Crowdsell – das neue, innovative Testportal

[bezahltes Posting]

Immer mehr (junge) Leute lieben es, Produkte zu testen. Testblogs schießen aus dem Boden, diverse Testplattformen sind total überlaufen. Eine sehr große und bekannte deutsche Seite zum Beispiel zählte Ende des letzten Jahres über 700.000 Mitglieder. Die Chance, dort jemals an einen Test zu kommen, ist praktisch nicht viel größer als Null. Inzwischen gibt es aber nicht nur diese eine, sondern noch ganz viele andere Plattformen, die fast alle auf dem gleichen Prinzip beruhen. Man meldet sich und den Hamster, Hund, Katze, Hausschwein, … an, füllt im besten Fall 2 Fragen aus und bewirbt sich mit einem Klick, den Rest entscheidet das Los. Groß beschäftigen muss man sich mit dem Produkt in der Regel nicht und auch sonst ist die Bewerbung schnell vergessen. Schließlich bekommt man nur dann eine Rückmeldung, wenn man auch beim Testen dabei ist. Im Idealfall und wie schon oft im Internet gesehen, bekommt die Familie dann gleich 5x das Testobjekt, versteigert alles meistbietend und das war’s dann. Ein Mehrwert für die Firmen, um den es ja bei solchen Sachen eigentlich geht, ist praktisch nicht mehr vorhanden. Frust ist dagegen bei allen ehrlichen Testern vorprogrammiert, die regelmäßig die Testobjekte bei ebay wiederfinden, die sie eigentlich selbst gern gehabt hätten.

Doch es geht auch anders und ich als ehrliche Testerhaut finde diese Methode relativ genial und bin sehr gespannt, wie es nach dem Start laufen wird. Die Rede ist dabei von www.crowdsell.de, dass zum 15.10.2014 an den Start gehen wird. Zum Einstand und um die Wartezeit etwas zu verkürzen, gibt es aber ab heute bei Facebook schon mal ein riesiges Gewinnspiel mit Preisen im Wert von über 1.000 Euro!

Und was ist so anders an Crowdsell?

Zum einen bringt Crowdsell den Unternehmen echten Mehrwert, zum anderen läuft aber auch für uns als Tester alles sehr viel fairer und transparenter ab. Möchte man ein Produkt haben, muss man dafür wirklich etwas tun und nicht nur wahllos einen Bewerbungsbutton drücken. Man beschäftigt sich mit dem Produkt oder beantwortet vielleicht Quizfragen, aber nie, ohne den Spaß an der Sache zu verlieren. Mit ein bisschen Glück bekommt man das Produkt dafür am Ende geschenkt.
Somit gewinnen im Endeffekt nicht nur die Hersteller, sondern auch die Testwilligen, denen es wirklich um die Produkte und nicht nur um’s Absahnen geht. Der Anzahl an neu entstehenden Testblogs nach müssten das ja allein das schon eine ganze Menge sein. ;)

Das interessante an Crowdsell ist aber auch, dass sie sich vor allem jungen und eher unbekannten Unternehmen verschrieben haben. Allein das ist für mich schon sehr viel spannender  und reizvoller als das 20. Parfum eines Stars, das auch ohne große Werbung bald jeder kennt. Schließlich kann man so jungen Start ups zum Erfolg verhelfen, in dem man ein Stück weit mit ihnen kämpft.

Crowdsell.de – ein bisschen Theorie

Offiziell vor nicht einmal 3 Monaten gegründet hat das Team rund um die Ideengeber Giovanni Bruno und Rico Haring bereits jetzt schon 4 Gründerpreise abgeräumt. Nicht schlecht für ein Start up, das noch nicht einmal online ist.
Die Idee zu Crowdsell entstand bei beiden schon während des Studiums und aus der Erfahrung von Freunden heraus, die ihrerseits Gründer eines Unternehmens oder von Projekten wurden, dabei aber über sehr wenig Mittel für die Vermarktung verfügten. Sie erdachten sich einen Lösungsweg, in dem sich der Interessierte spielerisch mit dem Produkt beschäftigt und es im besten Fall einfach schon weiterempfiehlt. Mund zu Mund Propaganda eben, die so unglaublich wertvoll und wichtig vor allem für junge Unternehmen ist.

