinen in der Kita sind, trainieren kann solange ich will und Zeit hab.

    Manchmal roll ich auch nur für 5-15 Minuten die Sportmatte aus und mache ein kurzes Programm. Danach fühle ich mich immerhin besser als wenn ich gar nichts getan hätte.

    Mir gehts auch so, dass ich die schönen Hintergründe nicht mehr missen will, weil man sich dadurch beim Training irgendwie lockerer und freier fühlt.

    Geschummelt hab ich am Anfang auch manchmal, hab aber schnell gemerkt, dass das an den Kursen für Fortgeschrittene lag, die ich ausgewählt habe und die mich überfordert haben. Hab dann erst mal einen Gang zurückgeschaltet und mir Kurse gesucht, die mir liegen. Und mit dem Schummeln wars vorbei ;-)

    Antworten
    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Stimmt, das mit dem Überfordern ging mir beim allerersten Mal auch so, wobei ich gar nicht mehr weiß, welcher Kurs da eigentlich so anstrengend war. Ich mache ganz häufig immer nur die 10 Minuten-Kurse und gönne mir damit dann gleich mehrfach die Motivation, einen Kurs geschafft zu haben :D

      Zum trainieren hätte ich abends gar keine Zeit, denn irgend eins der Kinder kämpft sich gerade in der letzten Zeit immer wieder wach. Aber immerhin hält der kleine Mann Mittagsschlaf, so dass ich da was tun kann. ;)

      Antworten
  3. Ben

    Ich trainieren auch mit fitnessRaum. Im Vorfeld war ich zwar skeptisch ob das wirklich funktioniert, aber Dank der kostenlosen Probewoche konnte ich mich selber vom Kursprogramm überzeugen. Auf jeden Fall empfehlenswert!

    Antworten
  4. Olaf

    Ich finde die Idee hinter dem ganzen eigentlich ziemlich gut – auch wenn man vielleicht nicht gleiche Motivation hat. Die „Hemmschwelle“ es anzufangen ist geringer!

    Und so kommt man vielleicht mehr und mehr tatsächlich zu mehr Sport.

    Antworten
  5. Max

    Guter Testbericht von dir. Ich denke so ein Online Fitnessstudio kann ein „echtes“ nur bedingt ersetzen, aber für viele kann es sicher eine gute Alternative und auch eine Ergänzung zu anderen Sportarten sein… Ich habe fitnessRAUM auch mal getestet, falls es jemanden interessiert: http://www.onlinetrainingsplan.de/fitnessraum-test/

    Antworten
    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Im Moment merke ich eigentlich auch, dass es unheimlich schwer ist, mich täglich neu zu motivieren, ein bisschen was zu Hause zu tun. Zu meinem Zumbakurs ist es dagegen gar keine Frage, ob ich hingehe oder nicht. :D

      Antworten
  6. Svenja

    Super Idee und sehr netter Testbericht von dir. Aber trotzdem glaube ich nicht das ich es selbst mal probieren werde. Dennoch war der Artikel schön zu lesen. Mach weiter so!

    Liebe Grüße

    Antworten
  7. sasha

    Hey ich habe mit Programm 21 angefangen und gemerkt das wirklich max. 30 Min Training langen.
    Es muss nur effektiv sein.
    Bist du noch dabei ? Würde mich Interessieren
    Ich trainiere nur noch „online“
    Lieben Gruß

    Antworten
    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Du bist schuld! :D Bisher ging Programm 21 tatsächlich voll an mir vorbei und ich musste mich gestern erst einmal einlesen. Das ging dann so weit, dass ich mich gestern auch angemeldet habe und am Montag beginne. Das ist zwar noch (gefühlt) ewig weit weg, allerdings habe ich so am Wochenende trainingsfrei, was gerade mit zwei kleinen Kindern gar nicht so verkehrt ist.

