Die Erfolgsgeschichte der Tablets

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Kennt ihr das von Freunden oder der Familie, wenn sie so Dinge fragen oder sagen, die einfach nur „komisch“ sind? Mein Mann bringt ab und an so was. Letztens fing er wieder an, dass er ja gern ein Netbook haben möchte. So könnte er schön abends auf dem Sofa sitzen, seine Arbeit trotzdem erledigen und alles wäre viel einfacher und entspannter. Es müsste ja gar nichts können, so lange es auch Textverarbeitung hat. Nun kenne ich den Wunsch ja schon eine Weile und hatte eigentlich schon beschlossen, ihm dieses Jahr ein Tablet zum Geburtstag zu schenken (wahrscheinlich das XperiaTM Tablet, aber ganz sicher bin ich noch nicht) und genau das sagte ich ihm auch und wartete gespannt auf seine Reaktion. Ich erwartete so etwas wie Freude, Verzückung oder zumindest ein Strahlen in den Augen. Statt dessen kam relativ nüchtern der Satz „Aber das hat doch gar keine Tastatur, oder?“. Männer eben. Als nächstes fragte er mich dann, ob ein Tablet denn einen USB-Anschluss hat, damit man eine handelsübliche Tastatur anschließen kann …

Ihr merkt vielleicht – mein Mann hat mit PCs, Smartphones und Co. nicht so wirklich viel zu tun. Muss er aber auch gar nicht, denn dafür bin ich ja dann da. Inzwischen weiß er schon ein Stück weit mehr darüber, aber hier kommt heute einfach mal ein kleiner Abriss zum Thema Tablets. Nicht nur für meinen Mann, sondern für alle, die manchmal so sind wie mein Mann. :D

Das Tablet – Errungenschaft des 21. Jahrhunderts?

Nein, ist es nicht! Unglaublich, aber das erste Tablet oder etwas, das dem sehr nahe kommt, wurde bereits 1993 entwickelt! Damals erlangte es allerdings keine große Bekannt- und Beliebtheit. Kein Wunder, denn wirklich viel konnten die Geräte damals nicht. Auch die etwas später folgenden PDA’s (Personal Digital Assistent) sind mit den heutigen Tablets nicht mehr zu vergleichen. An ein Touchpad war damals nicht zu denken, dafür wurde mittels eines Stiftes bedient. Adressdaten, Aufgaben, Termine oder auch ein paar Bilder waren darauf gut aufgehoben und ich erinnere mich noch gut, wie mein Mann damit endlich sein vorher herrschendes Visitenkartenchaos in den Griff bekam. Erst 2001 folgte der nächste Entwicklungsschritt in Richtung Tablet. Ein 600×800 Pixel großer Bildschirm, Kartenslot, Kopfhöreranschluss, Lautsprecher und ein Intel StrongARM-Prozessor. Mit einer Größe von 180x263mm war es 2,8 cm dick und wog 1kg! Zum Vergleich: Das XperiaTM Tablet S zum Beispiel hat die Maße 17,4x24mm, ist 0,9cm dick und wiegt gerade mal 572g! Auch die Stärke des Tablets zeigt, wohin der Trend ab 2002 ging. Immer besser und immer flacher wurden die Geräte. Zwar konnte man auch 2001 schon mit dem Tablet ins Internet, doch im Laufe der Jahre wurde die Technik immer weiter perfektioniert. Inzwischen surft man nicht nur mit dem Tablet im Internet, sondern man liest Bücher, bearbeitet und verschickt Fotos, schaut Videos oder spielt. Oder wie wäre es, mit dem Tablet zu telefonieren? Auch kein Problem dank Skype und co.

Und was kann das sonst noch?

Je nach Hersteller kommt das Gerät mit den unterschiedlichsten Betriebssystemen, wobei Android hier sicherlich zu den beliebtesten und bekanntesten gehört. Die Betriebssysteme sind jeweils so an die Tablets angepasst, dass sie weniger Speicherplatz als ein Netbook benötigen. Sie sind mit dem Nötigsten ausgestattet, der Rest wird vom Nutzer selbst per App installiert – die Apps ersetzen im Prinzip die bekannten Programme, die man am PC installieren würde. Es muss also niemand auf etwas verzichten, sondern man kann sich sein Tablet genau so einrichten, wie man es gern mag. In der Regel funktioniert das per Fingerzeig, selten mit einem Stift.

