Dyson

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Wenn ich an Dyson denke, fallen mir zuerst Staubsauger ein. Direkt danach der nicht sehr günstige Preis.
Im Laufe der Jahre hat sich um Dyson ein gewisser Kult entwickelt. Und auch wenn die Produkte relativ teuer sind – die Qualität überzeugt. Wir selbst haben seit Jahren einen Dyson Staubsauger (DC23) und sind total begeistert davon. Er hat bis jetzt viel mitgemacht, was wohl kein anderer geschafft hätte. Für mich Grund genug, euch Dyson einmal genauer vorzustellen.

© Dyson

Hinter Dyson steckt der geniale Kopf von James Dyson. Eigentlich studierte er Möbeldesign und Innenarchitektur, doch schon zum Ende seines Studiums brachte er seine erste Erfindung auf den Markt – den Sea Truck. Inzwischen erzielte James Dyson damit Einnahmen von über 500 Mio. US$! Auch widmete er sich nach seinem Studium den Ingenieurwissenschaften. Seinen Erfindungen blieb er trotzdem treu und so folgte unter anderem eine neuartige Schubkarre, die einen Ball statt einem Rad hat und damit vorn nicht mehr im Boden einsinken kann – die Ballbarrow. Innerhalb von 3 Jahren wurde sie Marktführer.

1978 begann die Idee zur Entwicklung eines neuen Staubsaugers. James Dyson ärgerte sich über den ständigen Saugkraftverlust normaler Staubsauger. Diese arbeiten so, dass sie die Luft, die zum Saugen benötigt wird, durch die Poren des Staubsaugerbeutels ziehen. Durch Dreck und Staub setzen sich diese Poren zu und es kommt zum Saugkraftverlust. Genau das umgeht Dyson durch die Entwicklung eines völlig neuartigen Systems. Staub und Schmutz werden mit hoher Geschwindigkeit aus dem Luftstrom geschleudert. Ein Zusetzen von Poren ist nun nicht mehr möglich.
5 Jahre und 5.127 Prototypen später war der neue Staubsauger fertig. Doch all die renommierten Staubsaugerhersteller waren nicht interessiert. Einzig Japan meldete Interesse und griff zu. Die Japaner waren begeistert, verliehen ihm einen Designpreis und machten ihn zum Statussymbol – für 2.000 US$ pro Staubsauger.

© Dyson – DC29 – allergy complete

Mit den Lizenzeinnahmen eröffnete James Dyson eine eigene Produktion und Forschungsanlage in England und brachte ab 1993 eigene und verbesserte Exemplare seines Staubsaugers auf den Markt. Das Unternehmen Dyson war geboren. Wie auch die Japaner, waren die Engländer begeistert und machten Dyson innerhalb kürzester Zeit zum Marktführer. Inzwischen ist Dyson fast überall vertreten und in vielen Ländern bei Staubsaugern im höherpreisigen Segment ein Marktführer. Auch in Deutschland.

Doch zu Dyson gehören nicht nur Staubsauger. Im Jahre 2001 wurde eine Waschmaschine mit gegenläufigen Trommeln vorgestellt. Die Produktion wurde inzwischen allerdings wieder eingestellt. Sich durchgesetzt und überall erhältlich ist dagegen der Air Multiplier – der erste Ventilator ohne Rotorblätter, der 2010 auf den Markt kam. Und auch der 2006 eingeführte Airblade Händetrockner hat sich durchgesetzt. Auch wenn er eher für stark benutzte Örtlichkeiten gedacht ist.

© Dyson – Air Multiplier AM01

Heute beschäftigt Dyson ca. 2.400 Mitarbeiter in 47 verschiedenen Ländern. Immerhin arbeitet fast jeder 3. Mitarbeiter im Bereich Forschung.
Dyson achtet verstärkt darauf, auch Ingenieursnachwuchs auszubilden bzw. zu fördern. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel der James Dyson Award – eine Auszeichnung, die seit 2004 jährlich an Nachwuchsingenieure und Produktdesigner vergeben wird. Eine andere ist die im Jahre 2000 gegründete James Dyson Foundation. Sie unterstützt gemeinnützige Einrichtungen im Bereich medizinische Forschung und kommunale Projekte, bildet aber auch in den Sparten Design, Technologie und Ingenieurswesen aus.

James Dyson hat bewiesen, dass man mit einer ebenso genialen, wie praktischen Idee äußert erfolgreich werden kann. Wie eingangs schon erwähnt – auch ich gehöre zu den Dyson-Fans.
Warum? Das erzähle ich euch im nächsten Posting :)

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