Ballistol – Kamofix Ofen- und Kaminreiniger

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Diesen Test vorzubereiten, war diesmal gar nicht so einfach. Wir haben einen Ofen und eine große Glasscheibe. Wenn man ordentlich anheizt bzw. feuert, ist die Chance, dass die Glasscheibe sich einfärbt, gleich Null. Am Anfang ist es uns häufiger passiert, inzwischen gar nicht mehr. Irgendwann vor Monaten beschlossen wir deshalb auch, dass wir uns nicht durch die diversen Scheibenreiniger für Kaminöfen testen wollen, sondern einfach nur einen Glasreiniger und Zeitungspapier nehmen. Bis zu diesem Zeitpunkt hielten wir spezielle Kamin-Glasscheibenreiniger für rausgeschmissenes Geld und fühlten uns durch diverse Tests von Freunden auch in unserer Meinung bestätigt.


Der Kamofix Reiniger von Ballistol ist perfekt für alle Glasscheiben, aber auch Grillroste, Backöfen und -Bleche, Mikrowellen und so weiter. Er entfernt Ruß, Rauchteer, verkohlte und verrußte Rückstände, Öl, Fett, Nikotin, Wachs und hartnäckige Verharzungen.

Es ist extrem ergiebig und kommt mit einem recht eigenen, aber nicht wirklich schlechten Geruch daher. Es riecht ein bisschen nach Zitrus.
Es enthält keine Tenside, Enzyme oder Bleichmittel und kein Wasserstoffperoxid. Man kann es mit Wasser mischen und es ist biologisch abbaubar. Für die perfekte Reinigung sorgen Zuckertenside, die aus biologischem Anbau stammen – scheuern nicht nötig.
Das einzige, was im ersten Moment vielleicht abschreckt, ist das große Warnschild auf der Verpackung, da es die Haut reizt.

Anwendung
Für eine normal verschmutze Tür ist kein Einwirken nötig. Bei sehr starken Verschmutzungen sollte man Kamofix ein bisschen einwirken lassen. Danach einfach abwischen und bei Bedarf mit klarem Wasser nachwischen.
Wichtig dabei : Handschuhe an!

Und so sah das dann bei unserer Kamintür aus:

Zuerst benötigt man alles Zubehör: Die Sprühflasche wird in 2 Teilen geliefert und muss nur zusammengebaut werden. Sehr gut finde ich, dass der Sprühkopf nicht am Schraubverschluss hängt und man ihn noch unabhängig davon drehen kann. Endlich mal eine Firma, die mitdenkt :) Der gelbe Schwamm gehörte auch mit zur Packung, benötigt habe ich ihn allerdings nicht.
Laut Verpackung wird aber dafür ein Papiertuch benötigt.

Dann ging es an unsere Tür. Die tiefschwarzen Stellen sind schon relativ alt und auch mit normalem Zeitungspapier nicht weggegangen. Die restlichen Stellen haben wir extra nur für’s Foto vollblökern lassen ;) Auf der Rückseite der Tür klebt übrigens weißes Papier, damit man das Ergebnis besser sieht.

Erstes Hindernis: Die Sprühflasche selbst. Ich hatte sie zusammengebaut und gedrückt und gedrückt und gedrückt, nur nichts passierte. Irgendwann kam ich auf die Idee, dass man die Öffnung evtl. auf- und zudrehen könnte. War auch so und nachdem ich sie vorn aufgedreht hatte, funktionierte es auch prima ;)

Punkt 2: Einsprühen. Achtung – es spritzt! Ich hab ein paar wenige Spritzer ins Gesicht bekommen. Es brannte ganz leicht, so dass ich zu dem Zeitpunkt beschloss, zum Abwischen wirklich Handschuhe anzuziehen. Bis kurz vorher wollte ich die weglassen …

Schon sehr kurz nach dem Aufsprühen schäumt das Spray auf der Scheibe auf. Laut Anleitung läuft es nicht runter, tat es aber doch (vor allem rechts unten im Bild). Der Großteil blieb zwar auf der Scheibe, jedoch sollte man den Boden auf jeden Fall vor der Benutzung abdecken.
Durch das Fotografieren hatte das ganze Zeit, ein paar wenige Sekunden einzuwirken. Nach den 3 Sekunden ging es ans Abwischen.  Ehrlichgesagt war ich total überrascht, aber es ging beim ersten Wischen sofort alles ab. Von den braunen Stellen hatte ich das erwartet, von den schwarzen und eingebrannten Stellen am Rand allerdings nicht.

Schon nach wenigem Wischen war alles weg – ohne Scheuern! Ich hab für die 30x40cm insgesamt 3 Küchenpapier-Blätter verbraucht, die allerdings auch gut nass waren. Die Handschuhe sollten also unbedingt sein! Der dunkle Streifen im Bild stammt übrigens von der anderen Seite der Glasscheibe und ist inzwischen auch weg.

Fazit:
Die Reinigungswirkung ist der Wahnsinn! Ich hätte nie damit gerechnet, dass ich mit einem Wisch alles wegbekomme. Dabei war unsere Methode mit dem Zeitungspapier eigentlich gar nicht so uneffektiv …
Kamofix riecht zwar ein bisschen eigen, aber eigentlich ganz angenehm nach Zitrone. Das Auftragen geht sehr leicht, man sollte allerdings aufpassen, dass man nicht zu viel verwendet. Das Spray ist sehr ergiebig und schäumt noch auf.
Man sollte auf jeden Hall Handschuhe (keine Stoffhandschuhe) zum Wischen tragen, da Kamofix die Haut reizt. Auch muss man beim Sprühen aufpassen, da es leicht spritzt. Sollte doch mal etwas auf die Haut kommen, mit reichlich Wasser abspülen.

 

Eine Flasche Kamofix enthält 600ml und kostet zum jetzigen Zeitpunkt 14,99 Euro. Eine Anschaffung, die sich auf jeden Fall lohnt. Selbst wir haben unsere Meinung geändert, sind vom Zeitungspapier weg und empfehlen jedem, der es hören will, zur Reinigung des Grillrostes und des Kamins Kamofix.

Wie alle anderen Produkte von Ballistol auch, kann man Kamofix nur im Fachhandel oder online kaufen. Eine Übersicht aller Fachhändler in eurer Nähe bekommt ihr hier.

(Der Reiniger wurde mir für diesen Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das nicht.)

2 Kommentare

  1. Andrea Babick

    Danke für den Tip! Wir sind schon lange auf der Suche nach einem guten Reiniger, denn unsere Scheibe wird immer sehr schnell schwarz.

    Antworten
  2. Gundi

    Hallo,
    spart das Geld. Ein leicht feuchtes Küchenpapiertuch mit etwas Buchenasche (oder andere Laubholzasche) benetzen. Wischen. Ohne Druck. Alles sieht weiß und aschig aus.
    Neues feuchtes Küchenpaier: abwischen. Ohne Druck. Geht alles weg. Auch das Harz von Nadelholz. Trocken wischen. Fertig. Klappt garantiert.
    Gundi

    Antworten

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