Basteln mit der Filibox

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Ich hasse dieses Wetter. Wir haben einen großen Garten, Sandkasten, Trampolin, …. Kurzum – alles, um einen kleinen Jungen draußen stundenlang beschäftigen zu können. Und sei es nur damit, mit seiner kleinen Schubkarre durch den Garten zu rennen und Steine aufzusammeln. Doch seit Wochen regnet es täglich. Nicht nur so ein kleines bisschen, sondern Sturzbäche. Und wenn es nicht regnet, stürmt es so sehr, dass ich nicht unbedingt mit Baby und Kleinkind rausgehen möchte. Also muss eine Alternative her. Kneten oder Malen wird ab dem 7. Tag hintereinander auch irgendwann langweilig, aber Basteln geht immer gut. Aber was? Ein paar Sachen bekomme ich auch noch hin, aber entweder scheitert es dann am Material oder an den Ideen. Und genau da kam mir die Filibox wie gerufen.

Filibox

Die Filibox reiht sich in die inzwischen immer länger werdende Liste der verschiedenen Boxen ein. So wie Medpex für die Gesundheit oder die petiteBox für Schwangere und Mamis ist die Filibox perfekt für alle Eltern, die nie Bastelkram für ihre Kinder zu Hause haben. Sie richtet sich hauptsächlich an Eltern mit Kindern zwischen 3 und 8 Jahren, aber natürlich darf man auch damit basteln, wenn man jünger oder älter ist.

Wie auch die anderen Boxen kommt die Filibox 1x im Monat versandkostenfrei nach Hause. Sie kostet einmalig 19,90 Euro, bei einem Abo über 3 Monate spart man 3 Euro/Monat. Schließt man direkt ein Jahresabo ab, dann kostet die Box nur noch 14,90 Euro im Monat. Und das Beste daran: Man kann für bis zu 2 Kinder direkt mehr Material mitbestellen. So bastelt das Geschwisterkind oder ein Freund auch gleich mit und es kostet nur 6,90 Euro im Monat pro Kind mehr. Bis zu 2 Kinder kann man so dazubuchen. Alternativ kann das eigene Kind so einfach mehrmals das gleiche basteln.

Filibox-Inhalt

Der Inhalt
Geliefert wird Monat für Monat in einer schön bunten Box, in der man gleichzeitig auch seine Bastelsachen verstauen kann. Zumindest dann, wenn der Paketbote die Box nicht schon (wie bei mir) eingedellt und eingerissen anbringt. Der Inhalt hat mich wirklich sehr positiv überrascht. Zuerst einmal gibt es wieder das wohl inzwischen bei jeder Box obligatorische Seidenpapier. Zweifarbig ist es hier – das rote kleidet die Box aus und in das grüne sind die einzelnen Projekte gepackt. Zusätzlich gibt es in der ersten Box noch Bastelkleber und Schere. Super hier übrigens, dass nicht die typischen Kleber-Marken verwendet wurden, sondern spezieller auswaschbarer Kinder-Bastelkleber von Kores. Und falls ihr euch fragt, was das unten links in der Ecke ist: ein kleiner Terakotta-Blumentopf, eingewickelt in Luftpolsterfolie.

Wie schon gesagt, ist jedes Projekt einzeln in Seidenpapier gepackt. Dazu gehören immer alle Materialien die man braucht inkl. Anleitung. Einen dünnen Bleistift zum Schablonen übertragen sollte man allerdings selbst bereit haben.

Bastelprojekt Blumentopf

So sieht es zum Beispiel beim Projekt „Blumentopf“ aus: 4 Bögen Moosgummi, 1 Bogen mit den Schablonen zum Ausschneiden, die sehr detaillierte Bastelanleitung. Die ganzen Kleinteile werden zusätzlich noch in eine kleine Papiertüte gesteckt. In dem Fall waren das (wieder von links nach rechts) Wolle, ein schwarzer Fineliner, 2 Holzspieße und braune Knete. Letztere in einer kleinen Folietüte verpackt, damit nichts zu schaden kommt.
Die Anleitung und die Schablonen sind alle auf sehr dickem Papier gedruckt. Sie wirken sehr hochwertig und lassen sich so auch problemlos für spätere Basteltage aufheben. Die Anleitung selbst ist sehr gut und einfach beschrieben. Muss sie auch, schließlich soll Kind damit allein basteln können.