      In den letzten Wochen und Monaten habe ich das Training zu Hause ziemlich schleifen lassen. Ich war gut dabei, aber seit ich wieder arbeite, komme ich noch nicht so richtig in einen guten Tritt rein. Da ich viel zu unregelmäßig Zeit hatte, lohnte sich auch ein Online-Studio nicht. Statt dessen habe ich immer wieder geshredded, aber ich brauch was „richtiges“, das mich wirklich täglich antreibt und ein Gesamtkonzept ist. Ich bin gespannt, wie es sein wird :)

      Antworten
  8. Jürgen

    Hallo liebe Sandra,

    vielen Dank für den interessanten Artikel und ein Kompliment für den tollen Blog! Ich persönlich habe in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit Online Abnehm Kursen gemacht und damit ca. 13 kg in 3 Monaten abgenommen. Allerdings war es vor einigen Jahren und das war ein Kurs auf Englisch. Trotzdem können solche Kurse sehr viel bringen, wenn man sich möglichst an alles hält. Ernährung ist da sogar wichtiger, als das Training.

    Herzliche Grüße!

    Jürgen

    Antworten
    1. Sandra (Beitrag Autor)

      13kg in 3 Monaten? Wow, das ist ne ganze Menge – meinen Respekt hast du :)
      Du hast aber Recht, generell können Kurse oder auch Programme viel bringen, wenn man sich nur daran hält. Häufig sind die Einschränkungen für viele aber so massiv, dass sie dann doch wieder sündigen. Ich hab da auch grad so meine Probleme mit dem Durchhalten, bei mir liegt es aber auch an zu viel Stress. …

      Antworten
  9. Jess

    Hi Sandra,

    aktuell bin ich auch ein großer Fan der Onlinekurse. Es ist einfach toll das Geld für das Fitnessstudio zu sparen und sich nicht bei schlechtem Wetter aus dem Haus zu zwingen. Noch besser ist, dass man mit dem Auto nicht die Umwelt belastet.

    Viele Grüße!

    Antworten
    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Stimmt, das mit dem Auto ist auch ein guter Grund :D Auch wenn man ja Fahrrad fahren kann ;)
      Der Nachteil ist halt nur, dass man sich selbst immer in den Hintern treten und diszipliniert sein muss ….

      Antworten
  10. Hansi

    Hallo Sandra,

    vielen Dank für deinen Testbericht! Ich bin beruflich viel unterwegs und finde solche Onlinefitnessprogramme einfach fantastisch, da nicht immer in jeder Stadt ein ordentliches Fitti vorhanden ist. Speziell die McFit’s sind in manchen Größstädten alles andere als tippi toppi^^…

    Antworten
  11. Maik

    Super Testbeitrag. Für mich kommt das wahrscheinlich ebenfalls bald in Frage. Entweder ein eigenes Homegym zulegen oder halt sowas. Danke für deine Inspiration :)

    Antworten
  12. Ellie

    Da die Kurse eigentlich DVDs sind, die auch im Handel erhältlich sind, kann man ja in den 7 Tagen die Kurse ausprobieren, die in Frage kommen und sich dann die besten DVDs kaufen, oder?

    Antworten
    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Ich musste glatt erst einmal googlen, das wir mir nämlich völlig neu. Ich würde sagen, dass du damit völlig Recht hast! Zum damaligen Zeitpunkt war es ein reines Online-Fitnessstudio, einen Onlineshop gab es nicht. Auch keine DVDs. Ich kann mir vorstellen, dass es vielleicht nicht so gut gelaufen ist und man sich noch ein zweites Standbein eröffnen wollte. Sollte es die kostenlose Probewoche noch geben, wäre das natürlich super, um die DVD-Inhalte zu testen. Würde ich wohl auch so machen :D

      Antworten
      1. Sophie

        Hallo Ellie und Sanda,
        ich finde dies auch wirklich eine gute Möglichkeit sich das ganze anzuschauen und zu testen was gerade bei Online Produkten doch sehr sinnvoll ist, da es leider immer mehr Blödsinn online verkauft wird und die Kunden keine Möglichkeit haben sich ihr eigenes Bild zu machen ich finde dieses Konzept so sehr gelungen. Danke für deinen Beitrag Sandra =)

        Antworten
  13. Tamara

    Hi Sandra,
    echt toller Erfahrungsbericht von dir!

