Ballistol – Teflon Spray

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Das Türscharnier qietscht, man ölt es und hat hinterher dreckige und ölige Finger. Oder noch besser – ein kleines Kind kommt an und fährt mit den Fingern am Scharnier längs. Etwas, dass mein Sohn mit Vorliebe macht und wo ich mit Vorliebe ausrasten könnte ;) Nicht bei uns zu Hause natürlich , denn da ölt nix. Wir nehmen bei solchen Problemen schon seit einiger Zeit das Teflon Spray aus dem Hause F.W.Klever.

Die Einsatzgebiete sind überall da, wo etwas aufeinander gleitet. Seien es die Auszüge am Küchenschrank, Scharniere, Laufrollen, Führungsschienen, Gleitbahnen, Gewinde, Zahnräder, Gartengeräte und vieles mehr. Man kann es für alle Metall- und Kunststoffteile verwenden. Auch verhindert es ein Einfrieren von beweglichen Teilen und ist perfekt für alles, wo man kein minderalölhaltiges Schmiermittel bzw. Silikone verwenden kann oder möchte.
Der Vorteil bei diesem Spray ist, dass es hygienisch ist, man nach dem Sprühen keinen öligen Film auf dem Material hat und sich auch kein Staub oder Dreck darauf festsetzen kann.

Und das hier bietet das Teflon-Spray:

  • saubere Trockenschmierung ohne anhaftenden Schmutz und verölte Hände.
  • Verhindert quietschen und knarren.
  • Sorgt für effektive Verminderung der Haftung sowie der Gleitreibung und Rollreibung.
  • Haftet auf allen Werkstoffen wie Metalle, Kunststoffe, Gummi, Holz usw.
  • Haftet selbst an kleinsten Unebenheiten.
  • Wirkt Wasserabweisend und schützt vor Korrosion.
  • Reduziert Reibung und Verschleiß.
  • Ideal bei Reibung von unterschiedlichen Werkstoffen aufeinander z.B. Gummi auf Holz oder Glas.
  • Ist ideal für Laufrollen, Lauflager, Gleitbahnen, Führungsschienen, Teleskopführungen und vieles mehr.
  • Eignet sich zur kurzzeitigen und zur dauerhaften Schmierung.
  • Ist temperaturbeständig von –50 bis +280ºC.
    (Quelle: Ballistol-Shop.de)

 

Teflon ist eigentlich kein Material, sondern eine Handelsmarke der Firma DuPont. Das Material selbst heißt eigentlich Polytetrafluorethylen (PTFE) und verdankt seine Entdeckung nicht einem Überbleibsel aus der Raumfahrt, sondern wurde bereits 1938 eher durch Zufall entdeckt. Der Chemiker Roy Plunkett experimentierte mit Kältemitteln von Kühlschränken und fand am Morgen nach Experimenten statt Gas nur noch weiße Krümel in dem Gefäß vor. Das Gas hatte sich über Nacht in PTFE verwandelt.

Im Teflon-Spray der Firma F.W. Klever befinden sich winzig kleine PFTE-Partikel, die sich an jede noch so kleine unebene Stelle heften und dort festsetzen. Damit können auch schwierigste Stellen bearbeitet werden und bleiben gleitfähig.

 

Anwendung:
Die Flasche muss unbedingt vor Benutzung gut geschüttelt werden, denn nur so können sich alle winzigen Teilchen ideal verteilen. Dann wird die zu behandelnde Fläche aus 10-25cm Abstand eingesprüht.
Ein mehrmaliges Einsprühen ist möglich, jedoch muss das Spray vorher auf dem Material vollständig getrocknet sein. Dies dauert nur wenige Minuten.
Will man die Gleitwirkung erhöhen, kann man zusätzlich mit einem trockenen Tuch nachpolieren.

Bis jetzt sind einige Dinge in den Genuss unseres Teflon-Spray gekommen. Da wären zum Beispiel unser Hängesessel, bzw. eher der Wirbel davon, der für das Drehen sorgt. Jetzt quitscht er endlich nicht mehr. Doch auch für die Aufhängung war es perfekt. Ein Metallhaken in einer Metallöse führt zwangsweise irgendwann zu einem nervigen Knarzen, nun nicht mehr :) Der Vorteil bei diesen Stellen war vor allem die Trockenheit nach dem Einsprühen. Wenn wir den Hängesessel irgendwann abnehmen, möchte ich keine öligen Finger haben.
Eine weitere Stelle war unsere Haustür. Wir haben eine eingebaute Vertretersperre in der Tür, die inzwischen schon ein bisschen mitgenommen ist – auch weil Metall auf Metall reibt. Ich brauchte schon 2 Lagen Teflonspray, aber danach ging sie wieder einfacher. Dabei ist mir allerdings aufgefallen, dass man die Weite der Sprühstöße nicht unterschätzen sollte. Mir ist ein bisschen was auf das Holz des Türrahmens gekommen, dass ich bis jetzt noch nicht wieder abbekommen habe. Es ist nicht dramatisch, denn dadurch, dass es farblos ist, sieht man es auch nicht. Aber einfach nur Wasser wirkte bei dem Spray rein gar nichts. Wasserfest ist es also definitiv auch ;)
Außerdem musste unser Bollerwagen aus Metall dran glauben. Er steht durchgehend draußen. Zwar abgedeckt, aber feucht ist die Luft ja trotzdem, so dass sich leicht Rost bildet. Also haben wir die Befestigungen der Räder und alle anderen beweglichen Teile damit eingesprüht. Da es gleichzeitig auch vor Rost schützt, sollte es dafür perfekt sein. Den Rest des Wagens haben wir zum Vergleich nicht behandelt. Ergebnis nach 5 Wochen: Alle Teflon-Spray behandelten Stellen sehen super aus und zeigen keinen Rostansatz, der Rest des Wagens allerdings schon ein bisschen. Aber auch dafür gibt es was von F.W. Klever. ;)

Beim Auftragen ist das Spray nahezu geruchslos. Geht man ein bisschen dichter ran, riecht es ein bisschen nach alkoholischen Lösungsmitteln. Allerdings verfliegt der Geruch recht schnell. Das Spray ist farblos und obwohl es nirgendwo steht, würde ich sagen, dass es perfekte Kriecheingenschaften hat. Sprüht man es auf eine Stelle, kann man förmlich zusehen, wie es (auch ohne das da ein Tropfen ist) vorwärts „rennt“.
Das einzige, was ich mir noch wünschen würde, wäre ein kleiner „Strohhalm“, um auch in schmale Stellen sprühen zu können. An einigen anderen Stellen, wie dem Silikonspray zum Beispiel, ist er ja dran.

(Die Produkte wurden mir für diesen Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das nicht.)

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