Endlich schlank – Woche 18 (+ App-Tipp)

Eine neue Woche, neue Motivation und wieder einmal Zeit für ein kurzes Zwischenfazit!

Ernährung

Seit Montag geht alles wieder ein wenig normaler. Der große Sohn geht wieder in den Kindergarten, der Kleine und ich sind vormittags allein zu Haus. Ich kann wieder ohne Probleme gesund kochen und muss mir kaum Gedanken machen, ob Kind das auch isst. Sehr entspannend, zumal ich im Moment sehr große Probleme habe, überhaupt im WW-Programm zu bleiben und meine Tage recht schnell zu „Cheat days“ werden. Andauernder Stress und ein Mann, der ständig Süßigkeiten kauft, tun da irgendwie ihr übriges. …

Woche 18 mit Fitbit

Fitbit / Bewegung / Sport

Die letzten 3 Wochen hatte ich mir bewusst freigenommen und mir vorgenommen, nicht auf die gegangenen Schritte zu achten. So ein klein wenig frustrierend war es schon, denn häufig blieb ich doch deutlich unter meiner 12.000er-Schrittmarke. Für Sport war oft gar keine Zeit und so konnte ich das Ferienende kaum erwarten. Am Freitag startete ich endlich wieder so richtig mit Shred und habe morgen meinen letzten Tag in Level 1. Die Hampelmann-Übungen habe ich diesmal modifiziert, damit es nicht mehr so sehr auf die Kniegelenke geht. Klappt super und ich frage mich immer wieder, warum ich das eigentlich nicht schon früher gemacht habe. Jetzt jogge ich auf der Stelle, bewege aber die Arme in Hampelmann-Art in Jillians Geschwindigkeit mit. Für die Beine ist es nicht ganz so anstrengend, aber die Hauptsache ist ja, dass man sich überhaupt bewegt und etwas im Cardio-Bereich macht.

Stimmung

Kennt ihr den Ausspruch „Jeden Morgen steht ein Dummer auf? ….“ Irgendwie geht es mir gerade so. Ein Fakt, der nicht gerade für weniger Stress, sondern eher für einen höheren Schokoladenkonsum sorgt. Dinge, über denen man eigentlich stehen müsste, aber es klappt gerade nicht. Nicht mal ansatzweise.
Wollt ihr nen kleinen Ausschnitt? Da wäre zum Beispiel der Kundenservice meines Notebookherstellers, die bei der nun 5. drohenden Reparatur während der Garantiezeit mein Notebook tatsächlich austauschen wollen. Sie versprachen mir sogar ein kostenloses Upgrade auf ein besseres Gerät, nur um mir ein paar Tage später zu sagen, dass ihr Austauschlager leider leer wäre und sie keine (verfügbaren!) Produkte aus dem hauseigenen Shop nehmen dürften. Oder die Zahnärztin, bei der ich mit dem 2jährigen war, die der Meinung ist, dass ein kaputter Milchzahn sowieso völlig egal wäre und man es auch bei den Milchzähnen mit der Sauberkeit nicht so genau nehmen müsste. Oder die Eltern im Kindergarten, die sich über jede aufgestellte Kindergartenregel mit den Worten „Mein Kind darf das aber!“ hinwegsetzen, gleichzeitig den Elternvertretern aber Ignoranz vorwerfen.
Auch „gut“ war der Flug, den ich vor ein paar Tagen hier im Wohnzimmer hinlegte und bei dem ich mit Nacken und Kopf voll gegen die Stange vom aufgestellten Wäscheständer knallte. Mit nicht mehr als einer leichten Gehirnerschütterung, diversen Prellungen und blauen Flecken hatte ich riesiges Glück und habe hoffentlich auch das 3. Ding in diesem Jahr voll. So langsam reicht es mir krankheitstechnisch nun wirklich. …

Trotzdem bin ich immer noch relativ gut drauf, denn ich halte mein Gewicht so halbwegs und merke kleine, aber deutliche Veränderungen. Zum Beispiel die Gesichtsknochen, die sich viel deutlicher fühlen lassen oder das Schlüsselbein, das sich endlich wieder zeigt. Genial! Auch wenn meine Kondition nach den Ferien deutlich verbesserungswürdig ist, so ist sie doch viel besser als zu Beginn. Außerdem wird mein Fuß Woche für Woche endlich besser – ich könnte zum nächsten Zumbakurs also vielleicht endlich wieder einsteigen.

