Ballistol – USTA Werkstatt-Öl

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Werkstatt-Öl – das klingt technisch, aber doch gehört es in die Kategorie der Universalöle. Es kommt natürlich aus dem Hause Ballistol bzw. F.W. Klever.

USTA ist ein Ölspray und so decken sich auch diverse Eigenschaften mit denen des Universalöls. Trotzdem ist es speziell auf die technische bzw. mechanische Anwendung zugeschnitten.
Die wichtigsten Eigenschaften sind:

  • Korrosionsschutz
  • Konservierung
  • reinigt
  • schützt und pflegt
  • schmiert
  • Kontaktspray
  • Rostlöser

Wie auch das Universaläl verklebt und verharzt es nicht. Es verdrängt Wasser und ist damit perfekt als Kontaktspray, aber auch für Türschlösser, in die Wasser eingedrungen ist. So können sie im Winter nicht zufrieren und gleiten besser.
Interessant finde ich, dass es zwar die Eigenschaften des Universalöls hat, es aber völlig anders riecht. So macht es seinem Namen alle Ehre und riecht tatsächlich nach Werkstatt.
Es lässt sich sehr gut aufsprühen und hinterlässt einen dickflüssigen Film. Auch wenn das USTA-Öl gute Kriecheigenschaften besitzt, sieht man sie nicht unbedingt sofort. Während man beim Silikonspray richtig sehen kann, wie das Spray „wandert“, passiert hier überhaupt nichts. Erst als ich nach 24 Stunden wieder schaute, sah ich, dass plötzlich nicht mehr nur die Hälfte, sondern alles benetzt war ….

Wir verwenden das Spray nun schon seit einigen Monaten hauptsächlich zum Konservieren. Eigentlich sollte es einen Härtetest als Rostlöser bestehen, leider war aber Schwiegervater unbeabsichtigt schneller :( Und so sorgte mein Mann – auch eher unfreiwillig – für ein Testobjekt.
Männer sind ja manchmal etwas eigen, mein Mann besonders, wenn es um sein Werkzeug geht. Wehe einer fasst es (verkehrt) an ;). Eines Tages meinte meine bessere Hälfte, dass er jetzt einfach keine Lust mehr hätte rauszugehen und seinen Zimmermannshammer reinzuholen. Das bisschen Regen würde schon nichts ausmachen, denn er würde ja unter dem Balkon trotzdem nicht nass werden. So sprach er und vergaß seinen Hammer. Eine knappe Woche später hab ich mich dann erbarmt, ihn nach drinnen geholt und ihm eine Dosis USTA Werkstatt-Öl verpasst.


Eingesprüht hatte ich nur den hinteren Teil bis zum Stiel um nachher einen Vergleich zu haben. Das Einsprühen war hier etwas ungewohnt, denn man muss die Sprühflasche dabei senkrecht halten. Will man sich nicht die Wände einsprühen, geht man dafür also besser vor die Tür. Sehr gut und umweltbewusst ist übrigens das zusätzlich Druckluft als Treibmittel verwendet wird.

Wie gesagt – das Einsprühen ist simpel, nichts läuft. Teilweise sah man überall am Hammer kleine Blubberbläschen. Was mir eindeutig fehlte, war eine Angabe, wie lange man das Spray als Rostlöser einwirken lassen muss. Das Internet zeigte mir zum Thema Rostlöser alles zwischen 15 Minuten und 24 Stunden an. Da es ja auch ein Pflegespray ist, ließ ich den Hammer gerade liegen, so dass nichts auf die Spitze hätte laufen können und schaute erst wieder nach 24 Stunden hin. Da war der dicke Ölfilm weg und der ganze Hammer glänzte ganz leicht ölig. Normalerweise hätte ich mir dann wohl eine Drahtbürste genommen. Aber eigentlich ist es ja der Hammer meines Mannes und ich wollte minimalen Aufwand ;) Also musste ein Radier-Putz-Schwamm her, mit dem die eigentlich besprühte Seite ein paar Mal abgewischt (nicht gerieben!) wurde:

Diesmal hatte ich mich ein bisschen über die Mitte hinausgearbeitet. Die eingesprühte Seite glänzt sehr stark und sieht sogar besser aus, als vor dem Rost. Die Spitze dagegen sieht zwar auch ein bisschen besser aus, muss aber noch dringend bearbeitet werden. Der Hammer hat schon relativ viele Kerben, in denen immer noch ein bisschen Rost sitzt. Mit ein bisschen mehr Wischen mit dem Radierschwamm hätte ich das auch noch problemlos wegbekommen. Allerdings soll mein Mann ja auch was davon haben ;)
Ziemlich beeindruckt hat mich, dass ein feuchter Schwamm alles problemlos wegbekommen hat. Eine Drahtbürste oder ähnliches müsste also sowieso nicht sein. Selbst mein Mann war beeindruckt, wie sauber sein Zimmermannshammer aussehen kann ;)

Übrigens schützt USTA sogar vor Salzwasser und Gischt und eignet sich damit auch perfekt für alles rund ums Boot und Segeln. Auch ist es bei verschiedenen namenhaften Autoherstellern im Einsatz und hat den Salzkammersprühtest problemlos bestanden.

Auch dieses Produkt aus dem Hause F.W. Klever kann ich euch wieder uneingeschränkt empfehlen. Es wirkt zuverlässig und sehr gut, die Anwendungsmöglichkeiten sind wie immer sehr groß.
Wie immer bekommt man die Ballistol-Produkte nur im gut sortierten Fachhandel (eine Liste gibt es hier) oder in diversen Onlineshops.

(Die Produkte wurde mir für diesen Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das nicht.)

1 Kommentar

  1. Desmond

    Das Öl kann man wirklich für SEHR viele verschiedene Zwecke benutzen. Egal ob in der Werkstatt im Keller, in der Garage oder in der Autowerkstatt. Davon sollte man einfach immer eine Flasche zu Hause haben.

    Antworten

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