Ballistol

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Vor einiger Zeit wurde ich gefragt, warum ich denn nur noch Produkte oder Shops für Frauen und Kinder vorstelle und warum die Männer so kurz kommen würden.
Liebe Männer: Es tut mir leid! Dafür startet heute eine neue Serie, die (fast) nur für Männer ist!

Ballistol kenne ich schon seit ein paar Jahren. Mein Mann hat ein kleines Fläschchen mit Universalöl, das inzwischen ca. 20 Jahre alt ist. Es ist immer noch nicht alle, allerdings verwendet mein Mann es auch nur äußerst selten – so als wäre es ein Goldschatz oder sehr wertvoll. Dachte ich übrigens auch immer, bis ich gesehen habe, wie viel bzw. wenig eine kleine Flasche wirklich kostet. …
Als ich mich ein bisschen mehr damit beschäftigte, stellte ich erst fest, wie unglaublich vielseitig das Öl ist. Egal ob Maschinen, Möbel, Waffen oder sogar für die Hautpflege – Ballistol ist für alles geeignet. Aber dazu in späteren Postings mehr. …

Geschichte
Wie immer möchte ich euch erst einmal ein bisschen was über die Firma selbst erzählen. Die Firma F.W. Klever.

Gegründet wurde sie bereits 1874 in Köln von Friedrich Wilhelm Klever, einem Rechtsanwalt mit wirtschaftlichen Interessen. Er nannte sie die „Chemische Fabrik F.W. KLEVER“. Er begann mit der Produktion von Ölen und Fetten auf Kohlebasis und kaufte ein Bergwerk, um unabhängig von Rohstofflieferungen zu sein.
Um die Jahrhundertwende suchte das kaiserliche Heer ein Allroundöl, das nicht nur die Metallteile der Waffen, sondern auch die Holzschäfte und das Lederzeug pflegen und konservieren sollte. Gleichzeitig musste es den Soldaten als Wundöl für Verletzungen, Risse und Abschürfungen dienen.
Dem Sohn des Firmengründers Dr. Helmut Klever, damals Dozent für Chemie an der technischen Hochschule in Karlsruhe, gelang 1904 die Formulierung eines Spezialöls, das er nach den Worten „Ballistik“ und dem lateinischen „oleum“ für Öl BALLISTOL benannte.  Bald wurde es als Wunderöl mit überraschenden Eigenschaften bekannt und fand im deutschen Heer von 1905 bsi 1945 Verwendung. Auch bei der US Army war Ballistol 1914 zur Einführung vorgesehen, wozu es aber leider durch den Ausbruch des 1. Weltkrieges nicht mehr kam.
Im Laufe des 2. Weltkrieges wurde der Firmensitz in Köln völlig zerstört und das Werk in Krefeld schwer beschädigt. Somit überstand nur das Gebäude in Leverkusen diese Zeit unbeschadet, wo die Geschäfte ab 1947 bis 1977 weitergeführt wurden. Nach dem Tod von Dr. Helmut Klever trat 1971 Diplom-Chemiker Dr. Heinrich Zettler in die Firma ein und wurde 1973 Geschäftsführer.
Eine Gebietsreform der Stadt zwang die Firma, sich ein neues Betriebsgelände zu suchen, woduch es 1977 zur Umsiedlung des Unternehmens nach Aham in Niederbayern kam. Dort findet seither die Produktion und der weltweite Vertrieb von Ballistol und vielen weiteren Produkten statt.
Dr. Heinrich Zettler übernimmt 1990 die F.W. KLEVER. Durch seine Tätigkeit wurde das Produktsortiment stark ausgeweitet und neue Zielgruppen hinzugewonnen.
2006 geht die Geschäftsleitung auf die Söhne Dr. Christian und Andreas Zettler über, unter deren Leitung die Produktion und der Vertrieb weiter ausgebaut werden. Ein eigener Außendienst mit 13 Mitarbeitern wird aufgebaut und weitere bekannte Marken eingegliedert. Weiterhin stehen traditionelle Werte, Bodenständigkeit und Qualität an erster Stelle.
(Quelle: Ballistol)

