Fitbit Flex – sehr viel mehr als nur ein einfacher Schrittzähler

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Eigentlich bin ich meinem großen Sohn inzwischen sehr dankbar, dass er meine alte mechanische Waage überdreht hat. Sie funktionierte zwar trotz der 15 Jahre immer noch problemlos, aber ohne ihn wäre ich nie auf meine neue Waage, die Fitbit Aria, und damit auch nie auf den Fitbit Flex gekommen.
Und auch wenn da am ersten Tag so eine kleine Stimme in meinem Kopf murmelte, wofür man so einen Blödsinn denn braucht, möchte ich ihn überhaupt nicht mehr missen. Warum? Das zeige ich euch jetzt.

Es ist mal wieder eine ganze Menge zu lesen geworden, aber ich wollte es nicht in zwei Postings aufteilen, sondern euch den Fitbit und vor allem auch die Programme und Möglichkeiten damit gern komplett vorstellen. Solltet ihr nur bestimmte Informationen suchen, orientiert euch bitte an den Zwischenüberschriften. Ich habe den Artikel auf mehrere Seiten aufgeteilt, damit es ein bisschen lesbarer wird und die Seite nicht so lange zum laden braucht.

Der Inhalt des Fitbit Flex

Die Fitbit-Familie

Für die einen ist er wahrscheinlich nur ein schnöder Schrittzähler, für mich ist der Fitbit Flex mein Aufpasser, den ich jederzeit am Handgelenk trage. Mein schlechtes Gewissen am Abend, aber auch derjenige, der mich Zusammenhänge verstehen lässt und offen die schonungslose Wahrheit zeigt.

Fitbit bietet neben der Aria-Waage gleich drei verschiedene Tracker an, die (je nach Art) nicht nur die Schritte zählen, sondern so ganz nebenbei auch noch die gelaufene Distanz oder Höhenunterschiede messen. Sie überwachen die aktiven Minuten des Trägers genauso wie den Schlaf, so man es denn möchte. Und so ganz nebenbei kann man in seinem eigenen Bereich bei Fitbit oder am Handy seine ganzen Daten überwachen, bündeln und vergleichen.
Um das Angebot abzurunden, gibt es noch die Fitbit Aria, eine Wlan-fähige Waage, die sämtliche Daten direkt in das verknüpfte Konto schickt. Aber dazu in einem späteren Posting mehr.

Die Fitbit-Philosophie

Der amerikanische Kardiologenverband empfiehlt täglich mindestens 10.000 Schritte, um etwas für seine Gesundheit zu tun. Das klingt vielleicht im ersten Moment nicht viel, wenn man aber einen Bürojob hat und vielleicht sowieso den ganzen Tag sitzt, kann es ein fast unerreichbares Ziel sein. Wenn ich meine Kinder nicht in den Kindergarten bringe und/oder abhole, wird es auch bei mir manchmal knapp, obwohl ich den halben Tag mit meinen Kindern „unterwegs“ bin.
Die Tracker von Fitbit sollen ihren Trägern helfen, sich mehr zu bewegen. Fitbit bietet keine Übungen für Bauch, Beine oder den Rücken, sondern möchte einfach motivieren, eben nicht immer den Fahrstuhl zu nehmen, sondern die Treppe zu steigen oder auch nur ein bisschen öfter zu Fuß zu gehen. Nur ein kleines bisschen mehr Bewegung kann schon den Unterschied zu mehr Fitness ausmachen. Mehr Spaß an Bewegung und dabei seinen Körper und verschiedene Muster verstehen und auch Veränderungen an sich selbst und anhand der Werte sehen – das ist das Ziel! Behilflich ist dabei nicht nur der Tracker selbst, sondern auch die sehr umfangreichen Onlinetools.

Tracker und Armband - Fitbit Flex

Wie funktioniert das mit dem Schritte zählen?

Die Tracker von Fitbit arbeiten mit einem 3-Achsen-Beschleunigungsmesser und arbeiten deshalb auch sehr viel präziser als andere Tracker, die teilweise nur auf einer Achse messen. Die festgestellte Beschleunigung (=Bewegung) wird in Daten umgewandelt und in Form von Schritten, Kalorien oder Kilometern und Co angezeigt.
Der Tracker zählt dabei allerdings nicht jede Bewegung auch als Schritt, sondern reagiert nur dann, wenn ein bestimmter Schwellenwert der Bewegung überschritten wurde.
Sehr schön zusammengefasst wird das auch noch mal hier in der Fitbit-Hilfe.

Grundsätzlich kann natürlich keiner der auf dem Markt erhältlichen Tracker jeden Schritt 100% genau zählen. Liest man sich allerdings ein bisschen durch diverse Testberichte, sind die Fitbit-Geräte in Punkto Genauigkeit immer ganz vorn mit dabei. Ein Grund mehr, sich für einen Tracker von Fitbit zu entscheiden.