Bastelprojekt Glitzerschmetterling

Das Basteln
Kein Kind ist gleich und so kann man auch nicht pauschal sagen, wie die Projekte bei den Kindern ankommen. In jeder Box befinden sich mindestens 2-3 Projekte zum Umsetzen inkl. aller Materialien. Wir haben bis jetzt 2 gebastelt – jedes Mal habe ich meinen Sohn auswählen lassen. Der Glitzerschmetterling blieb dabei bis jetzt auf der Strecke, aber auch der wird noch gebastelt.

Je nach Kind muss man als Elternteil anleiten, helfen oder auch sehr viel vorbereiten. Mit seinen 3 Jahren schneidet unser Großer zwar unheimlich gern mit der Schere, aber pinzipiell immer gegen irgendwelche Striche. Entlang vorgegebener Linien zu schneiden, findet er total doof und so blieb das Ausschneiden jeweils an mir hängen. Eigentlich kein Akt, aber hier sollten Eltern mit jüngeren Kindern unbedingt eine Ersatzbeschäftigung für’s Kind einplanen. Das Ausschneiden der Blumenschablone und des Moosgummis hat meinem Sohn zum Beispiel entschieden zu lange gedauert.

Materialien werden reichlich mitgegeben. Vor allem vom Moosgummi haben wir noch sehr viel übrig. Geht man hier sparsam mit um und zeichnet Schablonen platzsparend auf, hat man auf jeden Fall noch für mehrere Basteltage etwas über. Super!

ein eigenes Projekt ...

Einige Projekte sind lang (wie die Blume) und einige gehen sehr schnell – wie zum Beispiel Clippi, die Raupe. Doch was macht man dann?
Ganz einfach. Das Kind das Seidenpapier in kleine Stücke reißen oder schneiden und mit dem Leim auf ein Blatt Papier kleben lassen. Während die Idee nach dem ersten Projekt eher aus der „Not“ heraus geboren wurde, erklärte mir der Große beim 2. Projekt schon automatisch, dass ich das grüne Papier nicht kaputt machen dürfte. Das wolle er nachher wieder aufkleben. ;)

Basteprojekt Blume

So sieht am Ende des Projektes die fertige Blume aus. Beim nächsten Regen wird dann der Blumentopf mit Fingerfarben bunt angemalt …

Fazit
Die Filibox ist eine tolle Idee, die genau für Eltern wie mich gemacht ist. Basteln finde ich zwar toll, hab aber nicht soooo viele Ideen auf Lager und wenn doch, dann nie das richtige Material dafür. Mit der Filibox hat man mindestens 2x pro Monat ein perfektes Projekt, über das man sich gar keine Gedanken machen muss. Seidenpapier aufmachen und schon kann es losgehen. Alles was man braucht, sind mindestens 30 Minuten Zeit. Will man den Bastelspaß verlängern, bestellt man sich einfach mehr Material.  Und wer die Anleitungen aufhebt, kann auch in 1 oder 2 Jahren noch damit basteln. Dank des Materialbedarfs, der in der Anleitung steht, braucht man dann nur noch die entsprechenden Dinge einkaufen.

Wir sind begeistert und wenn Sohnemann ein bisschen älter ist, wird sie bestimmt gekauft. Im Moment ist mir das Geld allerdings zu schade, da ich dafür noch zu viel selbst basteln muss. Da reichen auch die ganz einfachen eigenen Projekte.
Trotzdem gibt es eine absolute Kaufempfehlung – vor allem für Eltern mit älteren bzw. selbständig bastelnden Kindern.

(Die Filibox wurde mir für diesen Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das nicht.)

2 Kommentare

  1. nasch

    Ich habe schon so viel positives von den Boxen gelesen, ich glaube ich muss sie mir auch mal zulegen, auch wenn mich bislang der Preis davon abgehalten hat.

    Antworten
    1. Sandra

      Wegen des Preises warte ich auch noch, bis unser Großer älter ist. Aber ansonsten lohnt es sich wirklich. Allein schon das wirklich alles dabei ist. Für den Glitzerschmetterling sind komplette Farbtöpfe dabei, die noch für viele andere Bilder reichen werden. Auch der Moosgummi wird noch ne ganze Weile halten.
      Und im Alter vom Sohn ist man sogar noch mit den Schnipseln zufrieden. Die werden alle noch zu „Bildern“ verarbeitet. ;)

      Antworten

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