Degustabox – September 2014

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wieder ist ein Monat rum und es wird Zeit, euch die Degustabox des vergangenen Monats ein wenig näher zu zeigen.
Wer sie noch nicht kennt: Bei der Degustabox handelt es sich um eine monatliche Überraschungsbox, bei der sich alles um Lebensmittel dreht. Manchmal (eher selten) gibt es altbekanntes, meist sind es aber Dinge, die zumindest mir völlig neu sind. Bis jetzt hat es die Box immerhin jeden Monat auf’s Neue geschafft mich positiv zu überraschen. Ob sie es auch mit dieser Box geschafft hat? Lest selbst!

Birkel – Nudel up, Tomatensauce Arrabbiata – 2,13 Euro

die neue von Birkel ...

Nur 48 Stunden sollen die Tomaten von der Ernte bis zur fertigen Sauce im Glas benötigen. Eine recht kurze Zeit, aber wichtig für den vollen Geschmack von immerhin 85% sonnengereiften Tomaten im Glas. 3% Chili sorgen für den nötigen Pepp und der Verzicht auf Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe tut nicht nur dem Körper, sondern auch dem Geschmack gut.

Ich habe sie zwar noch nicht probiert, bin aber schon sehr gespannt, wie sie schmeckt. Normalerweise verwende ich schon seit Jahren keine fertigen Saucen aus dem Glas mehr, sondern koche sie selbst. Wenn es aber mal ganz schnell gehen muss, ist sie bestimmt eine gute Alternative.

Sirco – bioaktiver Fruchtsaft – je 1,99 Euro

bioaktiver Fruchtsaft von Sirco

Irgendwie wirbt inzwischen ja fast jeder mit einer unschlagbaren Wirkung seiner Säfte, des Joghurts oder sonstigen Dingen. Das tut Sirco zwar auch, allerdings enthält es einen klinisch getesteten Extrakt aus Tomaten, den Fruitflow®. Er sorgt ca. 3 Stunden nach dem Trinken dafür, dass die Oberfläche der Blutplättchen glatt und geschmeidig wird und verbessert damit (laut Sirco) wissenschaftlich bestätigt und nachgewiesen die Durchblutung. Das kleine Wundermittel ist laut Hersteller perfekt für alle, die oft und lange sitzen, viel Stress, Übergewicht oder auch Bluthochdruck haben.
Bis zu 18 Stunden soll die Wirkung anhalten, dann wird es Zeit für die nächste Tagesration von 250ml.

Den Fruchtsaft gibt es in zwei verschiedenen Sorten (Apfel&Heidelbeere, Orange&Granatapfel) in jeweils kleinen 250ml-Fläschchen. Bei mir gab es direkt schon vor dem Kosten den ersten Pluspunkt, denn die Verpackung ist richtig fest, so dass man auch durchaus den Deckel aufdrehen kann, ohne dass gleich der halbe Flascheninhalt mitkommt.
Der Geschmack ist tatsächlich sehr lecker. Obwohl ich „Orange&Granatapfel“ warm getrunken habe, war es nur wenig zu süß. Frisch aus dem Kühlschrank, wo er eigentlich hingehört, schmeckt er bestimmt noch besser. Den Extrakt aus den Tomatenpflanzen schmeckt man nicht wirklich, viel eher schmeckt es nach einem Vielfruchtsaft.
Über die Wirkung kann ich euch natürlich nichts schreiben, aber lecker war’s. :)

Leimer Lebernockerl – 1,69 Euro

Lebernockerl von Leimer

Jeder, der sich gern mal zwischendurch eine klare Brühe kocht, kennt es vielleicht – irgendetwas fehlt. Abhilfe schaffen können da die Lebernockerl von Leimer. Sie werden einfach für 2-3 Minuten mitgekocht, müssen dann aber noch 10 Minuten ziehen.
Die 100g in einer Packung sollen für 8 Portionen reichen, wobei leider keine Möglichkeit vorgesehen wurde, den Beutel wieder zu verschließen.

