Braun silk-epil – Mein erstes Mal

Werbung

Am Samstag war es soweit – das erste Mal epilieren. Aber bevor ich euch alles dazu berichte, bekommt ihr erst einmal alle Infos zum Gerät selbst.

Das ist der Epilierer:


Im Auslieferungszustand ist der Massageaufsatz (hier im Bild) aufgesteckt. Direkt darunter und orange hinterlegt eine kleine Lampe. Sie leuchtet, sobald man den Epilierer einschaltet.

Unter der Lampe befindet sich der Ein- und Ausschalter. Dafür gibt es ein Rad, das man entsprechend dreht. Eigentlich ist diese Lösung ganz witzig und stylisch, aber andererseits auch irgendwie total unhandlich und vor allem ungewohnt. Man muss auf eines der kleinen Rädchen rechts bzw. links im orangen Rand drücken und dann das ganze drehen.
Es gibt insgesamt 2 Stufen:

  • Stufe I = extra sanft
  • Stufe II = besonders gründlich

Ganz unten am Epilierer findet sich noch die Lade- und Restkapazitätsanzeige.

Und so sieht er von hinten aus:

Der halbrunde Knopf im oberen Drittel ist zum Zerlegen des Epilierers gedacht. Damit kann man den oberen Teil (mit der Rolle) abnehmen.
Der Epilierer besteht komplett aus Kunstoff und ist überraschend schwer. Dadurch liegt er allerdings auch sehr gut in der Hand. Da er leicht gebogen ist, lässt sich perfekt mit ihm umgehen.

So weit kann man ihn auseinandernehmen. Vor allem zum saubermachen ist das sehr praktisch. Oben im Bild die beiden mitgelieferten Aufsätze: links der Massageaufsatz mit kleinen Rollen in Sternform, rechts der Effizienz-Pro-Aufsatz. Bei beiden ist der Mittelteil beweglich, so dass er jede Bewegung mitmacht und sich perfekt der Haut anpasst.

Nimmt man den Aufsatz ab, sieht es so darunter aus:

Das ist der eigentliche Epilierkopf. Dreht man die Rolle ein bisschen, bewegen sich die Metallplätchen hin und her. So kann man ihn nachher auch ganz gut saubermachen.
Der Silk-epil verfügt über eine sogenannte Close-grip-Technologie. Die sorgt für eine sehr gründliche Epilation auch bei kurzen Haaren. Insgesamt 40 Pinzetten liegen permanent eng an der Haut und entfernen so auch kleinste Härchen, die (laut Braun) nicht größer als ein Sandkorn sind.

Theoretisch könnte man direkt loslegen, nachdem man das Gerät ausgepackt hat. Bei mir hat der Ladezustand bei Auslieferung komplett für Beine und Achseln gereicht. Eigentlich soll man es aber nur in voll geladenem Zustand verwenden. Das Gerät benötigt ca. 1 Stunde um einen vollen Akku zu bekommen. Ist der Akku voll, blinkt die Ladeanzeige grün und der Akku hält dann ca. 40 Minuten durch.

Empfohlen wird die Epilation bei einer Haarlänge von 2-5mm. Sind die Haare länger, sollte man sich vorher rasieren und erst dann epilieren, wenn die Haare die benötigte Länge haben. Hätte ich mal vorher lesen sollen, aber ich war noch knapp in der Grenze ;) Außerdem wird empfohlen, dass man sich am besten abends epilieren sollte, damit eventuelle Rötungen über Nacht verschwinden können.

Der Silk-epil kann sowohl im trockenen, als auch im nassen verwendet werden. Da wir bis jetzt nur eine Dusche haben, wurde es bei mir doch die trockene Variante. Wichtig bei nasser Verwendung ist laut Anleitung, dass die Haut richtig feucht ist. So kann das Gerät besser über die Haut gleiten. Eventuell kann man zusätzlich sogar mit Duschgel arbeiten.

So viel zur Theorie. Ich hatte es schon ansatzweise erwähnt – um ein „ordentliches“ und vor allem sichtbares Ergebnis zu bekommen, hatte ich die Haare länger wachsen lassen. Laut Anleitung muss für eine trockene Epilation die Haut trocken und fettfrei sein. Mit im Paket lagen allerdings noch Braun Silkepil Epilationstücher, speziell für die Epilation gedacht. Die wollten unbedingt ausprobiert werden. Also wurde ein Bein geteilt in „mit Tuch“ und „ohne Tuch“. Das 2. Bein bekam das komplette Tuch. Damit soll vor der Behandlung die zu epilierende Stelle eingerieben werden, dann kann man nach 30 Sek. beginnen zu epilieren.