    Kann gut nachvollziehen, wie du dich in diesem Moment gefühlt hast, als du im Kindergarten gefragt wurdest, ob du ein Baby bekommst.

    Ich hüte mich immer vor dieser Frage, wenn ich mir nicht zu 100% sicher bin ob ich mit dieser Frage ins FETTnäpfchen trete.

    Hab mich bis jetzt noch nie mit Online-Fitnesskurse auseinandergesetzt..

    Kanns mir nicht so gut vorstellen, mich vor einem Bildschirm einzuwärmen und fit zu machen.. ist halt vieleich einfach noch etwas ungewohnt für mich.

    Ist aber sicher eine prima Alternative um mit einem prall gefüllten Tagesplan mit Kindern etwas Bewegung in den Alltag zu bringen.

    4kg in 1.5 Monaten abgenommen.. das hat mich etwas überrascht.. es lag bestimmt daran, dass du nicht auf die Ernährung geachtet hast. Die richtige Ernährung macht beim Abnehmen bekanntlich rund 70% aus.

    Da die Wenigsten eine Körperfettwaage zuhause haben, stellen wir auf unserem Blog einen Körperfett- und Idealgewicht-Rechner zur Verfügung. Der wird gerne benutzt um sich auf dem Weg zum Wunschgewicht zu orientieren.

    Auch Jürgen sagt, dass die Ernährung sogar noch wichtiger ist als das Training. Intressant.., ich kenne sehr Viele, die haben nur mit der richtigen Ernährung(s-Umstellung) ihr gewünschtes Gewicht erreicht.. sogar ohne Sport zu machen :)

    Ich hoffe du fühlst dich jetzt wieder wohl in deinem Körper.

    Übrigens, toller Blog! Schaue gerne wieder vorbei um Neuigkeiten und deine spannenden Test-Berichte zu lesen!

    Antworten
  14. Hanna Gerber

    Nun, ich denke, dass einige körperliche Aktivität wichtig ist. Es gibt Ergänzungen, die gut funktionieren. In Kombination mit einem gewissen körperlichen Aktivität hat gute Ergebnisse.
    Es gibt auch die Low-Carb-Diät, dies sehr zu empfehlen, da es keine Wunder gibt. Seien Sie vorsichtig, was Sie essen und Bewegung.

    Antworten
  15. Rob

    Ich denke ebenso, das es sehr sinnvoll ist solche Produkte zu nutzen. Ausserdem finde ich es super toll das Menschen wie du sich die Zeit nehmen gewisse Sache zu testen und hier zu veröffentlichen. Super;)

    Antworten
  16. Mario

    Hallo Sandra, vielen Dank für deinen ausführlichen Test. Bin gerade auf der Suche nach verschiedensten Online Fitnessprogrammen, da ich auch gerne ausprobiere und unter anderem auch schon viele verschiedene getestet habe. Sieht so aus, als ob Fitnessraum mein nächstes Projekt wird ;-) Sind in der Zeit ja auch einige neue Kurse hinzugekommen. Mal sehen, am Montag beginnen auf jeden Fall meine 7 Probetage.

    Sportliche Grüße
    Mario

    Antworten
  17. Lino

    Hallo Sandra,
    ich bin gerade auf großer Recherche für neue Inhalte für unseren Blog. Im speziellen beschäftige ich mich gerade mit Fitnessraum und schaue, wie die Erfahrungen damit sind. Nicht einfach ehrliche Erfahrungsberichte wie deinen zu finden. Vielen Dank dafür! :-)
    Werde demnächst mal meine 7 Probe-Tage starten um mir ein Bild von der Plattform und den Workouts zu machen.
    Kannst du mir vorab sagen, ob das „Ernährungsprogramm“ von dem auf der Seite die rege ist immer Bestandteil ist, oder muss man das quasi als „Extra-Baustein“ zusätzlich buchen? Da du darüber nichts geschrieben hast, nehme ich an, dass du dies nicht gemacht hast?
    Vielen Dank für deinen Bericht, weiter so! :-)
    LG
    Lino

    Antworten
    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Da muss ich leider passen. Als ich dieses Posting schrieb, gab es das Ernährungsprogramm noch nicht. Bin auch nicht mehr bei Fitnessraum, denn mir fehlte im Laufe der Monate doch immer wieder die Zeit, regelmäßig zu trainieren.