Kommen wir zum Fitbit Flex Tracker selbst …. Weiter geht es auf der nächsten Seite: 

(Der Tracker wurde mir für diesen Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das nicht.)

14 Kommentare

  1. Manus spannende Hexenküche

    Wah, ich sah zuerst ein schnödes blaues und etwas dickeres Gummiband – nun, am Ende des Artikels bin ich doch echt begeistert davon. 10.000 Schritte habe ich heute noch vor mir? Die schaffe ich im Leben nicht, oder breche vorher zusammen o.O Ich sehe schon an deinem Artikel, das ich noch jede menge tun muss. Allerdings habe ich längst nicht diese Begeisterung wie du im Kopf. Ich bin da eher der Muffel :D Übrigens sind es vom Läppi zur Küche 30 Schritte :D ich habe mich eben beim Zählen erwischt :D
    Auf jeden Fall werde ich mir deinen Artikel noch mal durchlesen, denn tun muss ich unbedingt etwas :)
    Danke für deine Erfahrungen und vor allem für den detaillierten Artikel, sehr erfrischend, wenn man vorher ständig nur 200 – 300 Worte auf anderen Blogs las. Kompliment!!

    LG

    Manu

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    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Haha erfrischend ist gut. Vor allem bei meinem Roman. ;)

      Aber 10.000 Schritte sind schlussendlich gar nicht so viel. Ich gehe auch durchaus 16.000 am Tag, wenn ich immer wieder auf Achse bin. Seit ich allerdings mein Tagesziel erhöht habe, schwächel ich ein bisschen und habe echt Schwierigkeiten, die 10.000 zu erreichen. Aber sind halt Ferien.
      Sobald der Kiga wieder losgeht, gehen schon allein 2.000 Schritte nur dafür drauf.

      Übrigens habe ich mir am Anfang vorgenommen, mich von dem Tracker nicht mitreißen zu lassen. Vor einer Weile kam im TV mal eine Reportage über die Tracking-Szene und Leute, die sich sogar abends als Gruppe treffen, um zu fachsimpeln. Da fiel mir irgendwie nix mehr zu ein, das fand ich schon eindeutig zu viel. Aber wenn ich ehrlich bin, würde ich auch nicht mehr ohne wollen. Es motiviert doch enorm, auch wenn ich gerade mal alle fünfe grade sein lasse. Ich würde mich ohne Tracker sehr viel weniger bewegen und schon allein deshalb lohnt er sich. Was meinst, wie erschreckend das ist, wenn es am Wochenende eher ruhiger ist, man viel mit den Kindern spielt und man dann noch sieht, dass man gerade mal 5.000 Schritte gegangen ist? ;)

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  2. Anna

    Da finde ich so ein Armband wirklich Klasse. Vielleicht muss ich mir auch mal eins zulegen, denn ich kann garnicht abschätz wie viel ich ich gerade bewege. Zu solche Treffen, wo die Leute über das Armband fachsimpeln, das finde ich auch irgendwie spinnig :)

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    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Es lohnt sich wirklich. Ich bin immer wieder (negativ) erstaunt, wie wenig man sich doch bewegen kann, wenn es zum Beispiel mal ein Regentag ist. Da helfen dann auch 2 Kinder nicht. ;)
      Der Fitbit motiviert mich aber auch, mich viel mehr zu bewegen. Gerade wenn mittags erst 2 Lämpchen leuchten, ist es für mich höchste Zeit, ein bisschen Gas zu geben. Das hat man halt ohne Schrittzähler nicht.

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  3. Franzi

    Ich habe bisher dafür immer eine normale App genommen. Dazu muss ich allerdings sagen, dass mich das Handy in der Tasche doch oft genervt hat und eine leichte Uhr wahrscheinlich deutlich angenehmer ist. Ich finde solche elektronischen Aufzeichnungen immer gut, da man sich so besser motivieren kann und die Erfolge besser messbar sind.

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    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Na ja, wenn man das Handy sowieso dabei hat, ist es ja egal. ;) Ich wusste bis jetzt aber gar nicht, dass es sogar Schrittzähler-Apps gibt. Kann mir gar nicht vorstellen, dass die wirklich genau sind?

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      1. Maria

        Die gibt es wirklich! Ich hatte auch einige Zeit eine App für mein Handy. Ich fand die Messungen nicht so gut. Weil er immer so wenig Schritte angezeigt hat. Ich habe den Fitbit zip und jetzt doppelt so viele Schritte.