Zuerst wählt man sich natürlich den entsprechenden Aufsatz. Im Paket waren 2 verschiedene, die ich natürlich beide ausprobiert habe:

  • Massage-Aufsatz: Er hat kleine aufgereihte Sterne, die sich in die Haut „bohren“ und dadurch massieren. Sie sollen die Haut beruhigen und die Epilation besonders sanft machen.
  • Effizienz Pro-Aufsatz: Er ist glatt, hat aber Rillen, die in „Fahrtrichtung“ verlaufen. Er soll das Epilieren besonders schnell erledigen.

Die Anleitung erklärt, dass man beim Epilieren mit der freien Hand die Haut straffen soll, damit sich die Haare aufstellen. Dann soll das Gerät langsam und ohne Druck mit dem Ein- und Ausschalter entgegen der Haarwuchsrichtung (bei Beinen also von unten nach oben) über die Haut geführt werden.

Wahrscheinlich brennt euch schon die ganze Zeit eine einzige Frage unter den Nägeln: Ja, es tut weh. Besser gesagt, es ziept. Am Anfang war es schon recht stark, vor allem im Knöchelbereich. Später bzw. eigentlich schon nach ein paar Sekunden war es gar nicht mehr so schlimm und sehr gut auszuhalten. Ich habe nebenbei den Fernseher angehabt, das lenkte ab ;) Auch fand ich es sehr viel entspannender, das Bein abzulegen und nicht stylisch wie in der Werbung das Bein irgendwo aufzustellen.

Einen Unterschied ob mit oder ohne Tuch konnte ich nicht feststellen – es ziepte beides. Einen Unterschied zwischen den Aufsätzen konnte ich allerdings sehr wohl feststellen. Der Effizienz-Pro-Aufsatz ist wesentlich gründlicher. Ich hatte ein Bein ja in 2 Hälften geteilt. Die Effizienz-Pro-Seite war direkt nach der Epilation weich und glatt wie ein Babypopo, die Massageaufsatz-Seite zwar auch, allerdings konnte man hier beim leichten darüberfahren noch winzige Stoppeln spüren. Jetzt nach 4 Tagen spürt man den Unterschied schon deutlicher. Verwendet habe ich übrigens fast durchgehend Stufe II. Ich empfand vom Ziepen her keinen großen Unterschied zu Stufe I.

Am Anfang hatte ich mich im Stillen ein bisschen über die Lampe amüsiert, die im übrigen ziemlich hell ist. Beim Epilieren war sie allerdings genial und genau richtig. Man sah damit sehr viele Härchen, die man ohne Lampe gar nicht gesehen hätte.

10 Minuten nachdem ich fertig war, sah mein Bein dann so aus. (Links die Seite mit Tuch, rechts ohne):

Nach einer halben Stunde waren sämtliche Punkte wieder verschwunden und die Haut sah ganz normal aus. Auch hier ließ sich allerdings kein Unterschied zwischen dem Tuch und „ohne alles“ feststellen.

Nach den Beinen ging es an die Achseln. Eigentlich gibt es dafür einen speziellen Aufsatz, allerdings habe ich bis jetzt noch nicht gefunden, wo man sie einzeln kaufen. Verwendet habe ich wieder den Massageaufsatz.
Schmerzen? JA! Es tut schon ziemlich weh, allerdings bin ich an den Stellen auch wirklich ein Weichei ;) Ich habe es (wohl auch dank Ablenkung durch TV) tatsächlich komplett durchgehalten. Dabei habe ich auch eher daran gedacht, dass es angeblich nur die ersten Male so sehr unangenehm sein soll. Irgendwann gewöhnt sich die Haut daran und dann ist es gar nicht mehr so schlimm. Wichtig ist allerdings, dass man die Haut richtig spannt bzw. den Arm weiß nach oben streckt. Wenn die Haut „stramm“ ist, tut es wirklich weniger weh.

Nach der Epilation sollte das Gerät gereinigt werden. Bei einer Nassepilation dafür das Gerät auseinandernehmen und von eventuellen Duchgelresten befreien. Bei der trockenen Variante reicht im Normalfall einfaches Ausbürsten. Allerdings braucht man auch dafür ein bisschen Zeit und Geduld.

 

Insgesamt bin ich trotzdem begeistert und fahre auch jetzt immer noch gerne über meine Beine, die sich immer noch sehr glatt anfühlen. Man merkt schon ein leichtes Nachwachsen der Haare, aber am Samstag wird wieder epiliert.
Am Anfang sollte man das Epilieren jede Woche wiederholen. In Woche 1 wird ein Großteil der Haare entfernt, eine Woche später wieder. In der 2. Woche wachsen die Haare jedoch schon sehr viel feiner als am Anfang. In Woche 3 wird das ganze wiederholt. In Woche 4 soll man schon das mehr oder weniger „endgültige“ Ergebnis haben. Dann brächte man nur noch seltener epilieren.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, ob es wirklich so ist.

Übrigens sollte man die epilierte Haut ab und an peelen, damit keine Härchen einwachsen können. Da die neuen Härchen sehr viel feiner sind als vorher, können sie eventuell nicht durch die oberste Hautschicht dringen. Diese wird beim Peeling entfernt, so dass es da keine Probleme geben sollte.
Ich habe bis jetzt noch nicht gepeelt und auch keine Probleme bekommen.