Inzwischen gibt es bezahlte und kostenfreie Apps für alles und nichts. Es gibt Spiele, Apps für’s Wetter oder die Finanzen, für die eigene Fitness, Musik, zum Kinder bespaßen oder für sonstiges. Tausende Apps gibt es inzwischen und monatlich werden es mehr. Viele Apps sind für die 3 großen Betriebssysteme verfügbar, aber leider nicht alle – das merke ich mit meinem Windows Phone immer wieder. Auch sind die Preise nicht immer für alle Systeme gleich. Manche Tablets können sogar noch mehr, sind zum Beispiel als Fernbedienung nutzbar. Kein Scherz – das XperiaTM Tablet ist tatsächlich für diverse Geräte als Fernbedienung nutzbar

Generation Internet Tablet

Wie oft setzt man sich heutzutage noch an den (stationären) PC? Es wird immer seltener, denn es ist viel einfacher, mal eben schnell das Smartphone oder das Tablet zu befragen. So nutze auch ich eher mein Lumia für eine schnelle Internetsuche zwischendurch oder zum Mails abrufen, als dass ich den PC starte.

Zum Thema Tablet habe ich euch am Ende eine schöne Grafik eingefügt, die sich auf die Nutzung in 2012 bezieht und einige der möglichen Verwendungen wiedergibt. Demnach nutzen immerhin 30% der Befragten ihr Tablet täglich – eine recht geringe Anzahl, wie ich finde. Erwartet hätte ich auf jeden Fall mehr. Zu erwarten waren dagegen die rund 67%, die ihr Tablet draußen bzw. außerhalb ihres Hauses nutzen. Auch, dass jeder Nutzer umgerechnet 22 Apps geladen hat. Ein bisschen wundert mich allerdings, dass Spiele in der Statistik überhaupt nicht auftauchen, oder gehören sie zum Entertainment? 49% schauen demnach nach dem Wetter – tue ich auch und finde es furchtbar praktisch. Allerdings habe ich auch lange gebraucht, bis ich einen brauchbaren und vor allem zuverlässigen Wetterdienst gefunden habe (die App von wetter.info passt sehr gut und stimmt auch).

Schlussendlich sind die Nutzungsmöglichkeiten riesig und jeder wird genau das Richtige für sich selbst finden. Ich könnte mir zum Beispiel gut vorstellen, dass ich dann abends endlich wieder arbeiten könnte. Meine beiden Dauerpatienten verlangen jeden Abend die dauerhafte Anwesenheit neben ihrem Bett oder Hängesessel, was ja auch völlig ok ist. Aber mit einem Tablet könnte ich in aller Ruhe weiterarbeiten, was vom kleinen Smartphone wirklich mühselig ist. Mein Mann dagegen, der mein Telefon inzwischen auch für sich entdeckt hat, könnte spielen oder eben arbeiten. Der Große könnte Sandmännchen per App schauen oder hätte endlich einen großen Bildschirm zum Malen und würde sich nicht auch ständig mein Telefon greifen. …

Übrigens habe ich erst letztens bei DaWanda einen Tablet-Halter für den Gürtel gesehen. Schon an solchen Dingen merkt man, dass Tablets aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken sind und wahrscheinlich irgendwann die stationären PCs zu Hause komplett ersetzen werden. Selbst mein Mann freundet sich inzwischen mit dem Gedanken an eine Bildschirmtastatur an und findet die doch sehr geringe Größe praktisch. Irgendwann erwischt es wohl doch jeden. ;)

Habt ihr ein Tablet zu Hause und wie oft nutzt ihr es? Könntet ihr auch noch ohne?

Hier kommt die versprochene Grafik. Leider in Englisch, aber ich glaube, die Bilder sprechen für sich, oder?

Tablet Sony - Infographic

Tablet Sony

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2 Kommentare

  1. Sandra

    Hallo,

    wir haben ein Samsung Tab 2.0 in der kleineren 7“ Version. Brauchen tut man es eigentlich nicht (aber braucht man Smartphones, Notebook, E-Bookreader wirklich?) – es macht einfach Spass. Meine Söhne 3,5 und 1,5 Jahre alt finden die Ginger App (das ist so ne Katze mit der man verschiedene Dinge machen kann und die einen nachspricht) toll und putzen mit dem Zahnputztimer davon die Zähne. Wenn man abends nochmal schnell was im Netz schauen mag – perfekt. Man kann auch wunderbar Filme drauf schauen, E-books lesen, Catan spielen etc.

    Ersetzen kann es weder Notebook noch PC, dazu fehlt – zumindest den Androiden noch ein bissel was und für zwischendurch oder auf Reisen ist es super (mit 3G sowieso).

    Lieben Gruss

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    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Ja so was in der Richtung habe ich auch im Hinterkopf – auf Reisen, für Zwischendurch, für die Händchenhalt-Abende im Bett, denn Tippen auf dem Smartphone ist auf Dauer schon ganz schön anstrengend für die Hände :D

      Aber einen Zahnputztimer als App? Sachen gibts :D

      Antworten

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