Und so funktioniert es

Als Testwillige/r meldet man sich (natürlich kostenlos) auf der Crowdsell-Plattform an und sucht sich einfach die Produkte heraus, die einen interessieren. Zum Start werden es 25 innovative Produkte von kleinen, aber auch größeren Firmen sein, 2015 werden weitere Hersteller folgen. Auswahl hat man dabei aus den Kategorien Baby, Elektronik, Wohnen und Lebensmittel, aktuell sind an bekannten Größen zum Beispiel schon die Tollabox, aber auch HelloFresh mit dabei.
Alles was man dann tun muss, ist ein paar wenige, einfache Challenges zu erfüllen. Die simplen Aufgaben sollen dafür sorgen, dass man mit Spaß an die unbekannten Produkte herangeht, sie näher kennenlernt und so ganz nebenbei erspielt. Sind alle Challenges zu dem Produkt erfüllt und man war schnell, bekommt man es geschenkt – wobei es so fair zugehen soll, dass auch die eine Chance haben, die nicht durchgehend am PC sitzen.
Schlussendlich ist es eine Win-Win-Situation für (fast) alle, denn die Hersteller bekommen wertvolles Feedback und die ehrlich Interessierten mit Chance ein tolles Produkt geschenkt.

Erwecke den Kämpfer in dir mit Crowdsell!

Ich bin bis jetzt auf jeden Fall sehr vom Konzept überzeugt und werde mich, obwohl ich mit den ganzen Testportalen eigentlich nichts mehr zu tun haben wollte, bei Crowdsell anmelden. Aber vorher versuche ich mein Glück ganz bestimmt bei dem einen oder anderen Gewinnspiel, dass bei Facebook laufen wird.

Was haltet ihr vom doch etwas anderen Konzept von Crowdsell? 

(Dieses Posting wurde zwar bezahlt, meine Meinung ist jedoch frei und nicht käuflich oder sonstwie beeinflussbar.)

2 Kommentare

  1. Manu

    Boah, ja – als ich den Artikel zu lesen begann, fühlte ich mich sofort in ihn hinein versetzt ^^
    Genau das, was du da am Anfang schreibst, ist doch aktuell GENAU so. Abgreifen, alles haben wollen, verkaufe und am besten nicht einen Satz darüber schreiben ^^ Aber (man) Frau hat ja erstmal. Und die Blogger, die ehrlich berichten und vor allem objektiv, die bleiben auf der Strecke. Das kennen wir ja nun nur zu gut (oder doch besser schlecht). Ich bekomme langsam echt Plaque bei solchen Themen. Vor allem weil solche „Hausfrauenblogger“ nicht mal ein Quentchen Ahnung vom Bloggen, Seo oder sonstigen Dingen haben. Fragt man nach Gewerbe, zwecks Geldwertem Vorteil – ist man gleich dämlich und arrogant usw. Ich höre besser auf, sonst platzt mir wieder die Hutschnur :D
    Das Konzept von Crowdsell hingegen gefällt mir echt gut, ich schaue mich mal um – und hoffe einfach, das es die „schlechten“ im Töpfchen ein wenig fernhalten wird :)

    LG

    Manu

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  2. Madeleine

    Das sind halt die Vor- und Nachteile des Internets. Es hat eigentlich jeder Zugang zu allen Informationen und Portalen. Ich finde die Art von Bloggerinen die du beschreibst hin und wieder auch sehr sympathisch. Nicht alles muss immer professionell sein, aber man kann gute und schlechte Blogger schnell erkennen.

    Antworten

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