Probiert habe ich sie noch nicht und ich bin mir auch nicht so wirklich sicher, ob meine Familie sie überhaupt essen würde. Das weiß ich ja nicht mal von mir. Grundsätzlich finde ich das Produkt gut und spannend, wenn auch ein wenig gewagt. Der Geschmack von Leber ist halt nicht jedermanns Sache ….

Tic Tac – je 1,19 Euro

Tic Tac limited Editions

Passend zum Ende vom Sommer kommt Tic Tac mit zwei richtigen Sommersorten um die Ecke. „Dream of Sicilia“ schmeckt sehr lecker nach Blutorange, „Dream of Costa Rica“ dagegen schmeckt (viel zu künstlich) nach Ananas. Beide Sorten sind eine Limited Edition – bei Gefallen solltet ihr euch also damit eindecken.

Mein Geschmack sind sie beide nicht so sehr. Ich mag eher die Frische, die mir Tic Tac gibt. Die gibt es bei Blutorange fast gar nicht und „Dream of Costa Rica“ schmeckt für mich so stark künstlich, dass ich die Packung schon nach einem Mal probieren verschenkt habe.

Leibniz Choco Black’N White – 1,49 Euro

Leibniz Keks mit weißer Schokolade

Für mich das absolute Highlight dieser Box! In dieser (leider limitierten!) Variante des beliebten Kekses ist alles anders. Während sonst der Keks außen und die Schokolade innen ist, kuschelt sich hier ein etwas kleinerer Schokoladenkeks an den schützenden großen „Keks“ aus weißer Schokolade. Eigentlich total simpel, aber soooo lecker. Sowohl Schokolade als auch Keks sind nicht so extrem süß und ergänzen sich sehr gut. Die Packung hat nur einen Haken – es ist mit gerade mal 9 Keksen viel zu wenig drin. ;)

Die werden ganz bestimmt nachgekauft!

Myline Riegel – 1,69 Euro

MyLine Riegel

Mal wieder unterwegs und Hunger auf etwas Süßes? Wie wäre es mit einem Riegel von Myline mit nur 5,3g Fett pro Riegel? Noch dazu enthalten sie hochdosiertes Calzium und ein bisschen Joghurt und sollen so die perfekte Alternative zu den herkömmlichen und fettreichen Riegeln sein.

Probiert habe ich ihn noch nicht, allerdings schon mehrere begeisterte Kommentare gelesen. Mir kommt er auf jeden Fall sehr Recht.

St. Sin – 0,99 Euro + 3,95 Euro

ST Sin Produkte aus der Degustabox

Die Idee hinter St. Sin finde ich eigentlich ziemlich genial, wenn auch nicht neu. Vor Jahren, ich war noch in der Ausbildung und Pharmavertreter verteilten noch großzügig Geschenke, gingen wir alle zusammen essen und bekamen vorher eine Tablette, die gegen den Knoblauchgeruch helfen sollte. Ob es wirklich half, weiß ich leider nicht mehr. St. Sin spielt aber auf das Gleiche an, auch wenn man die Sachen erst nach dem Essen/Trinken/Rauchen nehmen soll.
Das Wundermittelchen gegen Tabakgeruch ist tatsächlich „nur“ ein Traubenzuckerbonbon mit Cola-Geschmack. Ob es wirklich hilft, darf mein Schwager demnächst testen.

Sehr genial fand ich die kleine rote Karte gegen die Alkoholfahne. Die kleine Scheckkarte kann man ausfüllen, auf Tour mitnehmen und später dem Taxifahrer in die Hand drücken. Es ist nämlich ein „Fahr mich nach Hause-Ausweis“, in den man Name und Adresse eintragen kann.

Kotányi Pfeffermühle – 2,79 Euro

Peffermühle aus der Degustabox

Einweg-Mühlen haben meist einen Haken – man kann in der Regel nicht einstellen, in welcher Körnigkeit man sein Gewürz haben kann. Gerade bei Salz und Pfeffer kann das teilweise sehr anstrengend sein. Kontányi will da Abhilfe schaffen, in dem sich die Mühle auf grob oder fein einstellen lässt.