 

Kennt ihr eigentlich schon Braun bei Facebook? Dort finden immer wieder tolle Aktionen statt. Es lohnt sich also vorbeizuschauen!

Und falls ihr beim Silk-epil zuschlagen wollt – ein „paar“ gibt es noch. Allerdings sicher nicht ewig, denn es ist „nur“ das Jubiläumspaket.

 

(Die Produkte wurden mir für diesen Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung ändert das nicht.)

14 Kommentare

  1. Erdbeerchen89

    Dann nenne ich ja mal tapfer :D
    Sogar an die Achseln hast du dich getraut? Ich glaube ich würde sterben :D
    Aber das Ergebnis an deinem Bein sieht wirklich super aus! Bei mir sind die Punkte immer noch total lange geblieben…
    Das ist ja wirklich mal ein super Gerät :)

    Liebe Grüße,
    Erdbeerchen

    Antworten
    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Na ja, wie gesagt – TV lenkt ab ;) Und ich hab immer wieder kurze Pausen gemacht. Wobei ich hinterher schon überlegt hatte, ob nicht eine Rasur doch einfacher wäre ;)

      Bin mal gespannt, wie es am Sa. wird. Dann ist die 2. Epilation fällig …

      Antworten
      1. Erdbeerchen89

        Das hatte ich mir nämlich nach dem 2. Epilieren auch gedacht und das teure Teil dann nie wieder benutzt^^
        Ich wusste gar nicht, dass man anfangs doch jede Woche epilieren muss. Deshalb sind die Haare bei mir wohl auch immer schneller als nach 4 Wochen nachgewachsen^^

        Antworten
        1. Sandra (Beitrag Autor)

          Leider steht das auch nicht in der Anleitung. Ich hatte mich damals bei trnd um den neuen Silk-epil beworben und da wurde das „Vorgehen“ der ersten Wochen beschrieben. Daher stammen die Infos. Da es allerdings sehr schlüssig und sinnvoll klang, habe ich das einfach mal hier her übernommen ;)

          Antworten
          1. Erdbeerchen89

            Na dann danke für die Info :) *merk*
            Eigentlich müsste das doch in der Anleitung stehen, hmmm^^

  2. Felix

    Also ich epiliere mich ja mittlerweile auch und bin eigentlich alles in allem sehr zufrieden mit den Ergebnissen und der Prozedur an sich. Und ja… auch ich epiliere unter den Achseln. Bisschen die Zähne zusammenbeißen, dann geht das!

    Antworten
  3. Tanja Eichenlaub

    Hi, bin gerade auf deinen Blog gestoßen und finde ihn echt wunderschön aufgebaut! Welches Theme nutzt du den? Ich gehöre nun auch schon einige Zeit zu den Epilierer Verwendern und habe nur positives erlebt!

    lg

    Antworten
    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Danke, das ist das Song Writer Theme. :)

      Antworten
      1. Tanja Eichenlaub

        Ok, danke :)

        Antworten
  4. Melanie

    Hallo Sandra,
    sehr schöner Bericht und viele hilfreiche Details!
    Hattest Du schon den Silk Epil 9 Getestet? Mich würde Deine Meinung dazu interessieren:)

    VG Mel

    Antworten
  5. Jasmin

    Das waren noch Zeiten.. Ich finde es lustig, dass sich seit 2011 das Design von Silk Epil kaum geändert hat. Das aktuelle Modell sieht eigentlich genauso aus, nur in Lila :)

    Mich würde interessieren, ob du bereits einen neueren Zuhause hast und vielleicht von deutlichen Unterschieden hinsichtlich der Ergebnisse berichten könntest?

    Gruß
    Jasmin

    Antworten
    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Da muss ich leider passen, denn ich verwende diesen hier immer noch und bin total zufrieden :) Ich hab nicht mal das Bedürfnis, mir einen neuen bzw. eher aktuellen anzuschauen.

      Antworten
  6. Mikica

    Ich hatte auch einen Silk Epil (weiß nicht mehr welches Modell) – den habe ich nur 2x benutzt weil ich sehr schlecht mit ihm klargekommen bin. Jetzt habe ich einen von Carrera geschenkt bekommen und ich bin so glücklich mit dem! Die Pinzetten zwicken die Haut nicht ein und sie ziehen die Haare sauber raus.
    Ich kann dir wirklich nur empfehlen nicht von “teuer/bekannt” auf gut zu schließen^^

    Antworten
    1. Sandra (Beitrag Autor)

      Ich kann nicht sagen, dass der SilkEpil in die Haut kneift. Auch zieht er die Haare sauber heraus. Ich benutze ihn auch heute noch und bin immer noch zufrieden. Inzwischen tut es auch praktisch gar nicht mehr weh.

      Antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.