      Antworten
  18. Raffa

    Hallo Sandra,

    ich muss ehrlich sagen, von Fitnessraum.de höre ich das erste Mal. Normalerweise halte ich wenig bis gar nichts von Onlineprogrammen, vor Allem wenn es sich nur um so kurze Einheiten handelt. Aber vielleicht gebe ich dem Ganzen nach deinem schönen Experiment mal eine Chance.
    Beziehungsweise die Chance geb ich meiner Freundin :’D ich bleib dann doch lieber bei meinen ausgiebigen Workouts in meinem Homegym.

    Liebe Grüße

    Antworten
  19. Sergej

    Hey Sandra,
    danke für deinen Beitrag. Was mich persönlich bei diesen Online-Kursen stört ist, dass einen niemand kontrolliert! Man kann bei sehr vielen (auch vermeidlich einfachen Übungen) sehr viel falsch machen und seinen Gelenken und Körper auf lange Zeit eher schaden als gut tun.
    Aber falls man schon eine Grundkenntnis von den Bewegungen hat, weiß was richtig oder falsch ist und einfach nur jemanden braucht der einem zeigt „WAS“ genau man machen könnte, ist ein Onlinestudio doch etwas nettes…
    Ich für meinen Teil bleibe lieber beim betreuten Training, die Faktoren „Zeit“ und „Geld“ lasse ich nicht zählen, es gibt unzählige Anbieter die mitunter auch sehr günstig sind und wo ein Willst ist, ist auch ein weg :)

    Antworten
    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Die fehlende Kontrolle bei den Online-Kursen ist tatsächlich ein Problem, da gebe ich dir völlig Recht. Allerdings hat man das gleiche Problem auch bei den günstigen Fitneßstudios. Dort schaut auch kaum einer, ob man wirklich ordentlich trainiert. :(

      Grundsätzlich finde ich das betreute Studio auch sehr nett – mit 2 Kids und am Stadtrand ohne Auto wohnend ist aber die Onlinevariante manchmal viel einfacher ;)

      Antworten
  20. Peter

    Wirklich interessant… Ich bin gerade dabei zu schauen, ob es gute Alternativen zu Gymondo gibt. Nun bin ich auch Fitnessraum gestoßen und suche nach Erfahrungsberichten hierzu! An der Stelle schon mal vielen Dank für einen Bericht :-)

    Du hast nicht zufällig auch Gymondo schon mal getestet? :D – Auf den ersten Blick scheinen mir die Programme von Gymondo irgendwie ausgereifter zu sein. Naja, man kann ja eine Gratiswoche machen, (bei beiden Systemen) in der ich mir mal ein Bild davon machen werde.

    Dein Bericht hat mir weitergeholfen. Vielen Dank!
    Peter

    Antworten
    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Leider muss ich da passen, ich kenne es nicht.

      Bei Fitnessraum gibt es noch ein ganz nettes Extra: Auf der Facebookseite wird jede Woche ein kostenfreies Trainingsvideo der Woche vorgestellt. Das ist auch für Nicht-Mitglieder sichtbar. :)

      Antworten
  21. Tobias

    Schön, einen so unaufgeregten Bericht zu lesen. Denke am Ende des Tages geht es darum ein gutes Ergebnis mit vertretbarem Aufwand zu erzielen. Deshalb kommt für mich beides (Online und Offline-Studio) nicht in Frage. Sondern eine Routine, jeden Tag ohne externe Dinge. So ne Art Fitness machen wie Zähne putzen. Läuft dann automatisch…

    Liebe Grüße,
    Tobias

    Antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.