„Dampfnudelblues“ – Rita Falk

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Von mir mit Spannung erwartet und nun endlich da! Nach dem 1. Fall von Franz Eberhofer (Winterkartoffelknödel), gibt es nun den 2. Teil. Ich bin gespannt, ob er an den ersten anschließen kann. Nicht unbedingt in der Zeitschiene, aber ob Frau Falk es geschafft hat, genauso witzig weiterzuschreiben :)

Das Buch macht auf jeden Fall wieder einiges her. Ich fand die Prägungen im Einband schon im ersten Teil sehr schön und auch hier sind sie wieder zu finden.
Auch dürfen natürlich die Rezepte nicht fehlen. Ganz am Ende des Buches gibt es wieder einige.
Sehr positiv fällt mir direkt auf, dass diesmal auf eine Pfanni-Werbeseite im Buch verzichtet wurde. Gut so. :)

Wer noch mal nachlesen möchte, hier gibt es die Infos zum Winterkartoffelknödel und hier die Rezension.

  • „Dampfnudelblues“
  • Rita Falk
  • dtv premium
  • Taschenbuch
  • 256 Seiten
  • ISBN: 978-3423248501
  • 14,90 Euro

Das Buch
»›Stirb, du Sau!‹, prangt es in roter Farbe von Höpfls Haus. Der Dienststellenleiter von der PI Landshut ruft an: Realschulrektor Höpfl ist nicht zum Unterricht erschienen. Ich soll da jetzt mal hinfahren und nachsehen. ›Stirb, du Sau!‹, schießt es mir durch den Kopf. Und ich ahne nix Gutes.«

Die Autorin
Rita Falk, Jahrgang 1964, hat sich 2010 gleich mit ihrem ersten Provinzkrimi um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer, „Winterkartoffelknödel“, in die Herzen ihrer Leser geschrieben. Von sich selber sagt die Autorin, dass sie die schönste Zeit ihres Lebens in Oberbayern verbracht hat. Dort hat sie ihre Kindheit verbracht, wuchs bei der Oma auf. Dem ihr so vertrauten Landstrich ist Rita Falk auch als Erwachsene treu geblieben. Sie lebt heute gerade mal 160 Kilometer von ihrem Geburtsort entfernt, in Landshut. Rita Falk ist mit einem Polizisten verheiratet und hat drei Kinder.

Die Kindheitserfahrungen sind der Schatz, aus dem Rita Falk als Schriftstellerin schöpft. In ihrem Franz-Eberhofer-Krimi bildet ein bayerisches Dorf den Mittelpunkt des Geschehens. Keine Frage, dass es Rita Falk exzellent gelingt, dieses Bild authentisch in Szene zu setzen. Vor allen Dingen die kleinen und großen Schwächen der Menschen sind es, die sie ihren Lesern kenntnisreich und mit einer gehörigen Portion bissigem Humor serviert. Sie hat ihrem Protagonisten, dem Dorfgendarmen Franz Eberhofer, einen original bayerischen Ton auf den Leib geschrieben, der hart aber herzlich ist. Der Franz sagt halt, was er denkt.

Rita Falk ist sich also beim Schreiben treu geblieben. Ihre eigenen biografischen Wurzeln liefern den Grundstock für amüsante und geistreiche Unterhaltung der besten Lesart. Es bleibt weiterhin spannend – sicherlich wird sie noch viel von sich reden machen, mit ihren Geschichten von ‚dahoam‘.

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