Wirklich überzeugt hat mich die Mühle trotzdem nicht, auch wenn ich die Idee total klasse finde. Leider ist die Verarbeitung nicht sehr gut, wirkt auch nicht sehr hochwertig, auch schließt der Deckel nicht dicht und lässt sich überdrehen. Einen weiteren Minuspunkt gibt es bei mir, weil sich die Mühle nicht neu befüllen lässt – zumindest konnte ich sie nicht aufschrauben. Allerdings ist mir natürlich auch klar, dass man für den günstigen Preis keine hochwertige Mühle erwarten kann. Auch wenn der Pfeffer wirklich scharf und frisch schmeckt, so bleibe ich doch lieber bei meinem auch ganz frischen Pfeffer für die Mühle, der im Nachfüllpack um einiges günstiger ist. Dazu kann man sich dann lieber für ein wenig mehr Geld eine ordentliche Mühle kaufen.

Houdek Kabanos Klassik – 1,99 Euro

Houdek Kabanos

Ich liebe Kabanossi, die scharfen Würstchen. Um so mehr freute ich mich natürlich über die 150g Packung.
Mein schlauer Zettel der Degustabox verrät, dass die Salami aus reinem Schweinefleisch hergestellt und über 100% Buchenholz geräuchert wurde. Die typische Würzmischung sorgt dann für den unverkennbar-würzigen Geschmack.
Übrigens enthält sie 30% weniger Fett als Salami!

Noch konnte ich mich zurückhalten, allerdings liegt hier auch gerade eine Salami angeschnitten im Kühlschrank. Für mich zählt sie aber auch ohne Kosten schon als kleines Highlight. :)

Degustabox September 2014

Fazit

Neuer Monat, neues Glück. In den letzten Monaten war ich eigentlich immer recht zufrieden und auch diesmal geht es mir so. Auch wenn ich viel gemeckert habe (finde ich zumindest), so sind doch viele Dinge dabei, die völlig neu für mich sind und die ich sehr gerne probiere. Selbst auf die Lebernockerl bin ich gespannt, auch wenn ich jetzt schon vermute, dass sie bestimmt nicht mein Lieblingsessen werden. Das einzige für mich unbrauchbare sind die Bonbons gegen Tabakgeruch, aber darüber freut sich bestimmt der Schwager. Ansonsten kann ich alles mit verwenden oder einfach mal so genießen. Und genau darum geht es ja, oder?
Für mich geht mit dieser Box die Erfolgsgeschichte als sehr bodenständige Box weiter. Mit einem Gesamtwert von über 23 Euro bekommt man hier wieder Dinge, die man wirklich brauchen und auch nachkaufen kann – nichts künstlich verteuertes, nur um den Gesamtwert nach oben zu treiben.

Schon jetzt bin ich sehr gespannt, ab wann und vor allem womit es weihnachtlich in der Degustabox wird. Ende Oktober vielleicht oder doch erst im November?

Was sagt ihr zu dieser Box? Wäre für euch etwas passendes dabei gewesen?

(Die Box wurde mir für diesen Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das nicht.)

4 Kommentare

  1. Knaub

    Ich muss sagen, dass auch diesmal wieder sehr gute Produkte in der Box waren. Die Lebernockerl waren nicht unbedingt mein Fall, aber zum Beispiel die Sauce oder auch der Riegel von Myline waren super und mir vorher nicht bekannt.

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  2. Olga

    Ich fand den Inhalt wirklich gut, ganz tolle Produkte! glg

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  3. Spreewald facebook

    Ich habe mich in diesem Monat auch wieder über die Box gefreut und es ist immer ein bisschen wie Weihnachten. Immer wieder freue ich mich neue Produkte zu bekommen und den „Produkttester“ zu spielen. In den nächsten Tagen müsste schon die nächste Boxen kommen.

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  4. Pingback: Degustabox – Oktober 2014 › Sandras Testblog

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