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  4. kivi*

    fitibit ist Klasse, allerdings hatte ich nach einer Weile das Problem, dass ich gegen das Flex Armband (sexy though!) allergisch war. Ich trage jetzt den/das One und das kann überall hin ;-).

    Die Synchro mit Rechner und Phone ist unschlagbar. Und auch die Aria passt einfach gut in die Familie. Das ist keine Werbung, sondern tatsächlich eine begeisterte Kundin.

    Ich hatte mein One mal auf der Messe verloren, fitbit hat das ersetzt, das nenne ich nicht nur kulant, sondern wirklich superklasse.

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    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Eine Unverträglichkeit war auch so meine heimliche Sorge, allerdings hab ich halt Neurodermitis und reagiere häufig mal auf irgendwelchen Blödsinn. Ich bin soooo froh, dass ich beim Armband keine Probleme habe!
      Den One wollte ich übrigens aus genau dem Grund des Verlierens nicht haben. Ist mir mit 2 Kindern irgendwie zu heikel. Ich finde es aber klasse, dass Du ihn sogar ersetzt bekommen hast. Das ist wirklich mal kundenfreundlich. (Bin da gerade etwas von meinem Notebook geprägt, dessen Hersteller alles, nur nicht kundenfreundlich ist …)

      Auf das Synchronisieren warte ich ja noch so ein bisschen. Na ja, erstmal auf das Update vom Lumia, damit es überhaupt synchronisieren kann. Jetzt am PC ist es nicht so wirklich einfach, vor allem, wenn man nur abends online ist …

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  5. Pingback: 2015 – ein Jahr voller Veränderungen › Sandras Testblog

  6. Florian

    Liebe Sandra,
    ich habe mir auch die Produkte von Fitbit angeschaut und kann Dir nur zustimmen: es sind durchweg gut Fitness Tracker. Andere Hersteller ziehen natürlich nach, aber wenn man sein Kerngeschäft wie Fitbit genau auf diese Sport- und Health-Gadgets legt, dann kann man sich einfach besser darauf konzentrieren.

    Du hattest ein wenig was zur Funktionsweise und der Ungenauigkeit der Fitnessarmbänder geschrieben. Wenn es deine Leser und Dich interessiert, dann findest Du auf meinem Blog noch ein paar detaillierte Infos, warum Fitness Tracker sich so verhalten, wie sie sich verhalten. Da steckt keine „böse“ Absicht hinter, aber mit ein bisschen Hintergrundwissen ist es dann auch viel leichter zu bewerten, ob so ein Produkt nun gut ist oder mangelhaft, weil es nun eben nicht jede Bewegung erfasst.

    Ansonsten weiter so…

    LG Florian

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    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Die Übersicht ist super, danke! :) Es ist tatsächlich bei vielen so, dass Unklarheiten über die Art der Auswertung bestehen.
      In „meiner“ Facebook-Fitbit-Gruppe gibt es fast täglich Anfragen, warum der Tracker denn dieses und jenes nicht erfasst und überhaupt nicht so funktioniert, wie man sich das vorher dachte. Ohne jegliche Recherche selbstverständlich. ^^

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  7. Nathalie

    Endlich mal ein wirklich ausführlicher Bericht zum Fitbit Tracker! Ich überlege jetzt auch schon wirklich lange, ob bzw. welches dieser Armbänder/Tools ich mir zum Tracken zulegen sollte, habe letztes Jahr allerdings doch gezögert, mir das Fitbit Produkt zu holen. Die wurden ja teilweise wegen den Allergien, die sie ausgelöst haben, in manchen Ländern ganz vom Markt genommen. Ich muss aber sagen, dass mich das Fitbit Flex sowohl optisch als auch von den Funktionen her total anspricht, dein Bericht hat mich echt wieder voll davon begeistert. Werde jetzt mal recherchieren, ob die eine neue Version herausgebracht haben oder demnächst veröffentlichen.Danke für deinen wirklich ausführlichen Bericht hierzu! :)

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    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Danke :)

      Stimmt, der Force wurde im letzten Jahr wieder vom Markt genommen. Ich trage ja den Flex und habe gar keine Probleme damit. Und ich habe empfindliche Haut.

      Wenn du sowieso überlegst, würde ich dir den Charge oder sogar den Charge HR empfehlen. Der Charge kann das gleiche, was der Flex kann, zusätzlich zählt er Etagen, erkennt den Schlaf automatisch und zeigt sogar die Uhrzeit an. Der HR zeigt zusätzlich die Herzfrenquenz an. Der HR ist ein wenig teurer, der normale Charge kostet aber nur 20 oder 30 Euro mehr als der Flex. Lohnt sich meiner Meinung nach auf jeden Fall und auch ich bin schon eine Weile am Überlegen, ob ich umsteige.

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