Dole Earth – und wo kommt deine Banane her?

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Kleine Kinder und speziell fast 3-jährige wissen manchmal einfach alles besser. Egal ob es um Kleidung, Spielzeug oder einfach nur das Wetter geht. Am besten ist es immer noch, wenn er auf ein Huhn bei Großeltern’s Nachbarn zeigt und ganz genau weiß bzw. wissen will, dass sein Frühstücksei von eben diesem Huhn kommt. Er lässt sich da auf keine Diskussionen ein und es interessiert ihn auch überhaupt nicht, dass da noch ca. 50 andere Hühner sind. Aber immerhin kommen die Eier wirklich von diesem Hof.

Aber wie ist das mit anderen Lebensmitteln? Kauft man tiefgefrorenen Fisch, steht das Fanggebiet auf der Verpackung, bei Milch oder Wasser der Abfüllort. Immer öfter begegnet man diesen Ortsangaben. Nur bei Obst und Gemüse ist das so eine Sache. Gerade letzte Woche erst sah ich einen Fernsehbericht über Erdbeeren, die angeblich aus Deutschland stammten. Warum? Weil der Bauer selbst in Deutschland wohnt. Das das Feld dabei aber in Holland ist, interessierte ihn nicht. Dreist oder? Das schlimme ist ja auch, dass es keiner nachprüfen kann.

Dole dagegen setzt mit seinen Bananen auf Transparenz im Anbau, öffentliche Aufklärung und vor allem Seriösität.

Die Idee von Dole Europe ist ebenso einfach wie genial. Seit Mai 2012 bekommen alle Bananen in Nordeuropa von Dole einen kleinen Aufkleber mit einer Nummer – dem sogenannten Farm Code. Jeder kann nun die Website von Dole Earth besuchen und dort diesen Code eingeben. Anhand dessen sieht man sofort, aus welchem Anbauland und von welcher Plantage „seine“ Bananen kommen. Fehlt der Farm Code, kann man sich trotzdem alle Farmen anschauen, die sich übrigens in Costa Rica, Kolumbien und Ecuador befinden. Zu jedem Ort erfährt man einiges über die Region und die Farm. So zum Beispiel, dass die Primobanana-Farm in Ecuador ganze 1,6 Mio m² oder anders gesagt 218 Fußballfelder groß ist. Immerhin 140 Arbeiter finden dort Arbeit. Wow.

Doch auch wenn man nichts über die Plantagen von Dole wissen möchte, lohnt sich ein Blick auf die homepage von Dole Earth. Wunderschöne riesige Bilder machen Lust auf Urlaub in warmen Gegenden – vor allem wohl auch, weil wir hier trotz fast Juni gerade mal 15 ° haben. Die Farm-Tour ist eine tolle Idee und bestimmt auch klasse für nölige Kinder. Schließlich schaut man kein reines Video, sondern scrollt sich durch die Tour mit diversen kleinen Videos hindurch. Eine absolut witzige Idee, vor allem, weil es auch rückwärts funktioniert. Probiert das unbedingt mal aus! Man hat reichlich Spaß und erfährt so ganz nebenbei viele spannende Facts über den Alltag auf den Plantagen und die Arbeit dort. Alternativ könnt ihr euch natürlich auch das folgende Video ansehen, dass den Weg bis zu den heimischen Bananenregalen zeigt:

Wohl die meisten Endverbraucher möchten inzwischen wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen und wie sie produziert bzw. angebaut wurden. Mit der Dole Earth-Website schafft Dole Vertrauen und  sorgt gleichzeitig für die Vermittlung von ganz viel Wissen. Und so schön präsentiert merkt es sich auch irgendwie viel besser. ;) Als Kunde bekommt man gleichzeitig auch einen Eindruck davon, wie viel Arbeit und welcher Wert in einer einzigen Banane steckt. So überlegt man beim nächsten Mal sicher 2x, bevor man eine Banane wieder braun werden lässt und sie vielleicht sogar in der Biotonne entsorgt.

Alles in allem ist dem Traditionsunternehmen Dole mit dieser Aktion ein toller Coup gelungen. Der weltweit größte Anbieter von frischem und verarbeiteten Obst und Gemüse katapultiert sich mit den Farm Codes und Hintergründen auf jeden Fall wieder in mein Herz. Ich werde ganz bestimmt nach den Farm Codes Ausschau halten. Und außerdem werde ich mir wohl endlich mal wieder einen Banane auf die heimische Terrasse holen, auch wenn die wohl nie Früchte tragen wird.

Übrigens lohnt sich auch ein Blick auf http://www.dole.de, denn auch diese Seite wurde komplett überarbeitet und erstrahlt jetzt mit ganz vielen tollen Bildern in neuem Glanz. Außerdem kann man im Moment sogar eine Weltreise gewinnen.

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