Plant Nanny - meine aktuelle Pflanze

Hallo Durstgefühl – willkommen zurück!

Inzwischen liebe ich Instagram, denn ich finde ganz oft wirklich coole Sachen. Eins ist zum Beispiel die Plant Nanny-App, die ich nun seit gut 10 Tagen nutze. Die App sorgt dafür, dass man immer wieder ans Trinken erinnert wird und überhaupt seine Getränkeaufnahme überwachen kann. Anstatt aber einen virtuellen Becher zu füllen, gießt man mit der Wassermenge diverse lustige Pflanzen. Es gibt verschiedene Blumentöpfe, diverse Pflanzen und auch verschiedene Hintergründe. Beim Gießen oder bei Erfolgen gibt es sogar Musik (die ich allerdings gleich ausgeschaltet habe …). Man kann sich an das Trinken erinnern lassen und wird durch die Pflanze eher spielerisch motiviert, mehr zu trinken.
Ich finde es super und sehr viel besser als die Trinküberwachung im Fitbit-Dashboard. Macht viel mehr Spaß, zumal man irgendwann seinen eigenen Garten mit den erfolgreich gebildeten Pflanzen hat, die wiederum Samen produzieren, mit denen man neue Pflanzen kaufen kann. Ein Endlosspiel. Soll ja aber auch so.

Übrigens ist die Trinkmenge bei der App das einzige, das ich zu meckern habe. Ich sollte bei normaler Bewegung eigentlich 3.8 Liter am Tag trinken! Inzwischen sind es „nur“ noch 3.2, da ich mich (in den Einstellungen der App) nur noch wenig bewege. Das schaffe ich aber immerhin so halbwegs und liege so bei 2.5 Litern oder mehr pro Tag. Das ist immerhin schon sehr viel mehr als vorher, als ich teilweise gerade mal auf einen Liter am Tag kam. …

Gewicht

„Sie haben 300g zugenommen“.

Joah, ist halt so, wenn man zwischendurch mal ne Tafel Nougatschokolade an einem Tag futtert und keinen Sport macht … Kann nur besser werden, auch wenn es wohl noch bis zur übernächsten Woche dauert. ;)
Noch vor ein paar Wochen hätte mich das total aus der Bahn geworfen, vor dem Fitbit Flex hätte ich wohl sogar alles hingeschmissen. Inzwischen bin ich gelassener geworden und sehe eher das, was ich bisher geschafft habe. Rund 8kg sind es immerhin, seit ich ernsthaft angefangen habe. 8kg! Mein nächsten Ziel habe ich auf jeden Fall nicht aus den Augen verloren. 4.3 kg noch, dann habe ich den Zehner geknackt.

Noch 29.2kg gesamt to go.

4 Kommentare

  1. Olga

    Das kenne ich nur zu gut :)

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  2. Petra

    Dieses Thema ist mein Hauptthema im Leben… :-(

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  3. Sabienes

    Mit 2 kleinen Kindern ist man oft so eingespannt, dass es wirklich schwierig ist, sein Gewicht zu halten, bzw. abzunehmen. Insofern hast du ja schon ganz schön was geleistet!
    12.000 Schritte am Tag sind ganz schön viel. Mein Jawbone verlangt 10.000 und die habe ich erst einmal geknackt. Ich habe allerdings keine kleinen Kinder mehr, hinter denen ich herrennen muss ;-)
    LG
    Sabienes

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    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Danke. :)

      Früher hätte ich immer gedacht, dass man mit kleinen Kindern doch ständig auf Achse ist und ständig rennt. Aber je größer sie werden, um so weniger stimmt es. Sie spielen mehr allein und mit sich selbst (was ja eigentlich toll ist!). Allerdings würde ich auch nicht mal die 10.000 erreichen, wenn sie nicht wären. ;)

      Mein Fitbit will von Haus aus auch 10.000 Schritte, allerdings habe ich mein Ziel vor einigen Wochen auf 12.000 erhöht. Man muss sich selbst ja auch ein bisschen fordern. ;)

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