Die Suche nach dem idealen Kinderzimmer

Nachdem unser Ausbau in den letzten Zügen steht und nur noch das Streichen der Wände ansteht, rückt das Thema Möbel und Einrichtung mehr und mehr in den Vordergrund.  Vor ein paar Jahren noch habe ich mir alles ganz einfach vorgestellt. Die perfekte Einrichtung, die perfekte Deko – es sollte genau so werden wie ich es im Kopf hatte. So und nicht anders.
Inzwischen sind ein paar Jahre vergangen und nicht nur ich bin älter und weiser geworden, sondern der große Sohn auch. Die Ideen von damals habe ich nur noch ansatzweise im Kopf, einige habe ich sogar schon komplett vergessen. Wieder andere entsprechen nicht mehr seinem Alter, denn mit vier hat man andere Ideen und Dinge im Kopf als noch mit zwei Jahren. Immerhin kann ich einen Teil für den kleinen Bruder übernehmen.

Cool, kindgerecht und klischeehaft?

Jungs lieben Autos, also braucht er ein Autobett, Autos an den Wänden und natürlich auch diverse Autos als Dekoelemente. Wahlweise könnte man Autos natürlich auch durch Fußball ersetzen. Richtig? Falsch!
Auch wenn der Große Autos in jeglicher Form liebt – ein Autozimmer möchte er nicht, wobei ich ihn gar nicht gefragt habe, sonst hätte er bestimmt begeistert JA geschrieen. Er selbst will unbedingt eine Bauernhofdeko mit Aufklebern von Funtosee, die ich damals für ihn gedacht hatte, als er noch zwei war. Er findet sie toll und will nun unbedingt noch einen Trekker dazu. Soll er haben, auch wenn ich erstmal einen Schönen als Vorlage zum Nachmalen suchen muss.
Nachdem die Wände also recht bunt werden, brauche ich um so neutralere Möbel. Es darf im Kinderzimmer zwar ruhig bunt aussehen, aber weiß-grün-blau-beige Wände und dann noch kunterbunte Kinderzimmermöbel wäre wohl doch ein bisschen viel. Die Möbel werden also weiß – passende Möbel dafür habe ich schon viele gefunden.
Das Aussehen steht also schon mal, nur das Einrichten mit den richtigen Möbeln finde ich sehr viel schwerer als gedacht. Schließlich will ich nicht in einem Jahr gleich wieder damit anfangen müssen und mit Beginn der Schulzeit in 2 Jahren werden sich die Prioritäten erneut verschieben.

Rohbau

Die perfekten Möbel

Schlafen, Spielen, Kuscheln, Toben, Malen, die ersten Hausaufgaben und noch vieles mehr – die Anforderungen an ein Kinderzimmer sind groß und vor allem sehr vielschichtig. Nun haben wir unsere Kinderzimmer absichtlich nicht riesig groß gemacht, denn das Familienleben soll sich im Wohnzimmer und in den Spielecken abspielen, nur selten dagegen hinter verschlossenen Türen im eigenen Zimmer. Trotzdem wollen die 15m² klug gefüllt werden.

Sehr gut vorstellen könnte ich mir eine Lösung über Eck – eine Regalkombination mit Boxen für Spielzeug und Platz für Bücher oder am liebsten sogar einen Eckkleiderschrank, wobei der von der Form her leider überhaupt nicht ins Zimmer passen würde. Auch ein Hochbett wäre toll, denn sowohl der Große als auch ich lieben Hochbetten. Es gibt zum Beispiel sehr schöne, die unten eine breite und oben eine normale Liegefläche haben. Das wäre perfekt, denn dann hätte man unten ausreichend Platz zum Kuscheln und oben zum Schlafen. Und wenn der beste Kumpel mal zum Übernachten da ist, bräuchte man nicht erst mit Matratzen auf dem Fußboden hantieren. Da er aber mit bald vier Jahren noch ein bisschen jung und vor allem zu wild für ein Hochbett ist, wird das noch ein bisschen warten müssen. Mal schauen, was für ein Bett es denn in 2 oder 3 Jahren wirklich wird, wenn er alt genug für ein Hochbett wäre.

Auch die Anordnung im Zimmer finde ich schwierig, aber wahrscheinlich mache ich mir das Leben sehr viel schwerer, als es sein müsste. Mir ist wichtig, das alles einen festen Platz hat und vor allem auch an diesen passt. Nichts ist schlimmer als Möbel, die überhaupt nicht in einen Raum passen und wie Fremdkörper wirken.
Um ein paar Ideen zu bekommen, surfe ich schon seit einiger Zeit wieder durch das Internet mit seinen vielen Design- und Möbelseiten. Gefunden habe ich tolle Sachen – viele davon überhaupt nicht umsetzbar (wer kann schon ein Baumhaus ins Kinderzimmer integrieren?), einige aber auch richtig hilfreich. Mal schauen, ob mir dabei noch die passende Idee unterkommt.

1 Kommentar

  1. anja

    Schöner Artikel ;-);-)

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