Eigenschaften von Ballistol
Zuerst einmal – es gibt unheimlich viele verschiedene Produkte, die nicht nur für Maschinen, sondern auch speziell für die Bedürfnisse von Mensch und Tier hergestellt sind. Doch viele haben etwas gemeinsam – die Grundlage Ballistol.
Hier alles aufzuführen, was ich gelesen hab, würde einfach viel zu weit führen. Deshalb gibt es gleich eine Kurzfassung. Entnommen habe ich sie einem sehr informativen Heft der Firma F.W. Klever, welches ich euch bei Interesse auf jeden Fall ans Herz legen kann. Lesen könnt ihr es komplett hier unter diesem Direktlink zum Heft (3,5MB).

Wie bereits erwähnt, ist Ballistol unheimlich vielseitig. Dies ist auch seine größte Stärke. Man braucht nicht 10 verschiedene Fläschchen, man hat einfach eine. Das reicht völlig.

Mit Ballistol kann man reinigen, konservieren, schützen, pflegen, imprägnieren, schmieren, desinfizieren. Da Ballistol leicht alkalisch ist, kann es schwache Säuren, wie zum Beispiel Handschweiß, neutralisieren. Dieser würde sonst zum Beispiel auf empfindlichen Oberflächen Abdrücke hinterlassen.

Kennt Ihr das „Phänomen“ des Verharzens bei Ölen? Mit Ballistol passiert das nicht. Es bleibt immer flüssig und gleitfähig. Nichts  trocknet ein, klumpt oder ähnliches. Auch selbst nach 60 Jahren weist das Öl keine Veränderung zu frischem Öl auf, außer das es nachgedunkelt ist. Doch das ist bei Naturprodukten normal.

Ballistol enthält als Ölbasis medizinisch reines Weißöl, wie es auch in Arzneimitteln verwendet wird. Alle wirksamen Zusätze und weiteren Bestandteile von Ballistol sind entweder reine pflanzliche Naturprodukte oder Folgeprodukte daraus. Ballistol ist damit vollständig biologisch abbaubar und enthält keine Bestandteile tierischer Herkunft.  Ballistol ist so rein, dass man es sogar trinken könnte.  Es ist gesundheitlich völlig unbedenklich, was auch in dermatologischen Tests nachgewiesen wurde.
Natürlich ist es auch frei von PCB’s, Dioxinen und anderen umweltschädlichen Verbindungen.

Umweltschutz wird für Ballistol groß geschrieben. So gibt es kleine Gebinde nur in Glasflaschen zu kaufen, große Gebinde dagegen immer nur in Blechdosen oder -Kanistern. Alles Verpackungen, die ohne weiteres wieder verwendet bzw. dem Recyclingskreislauf zugeführt werden können.

Das Hausmittel NEO-Ballistol unterliegt der strengen gesetzlich vorgeschriebenen Reinheits- und Herstellungskontrolle. Ballistol unterzieht sich der gleichen Prüfung. Freiwillig!

Doch inzwischen dreht sich bei W.F. Klever nicht mehr alles um Ballistol. Viele neue Produkte sind hinzugekommen. So gehören nicht mehr nur die verschiedenen Öle zum Sportiment, sondern auch technische Produkte, Oberflächenpflege, Fahrradpflege usw.
Nachgefragt werden die Produkte in über 70 Ländern weltweit, zum Beispiel USA, Autralien und Indien.

Sehr schön finde ich, dass Ballistol nicht dem Massenwahn zum Opfer fallen will. So wird man wohl nie Ballistol-Produkte beim Discounter um die Ecke finden, sondern immer die Produkte nur in ausgewählten Fachgeschäften kaufen können. Damit will man ganz bewusst den Fachhandel stützen und fördern. Denn, wie Andreas Zeller sagt, wisse man, dass man seinen guten Namen und die Bekanntheit dem Fachhandel zu verdanken habe.
Da aber vielleicht nicht jeder ein Geschäft um die Ecke hat, kann man natürlich auch online bestellen. Hier gibt es eine Übersicht der Vertriebspartner mit Suche nach Postleitzahl.

Demnächst geht es weiter, dann mit dem Universalöl. …

2 Kommentare

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