Entspannung mitten im Chaos

Weihnachten – Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit? Nicht bei uns.
Vor Weihnachten mussten immerhin endlich die beiden Kuscheldecken für die Kinder genäht werden. Das Material hatte ich zwar schon monatelang da, kam nur nie dazu. Und obwohl die Maschine streikte, ich zu wenig Schrägband hatte und am 22. noch mal einkaufen musste – sie wurden pünktlich fertig und sehen einfach toll aus. Inzwischen lieben nicht nur die Kinder sie, auch der Mann schnappte sich öfter eine der Decken. Im neuen Jahr werde ich euch sie hier im Blog zeigen, denn sie sind eine tolle Idee zum „Nachmachen“.

Den 24. verbrachten wir zusammen mit der Familie und viel zu vielen Geschenken. Ich musste  mal wieder lernen, dass man sich nicht auf Absprachen mit Großeltern verlassen sollte, die doch ihr Enkelkind nur verwöhnen wollen. Dank einer „kleinen“ Windhose in der Weihnachtsnacht weiß ich nun, dass es für Gartentrampoline spezielle Erdanker gibt, die verhindern, dass es durch die Gegend fliegen kann. In wie weit unsers zu retten ist, wird sich in den nächsten Tagen zeigen.
Ich weiß nun, dass wir mit unserem großen Sohn damals beim Zahnen richtig verwöhnt wurden. 3 Tage quengeln und der Zahn war durch das Zahnfleisch durch, 2 weitere Tage und der Zahn war komplett draußen. Der kleine Sohn quält sich nun schon seit 3 Wochen, dafür sind seit gestern aber auch 2 Zähnchen durch. Nun müssen sie nur noch komplett raus.

decke

Schon seit Wochen ist Kaffee mein Lieblingsgetränk, an manchen Tagen hätte ich gern noch Streichhölzer für meine Augen dazu. Der Mann brachte es gestern treffend auf den Punkt: „Unser soziales Leben ist im Moment nicht vorhanden.“ Recht hat er, wobei das eher noch mich betrifft. Schon seit Wochen habe ich abends nur noch etwa zwischen 20 und 21 Uhr Zeit für mich selbst oder den Blog. Das ist genau die Zeit, wenn die Kinder zu Bett gebracht sind und der erste dann wieder anfängt zu weinen. In der Regel wechseln sich beide ab – der eine wegen Zähnen, der andere wegen Erkältung, Halsschmerzen, Nase dicht und so weiter. Spätestens um 22 Uhr geht dann gar nichts mehr und Mama wird zum Kuscheln und Trösten im Bett verlangt, während trotzdem stündlich mindestens einer der beiden wach ist.
Ein Mal ok, bei uns ist das schon seit Wochen Dauerzustand. Und so habe ich auch beschlossen, mir ein paar Tage „frei“ zu nehmen.

Kaum Blogberichte, dafür endlich mal emails beantworten, nähen, entspannen. Endlich wieder ein gutes Buch lesen („Die Plantage“ vom dtv kann ich bis jetzt sehr empfehlen!). Die neuen TING-Bücher vom großen Sohn vorlesen, hören und mitsingen und dabei die extrem nervige und fiepsige Frauenstimme ertragen. Endlich Fotos sortieren (immerhin fast 300 Stück habe ich gestern bestellt) und einkleben, die alljährlichen Fotokalender bestellen, endlich weiter tapezieren und tausend andere Dinge tun, die schon viel zu lange liegengeblieben sind.
Im neuen Jahr geht es dann frisch weiter, schließlich wollte ich euch schon seit Wochen unseren neuen Kindersitz zeigen, wollte endlich ein tolles Gewinnspiel in Zusammenarbeit mit Cybex starten, wird sich vieles um Fitness und Kochen drehen, überlege ich immer noch, ob ich meinem Blog zusammem mit einem neuen Logo von Fine – Foto und Design nicht doch einen neuen Namen gebe und und und …. Ideen habe ich ganz viele und 2013 dann auch bestimmt die Zeit dazu. Irgendwann müssen die Zähne und die ganzen Erkältungen ja auch mal vorbei sein. Hoffe ich.

Und wie war euer Weihnachten so?

3 Kommentare

  1. Drapegon

    Aha das mit den Absprachen mit den Großeltern hilft bei meiner Schwiegermutter gar nichts. Obwohl ein großes Geschenk gemeinsam gekauft wurde, musste sie Junior (3 Jahre) unbedingt auch noch Geld schenken und meiner Meinung nach für ein Kleinkind viel zu viel und es sind nicht 5 Euro gemeint.

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    1. Sandra

      Ich biete 10 zusätzliche Geschenke :/ Ausgemacht war eins, das ich sogar besorgt hatte (war auch so abgesprochen). Sie bekam aber von Freunden immer wieder Spielzeug und Bücher geschenkt, die sie das halbe Jahr über gesammelt hat, um es ihm an Weihnachten zu schenken. Könnte mich immer noch drüber ärgern, zumal wir noch 2 Tage vor Weihnachten über die Menge von Geschenken gesprochen hatten und beide genau wussten, dass es mir dank TING-Stift und 3er Bücher, Freundebuch usw. schon fast zu viel ist. Aber nein, man muss noch mit ner riesigen Tüte auftrumpfen … Gna!

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    2. Franzi

      War bei uns leider ähnlich. Von den Großeltern gab es zig Geschenke, mehr als von uns :O Irgendwie wird das von Jahr zu Jahr „schlimmer“ mit der Anzahl der Geschenke. Auch wenn es nur lieb gemeint ist, die Kinder überfordert es. Wir hatten uns bewusst dafür entschieden weniger zu schenken und dann kam die Geschenkeflut trotzdem noch.

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