Ein Ausflug in die Provence

Passend zum strömenden Regen erzählten unsere Nachbarn gestern von ihren Urlaubsplänen für diesen Sommer. Valencia soll es werden – 14 Tage lang. Da sie aber auch einen 4-jährigen Sohn haben, wollen sie mit vielen, teils längeren Zwischenstopps fahren, getreu dem Motto „Der Weg ist das Ziel“. Und so wollen sie ein Mal quer durch Deutschland, um dort 1-2 Tage zu bleiben und dann weiter nach Südfrankreich, weil sie schon immer mal nach Marseille und durch die Provence reisen wollten. Nach 4 oder 5 Tagen wollen sie dann weiter nach Spanien fahren.
Ich gebe zu – ein bisschen neidisch bin ich schon, vor allem weil ich mir gerade im Internet Bilder angeschaut und ein bisschen über die Ecke gelesen habe. Ich kenne es nicht, war noch nie da, aber ich lerne gern neue Orte kennen und vielleicht klappt es ja 2014 mit einem Familienurlaub. Warum also nicht Marseille im Hinterkopf behalten? Und damit ich das, was ich jetzt weiß, nicht vergesse, erzähle ich es euch einfach. Vielleicht ist es ja für den einen oder anderen so interessant, dass er spontan auch unbedingt in die Provence will. Wer weiß?

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mit dem richtigen Equipment kann es auch zu Hause schön sein …

Marseille

Marseille ist nach Paris die zweitgrößte Stadt Frankreichs, eine bedeutende europäische Hafenstadt und eine der wichtigsten Städte Frankreichs. Gegründet im 7. Jahrhundert wurde sie durch die günstige Lage schon bald ein wichtiger Handelsstützpunkt und eine der reichsten und größten griechischen Städte am Mittelmeer. Den Reichtum kann man vielleicht noch ansatzweise erahnen, wenn man über die Canebière, die große Prunkstraße zum alten Hafen flaniert.
Überall in Marseille findet man viele Musseen und interessante Bauwerke – nicht umsonst wurde es zur Kulturhauptstadt 2013 gekürt.
Auch das, was ich auf ferienhaus-an-der-ardeche.de/reisetipps gefunden habe, klingt richtig gut und so langsam kann ich dann doch verstehen, warum meine Nachbarn dort unbedingt einen Zwischenstop einlegen wollen. Alte Viertel, enge Gassen, viele Kulturen, südländischer und entspannter Lebensstil – genau mein Ding.

Die Calances – 10. Nationalpark Frankreichs

Unbedingt sehen wollen würde ich auch die Calances, einen steilwandigen Küstenabschnitt, der neben wunderschönen Felsformationen auch eine sehr große biologische Vielfalt bietet. Wie wäre es zum Beispiel mit Delfinen oder Seeschildkröten? Klingt genauso grandios, wie es auf den vielen Bildern aussieht.

Die Provence

Kaum eine andere Gegend Frankreichs hat so einen Ruf wie die Provence. Allein schon das Wort lässt viele an endlose Lavendelfelder denken, doch die Provence bietet noch vieles mehr. Sandstrände, Olivenhaine, Trüffel, Weinanbau, viel Kultur, alte Dörfer und Städte und jede Menge Sehenswürdigkeiten. Geschichtlich Interessierte könnten wahrscheinlich Monate nur mit Besichtigungen verbringen (ich wahrscheinlich auch :) ), als normaler Tourist wird die Auswahl sehr schwer fallen. Schon beim Lesen beeindruckt hat mich auf jeden Fall der Papstpalast in Avignon.
Östlich von Avignon liegt Roussillion, das für seine Ockerfelsen berühmt ist. Die gelb-orange-roten Felsformationen müssen ein wunderschönes Farbschauspiel abgeben, das ich auch zu gern einmal sehen würde.

Je mehr ich über die Provence und überhaupt Südfrankreich google, um so dringender will ich auch hin. Ein Mal Lavendelfelder  sehen, das Mittelmeer, die Landschaft, die Menschen erleben. Ja, ich bin immer noch ein Stück weit neidisch. Aber im nächsten Jahr, wenn der kleine Mann größer ist und laufen kann, dann urlauben wir. Und die Provence steht auf meinem Wunschzettel ganz oben – dann aber bestimmt nicht nur für eine Durchreise!

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